Die Wut kommt - Warum Ärger und Wut uns steuert

Stefanie Menzel - Autorin bei ViGeno

Wut ist allzeit präsent aber darf nicht sein! -
Die Wut bahnt sich sowieso ihren Weg – ebnen Sie ihn!

 

von Stefanie Menzel -

 

Die Wut bahnt sich sowieso ihren Weg – ebnen Sie ihn!
Wenn Sie ein Bild wählen müssten, das Wut symbolisiert, welches wäre es? Für mich wäre es ein Ballon, der immer weiter aufgeblasen wird. Oder eine Sektflasche, die kurz davor ist, den Korken knallen zu lassen. Oder auch eine Gewitterwolke, die sich immer höher auftürmt und alles in eine düstere Weltuntergangstimmung hüllt. Diese Bilder haben zwei wesentliche Gemeinsamkeiten: Zum einen ist ganz klar, dass sich im nächsten Moment die Energie entlädt und zum anderen kann man gar nicht anders als hinzusehen, weil diese Ereignisse so fesselnd, so beklemmend und auch so beeindruckend sind.

Wut ist allzeit präsent aber darf nicht sein!
Energetisch betrachtet hat auch die Wut diese beiden Eigenschaften. Sie ist so ein mächtiges Gefühl, dass sie uns voll und ganz einnehmen, unseren Geist dominieren und unsere Handlungen steuern kann. Und die Wut muss sich entladen, daran führt kein Weg vorbei.

Doch während der Ballon verlässlich irgendwann platzen, der Korken knallen und der Donner grollen wird, gestehen wir diese Entladung unserer Wut nicht zu. Denn wer will schon im Supermarkt laut Dampf ablassen, bei Omas 80. einen Wutanfall kriegen oder dem Chef mal gehörig die Meinung sagen? Wir haben gelernt, dass sich all das nicht gehört. Dass gutes Benehmen anders aussieht – wer höflich ist, schluckt seine Wut runter.

 


TV Sendung im Bayerischer Rundfunk am 11. Oktober 2017 um 19 Uhr


 

Das ist für mich nahezu das Gefährlichste, das uns in der Erziehung und unserer Gesellschaft gelehrt wird. Denn in meiner Arbeit als Persönlichkeitstrainerin, die die Zusammenhänge zwischen dem Materiellem und dem Energetischen betrachtet, sehe ich diese Wut nur allzu deutlich. Sie kommt als Beinbruch, als Geschwür oder als Magenschmerzen in meinen Beratungsraum. Denn eines ist Gewiss: Die Wut bahnt sich selbst ihren Weg, wenn wir ihr keinen vorgeben.

Fühlen ist das A und O
Deshalb lehre ich den Teilnehmern in meinen Seminaren zu fühlen. Es klingt so einfach, fällt so vielen aber schwer. Denn es geht nicht nur darum, ein Gefühl wahrzunehmen. Es ist auch wichtig, dass wir zuordnen, wo das Gefühl herkommt, was es in uns auslöst und wie wir damit umgehen.

Wir müssen es zulassen können und es rauslassen. Bei Trauer ist es recht leicht, weil sie ein stilles Gefühl ist, Freude hat es einfach, weil sie so gesellschaftstauglich ist. Aber die Wut gilt als unbequem. Wenn ich darüber spreche, dass man Wut ausleben sollte, erhalte ich viele Fragen: Aber ich kann doch nicht einfach ausrasten? Was, wenn ich jemandem damit wehtue?

Wut lösen andere Menschen in uns aus. Aber wir müssen sie nicht an ihnen ausleben. Natürlich kann ein leidenschaftlicher Streit auf Augenhöhe wirklich guttun und etwas bewegen. Aber in erster Linie müssen wir unsere Wut selbst verarbeiten. Dazu empfehle ich einen Ausflug zum Holzhacken, eine leere Schlucht, in der man richtig laut brüllen kann oder altes Porzellan, das man voller Inbrunst auf den Boden schmeißt. Und dafür brauchen Sie nicht mal eine Untertasse oder Axt in der Handtasche oder im Koffer mit sich herumtragen, um jeder Zeit bereit zu sein. Wut kann auch noch später; Tage später, Wochen später und auch Jahre später ausgelebt werden.

Effektive und nachhaltige Lösung von Wut
In meinem Heilenergetik-Seminar gehen auch einige Teilnehmer einen Wutpfad. Es ist ein Weg, auf dem sie sich ihrer Wut bewusstmachen und sie ablegen können. Dazu formulieren sie zunächst auf einem Stück Papier, welche Wut sie empfinden, von wem sie verursacht wurde, gegen wen sie sich richtet. Symbolisch für ihre Wut nehmen die Teilnehmer einen Ziegelstein und tragen ihn eine längere Strecke, um sich der Belastung bewusst zu werden.

Dann lassen sie ihre Wut zu und leben sie aus, indem sie den Stein zerschlagen. Nach dem Rückweg verbrennen sie den Zettel, auf dem sie zu Beginn ihre Wut formuliert haben. Dieses Ritual macht den Einstieg in den Prozess die Wut zu bearbeiten sehr einfach und setzt vieles in Bewegung, was oft lange Zeit tief verborgen lag.

Tiefsitzende Wut beeinflusst unseren Alltag im Hier und Jetzt. Es haben schon Klienten von mir mit Mitte 60 Wut aus der Kindheit aufgearbeitet, die sie lebenslang und eben auch noch als erwachsener Mensch gelähmt hatte. Und ein Versuch kann nicht schaden. Schnappen Sie sich doch mal das alte Geschirr und legen Sie los. Ich wette, bei Ihnen wird eine Wut angeregt und aufgelöst, auch wenn Sie sie sich ihr gar nicht mehr bewusst waren. Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Sie keine Wut freilegen, dann bleibt Ihnen immer noch der Heidenspaß beim Porzellan-Zerdeppern.

Herzlichst
Stefanie Menzel

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