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Gesundheit: Medizin zum Aufmalen

Von Roswitha Stark, 3. Juli 2012
Medizin zum Aufmalen
Roswitha Stark - Autor bei ViGeno

Medizin zum Aufmalen – die Heilkraft der Symbole.
 

von Roswitha Stark -

In allen Zeiten und Kulturen übten Symbole eine große Faszination auf die Menschen aus – denn sie transportieren das Immaterielle, „Unsichtbare“, den „Geist der Dinge“, ins  Sichtbare – und die Seele versteht anscheinend ihre Sprache, auch wenn der Verstand das noch nicht begreifen kann. So können Symbole auch gut zu Heilzwecken benutzt werden.

Symbole können komplexe Informationen auf ihren kleinsten Nenner komprimieren. Sie sind wie ein „Stopp-Schild“ sofort zu verstehen, wenn nicht vom rationalen Verstand, so doch vom Unterbewusstsein. Als Vermittler zwischen der inneren und äußeren Welt spielen die Symbole eine herausragende Rolle bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die Arbeit mit Symbolen als „Sprache der Seele und des Universums“ erreicht daher oft auch mentale und spirituelle Dimensionen und fördert damit eine Therapie auf der Ursachenebene.

Zeichen + Sinnhaftigkeit = Symbol
Symbole ziehen sich durch die Geschichte des gesamten menschlichen Daseins. Zeichen aus Höhlenmalereien der Steinzeit faszinieren heute genauso wie die digitalen Codierungen unseres Informationszeitalters. Kein Wunder, denn die Entstehung und die Entwicklung von Symbolen war ein bahnbrechender evolutionärer Schritt in der Menschheitsgeschichte: Schließlich war es eine enorme Leistung, als erstmals ein Mensch – vor vermutlich 40.000 Jahren anstelle konkreter Dinge ein abstraktes Symbol an eine Höhlenwand kritzelte. Und bis heute ist der Mensch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, das auf Sinnsuche gegangen ist und ein selbstreflexives Bewusstsein hat, das mit abstrakten Zeichen und Symbolen umgehen und den dahinter liegenden Sinn verstehen kann. Ein Tier würde nicht auf die Idee kommen, eine Zeichnung für ein anderes Tier anzufertigen. Nur der Mensch kann sich selbst Bilder ausdenken und diese mit Sinnhaftigkeit und Bedeutung anfüllen.

Symbole – Erscheinungen der Natur
Die meisten Symbole – ganz egal ob es sich dabei um religiöse Symbole oder etwa um  Straßenschilder handelt –  beruhen auf wenigen Grundformen wie sie auch in der Natur vorkommen. Sonne und Mond symbolisieren den Kreis, Wellen und Spiralen finden wir im Meer und in Flüssen, Mandalaformen mit einem Mittelpunkt im Zentrum zeigen sich in Form von Blüten oder Schneeflocken, überkreuzte Linien symbolisieren die vier Himmelsrichtungen. 

Symbole – Sprache des Unbewussten
Symbole sind sogar die Sprachgrundlage unseres Gehirns, bestätigen neue Forschungen aus der Neurologie. Sie fungieren als Sprache des Unbewussten, über die wir alle miteinander kommunizieren. In den Symbolen ist der Geist des Universums manifestiert. Sie sind Träger einer Ur-Information, die jeder versteht, die jeden berührt und durch die auch Heilung geschehen kann –  weil unsere Seele diese "Sprache" versteht. Die Symbolsprache der Seele entschlüsselte wie kein anderer der Psychologe Carl Gustav Jung. Indem er die Kulturen verschiedener Völker verglich, die sich gegenseitig nicht beeinflusst haben konnten, filterte er aus Ritualen und Kulturprodukten immer wieder ähnliche Grundmotive heraus. Diese so genannten „Archetypen“, die Urbilder der Seele, sind beispielsweise  Anima und Animus (die weibliche bzw. männliche Seite des Menschen) der Schatten (die unbewusste Seite des Individuums, der Abstieg ins Totenreich) der oder die alte Weise, die große Mutter und viele andere. Nach Jung können diese Urbilder der Seele durch Symbole wachgerufen werden und  eine tiefere Schicht der Psyche ansprechen.

