Gesundheit: Rückenschmerzen - chinesische Gesundheitslehre

Frank Seefelder - Autor bei ViGeno

Bedeutung und Deutung einzelner Bereiche des Rückens.

von Frank Seefelder -

Rückenschmerzen und die chinesische Gesundheitslehre.

Folgen wir dem Bild der chinesischen Gesundheitslehre, die den Menschen grundsätzlich ganzheitlich betrachtet und den Erfahrungen dieser Heilkunde, dass Innen und Außen ständig miteinander kommunizieren, können Rückenschmerzen nicht rein körperlicher Natur sein.

Lassen wir Fremdeinwirkung durch Unfälle außen vor, erkennen wir für eine Vielzahl der Rückenschmerzen, die Psyche und das Seelenleben als Verursacher oder auch als Verstärker des Problems. Natürlich trägt der Mensch durch Bewegungsmangel, einseitige Bewegung oder auch Übergewicht zum Entstehen bei, aber stellen wir uns einmal die Frage wieso Menschen zum „Bewegungsmuffel“ oder „Fast Food Junkies“ werden? Liegt bei Ihnen kein seelisch-körperliches Ungleichgewicht vor?

Da der Rücken und die Wirbelsäule von Natur aus dafür auserkoren sind, Lasten zu tragen, wirkt sich jede Form zusätzlicher Belastung, sei es körperlicher oder psychischer Art, auf das gesamte System aus.

Der Schmerz im Rücken warnt uns vor körperlichem und mentalem Fehlverhalten. Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, befragen Sie nicht nur Ihren Orthopäden, sondern hinterfragen Sie, welcher mentale Druck im Moment auf Ihnen lastet, was krümmt Ihren Rücken und was hätten Sie jetzt gerne aus dem Kreuz?

Unter ganzheitlichen Aspekten ist Haltung der Begriff, der unsere Körperstruktur gleichermaßen beschreibt wie unsere Lebenseinstellung. Gelingt es uns, auch in kritischen Situationen, die Haltung zu bewahren, gibt uns das inneren Halt und Sicherheit. Durch die aufrechte Position verschaffen wir uns einen Überblick und Herr der Lage.

Wir haben die Kontrolle, und die ist für unsere psychische und körperliche Entlastung und Gesundheit ungeheuer wichtig. Das war ja der eigentliche Grund, wieso wir uns vom Vierfüßler zum Zweibeiner entwickelt haben: Wir wollten einen besseren Überblick haben und damit mehr Kontrolle.

Unser Körper hat auch seelische Anspannungen zu (er)tragen. Die steigende Last des Alltags wird mehr und mehr zur Belastung für den Rückens. In verschiedenen Bereichen der Wirbelsäule finden Reflexionen der Seele statt.

Schmerzen sind oft das Spiegelbild einer kranken Seele.

Beginnen wir mit dem untere Rückenbereich, der Region, wo viele Menschen das Kreuz mit dem Kreuz schmerzhaft erleben. Betrachten wir dazu den ganzen Menschen in seiner Länge vom Scheitel bis zu den Füßen, bildet das Kreuz die Mitte. So kann das Problem auch gedeutet werden.

Die zentrale Ausrichtung all unseres Denkens und unserer Bemühungen ist die Erhaltung unserer Existenz. Im Grunde geht es immer darum, die von uns erdachte und angestrebte Existenzform zu erreichen und zu erhalten.

Sobald es darum geht, unsere Leben zu sichern und wir Sorge haben, dass dieses Vorhaben scheitern könnte, sorgen Existenzängste für Druck, Belastung und in deren Folgen auch für Schmerzen, besonders im Kreuz.

Stellen Sie sich selbst die Frage, wenn Sie von Sorgen geplagt werden, die Ihre Lebensgrundlage betreffen, schmerzt das Kreuz nicht häufiger oder stärker als sonst? Verspüren Sie vielleicht auch nur eine erhöhte Anspannung in diesem Bereich? Wenn der Kreuzbereich zu einer Ihrer Schwachstellen des Körpers gehört, und jeder Mensch hat seine Achillessehnen, dann wird die Anspannung des Geistes den Druck dorthin abgeben und Schmerzen entstehen lassen.

