Fällt es Dir leicht, Genuss zu empfinden?

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Martina Eyth - Autorin bei ViGeno

Fällt es Dir leicht, Genuss zu empfinden?

 

von Martina Eyth -

 

Für einen Großteil der Menschen ist Genuss eine Abwechslung vom Alltag und vom Gewohnten. Sie sorgen für einen besonderen Rahmen und tun etwas, das sich gut anfühlt. Für viele ist ein gutes Essen ein Genuss, ein Spaziergang in der Natur, das Beisammensein mit Menschen, die sie sehr mögen oder das Ausüben eines Hobbies. Möglichkeiten, um genießen zu können gibt es unendlich viele.

Warum fällt es so vielen Menschen schwer, zu genießen?
Bei mir war es so, dass ich Genuss nicht kannte. Genuss war etwas, das früher in meinem Leben nicht vorkam. Genuss war für mich vergleichbar mit einem Gemüse, das ich nicht kannte. Und weil es mir unbekannt war, fehlte es mir auch nicht.

Doch irgendwann spürte ich ein Sehnen nach mehr Schönem in meinem Leben. Das war der Moment, in dem mich meine Seele für Genuss zu schulen begann. Weißt Du, dass Deine Seele Dich ein Sehnen spüren lässt, wenn sie Dich für etwas schulen oder Dich für etwas sensibilisieren möchte?

Dieses Sehnen fühlt sich (wenn wir es nicht kennen) so an, als wären wir traurig. Wir glauben dann, traurig zu sein, dabei spüren wir das Sehnen unserer Seele. Unsere Seele will uns dafür bereichern, wie wir mehr Gutes und Schönes in unser Leben einladen können. Mehr von dem, was uns glücklich macht und uns in die Erfüllung führt.

Genuss ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch erlernen kann
Konntest Du schon immer genießen? Ich habe Dir ja schon angedeutet, dass Genuss etwas war, das ich nicht kannte. Als meine Seele mich zum Thema „Genuss“ zu schulen begann, kam ich mir vor, als wäre ich in einer fremden Stadt. Ich kannte mich nicht aus und musste mich erst einmal orientieren.

Also begann ich den Genuss zu erforschen und war sehr dankbar für die Führung meiner Seele. Mit der Zeit erkannte ich, dass Genuss etwas ist, das uns in eine besondere Form der Freude führt. In eine Form der Freude, die nach innen geht. Genuss ist etwas, das wir in erster Linie in uns erleben. Wir können zwar mit anderen darüber sprechen oder andere können den Moment des Genusses auch erleben, doch jeder genießt für sich allein.

Genuss ist etwas, das dadurch möglich wird, dass Du offen für die Empfindungen bist, die Dir Deine Sinne vermitteln. Wenn Du ein leckeres Essen genießt, ist es der Geschmackssinn, der angeregt wird und Dich die Köstlichkeit empfinden lässt.

Geistigen Genuss kannst Du erleben, wenn Du Mithilfe Deiner Augen etwas liest, das Dich freudig berührt. Doch es muss beim Lesen nicht immer nur den freudigen Genuss geben. Viele Menschen lesen gerne Krimis oder gruselige Geschichten. Sie lieben das Schaurige und empfinden diese besondere Form der Anspannung als Genuss. Auch das Hören Deiner Lieblingsmusik kann ein Genuss sein, wenn Du für das Genießen offen bist.

Genuss kann die Zufriedenheit in Deinem Leben ausdehnen
Genuss kann sich in Deinem ganzen Körper ausdehnen, wenn Du das möchtest. Wenn Du einen Stein in den See wirfst, fließen konzentrische Wellen über den ganzen See. Ähnlich ist es auch beim Genuss. Wenn Du eine köstliche Erdbeere isst und Dir die Zeit nimmst, dem Geschmack nachzuspüren, dann kann sich die Welle des Genusses über Deinen ganzen Körper ausdehnen.

Vielleicht hast Du schon mal eine Massage genossen. Da eine Massage in einem größeren Bereich Deines Körpers stattfindet, kannst Du die Massage leichter mit dem ganzen Körper empfinden.
Wenn Du gerne Sport treibst, dann kennst Du das Gefühl von Genuss vielleicht auch. Viele Menschen empfinden es als Genuss, nach dem Sport unter der Dusche zu stehen.

Genuss muss nicht immer erst nach getaner Arbeit stattfinden
Es ist natürlich gut, überhaupt Genuss zu empfinden. Doch warum erst dann, wenn etwas erledigt ist? Es kann doch auch schon ein Genuss sein, wenn Du Dir vorstellst, dass etwas fertig ist. Wenn Du Dir beispielsweise vor dem Aufräumen der Küche vorstellst, wie Deine Küche aussieht, wenn sie aufgeräumt ist, dann spürst Du schon vor dem Aufräumen Genuss.

Wenn Du schon während des Sport machens offen für die Empfindungen Deiner Sinne bist, dann kann der Sport selbst ein Genuss sein.  

Du spürst es vielleicht auch, dass es täglich viele Möglichkeiten dafür gibt, Genuss zu empfinden. Doch warum empfinden die meisten selten Genuss?

Genuss ist nichts, was einfach so geschieht, wir müssen dafür offen sein
Ein Mensch, der ständig angespannt ist und unter Druck steht, kann Genuss vermutlich nicht empfinden. Genauso wenig wie ein Mensch, der sich ständig Sorgen macht oder sogar Angst hat. Um Genuss empfinden zu können müssen wir offen für unsere Sinnesempfindungen sein und gleichzeitig entspannt.

