Was bedeutet dement zu werden oder Alzheimer krankt zu sein

Stefanie Menzel - Autorin bei ViGeno

Alzheimer-Krankheit und Alzheimer-Demenz - Bedeutung - Symptome und Ursachen.

 

von Stefanie Menzel -

 

Was bedeutet es dement zu werden oder an Alzheimer erkrankt zu sein?
Hier ein kurzer informativer Alzheimer-Demenz Wikipedia Überblick:
Die Alzheimer-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und durch zunehmende Demenz gekennzeichnet ist. Sie ist für ungefähr 60 Prozent der weltweit etwa 24 Millionen Demenzerkrankungen verantwortlich.

Die Alzheimer-Krankheit beziehungsweise die Alzheimer-Demenz wird oft kurz als Alzheimer bezeichnet.
Die Krankheit ist nach dem Arzt Alois Alzheimer benannt, der sie im Jahr 1906 erstmals beschrieb, nachdem er im Gehirn einer verstorbenen Patientin charakteristische Veränderungen festgestellt hatte.
Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die in der Regel einhergeht mit einer Abnahme der Fähigkeit, die Aktivitäten des täglichen Lebens zu bewältigen, mit zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten und verstärkt auftretenden neuropsychiatrischen Symptomen.

Bereits viele Jahre bevor erste klinische Symptome sichtbar werden, bilden sich im Gehirn des Betroffenen Plaques, die aus fehlerhaft gefalteten Beta-Amyloid-(Aβ)Peptiden bestehen. Zusammen mit den Plaques sind Neurofibrillen, die sich in Form von Knäueln in den Neuronen ablagern, kennzeichnend für die Erkrankung. Morbus Alzheimer gehört zu den Tauopathien, da sich bei dieser neurodegenerativen Erkrankung fehlerhafte Tau-Proteine aus dem Zellkörper heraus an die Axone anlagern und nicht mehr zurück in den Zellkörper können und die Zellen bis zur Unfähigkeit hin einschränken.
Die zugrundeliegenden Veränderungen sind noch nicht behandelbar.

Ernstzunehmende Alzheimer-Demenz Symptome:
Das amerikanische National Institute on Aging hat sieben Warnzeichen formuliert, die auf eine beginnende Alzheimersche Krankheit hinweisen können und welche die Menschen in der nahen Umgebung veranlassen sollten, ärztlichen Rat einzuholen.
1.    Der Erkrankte wiederholt immer wieder die gleiche Frage.
2.    Der Erkrankte erzählt immer wieder die gleiche kurze Geschichte.
3.    Der Erkrankte weiß nicht mehr, wie bestimmte alltägliche Verrichtungen wie Kochen, Kartenspiel,
       Handhabung der TV-Fernbedienung funktionieren.

4.    Der Erkrankte hat den sicheren Umgang mit Geld, Überweisungen, Rechnungen und Ähnlichem  
       verloren.
5.    Der Erkrankte findet viele Gegenstände nicht mehr oder er legt sie an ungewöhnliche Plätze
       (unabsichtliches Verstecken) und verdächtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand
       weggenommen zu haben.
6.    Der Erkrankte vernachlässigt anhaltend sein Äußeres, bestreitet dies aber.
7.    Der Erkrankte antwortet auf Fragen, indem er die ihm gestellte Frage wiederholt.

Der Verlauf wird in verschiedene Stadien unterteilt, in denen jeweils andere physische und psychische Einschränkungen im Vordergrund stehen.

Alzheimer-Demenz - die Nonnenstudie
Wenn man sich mit Demenzforschung beschäftigt, begegnet einem recht bald eine interessante Studie. Die sogenannte Nonnenstudie, die grundsätzlich die heilenergetische Sicht auf Krankheiten im Allgemeinen untermauert.

