Erzählt eueren Kindern von den Engeln

Als meine Kinder noch klein waren, war jedes Zubettgehen ein Ritual von Geschichten, einem Gute-Nacht-Gebet, Erzählungen von Gott und von den Engeln. Mit großer Spannung und Neugier konnten diese Kinderaugen es kaum erwarten bis ich davon erzählte.

 

Ich erzählte ihnen vom Schutzengel:

Dein Schutzengel ist dein bester Freund, dem Du alles erzählen kannst. Aber auch alles, er hört dir immer zu und er verrät es niemanden was du ihm ins Ohr flüsterst.

Er begleitet dich wo immer du bist und wo immer du hingehst. Er wacht über dich am Tag und in der Nacht. Und du brauchst dich vor nichts zu fürchten, denn er ist ja immer da, das heißt du bist nie alleine. Also brauchst du dich auch nie zu fürchten, denn er ist ein Schutzengel der Schutz gibt.

 

Es ergab sich, dass mein jüngster Sohn eines Tages in den Keller hätte gehen wollen, aber Angst hatte hinunter zu gehen. Also öffnete ich die Türe zum Keller und wir beide standen mit dem Blick nach unten - in die Dunkelheit des Kellers. Ich machte das Licht an. Ich nahm eine Hand meines Sohnes und sagte zu ihm. Die andere Hand kann ich nicht festhalten denn dein Schutzengel hält sie schon. So und jetzt spüre wie ich deine Hand ganz fest drücke. Ich blieb so einige Minuten mit ihm stehen und dann sagte ich zu ihm. Mama lässt jetzt die Hand los und jetzt läufst du ganz langsam und Schritt für Schritt mit diesem Gedanken die Treppe hinunter. Ich bleibe hier stehen und warte auf dich, denke daran, dein Schutzengel hält dich immer noch. Er tat es ohne Ängste und als er wieder oben war, sagte er: “Mama mein Schutzengel hat mich aber viel stärker an der Hand gedrückt, wie du“. Seit diesem Tag hatte er nie wieder Angst in den Keller zu gehen.

 

Fahrstuhl in den Himmel

Ich habe ihnen erzählt, dass der Himmel einen Fahrstuhl hat und wann immer sie beten sich der Fahrstuhl öffnen würde und das Gebet im Fahrstuhl Platz nehmen würde und direkt in den Himmel transportiert wird. Oben dann sich die Türe öffnet und der Postengel dann dieses Gebet direkt an den lieben Gott weitergibt, sodass das Gebet direkt ankommt.

 

Eines ihrer Schlafgebete war:

Lieber Gott, nun schlaf ich ein, schicke mir mein Engelein, dass es treulich bei mir wacht durch die ganze lange Nacht. Schütze alle, die ich lieb, alles unrecht mir vergib. Kommt der helle Morgenschein, lass mich wieder glücklich sein.

 

Eine Lieblingsgeschichte war:

Der kleine Erdenzwerg und sein Engel

Es war einmal ein kleiner Erdenzwerg der durch seinen Wunsch, ein Erdenzwerg sein zu wollen, vom Schöpfer auf die Erde geschickt wurde. Er war sehr klein und wusste überhaupt nicht, was mit ihm los war und wo er war. Er war viel zu klein und konnte nur den Boden unter seinen kleinen Füssen erkennen. So lief und lief er den unendlichen Weg entlang, wusste jedoch nicht, wohin er lief. Er lief nur einfach vor sich hin. Es war mühsam, da viele kleine Steine auf seinem Weg lagen und er jedes Mal seine ganze Kraft aufwenden musste, um über die Steine zu krabbeln. Er hätte sich die Mühe auch sparen und um die Steine herumlaufen können. Aber das konnte er aus seinem Blickwinkel nicht sehen. Deshalb erkannte er auch nicht, wie schwer er sich das Leben selbst machte.