Der nächste Abschnitt der Wirbelsäule, den wir genauer betrachten wollen, ist derjenige, der anatomisch unter größtem Druck steht: Die Schnittstelle zwischen Kreuzbein und Lendenwirbelsäule. Und Belastung ist auch das mentale Thema dieses Bereichs. Wenn wir unter Stress die Kontrolle über die Situation verlieren, entsteht Druck, bei dem durchaus auch eine Bandscheibe herausspringen kann, weil der Körper bereit ist, die Kontrolle zu verlieren.

Zur anatomischen Belastung und der Belastung durch Stress, kommt zusätzlich noch eine meist unterbewusste „Krankheitsbereitschaft“ hinzu. Krankheit schafft Distanz, einen Abstand zu anderen, den man stressbeladen vielleicht nicht mehr aufrecht halten kann.

Wir schrauben automatisch unsere Erwartungshaltung an andere zurück, wenn wir erkennen, dass das Gegenüber nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit Mitgefühl zu tun haben. Oft ist der Rückzug das Ergebnis ganz rationaler Überlegungen. Wie sollte eine Erwartung erfüllt werden, wenn der Mensch, von dem wir etwas erwarten, gar nicht dazu in der Lage ist?

Die chinesische Medizin sieht als Ursache für Beschwerden in diesem Bereich ganz häufig im Nieren-Meridian. In den ganzheitlichen Zusammenhängen, die diese Heilkunde herstellt, sind Angst, Furcht und Schreckhaftigkeit die schädigenden Einflüsse. Gewinnen sie die Oberhand, verlieren die positiven Facetten dieser Funktionseinheit, wie beispielsweise die Willenkraft, an Stärke und die Situation verschlechtert sich zunehmend.

Die Disharmonie zwischen Innen- und Außenverhältnis beziehungsweise Vorstellung und Realität, bereitet Schmerzen. Da die „Niere“ auch zuständig ist für alles, was im Menschen mit Reproduktion, Zeugung, Wachstum und Geburt zu tun hat, können sexuelle Störungen eine Begleiterscheinung sein, wenn Kreuzschmerzen bestehen.

Etwas höher kommen wir zum Übergang von Brustwirbelsäule zur Halswirbelsäule. Hier sind wir in einer Region der Körperlichkeit, die eine starke Außenwirkung hat.

Die Haltung in diesem Bereich entscheidet darüber, ob wir souverän und stark oder eher zurückhaltend und ängstlich auf andere wirken. Stellen Sie sich vor, eine aufrechte Person steht vor Ihnen und daneben ein Mensch mit gekrümmten Rücken. Intuitiv werden Sie diesen beiden Menschen unterschiedlich begegnen. Je nachdem, wie Sie selbst stehen, aufrecht oder gebeugt, nehmen Sie Ihr Gegenüber unterschiedlich wahr. Aufgerichtet drücken Sie innere Stärke gegenüber dem Aufrichtigen aus, mit dem Sie es zu tun haben.

Und in dieser Position fühlen Sie sich dem Gebeugten gegenüber im Vorteil und überlegen. Sie haben scheinbar nichts zu fürchten, was im günstigen Fall dazu beiträgt, eine gesunde Selbstsicherheit an den Tag zu legen. Im ungünstigen Fall aber, kann das zu Leichtsinn durch Unterschätzung führen.

Sind sie jedoch selbst geknickt, macht das aufrechte Gegenüber auf Sie einen überlegenen Eindruck. Ihre Zurückhaltung, die Sie körperlich signalisieren, wird dadurch vielleicht noch verstärkt. Die andere Person scheint in dem Maß zu wachsen, wie Sie schrumpfen. Das kann dazu führen, dass Sie Ihren „Schutzpanzer“ auf dem Rücken stärken wollen und mit unangemessener Distanz oder Abwehrhaltung die Kommunikation gestalten. Dieser angespannte Zustand ist körperlich und geistig unflexibel.

Der Bereich der Brustwirbelsäule mit der Brust, den Schultern und den Armen, hat körperlich wie geistig ganz unterschiedliche Aufgaben und Aspekte. Durch die Funktion der Schultern, können wir über das „Werkzeug“ – unsere Arme – Lasten bewegen. Wir können heben, wir können drücken, schieben und halten.

