Selbstliebe

Ines Nandi - Autorin bei ViGeno

Selbstliebe

 

von Ines Nandi -

 

Komm mit in die Selbstliebe
In meinem letzten Beitrag habe ich über das „Ur-Bedürfnis Liebe“ geschrieben und darauf hingewiesen, wie immens wichtig in diesem Zusammenhang ganz besonders die bedingungslose Selbstliebe ist. Dieses Thema möchte ich heute noch weiter vertiefen und dir auch eine ganz einfache kleine Übung an die Hand geben, die dich auf dem Weg zu dir selbst Schrittchen für Schrittchen weiter führen kann.

Zunächst einmal: Ich gehe davon aus, dass ich dir nicht mehr erklären muss, dass Selbstliebe und „Egoismus“ im landläufig verstandenen Sinne zwei sehr verschiedene „Paar Stiefel“ sind. Oder? Also, ein paar Sätze doch noch hierzu:

Der Egoismus bedient, wie der Name schon sagt, die Bedürfnisse deines Egos, und dieses Ego ist in erster Linie kleinlich und kurzsichtig. Es kann nicht über seinen begrenzten Tellerrand hinaus sehen und kennt die Bedürfnisse der Seele überhaupt nicht.

Was bedingungslose Liebe ist, sich selbst und anderen gegenüber, davon hat es nicht die geringste Ahnung. Die Selbstliebe jedoch ist eine Form von Liebe, die das höchste Wohl Aller mit einbezieht. Und: Was deinem eigenen höchsten Wohle dient, das dient immer auch dem höchsten Wohle Aller! Warum? Dein höchstes Wohl ist das höchste Wohl deiner Seele, und deine Seele orientiert sich in jeder Lebens- und Erfahrungssituation an der Göttlichen Liebe.

Ich hatte in meinem letzten Artikel schon hervorgehoben, dass die bedingungslose Selbstliebe auf vollkommener Selbst-Akzeptanz beruht. Diese Selbst-Akzeptanz hat, wie gesagt, zwei Seiten: 1. Die Annahme deines schwärzesten „Schattens“, und 2. die Annahme deiner selbst als hohes Geistiges Wesen, das gerade eine Erdenerfahrung durchläuft.

Zur Akzeptanz des Schattens möchte ich dir ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung geben, und es fällt mir nicht ganz leicht, mich in diesem Zusammenhang so vor dir „bloßzustellen“. Ich habe in den letzten Tagen (ich schreibe dies Mitte September 2019) eine alte Konditionierung, oder wie immer ich es nennen soll, bei mir entdeckt, für die sich mein Verstand sehr „schämt“, denn sie beinhaltet Wesenszüge, die er schon immer verurteilt  hat!

Konkret: Mir wurde klar, dass – anscheinend bis in meine Körperzellen hinein – ein uralter Antisemitismus, verbunden mit einem Hochmut des „weißen Übermenschen“in meinem System gespeichert ist.

Uff! Diese Konditionierung stammt nicht erst aus dem Nationalsozialismus des 20. Jahrhunderts, obwohl ich sie auch von dort durch meinen diesmaligen leiblichen Vater überliefert bekommen habe. Er war nämlich als junger Mann überzeugter Hitler-Anhänger.

Aber diese Geschichte sitzt viel tiefer: Sie stammt – mindestens – aus dem 15./16. Jahrhundert, wenn nicht schon aus dem europäischen Mittelalter, denn auch damals schon gab es einen virulenten Hass gegen die Juden. Der damit verbundene europäische „weiße Hochmut“ bzw. Rassismus richtete sich ja dann im Kolonialismus inklusive Sklavenhandel und Sklavenarbeit nicht nur gegen die Juden, sondern gegen alle Menschen in den durch uns Europäer ausgebeuteten Ländern.

Wie aber kam dieses „weiße Herrenmenschentum“ in mein System, in meine Zellen? Ich glaube, es kam auf dem Wege über das kollektive Feld der weißen Menschen in Europa. Das würde allerdings bedeuten, dass wir alle hier, die der weißen „Rasse“ angehören, Anteil daran haben… Möchtest du mal bei dir selbst nachschauen? Es erfordert allerdings Mut…

Wie nun umgehen mit einer solchen Selbsterkenntnis?
Natürlich habe ich zunächst einmal versucht, diese Konditionierung durch eine bewusste Entscheidung zu löschen und dieses alte Bewusstseinsfeld der „weißen Menschen in Europa“ zu verlassen, es zu transzendieren in Richtung der Erkenntnis: „Ich bin ein Mensch, und wir sind alle Eins.“ Es hat nicht funktioniert, jedenfalls nicht sofort! Und jetzt???

Was blieb und bleibt mir anderes übrig, als diesen Teil von mir selbst zunächst einmal noch genauer anzuschauen und anzunehmen, ja, ihn zu umarmen? Im Sinne der bedingungslosen Selbstliebe… Ich sage mir: „Um zu erkennen, was bedingungslose Liebe ist, hat meine Seele offenbar beschlossen alles zu erforschen, was das Gegenteil von bedingungsloser Liebe ist. Das weiß und kennt sie nun, und das hat sie diesen Anteilen zu verdanken, die sich gegenüber anders“rassigen“ Menschen als etwas Besseres fühlen.“

Soweit also zu der Schattenseite. Ist die Lichtseite einfacher anzunehmen? Ich bin mir da noch nicht einmal so sicher. Hier geht es nämlich darum, meine eigene Größe zu erkennen und anzunehmen. Wir wollen doch alle groß sein???

Hm! Die Sache ist ja die, dass wir alle – und ich spreche von uns Pionierseelen, die seit so vielen tausend Jahren im Auftrag der Liebe auf Erden unterwegs sind – in sehr vielen Inkarnationen immer dann, wenn wir versuchten unsere wahre Größe zu zeigen und unser Licht zu leben, von den anderen Menschen dafür „bestraft“ wurden. Mit Ausgrenzung, Vertreibung, Verfolgung, Anprangerung, Folter und Tod… Auch diese Erfahrungen sitzen tief in unseren Zellen fest und bedürfen der Erlösung.

Und nun also mein ganz einfacher Vorschlag für die heilende Arbeit mir dir selbst. Die dreiteilige kleine Übung dauert nur ein paar Sekunden und du kannst sie ausführen, so oft du magst. Meine Erfahrung ist: Sie tut wirklich gut und sie hat mich schrittchenweise tatsächlich in die Freude und Selbstannahme gebracht.

1. Umarme dich selbst, indem du die rechte Hand auf den linken Oberarm und die linke auf den rechten legst. Sprich oder denke dabei: „Ich liebe mich so wie ich bin.“

2. Lege deine beiden Hände übereinander auf dein Herzchakra und sprich oder denke dabei: „Ich bin ein Geschenk für die Welt so wie ich bin.“

3. Breite deine Arme weit aus, sodass dein Brustkorb sich frei und weit anfühlt und sprich oder denke dabei: „Ich öffne mich für meine wahre Größe und nehme sie an.“

Zu Anfang mag es sein, dass während dieser Übung unangenehme Gefühle, Gefühle des Widerstands, aufkommen. Denn da gibt es Anteile in dir, die denken, dass du dich unmöglich mit all deinen Schattenseiten lieben kannst und dass du so auf gar keinen Fall ein Geschenk für die Welt bist. Weitermachen und auch diese Anteile mit umarmen! Mit der Zeit, wenn du wirklich konsequent dabei bleibst, werden sich die segensreichen Folgen einstellen. Ich wünsche dir viel Freude beim Üben!

Deine
Ines Nandi

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