Nach einiger Zeit wurde der Erdenzwerg hungrig. Er wusste noch nicht genau, was er essen konnte und wollte. Er hatte auch keine Ahnung, was gut für ihn war. Er hatte nur Hunger. Da es niemand gab, der ihm zu essen gab oder ihm etwas zum Essen brachte, lief er etwas von seinem Weg ab. Plötzlich war eine kleine Beere vor ihm. „Ob ich das wohl essen kann?“ dachte sich der kleine Erdenzwerg. Der Hunger in seinem Magen war so groß, dass er es einfach mal probierte. Mit seinen kleinen Zähnchen biss er in die Beere und konnte auch wirklich nur kleine Stücke abbeißen. Dies schmeckte ihm gut und das flaue Gefühl in seinem Magen besserte sich. Auch bekam er dadurch neue Energie und konnte seinen Weg weiter fortsetzen. Munter lief er seines Weges weiter. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu, und es wurde dunkler und kälter. So suchte er sich einen Schlafplatz und fand ein großes Blatt, kroch darunter und fühlte sich in seinem Heim ganz wohl. Bald war er eingeschlafen und träumte einen ganz seltsamen Traum. Er träumte, er wäre ein Schmetterling und könnte fliegen. „So ein Blödsinn“ dachte sich der kleine Erdenzwerg, als er am nächsten Morgen erwachte, „ich bin doch nur ein kleiner Erdenzwerg.“ Aber der Traum vom Schmetterlingsdasein war ein sehr schöner. Es müsste herrlich sein, zur Sonne zu fliegen und sich vom Wind tragen zu lassen. Na ja, Träume sind eben Träume und können nicht Wirklichkeit werden.


Jetzt hatte er erst einmal wieder Hunger und musste sich etwas zum Essen suchen. Langsam wurde es wärmer, da die Sonne auf das Blatt schien, und so machte er sich wieder auf seinem Weg. Er fand da eine Beere und dort eine Beere. So füllte er Stück für Stück seinen kleinen Magen. Darüber vergaß er ganz seinen Schmetterlingstraum.


So vergingen seine Tage mit Herumlaufen, sich was zum Essen suchen und abends ein Plätzchen zum Schlafen. Er hatte jetzt schon gelernt, den Steinen auf seinem Weg auszuweichen. Dadurch war das Vorwärtskommen nicht mehr ganz so mühsam. Ab und zu sah er kleine Fliegen vorbeisummen. Doch da er selbst auch sehr klein war, gab sich niemand mit ihm ab. Eigentlich hätte er gerne ein wenig Unterhaltung gehabt, aber da es niemand gab, mit dem er plauschen konnte, tröstete er sich halt mit Essen und tiefer Traurigkeit. Wenn sein Magen voll war, fühlte er sich gleich viel besser. In manchen Nächten kehrte der Traum vom Schmetterlingsdasein zurück. Dann erwachte er oft ganz traurig. Denn je öfter er diesen Traum hatte, desto lieber wäre er ein Schmetterling gewesen. Also aß er dann wieder schnell ein paar Beeren, um seine Traurigkeit zu vergessen.


Vom vielen Essen wurde der kleine Erdenzwerg immer dicker, sodass er sich mit dem Laufen sehr schwer tat. Manchmal war er fast zu faul zum Laufen, so fett und behäbig war er geworden. Jetzt hatte er gar keine Freude mehr an seinem Dasein. Er fühlte nun eine große Sehnsucht in sich, ein Schmetterling zu werden.


Eines Abends hatte er seinen Magen wieder so richtig vollgeschlagen und sich unter einem Blatt zur Ruhe gesetzt. „Ach“ dachte er, „ich will einfach nicht mehr so weitermachen, ich werde mich nicht mehr von der Stelle bewegen und auch nicht mehr Essen, bis sich irgend etwas verändert.“ Er war am Ende mit seinen Kräften.


