Gesundheit: Echte Heilung ist banal

Oliver Unger - Autor bei ViGeno

Echte Heilung ist banal und scheint selbstverständlich.

von Oliver Unger

Immer noch gehen wir der Frage nach:
„Kann es einen absolut gesunden Organismus geben, der jeden Stress, jede Belastung gut verkraften kann, ohne dass die Person davon beeinträchtigt wird?“

Auf der Reise tasteten wir uns vor zu einer Betrachtungsweise, die Krankheit als Teil vom Leben, damit auch als Teil von Gesundheit sieht. Sogar der Tod kündigt nur das Ende einer Zwischenstation an. Alles ist in Bewegung, im Fluss und alles, was geschieht, dient der Regulation des individuellen Systems (Körper, Seele, Geist) und des Gruppensystems (Familie, Freunde).

Deswegen bringt Krankheit Menschen oft dazu, Dinge zu tun, die vorher nicht möglich gewesen sind. Beispielsweise kann jemand, der scheinbar niemals Nein zusagen vermochte, auf einmal von dieser Fähigkeit Gebrauch machen, „nur“ weil er starke Rückenschmerzen hat. Sowie jemand anders, der immer für andere da war, aber nie für sich selbst, sich auf einmal die Zeit nimmt, ganz für sich allein zum Arzt zu gehen. Klingt zu banal? Zu selbstverständlich?

Ist es auch. Jede „Heilung“ ist so banal, dass sie nicht einmal auffällt, wenn uns nicht jemand sagt, dass „Heilung“ stattgefunden hat.

Nur weil wir glauben, ein Ja-Sager müsste doch jemandem einmal richtig laut „NEEEEINNN!“ ins Gesicht schreien, um geheilt zu sein, ist das noch lange nicht so. Die Wahrheit ist, dass er erst dann seine inneren Hürden überwunden hat, wenn er gar nicht bemerkt, dass er diesmal automatisch „nein“ geantwortet hat, statt einfach über seine Bedürfnisse hinwegzugehen.

Ich wette mit dir, dass du an dir selbst nicht bemerken würdest, wenn ein Thema in dir so gereift und geheilt ist, dass es sich wirklich zutiefst verändert hat. In diesem Momenten haben wir unsere Aufmerksamkeit einfach schon woanders, weil es nicht „knallt“, nicht „weh tut“ oder Ähnliches.

Wenn du durch den Wald gehst, in einen Haufen Hundekot trittst und dich darüber ärgerst, wirst du nicht bemerken, wie schön die Sonne durch die Blätterkronen hindurch scheint. Ebenso ist es mit der Heilung. Das was gesund ist, bemerken wir kaum. Hauptsächlich ist in unserer Aufmerksamkeit, was nicht so funktioniert, wie wir es uns vorstellen.

Ich würde sagen, dieser ganze Aufwand, den wir betreiben, um „heil“ zu werden, ist nur dann gerechtfertigt, wenn das Ergebnis dabei heraus kommt, an dem wir uns zuvor festgebissen haben. Soll aber wirkliche, tiefe Heilung in einem größeren Zusammenhang dabei heraus kommen, gibt es eine ökonomischere Variante: NICHTS  tun und einfach anerkennen, was ist.

Jeder Eingriff in das große intelligente System von heilender Bewegung, dessen Bestandteil vielleicht vor allem „Krankheit“ und „Tod“ sind, bedeutet, dass wir wieder nur etwas daraus machen, das unserer Beschränkung gerecht werden soll. Die Zusammenhänge, die wir sehen müssten, um Heilung erwirken zu können, können wir niemals erkennen.

Noch einmal zurück zu der Beispiel-Person, die krank ist. Wenn ein Rückenschmerzpatient auf einmal „Nein“ sagt, ist dies scheinbar nur ein natürlicher, selbstverständlicher Reflex. Doch weit gefehlt. In diesem Moment ist der Körper – endlich - im Gleichgewicht. Die Eintrittskarte zu diesem Gleichgewicht ist der Schmerz. Der Körper holt in sein System zurück, was vorher abgespalten war. Und da es im „mentalen“ System, also den Gedanken und Vorstellungen keinen Platz finden konnte („Nein sagen ist nicht erlaubt“), unterstützt das System es, indem es einen Platz auf der fühlbaren Ebene bekommt, in der der Patient es wahrzunehmen bereit ist.

Oft ist diese Bereitschaft beim Schmerz am größten. Der Patient zeigt daraufhin diese scheinbar „reflexartige“, „unbewusste“, „selbstverständliche“ Reaktion. Und genau diese ist Ausdruck des neuen Gleichgewichts, also der Heilung. Der Körper macht einen „kranken“ Anschein, die Zellen sind es vielleicht auch (so wie wir es definieren). Gleichzeitig ist die Seele gesund.

Aus meiner Sicht ist dies bei Krebspatienten oft leicht zu beobachten. Aufgrund der Schwere der Erkrankung beginnen sie nicht selten, für sich zu sorgen, sich selbst wahr- und ernst zu nehmen, was meist vorher nicht der Fall war. Dies soll keine Verallgemeinerung der Thematik darstellen, sondern nur veranschaulichen, was geschehen kann. Sicherlich gibt es auch andere Verläufe.

Doch lass dich beobachten. Und sei nicht enttäuscht, dass du keine spektakulären, sondern nur subtile, scheinbar selbstverständliche Ergebnisse wahrnehmen kannst.

Teil 6 „In dem Moment wo Krankheit auftritt, ist das System heil“ folgt kommende Woche.

Ihr Oliver Unger

 


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