Neue Homöopathie – die  "Strichakupunktur" der Neuzeit
Dass man mit auf die Haut gemalten Symbolen eine Heilwirkung erzielen kann, klingt für viele immer noch höchst unwahrscheinlich, doch wer die Wirkung einmal an eigenem Leib und Seele erfahren hat, der zweifelt nicht länger. Diese verblüffende Heilmethode entwickelte Ende der 80er Jahre der Österreicher Erich Körbler. Der Wiener Elektrotechniker befasste sich mit Naturheilkunde, Traditioneller Chinesischer Medizin, Radiästhesie und Homöopathie. Zunächst wollte er nur seiner Tochter helfen; sie litt an einer Krankheit, die durch die Schulmedizin nicht geheilt werden konnte. Beruflich befasste er sich zwar auch mit Antennen – aber es bedurfte noch einiger Experimente, bis er so etwas ähnliches wie Antennen auf die Haut seiner Klienten zeichnete, die er zum Teil auch aus seinem Fachbereich kannte wie beispielsweise ein balkengleiches  Kreuz, einfache Strichcodes, eine Sinuskurve und das Ypsilon.

Das Y ist ein häufig angewandtes Zeichen, das stets positiv wirkt: Unverträgliche Informationen werden in verträgliche gewandelt, verträgliche Informationen bleiben verträglich und werden gestärkt.

Mit diesen einfachen Zeichen beeinflusst seine Methode den Energiekörper des Menschen. Den Wiener Forscher inspirierten aber nicht nur physikalische Gesetze über Schwingung, sondern eben auch die Naturvölker, die bestimmte Körperbemalungen zu Heilzwecken nutzten. Ähnlich wie die Homöopathie will diese Methode die entscheidenden Informationen und Impulse für die Selbstheilung bereitstellen. Zu Diagnosestellungen und zur Austestung der geeigneten Zeichen und Symbole für die Behandlung bedient sich die Neue Homöopathie eines Gesundheitstensors, der so genannten Einhandrute. Mittels Aufmalen der Strichcodes auf bestimmte Akupunkturpunkte wird die Energie-Balance eines Menschen wieder hergestellt, Unverträglichkeiten können ausgetestet werden, psychische Traumen aufgespürt, informiertes Wasser hergestellt werden u.v.m.. Therapeuten, die mit dieser Methode arbeiten, eröffnet sich eine schier unglaubliche Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten. 

Die erweiterte Symbolarbeit
Doch für Heilzwecke können nicht nur die bekannten Körbler'schen Strichcodes eingesetzt werden – es gibt noch viele weitere Symbole mit einem starken heilbringenden Kraftfeld wie beispielsweise die „Blume des Lebens“, die vielen Lesern sicherlich bekannt sein dürfte. Nachfolgend möchten wir anhand von ein paar Praxisbeispielen veranschaulichen, was mit der erweiterten Arbeit mit Symbolen alles möglich ist.

Heilen mit Mandalas
Mandalas, diese wunderschönen harmonisch-geometrischen Gebilde, sind kraftvolle Urmuster der Schöpfung, die in vielen Kulturen als Meditationshilfe dienen, um der Seele den Weg zur inneren Mitte und zu den Gesetzen des Universums zu bahnen. Die Heilwirkung der Mandalas beruht auf uraltem Wissen, das auch heute noch in den verschiedenen Traditionen lebendig ist. So legten z. B. die Indianer Nordamerikas Heilmandalas im Sand an, um sich mit den kosmischen Energien zu verbinden. Die Aborigines in Australien ritzen auch heute noch faszinierende Mandalas in den Boden und im Islam finden sich Mandalas in der kunstvollen und wunderschönen Ornamentik. Auch in den farbenprächtigen Glasfenstern christlicher Kirchen, die Kathedrale von Chartres ist dafür ein Musterbeispiel, haben Mandalas ihren festen Platz.

Am bekanntesten sind wohl in unserem Kulturkreis die aus Tibet stammenden Mandalas, die u. a. auch auf kostbaren Stoffen gemalt sind, so genannte Thangkas. Im Buddhismus gelten Mandalas als Abbild des Universums, sie stellen die kosmische Ordnung dar. Es gehört zum Alltag buddhistischer Mönche Mandalas zu erstellen, in denen verschiedene Formen des Buddha dargestellt werden. Diese Mandalas dienen den Mönchen als Meditationsvorlage. Auch der berühmte Psychoanalytiker C. G. Jung, der sich intensiv mit dem Buddhismus beschäftigte, skizzierte jeden Morgen ein kleines Mandala in ein Heft, das seine momentane innere Situation widerspiegelte. 

Das Mandala bildet sich aus zentralen Bestandteilen der Heiligen Geometrie, aus dem Kreis, dem Quadrat und dem Dreieck. Diese Grundformen der Schöpfung wiederholen sich symmetrisch von einem Mittelpunkt entspringend, bis das Symbol höchste Vollkommenheit erreicht. Schon beim Betrachten der Formen und Farben eines Mandalas können wir die Vollkommenheit der Schöpfung erspüren, wenn wir uns meditativ in das Bild versenken. Ruhe und Frieden kehren ein.

