Genau das, will ich doch nicht

Nachfolgend ein Auszug aus einem Coachinggespräch, mit den Themenschwerpunkten: Annehmen einer Situation, wie nutze ich meine innere Stimme, Gefühle wahrnehmen und was das alles mit der neuen „Weltsprache“ zu tun hat:
 
 
Genau das, will ich doch nicht…
oder: was kann ich tun, um das zu erreichen, was ich mir von Herzen wünsche?
 
 
A (Anna = Coachee): Ich mag diesen blöden Job nicht mehr, meine Kollegen nerven mich, die Arbeit ist einfach nur langweilig, sinnlos und das Schmerzensgeld welches ich hierfür, in Form eines Gehaltes erhalte, ist nicht gerade ausreichend, um mir mein Leben angenehm zu gestalten.
 
C (Coach): Gehen wir der Sache doch mal auf den Grund und beginnen mit einem der grundlegendsten Themen, wenn es darum geht, glücklich zu sein. Meiner Erfahrung nach, ist eine Grundvoraussetzung um sich seinen Herzenswünschen entsprechend zu entfalten, das Annehmen und zwar das komplette Annehmen der aktuellen, eventuell auch unangenehmen Situation.
 
A: Ja aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich ja genau das nicht, ich möchte nicht so weitermachen, ich möchte nicht mehr unzufrieden sein, ich möchte diese Situation nicht, all dies gefällt mir nicht, vor allem mag ich diese unangenehmen Gefühle nicht mehr. Ich kann mir doch das Ganze nicht einfach nur schönreden.
 
C: Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Jedoch bringt Sie das „Nichtwollen der aktuellen Situation“ sowie das Leugnen der aktuellen Gegebenheit, welche nicht mit Ihren wirklichen Wünschen übereinstimmen, Ihrem Ziel nicht wirklich näher.
 
Genau das Gegenteil ist der Fall.
 
Wehren wir uns gegen eine bestimmte Situation oder leugnen wir vehement was ist, wirkt dies wie ein unsichtbares Magnet und zieht immer mehr von dem, was wir nicht wollen, an.
 
A: Warum ist dies so und was kann ich hier tun, um das zu erreichen, was ich wirklich will?
 
C: Zum einen hat dies etwas mit Energie zu tun und zum anderen können wir unser Unterbewusstsein nicht immer austricksen. Den Bereichen welchen wir Energie „geben“, egal ob dies durch unser Denken, Fühlen und Handeln geschieht, diese Bereiche nehmen mit der Zeit auch einen immer größeren Bereich in unserm Leben ein.
 
Wenn ich etwas nicht möchte, gebe ich genau diesem Bereich, Energie in Form von „vermeiden wollen“: ich will aber nicht unglücklich sein, ich möchte nicht mehr dick sein, ich mag diesen blöden Job nicht usw.. Auf Grund dessen entstehen bestimmte Gefühle.
 
Bei vorgenannten Ausführungen, sind dies wohl eher unangenehme Gefühle. Diese möchten wir dann auch noch vermeiden… und schon geben wir dem ganzen noch mehr Energie und das „Nichtgewünschte“ kann sich immer mehr in unserem Leben ausbreiten. Nur weil wir etwas leugnen oder etwas vermeiden wollen, ist es noch lange nicht verschwunden, sondern nur ins „Unbewusste“ verschoben und genau da liegt der Hund begraben, denn aus dem Unbewussten kann nun das "was-ich-nicht-will" mit einer viel größeren Wucht arbeiten.
 
Und genau deshalb muss erst Mal alles auf den Tisch, damit es in Ruhe betrachtet werden kann.
 
Und wenn das Ganze bei Licht betrachtet wird, ist es dann häufig gar nicht mehr so schlimm und was noch viel besser ist: jetzt weiss ich was mich hindert, was mich ausbremst, was mir nicht gut tut, was ich nicht will. Nun kann ich mich endlich daran machen, mir bewusst zu machen was ich will und mich dann entsprechend meinem Denken und Fühlen ausrichten, indem ich meine Energie ganz bewusst auf das Gewünschte ausrichte.
 
Also schauen Sie genauer hin, betrachten Sie die Situation und werden sich darüber im Klaren, dass dies NUR das Resultat aus Ihrem bisherigen bewussten und unbewussten Denken, Fühlen und Handeln darstellt.
 
