Quantensprung wagen - Grenze überwinden

Verena Freimuth - Autorin bei ViGeno

Einen Quantensprung wagen: Die Grenze transzendieren oder überwinden

 

von Verena Freimuth -

 

In den vorangegangenen Artikeln "Leere ein Anzeichen für Quantensprung" und "Tipps für den Quantensprung im Inneren" hatte ich einige Kennzeichen erwähnt, die darauf hinweisen, dass Du womöglich vor einem Quantensprung in Deinem Leben stehst. Wenn Du das Gefühl hast, dass nichts (mehr) passt, obwohl Du alles Nötige getan hast oder wenn immer wieder die gleichen Schwierigkeiten auftauchen, aber auch, wenn Du das Gefühl von Leere hast oder gar keine Impulse oder Ideen hast, was anliegt, muss dies nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein.

Ganz oft ist es der Hinweis dafür, dass eine Entwicklungsebene abgeschlossen ist und Du Dich demnächst auf ein neues Niveau begibst. Um zu erkunden, was jenseits der Grenze liegt, mit der Du es zu tun hast, möchte Dir heute eine Übung vorstellen.

Eine verworrene Situation
Vor einiger Zeit kam eine Klientin in meine Praxis, die auch vor einem Quantensprung stand. Sie hatte erkannt, dass ein partnerschaftliches Problem, dass sie schon seit Jahren beschäftigte, noch viel umfassender war, als sie bisher angenommen hatte. Sie sah die Dynamik in Ihrer Herkunftsfamilie, die Rolle, die sie einnahm und im Verlauf unseres Gesprächs wurden auch weitere Hintergründe sichtbar. Wir erkannten persönliche Muster, aber auch Familienmuster der Beteiligten Personen und sogar die Gründe, warum ihre Seele dies gewählt hatte.

Alles war einerseits recht deutlich aber andererseits nicht klar, was sie überhaupt aus diesem Dilemma führen konnte, weil alles so tief miteinander verwoben schien. Sie arbeitete bereits seit Jahren an dem Thema, war aber immer noch alleine. Wir brauchten also eine wirklich neue Ebene, einen Quantensprung, für ihre Lösung. So schlug ich eine Übung vor, die ich die „Arbeit mit der Mauer bzw. Grenze“ genannt habe.

Die „Arbeit mit der Mauer/Grenze“
Dazu nahmen wir an, dass sie auf der einen Seite steht und vor ihr eine Grenze oder Mauer ist. Auf der anderen Seite war ihr gewünschtes Ziel. In ihrem Fall war das ein passender Partner. Das Schöne an dieser Übung ist, dass man gar nichts wissen, analysieren oder tun muss. Die Bilder die aufsteigen, führen zur Lösung. Es ist eine schöpferische Übung, in der das Göttliche in uns die Führung übernimmt und die Seele die Bilder und Energie zur Auflösung des Problems und zur Manifestation des Ziels bereitstellt.

Die Grenze war im Fall meiner Klientin eine weiße Mauer. Sie war hoch aber vor allem zu beiden Seiten rechts und links unendlich lang. Wir arbeiteten mit dem ersten Impuls bzw. dem Bild, das in ihr zur Lösung aufstieg. Und so bat ich sie, doch selbst einmal zur Mauer zu werden, nachdem ja die anderen Wege scheinbar verstellt waren.

Das Wesen und die Funktion einer Grenze
Eine Grenze ist eine sehr interessante Einrichtung. Denn bei genauer Betrachtung ist sie nicht nur das Trennende sondern zu gleich auch das Verbindende. Auch unsere Zellen, die Organe, unser ganzer Körper oder auch unsere Aura, haben Grenzen, die sowohl trennende, als auch verbindende Funktionen haben. Und vor allem haben sie einen Sinn. Nur sehr selten ist es angemessen, eine Grenze einfach sofort einzureißen. Denn wenn man die eigentliche Wirkungsweise nicht verstanden hat oder die Wirkung geistig oder energetisch nicht handhaben kann, führt dies zu Problemen. Es kann zu unerwünschten Vermischungen kommen und etwas im Innen gerät nach außen oder anders herum. Auf energetischer Ebene entstehen so oft „Auralöcher“.

Die Grenze erkunden
Selbst zur Grenze zu werden, erlaubt es uns, genau die Wirkung und Funktion der Grenze zu erkunden, zu verstehen und mit Hilfe unseres Höheren Selbst zu verändern. Es geht bei dieser Arbeit tatsächlich darum, auf geistiger und energetischer Ebene selbst zur Lösung zu werden und die Wirkung zu sein. Dies ist ein schöpferische, selbstermächtigender Akt, bei dem der Klient mit Hilfe seiner eigenen, ihm innenwohnenden göttlichen Kraft, die Veränderung bewirkt.

Es geht nicht um die Analyse oder das verstandesmäßige Erfassen, was in der Regel sowieso nicht zur Lösung führt. Wir fragen also nicht, warum ist es eine Mauer (es hätte ja auch eine Glasscheibe sein können), warum ist sie weiß oder rechts und links unendlich. Das kann durchaus interessant sein, aber wir wollen eine wirklich Veränderung im Innen erleben die sich dadurch im Außen zu gegebener Zeit manifestieren verwirklichen wird.

