Spiritualität und Sexualität

Spiritualität und Sexualität

Zwei der Grundbedürfnisse des Menschen - Spiritualität und Sexualität

Spiritualität kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von „spiro“ (ich atme) ab. Atmen, die Nahrungsaufnahme und ein erfülltes Sexualleben bilden die Basis des menschlichen Lebens. Dabei ist mit Sexualität nicht die Fortpflanzung gemeint, sondern ein Grundbedürfnis erwachsener Menschen. Glaube – als Lebenssinn verstanden – und Sex sind dabei eins. Schon die Naturreligionen haben dies propagiert. Alte Rituale, Riten und Traditionen ließen die Menschen in sexueller Ekstase transzendieren und damit zum Ursprung des Lebens finden.

Erotische Hingabe spielt sich oft im Geist ab

Viele der religiösen und spirituellen Schriften und östlichen Lehren sind noch heute ein wichtiges Maß, was die erotische Entwicklung anbelangt. Das ist ein weiteres Zeichen, dass Sexualität und Geist eng miteinander verbunden sind. Das Kamasutra und die tantrische Lehre geben uns nicht nur Hinweise auf vielfältige Stellungen beim Liebesakt. Sie dienen vielmehr auch als Ratgeber für das tägliche Leben. Sie sind ein Lehrwerk für die erotische Hingabe, wobei sich die erotische Hingabe häufig im Kopf, also im Geist abspielt. Das könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass diese beiden Leidenschaften zusammengehören. Wenn du das Kamasutra nicht nur in der Fantasie ausprobieren möchtest, kannst du dich auf Portalen umsehen. Dort wirst du mit Sicherheit einen passenden Partner finden, um die Sexualität in der Realität zu erleben.

Sexualität frei von Moralvorstellungen und rigiden Regelungen zeigt das Kamasutra
in den verschiedenen Stellungen für ein erfülltes Sexualleben.

Leidenschaft und Hingabe als Grundpfeiler

Leidenschaft und Hingabe sind die Grundpfeiler für tiefe Spiritualität und ein erfülltes Sexualleben. Das klingt zunächst vielleicht widersprüchlich. Aber ohne eine tief empfundene Leidenschaft wirst du weder ein erfülltes Sexualleben erreichen noch wirst du eine tiefe Spiritualität erlangen, die es dir erlauben dein transpersonales Sein zu erreichen. Diese beiden Lebensmittelpunkte fassen derart viel Energie und bilden zwangsläufig eine Einheit, fast wie eine geschwisterliche Koexistenz. Trotz der vielen strengen Regeln der verschiedenen Religionen und der früher propagierten Moralvorstellungen bedingen und brauchen sich Spiritualität und Sexualität gegenseitig.

„Tantra ist Spiritualität und ein sehr guter Weg der Selbsterkenntnis. Spiritualität will, dass im Menschen etwas Göttliches erblüht, so dass er über seine Grenzen hinauswächst“, das sagte der Tantra-Meister Dirk Liesenfeld in einem Beitrag bei 3sat.de. Spiritualität will auch respektvollen Umgang mit den Mitmenschen, so auch mit dem eigenen Partner. Das bedeutet, dass Geben und Nehmen in der Sexualität als eine tiefe spirituelle Geste anzusehen ist.

Zwei Energien, die unser Leben erfüllen können

Wenn wir zulassen, dass diese beiden so starken Energieflüsse sich gegenseitig unterstützen und begünstigen, können wir im körperlichen und im spirituellen Miteinander ganz neue Tiefen erleben. Körper und Geist bilden immer eine Einheit. Wenn wir eine Ausgewogenheit in beiden Belangen erreichen können, empfinden wir unser Leben als erfüllt. Die Ausgeglichenheit ist immer dann in Gefahr, wenn du versuchst die Kraft der einzelnen Energieströme zu verleugnen.