Wenn Sie in Zukunft etwas anderes erreichen wollen, müssen Sie jetzt die Weichen hierfür stellen und sich gedanklich und gefühlsmäßig auf Ihre Ziele einstimmen, aber wie schon gesagt, erst nachdem Sie die aktuelle Situation voll und ganz akzeptiert haben.
 
A: Das ist leichter gesagt als getan.
 
C: Ja und nein… Zum einen geht es um das Bewusstmachen, das ist der erste Schritt und zum anderen kann man ja auch die ein oder andere Methode nutzen, z. B. könnte ein kleines Dankesritual hilfreich sein.
 
A: Wie kann dieses Dankesritual aussehen?
 
C: Indem Sie sich z. B. in Form einer Meditation bei sich selbst für die bisherige Situation und den daraus resultierenden Erfahrungen bedanken. Auch bei diesem Dankesritual geht es um das Fühlen der Dankbarkeit... fühlen Sie sich in die Dankbarkeit hinein und lassen zu, dass sie Besitz von Ihrem Körper und Geist ergreift. 
 
Und je mehr Sie sich von Herzen bedanken können und von Dankbarkeit durchströmt werden, desto freier fühlen Sie sich und das Annehmen dieser Situation geschieht hiermit ganz nebenbei.
 
A: Die Idee mit dem Dankesritual gefällt mir sehr gut. Danke für die Erinnerung und diesen Tipp, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir meist schwer fällt, schwierige Situationen anzunehmen.
 
C: Ja, dies kann manchmal ganz schön anstrengend sein, vor allem weil wir glauben, durch die Annahme würden wir diesen Zustand verstärken.
 
A: Ja, genau.
 
C: Aber bei näherem Betrachten, ist genau das Gegenteil der Fall. Erst wenn ich etwas genau angeschaut habe, dem Ganzen sozusagen ins Gesicht geschaut habe, ja erst dann kann ich das Ganze auch ganz bewusst wahrnehmen und konkret in meinem Sinne handeln.
 
A: Das leuchtet mir ein.
 
C: Wir haben nämlich meist keine Angst vor einem bestimmten Thema, Situation usw. sondern wir haben viel mehr Angst vor der Angst und dies meist nur deshalb, weil wir uns nicht trauen hinzuschauen und uns schon gar nicht trauen, den Schleier zu lüften.
 
Können wir dies tun, merken wir dass wir zur Ruhe kommen, Frieden in uns entsteht und Entwicklung bzw. Entfaltung möglich ist.
 
A: Das hört sich gut an. Also werde ich mich an die Arbeit machen. Haben Sie noch einen Tipp, wie das Ganze noch einfacher zu handhaben ist?
 
C: Gefühle wahrnehmen ….. Vergessen Sie gut gemeinte „Ratschläge“, egal von wem, lernen Sie Ihren Gefühlen zu vertrauen, jeden Tag ein bisschen mehr und mehr und mehr… Unsere Gefühle sind die Sprache unserer Seele.
 
Es wird Zeit dass wir diese Sprache wieder sprechen. Es wird Zeit, dass sich diese Sprache als die Weltsprache etabliert!
 
A: Es ist ja nicht so, als ob ich dass nicht wüsste. Jedoch reicht Wissen alleine nicht, es geht um das Umsetzen und auch hier ist wohl eine gewisse Disziplin von Nöten, nämlich die Disziplin, immer wieder auf unsere Gefühle zu hören und vor allem auch danach zu handeln.
 
C: Genau so ist es. Hierzu habe ich noch eine schöne Übung: folgen Sie eine Woche lange bewusst Ihren Impulsen, Gefühlen und Ideen und versuchen, soweit es Ihnen möglich ist, diese in Ihr Leben, in Ihren Alltag zu integrieren. Mit dieser Übung trainieren Sie sozusagen die Kommunikation mit Ihrer Seele.
 
A: Eine recht leichte und gleichzeitig sehr herausfordernde Übung.
 
C: Ja, das ist sie und hierbei wünsche ich Ihnen viel Freude. Und wenn Sie diese Übung schon mal eine Woche lange eingeübt haben, könnten Sie diese Verhaltensweise doch gleich ganz übernehmen : -), denn wer könnte Ihnen mehr Inspiration bieten, als Ihre Seele?
 
A: Danke für die Inspiration :- ).
 
C: Danke für das Gespräch.
 
 
Autorin: Heidi Wellmann

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