Bewusstsein: Klienten Behandlung

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Oliver Unger - Tief berührt®-System - spiritueller Autor - Reiki

Gesundheit: Wann beginnt die bewusste Klienten Behandlung?

von Oliver Unger -

 

Diese Frage wird wohl niemals vollständig geklärt werden. Wenn du ein extrem feinfühliger Mensch bist, kannst du mir vielleicht bestätigen, dass all deine späteren Behandlungen, die du durchführst schon mit deiner Geburt begonnen haben. Märchenhaft ausgedrückt würde man möglicherweise sagen, dass im „Himmel“ bereits bewusste Absprachen getroffen wurden, wer sich zu welcher Erden-Zeit verabredet, um sich gegenseitig dieses oder jenes zu spiegeln und zu lehren.

Neale Donald Walsch hat dazu eine wunderschöne Geschichte Geschrieben mit dem Titel „Ich bin das Licht“. Wenn du also ein Therapeut bist, warten all deine Klienten schon, die jemals zu dir kommen werden. Und zwar so lange, bis du bewusst bereit bist, dir anzusehen, was es in dir auslöst, wenn sie eines Tages mit dir in Kontakt treten.
Wahrlich klingt diese Theorie sehr weit her geholt - ist sie ja auch. Sie ist viel älter als du, reicht in eine Welt hinein, in die du dich sehr wahrscheinlich nicht erinnern kannst.

Einfacher nachzuvollziehen mag folgende Theorie sein: Der Klient beschließt, sich mit dir gedanklich auseinanderzusetzen. Er liest vielleicht etwas über dich, bekommt eine Empfehlung oder wie auch immer. Und sobald du in seinen Gedanken auftauchst, taucht er automatisch auch in deinen Gedanken auf. Selbst wenn du es nicht bewusst wahrnehmen oder benennen kannst, er ist da - deswegen, weil wir über eine unbewusste Ebene immer alle miteinander verbunden sind. Du kannst diesen Effekt daran bemerken, dass sich in deinem Empfinden, in deinem Leben etwas verändert. Es sind Kleinigkeiten. Vielleicht fühlst du dich nur einfach ein wenig müde. Vielleicht aber auch gestresst, ganz ohne dass du einen bewussten sichtbaren Grund dafür hättest. Oder du fühlst dich leicht. Auch dafür mag es keinen bewussten ersichtlichen Grund geben.

Manchmal führen solche „gedanklichen Verbindungen“ sogar zu Veränderungen in deiner Umgebung. Du streitest dich mit deinem Partner, verlierst einen anderen Klienten. Oder ein Freund, der sich jahrelang bei dir nicht gemeldet hat, ruft dich an. Es arrangiert sich sozusagen etwas Neues auf einer feinstofflichen, kaum wahrnehmbaren Ebene.
Und plötzlich meldet sich der Klient bei dir und bucht unbewusst einen Termin. Manchmal wird dann schon klar, welches Thema der Klient mitgebracht hat und wie es sich in deinem Leben auswirken wird.

Alsbald spürst du den dritten Einstieg in die Behandlung. Und allerspätestens diesen Einstieg solltest du bewusst wahrnehmen können, sonst empfehle ich dir, noch mal Trainings zu absolvieren oder Supervisionen zu nehmen. Dieser Einstieg ist die so genannte „Übertragungsreaktion“. Dein Klient ruft dich an, stimmt mit dir einen Termin ab und du spürst etwas in dir, von dem du zunächst vielleicht glaubst, es sei dein eigenes Befinden. Doch es ist die Mischung aus deinem aktuellen Zustand und dem Befinden des Klienten. Dort beginnt der Kontakt auf der materiellen, kommunikativen Ebene. Der Klient hat vielleicht auf einer unbewussten Ebene mit einem starken Angstthema zu tun und als du den Hörer auflegst, zittert dein Körper ein wenig. Es ist sein Zittern, das er selbst abgespalten (dissoziiert) hat. Und in der Resonanz mit dem Klienten taucht es auf, damit du es als Behandler (oder ihr beide gemeinsam) ans Licht – und damit zu ihm zurück bringen kannst. Wenn das Thema auf diese Weise wieder beim Klienten landet, kann er es integrieren. Seine Resilienz erweitert sich dadurch.

Als vierte Station wird der Klient seinen Termin in deiner Praxis bewusst wahrnehmen (oder auch nicht). Was dann passiert ist die manifeste Form der Behandlung. Manifest bedeutet: Ab hier hat die Behandlung ein offizielles Abkommen, einen offiziellen Rahmen, eine Struktur. Es gibt eine vereinbarte Zeit, ein verhandelbares Thema und ein Abkommen über die Kosten.
Manche Therapeuten/Behandler bemerken erst hier, dass eine Behandlung stattfindet. Die energetischen Kontakte, die vorher aufgenommen worden sind, auszublenden und sich erst in dieser Phase für den Klienten zu öffnen, kann unnötige Zeit kosten und die Auswahl der Methoden einschränken. Du widmest dich auf diese Weise nur innerhalb der Beratungs-/Behandlungsstunde auch deinem eigenen Thema und der entsprechenden Übertragungsreaktion.

Nach meiner Erfahrung ist es ratsam, alle Impulse und Informationen zumindest versuchsweise in Bezug zueinander zu setzen. Man könnte sagen, dass man “analog denkt“, also Dinge in Bezug setzt, die gleichzeitig passieren, ohne dass man weiß, ob sie einen logischen Zusammenhang haben. Im Gegensatz dazu steht das „kausale Denken“, welches ausschließlich logische Zusammenhänge duldet. Analoges denken hat den Vorteil, dass es dich für die Informationen öffnet, die aus dem unbewussten Feld zwischen dir und dem Klienten kommen. Hierin liegen wertvolle Hinweise auf die Lösung des Themas, welches der Klient mitbringt. Und natürlich trägt dies zur Lösung deiner eigenen Themen bei. Es erfordert jedoch eine gute Resilienz, analog zu denken. Analog zu denken produziert starke Energieflüsse im Körper oder man fühlt sich gelegentlich „verrückt“ oder eben „tief berührt“. Ohne entsprechende Resilienz würde das zu starke Ängste und Betroffenheit auslösen und bewirken, dass das Gehirn das „analoge Denken“ aus Schreck wieder einstellt.

Je später du in dem bisher beschriebenen Verlauf beginnst, Ereignisse zeitgleich oder synchron in Bezug zueinander zu setzen, desto weniger klar ist dein bewusster Einstieg beim manifesten Behandlungsbeginn. Beobachten kann man dieses Phänomen manchmal bei schulmedizinischen Therapeuten, die wenig Wert auf analoges Denken legen und die Behandlung mit einer aufwändigen Anamnese beginnen müssen, damit sie das Thema des Klienten überhaupt erst einschätzen können.

Erinnere dich auch daran, dass ein achtsamer, wacher Erstkontakt mit dem Klienten einzigartig scharfsinnig ist. Zu diesem Zeitpunkt bist du noch weitestgehend frei von deinen eigenen Verwirrungen und Verstrickungen, die du mitbringst. Je weiter du mit dem Klienten in seinen Urwald vordringst, desto stickiger und nebliger wird die Luft. Das ist nicht die Schuld des Klienten sondern der Wachstumsauftrag, den Klient und Therapeut gegenseitig an sich richten. Der Urwald, den ihr betretet ist immer euer gemeinsamer. Doch das kann manchmal deine eigene Klarheit beeinträchtigen.

Herzlichst Oliver Unger

 


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