Die Geschwister Spiritualität und Sexualität

Wir können Spiritualität und Sexualität als Geschwister ansehen. Wie im richtigen Leben können sich Geschwister auch mal streiten. Aber sie dürfen niemals die Existenz des anderen in Zweifel ziehen. Geschwister unterstützen sich gegenseitig. Fangen sie an sich gegenseitig zu verleugnen, untergraben sie ihre eigene Lebensberechtigung. Genauso verhält es sich mit Leidenschaft, also mit Spiritualität und Sexualität.

Rituelle Tänze haben in vielen Religionen ihren festen Platz.

Was bedeutet die tantrische Sexualität?

Tantra stellt eine Verbindung her zwischen Sexualität und Spiritualität. Sexualität kannst du damit wieder auf natürliche Weise erleben, befreit von Moralvorstellungen und Konventionen. An erster Stelle steht dabei die Selbstliebe. Sie ist Voraussetzung für Beziehungsfähigkeit. Die Grundlage für die tantrische Sexualität sind uralte Traditionen, die unvorstellbare sexuelle Freude und psychische Kraft in dir wecken können. Einige besondere Rituale, die schon Jahrtausende alt sind, praktiziert der Hinduismus als Ekstase-Kult. Das ist so etwas wie sexuelle Magie. Sie schenkt dir Lust, Energie und Kontrolle. Dennoch sind sie nicht in die westliche Welt vorgedrungen. Damit kann jeder, der das möchte, Sexualität in einer unglaublichen Intensität erleben. Gleichzeitig setzt die tantrische Sexualität kreative Energien frei, die du in anderen Lebensbereichen einsetzen kannst.

Konzentration, Identität und Wahrheit

Sexuelle Begegnungen sind für uns Menschen – und für die meisten Tiere ebenso – Begegnungen von intensiver Konzentration, bewusst oder unbewusst. Das Tantra lehrt mit seinen Ritualen, wie sich dieser Zustand intensivster Konzentration auch auf alle anderen Bereiche des Lebens ausdehnen lässt. Das Tantra soll dich zum Ursprung des Lebens, also zu deinem eigenen Ursprung, geleiten. Es hilft uns, bis zu den Wurzeln unserer eigenen Identität zu gelangen. Indem du dich ganz bestimmten Ritualen unterziehst, ist es dir möglich, dich selbst auf eine ganz neue Weise kennenzulernen. Dazu ist sowohl auf intellektueller und psychischer wie auch auf emotionaler und sexueller Ebene eine große Anstrengung erforderlich. Dabei finden wir Wahrheiten über uns selbst heraus, Wahrheiten über die Welt und das Universum. Wir erkennen Wahrheiten über unsere psychischen Kräfte, die uns erleuchten. Um diese Magie zu verstehen, musst du die Kraft der tantrischen Erfahrung selbst spüren. Nur auf intellektueller Ebene kannst du das nicht erfassen.

Mit Tantra-Yoga lernst du bewusste Atmung und Entspannung.

Eine Tantra-Massage ist eine Möglichkeit auch zusammen mit dem Partner diese intensive Konzentration zu spüren. Der Tantra-Massageverband.de beschreibt, worum es bei einer Tantra-Massage geht. Auch mit Tantra-Yoga kannst du Energien im Körper freisetzen. Dabei lassen sich Energie und sexuelle Energie nicht voneinander trennen. Im Tantra-Yoga lernst du Entspannungs- und Atemtechniken, die dir helfen, deinen Körper bewusster zu fühlen. Es geht darum, jede Bewegung und Interaktion intensiv und bewusst wahrzunehmen.

Die Ziele von Kamasutra und Tantra

Die beiden traditionellen Liebes- und Lebensschulen Tantra und Kamasutra haben die beiden erklärten Ziele der Entgrenzung und der Ekstase. Dabei sind sexuelle Befriedigung und geistige Stimulans die höchste Stufe, die zwei sich liebende Menschen in einer glücklichen Partnerschaft oder Ehe erreichen können.

Bildquellen
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