Gesundheit: Qigong mit äußerer Ruhe zur inneren Bewegung

Frank Seefelder - Autor bei ViGeno

Qigong - mit äußerer Ruhe zur inneren Bewegung

von Frank Seefelder

Qigong kann in Ruhe, d. h. ohne äußere Bewegung, praktiziert werden oder Bewegung kann das Führen der Energie anleiten. Wir können durch äußere Ruhe zu innerer Bewegung gelangen oder auch durch innere Bewegung äußere Ruhe erschaffen. Jede Qigong-Übung erfordert Feinabstimmung in vielen Bereichen. Die Tagesform des Qigong Trainierenden ist besonders wichtig, d. h., man muss berücksichtigen, ob der Übende z. B. einen stressigen Tag hatte oder ob er aus dem Urlaub kommt.

Außerdem gleicht man die Qigong Übung an das Alter und an den Gesundheitszustand des Menschen an. Möchte jemand Qigong trainieren, der gesund ist und die Übungen nur präventiv erlernen will? Handelt es sich vielleicht um einen geschwächten Menschen, der festgestellt hat, dass seine Kräfte nachgelassen haben? Oder möchte ein kranker Mensch seine Gesundheit durch eigene Aktivität wiedererlangen?

Diese Ausgangssituationen bestimmen die Auswahl und den Ablauf der Qigong Übung. Jeder der drei Menschen sollte die Übung auf eine andere Weise ausführen. Das Nervensystem reagiert individuell auf das Qigong Training.

Die körperlichen Voraussetzungen spielen eine ebenso große Rolle bei der Ausübung des Qigong. Ein blinder Mensch wird das Training anders erfahren, als es ein Sehender tut. Jeder Mensch empfindet und bewertet die gleiche Qigong Übung anders. Das macht Qigong zu einem Training der ganz besonderen Art.

Mit Qigong lernen Sie sich neu kennen. Obwohl Qigong den meisten Menschen bei ihrer individuellen Problematik Hilfestellung geben kann, gibt es auch Personen, die von dem Training nicht profitieren, sondern denen es schadet.

Akute Erkrankungen sollten nicht ausschließlich mit Qigong behandelt werden. Besonders bei fieberhaften Erkrankungen rate ich sogar dazu, kein Qigong-Training zu machen. Reine Atem- und Entspannungsübungen helfen, aber auf Meditation in Bewegung sollten Sie verzichten.

Bei chronischen Erkrankungen hingegen gilt Qigong in vielen Fällen als das Hilfsmittel, das die festgefahrenen Gesundheitszustände wieder lockert und in Bewegung versetzt.

Qigong ist wie jede Therapie, auch die medikamentöse, darauf angewiesen, dass der Übende an die Wirkung glaubt und auf die Kraft der Heilung vertraut. Fehlt die innere Zuversicht, wie es bei sehr kritischen Menschen häufig der Fall ist, macht Qigong wenig Sinn.
Legen Sie sich selbst keine Steine in den Weg, und vertrauen Sie auf die positive Wirkung des Trainings. Viele Menschen glauben, dass Qigong im Bereich der Entspannung zum Ausgleich der Überspannung stark gestresster Menschen führen kann.

Meine jahrelange Praxis als Trainer und Seminarleiter hat allerdings andere Ergebnisse hervorgebracht. Viele Kursteilnehmer sagten mir beispielsweise: »Qigong ist ja schön und gut, aber je ruhiger es wird, desto mehr steigt mein Aggressionspotenzial, und bei reinen Entspannungsübungen ohne körperliche Aktivität könnte ich aus der Haut fahren. Mein Herz und meine Gedanken rasen, und die Kluft zwischen Entspannen und innerer Unruhe wird immer größer.

Manche Menschen bewegen sich immer auf einem sehr hohen Spannungslevel, z.B. Burn-out-Patienten. Wer nervös und überspannt ist, sollte sich einen Ausgleich suchen, der aber im ersten Step nicht zwingend ein Entspannungstraining sein muss. Die Energie sollte in einigen Fällen besser durch körperliche Aktivität abgebaut werden. Die Differenz zwischen dem immensen Stress des Menschen und der totalen Ruhe in der Entspannung und Meditation erweist sich in der Praxis einfach als zu groß. Am Yin-Yang-Symbol erkennen Sie, dass sich der Übergang von Anspannung, dem Yang, zur Entspannung, dem Yin, fließend vollzieht.

Ein abrupter Wechsel von einem Energiestatus in den entgegengesetzten erfolgt nur dann, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht oder extreme körperliche Veränderungen stattfinden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Fieber, d. h. Hitze oder Yang, immer weiter ansteigt. Der lebensbedrohende Bereich liegt beim Menschen bei etwa 42° C. Gerät der Körper in diesen Krisenbereich, schaltet sich instinktiv der natürliche Yin-Yang-Ausgleich ein und der Mensch verfällt in eine Ohmacht oder einen Schock. Die körperliche Unbeweglichkeit soll verhindern, dass durch Bewegung noch mehr Hitze erzeugt wird. Der überhitzte Körper kühlt sich so ab.

Ich hoffe, ich habe Ihnen Lust auf Qigong gemacht. In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie Qigong „funktioniert“ und welche Lebensprinzipien das Training beinhaltet.

Herzlichst Frank Seefelder

 


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