Wie ich dir…
von Clemens Maria Mohr
„Was du nicht willst, das man dir tut - das füge auch keinem anderen zu!“
Dieses Sprichwort kennen Sie und es steckt tatsächlich sehr viel Weisheit darin.
Für den Umgang mit anderen Menschen gibt es drei einfache Grundregeln, die man so formulieren könnte:
Ich denke von dir, wie ich wünsche, dass du über mich denkst.
Ich spreche von dir, wie ich möchte, dass du über mich sprichst.
Ich handle dir gegenüber so, wie ich wünsche, dass du es mir gegenüber tust.

Viele Kinder stehen in den ersten Lebensjahren noch immer mit jener Welt in Verbindung, aus der sie gekommen sind. Sie sind hell- und aurasichtig, sehen Verstorbene oder feinstoffliche Wesenheiten aus anderen Dimensionen unseres Seins. Vielfach werden diese Fähigkeiten von den Erwachsenen ins Reich der kindlichen Fantasie verwiesen, und das war es dann auch schon. Die somit mundtot gemachten Kinder verdrängen ihre spirituellen Fähigkeiten, weil sie dafür ausgelacht, getadelt oder gar bestraft werden. Doch das ändert gar nichts an der Tatsache selbst, nämlich daran, dass die Kinder ein anderes Bewusstsein, eine höhere Sensitivität oder eine ganz andere Seelenqualität haben als die meisten Erwachsenen.