Der Text ist ein Auszug aus einem Text des Dialog- und Transferzentrums Demenz der Universtät Witten/ Herdecke aus dem Jahr 2015:

Bei der Nonnenstudie handelt es sich um eine Längschnittsstudie (bzw. Querschnittsstudie). Diese Methode ist vor allem in den Sozialwissenschaften häufig anzutreffen, wird aber auch in anderen Forschungsbereichen angewandt. Neben der Auswertung von umfangreichen biographischen Material der insgesamt 678 katholischen Nonnen und regelmäßigen mentalen Tests (Snowden testete die geistigen Fähigkeiten dreimal am Tag), wurden nach dem Tod einzelner Nonnen auch deren Gehirne anhand von Gewebeproben untersucht.

Bei der Nonnenstudie handelt es sich zudem um eine Kohorten Studie, was ein Sonderfall dieses Studiendesigns darstellt. Dabei werden ganze, ungefähr gleichartig geschichtete und in sich möglichst einigermaßen homogene Gruppen im Zeitverlauf miteinander verglichen. In diesem Zusammenhang möchte ich außerdem anmerken, dass bei vielen Studien dieser Art das Problem besteht, dass die Lebensweisen von erwachsenen Probanden oft stark voneinander abweichen.

Im Falle der Nonnenstudie fand der Epidemologe David Snowdon und sein Forschungsteam aber einen Ort, an dem Erwachsene über viele Jahrzehnte einen sehr ähnlichen Lebensstil pflegten: ein Kloster. Damit war auch gesichert, dass Snowdon eine Gruppe von Personen untersuchte, die sich in ihren Lebensstil sehr gut miteinander vergleichen ließen, da alle Nonnen eine ähnliche Arbeit verrichteten, Gebet und Enthaltsamkeit praktizierten, sowie einen ähnlichen Tagesablauf durchliefen.

Alzheimer-Demenz - Nonnenstudie - wesentliche Erkenntnisse
Zunächst, so Snowdon, wurde die Annahme bestätigt, dass ein Zusammenhang zwischen eiweißhaltigen Ablagerungen im Gehirn – den sogenannten “Plaques” – und Alzheimer besteht. Es gab also zunächst tatsächlich Nonnen, bei denen man nach ihrem Tod in ihren Gehirnen diese Ablagerungen fand, und die, passend zur Plaques-Theorie – zu Lebzeiten an Alzheimer erkrankt sind.

Dann entdeckte er und sein Forschungsteam jedoch “eines der schlimmsten Alzheimer-Gehirne, dass wir jemals hatten”, so Snowdon, nämlich das Gehirn von Schwester Bernadette. Das Problem: Schwester Bernadette ist bis zu ihrem Lebensende mit 85 Jahren stets körperlich und geistig fit gewesen. Das passte demnach überhaupt nicht zu der Plaques-Theorie.

Nach diesem Fall wurden auch noch weitere Fälle von Nonnen entdeckt, die bis zu ihrem Lebensende sowohl geistig als auch körperlich sehr aktiv gewesen sind, obwohl ihre Gehirne starke eiweißhaltige Ablagerungen aufwiesen. Schließlich kam man nach einer längeren Forschungsperiode zu dem Ergebnis, dass nur in etwa 10% der untersuchten Fälle ein Zusammenhang zwischen der Plaques-Theorie und dem Alzheimer-Befund bestand.

In allen anderen Fällen mussten dagegen andere Ursachen für die Entstehung von Alzheimer herangezogen werden, unter anderem der Lebensstil. Bei Nonnen: Geistige und körperliche Aktivitäten – häufig bis ins hohe Alter, soziale Faktoren, starke Gläubigkeit, Gebet und Enthaltsamkeit (wenig bis kein Alkohol, kein Nikotin, ausgewogene und dosierte Ernährung), sowie eine abwechslungsreiche und erfüllende Arbeit. Ein Leben in Arbeit, Gebet und Enthaltsamkeit kann also vor Gedächtnisverlust schützen. Zumindest wurde durch Snowdons Forschungen gezeigt, dass die Plaques-Theorie alleine nicht ausreicht, die Entstehung von Alzheimer zu erklären.“

Was bedeutet Erinnerung und wo findet sie statt?
Soweit die Studie. Aus heilenergetischer Sicht sehr interessant, wenn doch die Ablagerungen im Gehirn, die Plaques, nachweisbar waren, aber nicht die Tatsache des Vergessens, wo sind dann die Erinnerungen gespeichert? Aus meiner Sicht sind alle Erlebnisse unseres Lebens feinstofflich energetisch in der Aura gespeichert und als Information in unserem Energiefeld, unserem Bewusstseinsfeld, vorhanden.