Warst Du schon mal auf einem Trampolin? Wenn ein Trampolin zu stark gespannt ist, dann ist ein Schwingen nicht möglich. Ist das Trampolin für Dein Körpergewicht passend gespannt, dann kannst Du locker schwingen. Ähnlich ist es auch beim Genuss. Fühlst Du Dich unwohl, weil Du Deinen Fokus auf das gerichtet hast, was nicht gut läuft in Deinem Leben, dann kannst Du keinen Genuss empfinden.
Wenn Du Deinen Fokus auf das Gute und Schöne in Deinem Leben richtest und bei den Dingen, die nicht so gut sind, im Vertrauen bist, dann kannst Du Genuss empfinden.

Genuss ist eine Fähigkeit, die Du erlernen kannst
So ist es wirklich. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Es ist auch gar nicht schwer, Genuss zu erlernen. Es braucht Deine Offenheit und Deine Bereitschaft. Wenn Du offen dafür bist, dass Genuss viele Male am Tag möglich ist und Du bereit bist diese Momente wahrzunehmen, dann hast Du eine gute Basis für Genuss geschaffen.

Eines ist noch wichtig. Um Genuss empfinden zu können, ist es ratsam, Dir Zeit für Dich zu nehmen. Waren in Deiner Kindheit Momente, in denen Du Dir Zeit für Deine Empfindungen genommen hast, verpönt? Oder wurden generell Momente, in denen Du mit Deiner Aufmerksamkeit bei Dir warst, nicht gerne gesehen?

Wenn Du in Deiner Kindheit als Tagträumer oder Trödeltante bezeichnet wurdest, dann empfehle ich Dir dringend, Dir selbst zu erlauben, Genuss zu empfinden. Solltest Du als Kind gespürt haben, dass vor Dich hin träumen oder langsam sein und etwas beobachten, nicht so gern gesehen war, dann hast Du es als Verbot empfunden.

Wenn Du etwas (vielleicht sogar unbewusst) als Verbot empfunden hast, ist es gut, wenn Du es Dir wieder erlaubst. Durch Deine Erlaubnis findet eine Öffnung in Dir statt, und Du bekommst wie von Zauberhand einen Zugang dafür, genießen zu können.

Um Genuss empfinden zu können, brauchst Du Zeit
So wie ein Stein eine gewisse Zeit braucht, um auf dem Grund eines Sees anzukommen, brauchst auch Du Zeit, um Genuss zu empfinden.

Wenn Du Dir ein Pausenbrot schmierst, belegst Du es dann mit dem, was Dir schmeckt? Wenn ja, ist das eine gute Voraussetzung dafür, Genuss zu empfinden. Eine weitere gute Voraussetzung ist es, wenn Du Dir Zeit nimmst, auch wirklich genießen zu können.

Ein Mensch, der mehrere Dinge gleichzeitig tut, hat es schwer, Genuss zu empfinden. Wenn Du Dein Pausenbrot isst und dabei im Internet surfst, kannst Du vermutlich Dein Pausenbrot nicht genießen.
Wenn Du angespannt bist, weil Du Dir Sorgen um Deine Lieblingsmenschen oder die Zukunft machst, kannst Du dann das Zwitschern der Vögel hören?

Kannst Du beim Spazierengehen die Blumen am Wegesrand oder den Flug des Schmetterlings genießen, wenn Du im Gedankenkarussell Deine Runden drehst oder in ein intensives Gespräch vertieft bist?

Nimm Dir Zeit für Dich und auch für Genuss  
Genuss schenkt Dir schöne Empfindungen und lässt Dich spüren, dass Dein Leben wertvoll ist. Dein Wohlbefinden wird gestärkt und Deine Stimmung erhellt.
• Wie wäre es, wenn Du Dir die Zeit nimmst, beim Essen zu fühlen, wie das Essen schmeckt.
• Wenn Du unter der Dusche stehst, magst Du Dir dann einen Moment Zeit nehmen, um die Wärme des Wassers zu fühlen?

• Magst Du Dir nach einem Gespräch mit einem Menschen den Du magst, Dir die Zeit nehmen, um zu spüren, was dieser Mensch Dir bedeutet?
• Hast Du Lust, bei einem Spaziergang stehen zu bleiben, um den Duft um Dich herum wahrzunehmen?

• Empfindest Du es als Genuss, wenn Du am Morgen aufwachst und Du Deinen Körper bewegen kannst? Ist es für Dich selbstverständlich, dass Deine Ohren hören, Deine Augen sehen und Du den Geschmack Deiner Zahnpasta wahrnehmen kannst?

Dankbarkeit zu empfinden, ist ein Ausdruck von Genuss
Wenn wir angespannt durch unser Leben sausen, mindestens zwei Dinge gleichzeitig tun und dabei noch über Dies & Das nachdenken, ist es schwer, Genuss zu empfinden oder dankbar zu sein.

Um uns herum ist ganz viel Schönes, wir müssen uns nur die Zeit nehmen, dafür offen zu sein. Um Genuss empfinden zu können, brauchen wir nicht unbedingt Geld.

Für mich ist es ein Genuss, dass ich auf beiden Beinen stehen kann? Wenn ich in die Welt schaue, dann sehe ich Menschen, die nicht auf beiden Beinen laufen können. Dadurch, dass ich mir mein Glück bewusst mache, empfinde ich Glück, Genuss und auch Dankbarkeit.

Ich wünsche Dir, liebe Leserin, lieber Leser, dass Du immer die Zeit hast, Genuss zu empfinden und dankbar zu sein. Dadurch, dass Du Genuss und Dankbarkeit empfindest, wird Dein Leben von Tag zu Tag reicher und schöner.

Von Herzen
Deine Martina

 


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