Hochsensibilität - Balanceakt zwischen Fluch und Gabe

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Hochsensibilität- Balanceakt zwischen Fluch und Gabe

von Karina Goralczyk

Es war einmal ein König. Er lebte in einem Schloss umgeben von fruchtbaren Feldern und Wäldern. Es besaß nur ein kleines Königreich, jedoch waren seine Untertanen ein glückliches Völkchen und froh einen so weisen König zu haben.
Er war mutig und würde sein Land bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Das war jedoch nicht nötig, denn der beliebte König hatte einen sehr weisen Berater.
Sensit, der Berater, stellte sich jeden Morgen auf den höchsten Turm des Schoßes. Er betrachtete die Wolken, die Felder, und alles, was er mit seinen Augen wahrnehmen konnte, und das war sehr viel. Er sprach mit dem Volk, ob dieses irgendetwas Seltsames gesehen oder gehört hatte und da er eine fantastische Wahrnehmung hatte, wusste er immer, ob Gefahr drohte oder nicht.
Jeden Tag erstattete er dem König Bericht. Eines Tages ging Sensit auf den Turm und vernahm einen fremden Geruch. Er sah gen Norden und entdeckte weit weg hinter den Feldern am Rande des Waldes, eine ihm unbekannte Gestalt.
Er war sich sicher, dass das Land bald angegriffen werden würde. Er eilte zum König und besprach diesen Vorfall mit ihm. Dieser stellte seine Armee auf und ritt den Fremden entgegen.
Es war nur ein kurzer Kampf, denn die fremden Soldaten waren auf einen so baldigen Kampf nicht vorbereitet.
Auf dem Schloss angekommen wurde ein großes Fest gefeiert.
Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute.

Ich habe mir erlaubt meinen Artikel mit einem Märchen zu beginnen, das jedoch in Wirklichkeit kein Märchen ist. Könige und Soldaten waren von Natur aus aggressiver als andere, denn diese hatten die Aufgabe das Land zu beschützen. Kampf war alltäglich und grauenvoll.
Jedoch hatte jeder König einen oder mehrere Berater an seiner Seite. Diese Menschen waren meist hochsensibel. Sie nahmen mehr wahr, als andere in der Bevölkerung. Manchmal reichte es einen ungewöhnlichen Geruch wahrzunehmen, manchmal zu fühlen, ob jemand lügt.

Hochsensible Menschen haben eine feinere Wahrnehmung. Sie riechen, sehen, fühlen, hören, tasten, erspüren viel mehr als normalsensible Menschen.
Ein normalsensibler Mensch nimmt vielleicht 3-5 Sachen beim Betreten eines Raumes wahr. Und diese Sachen sind meist materieller Art.
Ein hochsensibler Mensch nimmt jedoch 10-15 Sachen wahr. Nicht nur Materielle Sachen, wie Stühle, Tische oder Menschen. Nein, der Hochsensible nimmt auch die Gefühle der anderen Menschen im Raum, deren Verhältnisse untereinander und vieles mehr wahr.

Das hört sich doch toll an, denken jetzt bestimmt viele. Es gibt Menschen, um genau zu sagen ca. 15-20 % (laut Elaine Aron, Psychologin und Psychotherapeutin aus Kalifornien –USA) aller Menschen auf dieser Welt, die so viel wahrnehmen.
Einen Hacken hat die ganze Geschichte jedoch. So toll es ist so viel wahrzunehmen, so überlastet ist das Gehirn mit der Verarbeitung dieser Sinnesreize. Aufgrund dessen sind hochsensible Menschen schneller überreizt, werden dadurch schneller müde, schlecht gelaunt, fühlen sich oft überfordert.

Und da in unserer Gesellschaft Leistung zählt, quälen sich die meisten Hochsensiblen durchs Leben, weil sie leisten sollen. Es kann sogar dazu kommen, dass sie anfangen sich für verrückt zu halten. Und da Hochsensibilität eine Charaktereigenschaft ist, lässt sie sich nicht einfach so „wegmachen“.
Hochsensible Menschen sind sehr gefühlvoll, außer es wurde ihnen aberzogen.
Sie lieben die Natur und regenerieren sich in ihr sehr schnell. Sie haben ein Bewusstsein für Menschen und die Welt.

Hochsensibilität ist eine Gabe, die jedoch zum Fluch werden kann, wenn man nicht weiß mit ihr umzugehen. Mit den richtigen Tipps und Tricks aber vor Allem durch die eigene Akzeptanz, wird Hochsensibilität zu einer Gabe.

Herzlichst
Ihre Karina Goralczyk


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