Die energetische Entwicklung des Menschen zu betrachten ist vielleicht ein neuer Blick, um die beschriebenen Phänomene von Demenz und Alzheimer neu zu verstehen. Auf diesen Erkenntnissen baut die heilenergetische Sicht auf, auf die ich auch in Bezug auf die Prophylaxe, im nächsten Artikel eingehen werde.

Was bedeutet eigentlich lernen und erinnern?
Wie heißt es doch so schön: „Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben!“ Was bedeutet es sich zu erinnern und zu lernen. Hier kann und sollte man sich über ein paar wichtige Aspekte ein paar Gedanken machen.

Lernen um den Körper gesund zu halten
Zunächst einmal sind lernen und sich erinnern zentrale Überlebensmechanismen. Wird unser Körper in irgendeiner Art bedroht, sollten wir aufmerksam gelernt haben, die drohenden Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln. Die heiße Herdplatte, das schnelle Auto, der bissige Hund und auch das zu tiefe Schwimmbecken könnten zum Verhängnis für Leib und Seele werden, wenn wir nicht durch eigene Erfahrung oder durch unsere Erzieher gelernt hätten damit umzugehen.

Stellen sie sich vor, sie hätten diese Gefahren nicht gelernt und könnten sich an das gelernte nicht erinnern, dann würden sie immer wieder auf die heiße Herdplatte fassen, und würden sehr bald einmal, an all dem „Nichtgelernten“ sterben! Auch ist es so, dass man die wichtigen Lernerfahrungen selbst und wie man sagt: „am eigenem Leib“ gefühlt haben muss. Denn dieses eigene Fühlen ist es, das am Ende das eigentliche Lernen ausmacht.

Das körperliche Gefühl des Schmerzes oder der Freude, werden gemeinsam als Emotion mit der Erinnerung an die Handlung gespeichert, auf die man sich bei nächster Gelegenheit beziehen sollte. Das bedeutet zu lernen. Auch wenn Eltern einem noch so viele schlimme Geschichten aus dem eigenen Leben erzählen, die Lernerfahrung über die eigenen Gefühle kann einem niemand ersetzen.

Oftmals belasten die Kriegserfahrungen der alten Generationen die nachfolgenden Kinder und Enkel. Die grausigen Geschichten lassen Bilder im Kopf entstehen. Dies führt jedoch nur zu extremen Angstbelastungen bei denen, die den Krieg selbst nicht erlebt haben. Die Ängste der Kriegsgeneration sind fühlbar, und auch nur diese Ängste werden übernommen. Denn eigene Bilder und körperliche Erfahrungen liegen nicht vor.

Lernen um die Kultur zu erhalten
Und dann gibt es da noch das rein intellektuelle Lernen in der Schule. Hier sind nicht die Gefühle gefragt! Es geht alleine darum, das Wissen und die intellektuellen Erkenntnisse der eigenen Kultur aufzunehmen um selbst sozial- und kulturfähig zu werden. Schreiben, Mathematik, Geographie, Physik und Chemie lernen wir als reines Wissen über die Welt.

Dieses Lernen ist weitestgehend abgekoppelt von Gefühlen, und für das reine Überleben als Mensch vollkommen überflüssig! Denn als emotionale Wesen „verhungern“ wir in einem Schulsystem, dass das rein intellektuelle Lernen fördert. Man verlernt sozusagen das wirkliche Lernen!

