Psychologie: Burn-out - nicht mit mir - Teil 2

Robert Betz - Autor bei ViGeno

Burn-out - nicht mit mir - Männer und ihre Kindheit

Mit Freude das innere Gleichgewicht finden, statt auszubrennen

von Robert Betz

Das Burn-out-Syndrom betrifft Männer, die schon in der Kindheit gelernt haben, dass nur ein „starker Junge“ ein „richtiger“ Junge ist. Und sie wollen „groß und stark“ werden und anderen zeigen, dass sie etwas wert sind. Oft wurde der eigene Vater als „schwach“ wahr genommen und vom kleinen Jungen verachtet, so dass er sich schwor: So, wie mein schwacher (leidender, trinkender) Vater will nicht nie werden. Ich will das Gegenteil werden.

Auch als schwach und leidend wahrgenommene Mütter sind für Frauen oft früh ein Antrieb gewesen, möglichst nie schwach sein zu wollen. Bei Frauen kommt das Idealbild der Frau hinzu, dass sie meist von ihren Müttern übernehmen: zuerst für andere da sein, sich aufopfern, viele Sachen auf einmal tun, sich Sorgen machen usw.

Solche Frauen fühlen sich oft dann, wenn die Kinder aus dem Haus gehen, leer und ausgebrannt, weil der unbewusst ersehnte Dank und die Anerkennung oft ausbleiben und das ganze Leben um das Sorgen für andere herum aufgebaut wurde. Sie fühlen sich dann leer wie eine Batterie, haben kaum Selbstachtung für sich und werden von ihren Partner in dieser Phase nicht selten auch noch verlassen.

Wirklich stark ist jedoch nur der Mensch, der auch kein Problem damit hat, sich schwach und verletzlich zu zeigen und der gelernt hat, sich auch mit diesen Seiten anzunehmen und zu lieben. Ja, diese Seiten können sogar als der Prüfstein der Selbstliebe betrachtet werden: Der Mensch, der sich selbst liebt, ist der, der gelernt hat, sich mit seinen Ängsten, seiner Scham und seiner Trauer anzunehmen und diese liebend, bejahend fühlend zu verwandeln. Wer dies für sich selbst lernen will, dem stehen eine Reihe von Vorträgen und Meditationen aus meinem Angebot zur Verfügung.

Unsere Einstellung zur Arbeit trägt ebenso ein gerüttelt Maß zur Entstehung von chronischer Erschöpfung und dem Ausgebrannt-Sein und dem damit verbundenen Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere bei. Wir haben verlernt, unsere Arbeit zu lieben und belegen das Arbeiten mit einem druckvollen „Ich muss, ich kann nicht anders!“

Der Mensch hat von Natur aber Lust auf das Arbeiten und darauf, sich mit etwas auseinandersetzen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Und  wir selbst sind es, die darüber entscheiden, mit welcher Grundeinstellung wir an die Arbeit gehen und ob wir uns selbst, unseren Körper und die Stimme unseres Herzens während des Arbeitens wahrnehmen.

Wenn das Arbeiten zum Selbstzweck und zum alleinigen Lebensinhalt wird, dann verlieren wir den Sinn dafür, wozu wir hier sind auf der Erde. Wir sind da, um unserer inneren Stimme zu folgen und das zu tun, was für uns stimmig ist und was uns Freude macht.

Wir sind hier, um in Gemeinschaft Sinnvolles zu tun und zu erschaffen, um unser menschliches Leben schöner und reichhaltiger zu gestalten und letztlich, um mit anderen dieses Leben zu feiern. Haben wir jedoch nie gelernt, zu uns selbst ein liebendes Verhältnis aufzubauen und zu pflegen, fällt es uns schwer, dem Ruf unseres Herzens zu folgen, das nichts als lieben will.

Viele Frauen und Männer sind, während sie arbeiten, nicht bei sich selbst, sie schalten innerlich ab und spüren selbst ihren Körper nicht mehr. Manche berichten, dass sie den ganzen Tag nichts essen und trinken, während sie schuften und erst am Abend merken, wieviel Hunger oder Durst ihr Körper hat. Dies ist ein Höchstmaß an Unbewusstheit und geht auf Dauer zu Lasten von Seele und Körper. Um den Kontakt zu diesen beiden wiederherzustellen, ist es wichtig, immer wieder kleine Pausen zu machen und dem Tag wieder einen sinnvollen Takt zu geben.

Das bewusste Essen am Mittag und am Abend gehört zu den wichtigen Takt-Gebern des Tages. Selbst der Gang zur Toilette kann dazu benutzt werden, wieder zu sich selbst, wieder zur Besinnung zu kommen und den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen.

Und der Feierabend will seinem Namen gerecht werden durch Entspannung, Feiern, Genuss, ob in der Badewanne, der Sauna, auf dem Massagetisch, ob mit einem guten Buch, einem schönen Essen, einer liebevollen Gemeinschaft unter Freunden oder beim abendlichen Spaziergang. Jeder kann selbst dafür sorgen, dass er Genuss-Minuten oder Genuss-Stunden am Tag erlebt, mit anderen und mit sich selbst.

So soll als letztes das bewusste Mit-sich-selbst-Sein empfohlen werden, das in der heutigen so reiz-intensiven Zeit wieder gepflegt werden darf. Denn nur wenn der Mensch in der Stille Zeit mit sich selbst verbringt, kann er wieder zu sich und damit zum Wesentlichen kommen, zum wichtigsten Menschen in seinem Leben, für dessen Gesundheit und Wohlergehen er ganz allein verantwortlich ist.

Ihr Robert Betz

Empfohlene Meditationen von Robert Betz:
• Schluss mit Hetze, Druck und Stress
• Negative Gefühle in Freude verwandeln
• Ärger, Wut und Hass in Frieden verwandeln

 


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Diplom-Psychologe, Transformations-Therapie, Vorträge, Seminare

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