Hier lassen sich psychosomatische Ansätze von Schmerzen finden. Wenn wir Belastungen nicht ertragen können, wir Geliebtes nicht halten und Schmerzhaftes nicht von uns schieben können, ist dieser Bereich besonders schmerzanfällig. Aber es gilt auch Schmerzhaftes erst gar nicht an uns heran kommen zu lassen. Die Arme schaffen Distanz und geben uns einen gefahrlosen Raum zu anderen. Fehlt uns die Fähigkeit, Menschen auf Abstand zu halten, können Schulter- und Armschmerzen ein Begleitsymptom der mentalen Schwäche sein.

Eigentlich tragen wir ja den Stolz in unserer Brust, aber was geschieht, wenn sie verloren geht? Die Brustwirbelsäule beziehungsweise Veränderungen und Schmerzen in dieser Region, zeugen aber auch von Mutlosigkeit und Verzweiflung. Lässt man innerlich den Kopf hängen, wird der Körper diesem Beispiel folgen.

Die Halswirbelsäule hält den Kopf und damit unseren Geist aufrecht. Betrachten wir die Statur eines Menschen wie die eines Baumes oder einer Blume. Neigt ein Baum seine Wipfel oder lässt eine Blume ihren Kopf hängen, ergibt sich für uns ein trauriges Bild.

Ähnlich ist es bei Menschen. Lässt er den Kopf hängen, wird ihn sein Umfeld als traurig oder niedergeschlagen einschätzen. Wie es dazu kommt, kann zwei Ursachen haben:

1. Man will mit dem Kopf durch die Wand

Dazu braucht es Hartnäckigkeit, um diesem Widerstand zu begegnen. Das kann im übertragenen Sinn ein halsbrecherisches Unterfangen sein, bei dem man sich gegen alle Widerstände behaupten muss und sich nicht selten dabei Kopfschmerzen zuzieht. Die zweite unbewusste Reaktion, die die Halswirbelsäule beeinflusst ist:

2. Die Angst

Die Befürchtung zu Versagen, Furcht vor Rückschlägen oder auch vor dem alleine sein, Angst hat viele Gesichter. In Erwartung irgendwelcher Probleme, und wenn sie auch nur selbst prophezeit sind, lässt man schnell den Kopf hängen. Es verhärtet sich die Muskulatur und wird zum Panzer, damit die Verletzung nicht zu schlimm wird, wenn der Rückschlag tatsächlich eintritt.

Der nächste Bereich der Wirbelsäule, den wir näher betrachten wollen, liegt noch ein Stück höher, genauer gesagt zwischen dem 1. Brustwirbel und dem 7. Halswirbelkörper. Das ist der Bereich, wo wir unsere Trauer und Melancholie ausdrücken. Bei einer entsprechenden Deformierung spricht man bei Frauen von einem „Witwenhügel“, der die nicht verarbeitet Trauer über den Verlust des Partners körperlich ausdrückt.

Wie kann es dazu kommen? Zur Klärung dieser Frage, schlagen wir eine Brücke zum fernöstlichen Denken. Auf der Vorderseite dieses Bereichs liegen die beiden Lungen. Wie jedem Funktionskreis der chinesischen Heilkunde, werden auch der „Lunge“ verschiedene, korrespondierende Phänomene aus der Natur, aber auch im Menschen selbst nachgesagt. Der „Lunge“ wird die Emotion Trauer zugeordnet und jedes Gefühl kann je nach seiner Intensität, günstige oder ungünstige Wirkung auf den Energiefluss im Funktionskreis haben. Bei unverarbeiteter Trauer kommt es zur Stagnation und zum Erliegen des Energieflusses. Der resultierende Energiestau sorgt auf Dauer gesehen, für die Deformierung, in dessen Folge aber auch Lungenprobleme auftreten können.

Sie sehen, unsere Säule des Körpers, die Wirbelsäule, hat weit mehr als nur orthopädischen Charakter und es kann für Ihre Rückenschmerzen hilfreich sein, sich mit den seelischen Gründen für die Beschwerden auseinanderzusetzen besonders dann, wenn die Diagnose lautet: „Kein Befund“.

Ihr Frank Seefelder

Für Ihre Fragen bin ich sehr gerne für Sie da.

 


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