Als es Morgen wurde, rührte er sich nicht mehr von der Stelle. Er aß auch nicht mehr. Ganz still blieb er liegen und wartete, was geschehen würde. So schlief er jetzt auch schon  tagsüber und hatte sich angewöhnt, nur noch von Schmetterlingen zu träumen. „Wenn ich ganz oft daran denke und davon träume, vielleicht geht mein Traum dann in Erfüllung, und ich werde doch noch ein Schmetterling.“

Doch es geschah nichts. Immer trauriger wurde er. Sein Engel konnte dem Ganzen nicht mehr zusehen und sagte zu ihm: „Was ist los mit dir kleiner Erdenzwerg.“ Ich möchte kein Erdenzwerg mehr sein, antwortete er. Ich möchte nicht mehr Leben. Worauf sein Engel sagte: „Aber du hattest doch einen Traum und den Wunsch ein Schmetterling zu sein. Ja aber, war die Antwort des kleines Erdenzwerges. Sein Engel:“ Um die Erfüllung deines Wunsches zu bekommen, musst du es auch wirklich wollen. Wir würden dir sehr gerne helfen, doch es ist nicht klar, ob du es auch wirklich möchtest. Du sprichst davon und du denkst darüber nach, doch wir spüren in keinster Weise, deinen wirklich tiefen Drang ein Schmetterling sein zu wollen, damit wir dir deinen Wunsch auf vollkommener Art und Weise erfüllen können. Weißt du, du solltest es auch von tiefsten Herzen spüren, es mit aller Fröhlichkeit leben als wenn du bereits ein Schmetterling wärst. Glaube an dich und dein Wunsch wird sich erfüllen. Voller Motivation änderte er ab diesem Tag seine Sichtweise und lief fröhlich und begeistert seines Weges. Wo früher sein Blickwinkel nur am Boden verhaftet war, schaute er von nun an in den Himmel und auf die majestätischen Baumkronen. Er fühlte sich den Lüften so nah. Er beobachtete die Blätter die sich im Wind mit einer Leichtigkeit bewegten. Er fühlte und er spürte den tiefen Drang ein Schmetterling zu sein. Als er sich am Abend seinen Schlafplatz suchte und auch bald darauf einen fand, kuschelte er sich unter einem samtweichen Blatt. Bevor er einschlief, schaute er mit großen Augen gen Himmel und setzte ein Gebet „die Erfüllung seines tiefen Wunsches“, an seinen Engel ab. Er schloss die Augen und mit einem tiefen und zufriedenen Seufzer schlief er ein.

Am nächsten Morgen wunderte er sich, dass er so anders war. Er streckte und dehnte sich als er plötzlich bemerkte, das er ganz lange Beine hatte und riesige Flügel. Ganz vorsichtig blickte er in die Welt hinaus, die er nun mit den Augen eines Schmetterlings sah. Helles Sonnenlicht schien in seine Augen. Ganz vorsichtig streckte er seine Fühler aus und schlüpfte aus seinem Schlafplatz. Er breitete seine Flügel aus und entdeckte, dass er wirklich ein Schmetterling geworden war.


Er ließ sich den Wind unter seine Flügel streichen und dann von ihm hochtragen. Eine tiefe Freude war in seinem kleinen Herzen. Er hatte es geschafft! Durch seine Ausdauer, durch seinen Glauben, durch das Überwinden seiner Ängste und durch sein festes Vertrauen war es ihm gelungen, dass sein Traum Wirklichkeit geworden war. Hatte vorher niemand auf der ganzen Welt den kleine Erdenzwerg bemerkt, als er auf der Erde entlang lief, so wurde er nun plötzlich bewundert. „Schau mal, der schöne Schmetterling“, riefen die Kinder und versuchten ihn zu fangen. Doch schnell flog er weiter.

Wir alle müssen uns oft verändern, bis wir zu dem werden, der wir sein können. Glaube an Dich und fange an, es zu leben und zu lieben.

 

Ich liebte es, wenn meine Mutter oder unsere Großmutter uns Geschichten erzählten. Wenn wir gemeinsam vor dem Essen gebetet haben und uns für Speis und Trank bedanken. Wenn wir gemeinsam gesungen haben und es heute noch tun.

Wann hast Du das letzte Mal deinen Kindern von Gott und den Engeln erzählt?

Mit ihnen gebetet, mit ihnen gesungen?

Es ist so eine prägende Zeit, die Kinder- und Jugendzeit.

Mit tiefer Freude denke ich noch heute daran, wie unsere geliebte Mutter uns diese Zeit so prägend mit wundervollen Geschichten und Gebeten positiv vorlebte.

Ein tiefes Dankeschön an meine geliebte Mutter und Omi. Ich liebe Euch

 

 

 

 


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