Die archetypische Kraft des Mandalas können wir zur Heilarbeit nutzen, denn schon durch die Konzentration auf das Bild schalten wir die Kontrolle der Gedanken der rechten Gehirnhälfte ein Stück weit aus und erhalten über die rechte intuitiv-bildhafte Gehirnhälfte Zugang zu unseren tieferen Bewusstseinsschichten. Mandalas eignen sich gut als Unterstützung, um verborgene Gefühlskonflikte ans Tageslicht zu bringen oder dem Menschen zu helfen, Vertrauen in sich und seine Selbstheilungskräfte zu bekommen.

Möglichkeiten, mit Mandalas zu arbeiten
• Meditatives Betrachten, zur Ruhe kommen
• Auflegen am Körper auf schmerzende Stellen oder Chakren
• Malen, Ausmalen von Mandala-Vorlagen
• Übertragung von Mandala-Energien auf Wasser, Steine, Schmuckstücke etc.
• Einschwingen des Mandalas in die Aura
• Mandalas zum Energetisieren unter Wasser oder Nahrungsmittel legen
• Mandala im Raum aufhängen

Die Information eines Symbols kann energetisch auch auf Wasser übertragen werden

Zunächst wird mit der Einhandrute abgefragt, ob sich die Arbeit mit Mandalas für die Harmonisierung eines Problems eignet. Ist der Ausschlag positiv, kann das hierfür geeignetste Mandala zum Beispiel aus einem der zahlreichen Mandala Büchern oder Kartensets ausgetestet werden. Hat man das Mandala der Wahl ausgewählt fragt man im zweiten Schritt ab, was mit dem Symbol geschehen soll (beispielsweise, ansehen, aufkleben, auflegen, aufhängen etc.). Des Weiteren wird mit der Einhandrute abgefragt, wie lange die Zeitdauer sein soll für die Arbeit mit diesem speziellen Mandala.

Fallbeispiel: Elektrosmogentstörung mit Mandala
In neuen Praxisräumen gab es einen großen Sicherungskasten, hinter dem sich ein regelrechter „Kabelsalat“ verbarg. Die Testung mit der Einhandrute wies auf eine massive Störzone hin. Um dieses Störfeld zu beheben wurde ein Mandala als optimales Symbol getestet. Nachdem es auf dem Stromverteiler-Kasten angebracht war wurde nachgetestet mit der Frage „Wie ist dieses Störfeld?“. Nach der Methode der Neuen Homöopathie ergab sich  Grad 1 was soviel bedeutet wie: kein Problem, alles schwingt in bester Harmonie.

Heilen mit Engel- und Gebetssymbolen
Es gibt eine Vielzahl von Engel-Kartensets auf dem Markt, mit denen man meditativ gut arbeiten kann, um seelische Prozesse heilend zu unterstützen. Oft vergessen wir, dass wir nicht alleine sind, sondern persönliche Engel und Erzengel uns begleiten. Wir müssen sie aber rufen oder bitten, damit sie uns helfen. Engelsymbole können unsere feinstofflichen Körper harmonisieren, Blockaden lösen, die Chakren harmonisieren oder uns im spirituellen Transformationsprozess unterstützen.

Fragen Sie mit dem Tensor die optimale Einsatzmöglichkeit ab, z. B.:
•  „Soll das Symbol auf eine bestimmte Körperstelle aufgelegt / geklebt werden
    (Vorderseite / Rückseite des Körpers, oben unten, links, rechts)?“
   Finden Sie die genaue Stelle heraus.
• „Soll ich das / die Symbole auf die Chakren auflegen?“ „Auf welche?“
• „Soll ich das Symbol direkt am Körper tragen / in die Hosentasche stecken?“
• „Soll das Symbol auf Fensterscheiben zur Raumharmonisierung bzw. energetisierung 
  aufgeklebt werden?“
• „Soll das Symbol zur Energetisierung unter ein Wasserglas / Nahrungsmittel
  / Massageöl etc. gelegt werden?“

Herzlichst Roswitha Stark

Bücher zum Thema:
Petra Neumayer, Roswitha Stark
Medizin zum Aufmalen –
Heilen durch Informationsübertragung und Neue Homöopathie
Mankau Verlag
ISBN: 978-3-938396-04-9

Petra Neumayer, Roswitha Stark
Medizin zum Aufmalen II
Symbolwelten und Neue Homöopathie
Extra: Arbeitshilfen und Testlisten für Einsteiger und Anwender!
Mankau Verlag
ISBN 978-3-938396-18-6

 

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