Wird das Lernen rein auf die Wissensvermittlung reduziert, höre ich häufig von jungen Menschen, dass sie in der Schule (Verzeihung für den Ausdruck!) Bulimielernen. Sie fressen vor den Prüfungen in sich hinein, was sie pünktlich zur Prüfung auskotzen können. Das Gelernte ist dabei sofort nach der Prüfung vergessen.

Jeder kennt alte Schulgeschichten, bei denen das Lernen an besondere, meist negative Emotionen, gekoppelt wurde. Die Scham, die aufkommt, wenn man heute vor einer Gruppe reden soll, in der Schule aber in einer solchen Situation bloßgestellt wurde. Das Gefühl des Unvermögens, wenn man sich heute noch nicht zutraut, was ein Lehrer einem als peinliches Versagen bescheinigt hat, vielleicht mit einer schlechten Note. Da erinnern sich die meisten Menschen sehr gut dran, und haben mit dieser Erfahrung nicht selten ein- für allemal die Tür und damit den Zugang für bestimmte Bereiche des Lebens verschlossen.

Das sind die negativ belasteten Erfahrungen, die fast jeder Mensch in seinem Päckchen als Lebenserfahrung mit herumträgt. Das rein intellektuelle Lernen, was in unserem Schulsystem vermittelt wird, macht uns cool und leistungsorientiert, was uns die Türen zu einem lebendigen „Lernen für das Leben“ nicht öffnen kann. Es sei denn, man entscheidet sich für ein alternatives Schulsystem.

Lernen um zu reifen
Dann gibt es noch eine weitere Form des Lernens, das uns von anderen Lebewesen auf diesem Planeten oberflächlich betrachtet unterscheidet. Das ist das lebenslange Lernen und erinnern auf der emotionalen Ebene, das zu einem bewussten Veränderungsprozess auf der seelischen Ebene führen kann.

Das körperbezogene Erinnerungsvermögen ist lebenslang gespeichert. Nur durch aktives erkennen und durchbrechen der angelernten Schutzmechanismen ist dies zu verändern. Haben wir als Kind gelernt, was die Merkmale für eine heiße Herdplatte sind, werden wir es zum Glück nicht schaffen, den erlernten Schutzmechanismus fallen zu lassen.

Das emotionale Erinnerungsvermögen beruht auf individuellen subjektiven Bewertungen aus der Erziehung und der Familiengeschichte, und ist dazu da, im Laufe des Lebens verändert zu werden. Wir sollten uns aus unseren gemachten Erfahrungen und den Emotionen herausentwickeln, wachsen und reifen. Während nämlich die heiße Herdplatte auch noch gefährlich ist, wenn wir bereits 70 Jahre alt sind, so kann sich die Wut oder die Trauer im Laufe des Lebens verändern, man kann und sollte an seinen eigenen Emotionen wachsen, um das gesamte Potenzial der eigenen Persönlichkeit auszuleben.

Wir haben als Mensch ein Bewusstsein, was uns diesen Schritt möglich macht, ja sogar geradezu von uns fordert. Wir sind durch unsere emotionale Entwicklung in der Lage durch die Entwicklung die eigene Spezies weiterzuentwickeln. Denn, würden wir an den alten Emotionen wie an den Erfahrungen haften, die den Erhalt des Körpers betreffen, wären wir am Ende des Lebens genauso schlau wie am Anfang! 

Im nächsten Text wird es darum gehen, das eigene Leben in Bezug auf die menschliche Reife neu zu betrachten, und zu erkennen, was dieses Thema mit Demenz zu tun hat. Und warum sie selbst einen Weg für ihr Leben wählen können, der ihr Leben erfüllt und rund macht.

Hier findest Du interessantes rund um das Thema "Heilenergetik" von Stefanie Menzel.

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- Demenz und Alzheimer - würdevoller Umgang
- Was ist Würde?
- Würde und würdevolle Glücksmomente
- Die Würde des Alltäglichen
- Wie fühlt sich alt sein an?

Wer bereits jetzt mehr zum Thema wissen will, findet interessante Informationen unter:
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