Die Bereiche jenseits der Grenze erkunden
Wenn die Grenze erkundet wurde – z.B. was fühlt man, was kommen für Bilder, was für Informationen (auch hier wird wieder nicht analysiert sondern nur wahrgenommen) kann man einen Blick auf die andere Seite werfen.

Was kommen hier für Bilder und Empfindungen? Man kann auch hineinspüren in die Bilder, wenn man den Impuls dazu bekommt. Dann kehrt man in die Grenze zurück und wiederholt das Ganze, indem man nach innen schaut und damit einen Blick in das eigene, bewusste Gebiet wirft, aus dem man gestartet ist. Wie und was sieht und empfindet man also von der Grenze aus, wenn man nach innen fühlt und schaut? Nachdem alles erkundet wurde, kann man die Verbindung zum göttlichen Selbst verstärken und in sich noch deutlicher spüren. Man befindet sich immer noch in der Grenze, man ist also die Grenze, aber hat dadurch die Verbindung sowohl nach innen als auch nach außen.

Heilung DURCH die Grenze
Und nun stellt man sich kurz vor, wie durch das göttliche Selbst, dass man verkörpert (jetzt in Form der Grenze), in diese Grenze dann zu beiden Seiten ein Gefühl der Liebe und Heilung fließt. Man kann eine Weile im Spüren der Liebe bleiben und dann beobachten, was sich nun verändert – im Innen, bei der Grenze selbst und im Außen. Danach kehrt man mit seinem Bewusstsein wieder ins Innere zurück und zentriert sich dort wieder. Man spürt, wie man ganz in sich selbst ankommt und lässt die Vorstellung von Grenze und jenseitigen Bereich wieder los.

Bewusstmachung der Veränderung
Nun kann man schauen, was passiert ist. Was hat sich verändert? Ist die Grenze verändert? Ist etwas von innen nach außen geflossen? Hat sich die Grenze geöffnet? Ganz oder nur kurz? Es gibt wiederum keine „richtige“ Antwort sondern die Veränderung selbst IST bereits die Lösung.

Natürlich kann einem dabei sehr viel bewusst werden: über die Gründe, Verknüpfungen, Verhinderungen etc. Man erhält also durchaus auch Hinweise auf das, was im eigenen Bewusstsein bisher zur Blockade geführt hat und was man im Leben, Denken, Fühlen ändern kann und womöglich auch sollte.

Das Wichtigste aber ist der schöpferische Vorgang selbst, den man initiiert hat. Auf diese Art und Weise kann man auch Auralöcher schließen und erkennen, was innen und außen vor sich geht bzw. dazu geführt hat.

Meine Klientin erhielt eine Fülle von ganz wichtigen Informationen, warum der Partner, den sie sich wünschte (noch) nicht da war und was in ihr selbst diese Grenze erschaffen hatte. Wozu sie gut war, wovor sie Schutz bot und  wie sie zu transformieren war. In ihrem Fall blieb die Grenze, aber das Ziel wurde trotzdem verwirklicht. Der Mann erschien auf ihrer Seite und sie stiegen gemeinsam Stück für Stück an der Mauer auf.

Nicht immer muss die Grenze also aufgelöst werden um zum Erfolg zu kommen. Folge Dir selbst – den inneren Bildern Deines göttlichen Selbst.

Hier noch einmal die Zusammenfassung der Vorgehensweise für die „Arbeit mit der Grenze“:
-    Formulierung Deines Ziels, das bisher unerreicht blieb.
-    Verbindung mit Deinem göttlichen Selbst stärker wahrnehmen.
-    Die Grenze wahrnehmen und erkunden (Bilder, Infos, Gefühle aufsteigen lassen). Du bist jetzt die Grenze.

-    Von der Grenze aus, die andere Seite erkunden (Du bleibst auf der Grenze, weitest Dich aber in die andere Seite hinein aus und nimmst daher Kontakt zur Lösung auf, indem Du sie siehst oder sogar erfühlst).
-    Zurück zur Grenze. Du bist wieder ganz die Grenze. Spüren und wahrnehmen ob und was sich ggf. verändert hat.
-    Nun nach innen schauen, von wo aus Du am Anfang gestartet bist (Du bleibst aber im Bewusstsein, dass Du die Mauer/Grenze bist). Wahrnehmen und spüren, was dort vor sich geht.

-    Zurück zur Empfindung und dem Bewusstsein, die Grenze zu sein
-    Einen heilenden Impuls der Liebe vom Göttlichen Sein durch Deine Seele in die Grenze/Mauer schicken und wahrnehmen, wie sich diese heilende Liebe zu beiden Seiten ausbreitet.
-    Nachwirken lassen und dann die Grenze verlassen und in Deine ursprüngliche Anfangsposition zurückkehren.

-    Wahrnehmen uns spüren, was sich nun verändert hat, welche Bilder, Informationen und Gefühle kommen.
-    Etwas Zeit für die innere Integration nehmen, und in Ruhe alles in Dir spüren.

Diese Übung ist als geführte Meditation in der Audiothek verfügbar.

Eure Verena Freimuth

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