Zaubertrank: grüne Smoothies

Melanie Jochem - MK Akademie - Autor bei ViGeno

Die Muße in unserer Ernährung.

 

von Melanie Jochem - MK Akademie -

 

 

Was hat Muße mit Ernährung zu tun? Schauen Sie sich doch einfach Ihre Art sich zu ernähren an. Gehören sie eher zu der Kategorie „Kreative Kochkünstler“ oder zu den temperamentvollen „Rezepte Testern“, zu den „Hauptsache satt Köchen“, zu den „Standard Fabrikanten“  oder vielleicht sind sie ja auch eher der „kochfreie Alles Verwerter“? Sollten Sie sich hier nicht wieder finden, können Sie mir gerne Ihre Art sich zu ernähren zumailen.

In meinem Artikel von voriger Woche habe ich einen überspitzten Blick in das schnelle Leben viele Familien geworfen. Allerdings trifft diese Art zu leben, sicher noch auf viel zu viele Familien / Paare zu. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit bleibt daher auch für Ernährung insbesondere für Muße - volle Beschäftigung rund um das Thema Ernährung wenig Zeit.

Die Angebote an Fast Food, Fertiggerichten, Vorgekochtem, Vorgebackenem, Tiefgefrorenem etc. nehmen immer mehr zu. Wenn ich schon mal Reportagen schauen, in denen sie über die  Herstellung von zum Beispiel Pizza berichten, graust es mir wenn sie die Produktionszahlen nennen.

In einer anderen Reportage berichteten sie über die Herstellung von Eis am Stiel. Schon im Frühjahr diesen Jahres kam die Firma, die für Konzerne auf der ganzen Welt produziert kaum mit der Produktion nach. Es gab tatsächlich im Frühjahr schon Lieferengpässe.

Die Produktionszahlen sind immens hoch. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es auch eine immens hohe Abnehmerzahl, sprich Kunden (Sie vielleicht?) gibt, die diese ganzen Eis am Stiel, Pizzen, Nudelgerichte, Reisgerichte, Torten und so weiter brav nach Hause schleppen und nach 10-15 Minuten (in denen noch eben schnell Mails gecheckt sowie bei Facebook und Twitter letzte Neuigkeiten gepostet wurden) bereits ein („ausgewogenes, vollwertiges, leckeres und mit Liebe zubereitetes“) Essen servieren können.

Immerhin gibt es bei den „Restaurantbesitzern“ ein Umdenken, der neue Trend heißt Casual-Food. Frisch gekochtes zu günstigen Preisen. Möglicherweise frisches Gemüse aus der Region, im besten Fall vielleicht auch Bio Gemüse. Ganz ehrlich, ist das wirklich neu? Kocht man nicht im asiatischen Raum immer schon auf dieser Weise? Meines Wissens nach schon. Aber geben wir dem, was schon einen Namen oder ein Gewand hatte, doch einfach ein neues Gewand oder einen neuen Namen und entwickeln daraus einen Trend und schon ist das, was wahrscheinlich immer schon da war HIP. Natürlich mag die eine oder andere Neuerung, Verbesserung oder Ähnliches dazukommen, aber ist frisch zu kochen tatsächlich etwas Neues?

Vor den Kunden teilweise auf offener Flamme mit kleinen Feuer-Spielchen das Essen zuzubereiten ist sicher noch kein Alltag, leider gerät dadurch aber wahrscheinlich das Kochen zu Hause, das Kümmern um gute Zutaten, das liebevolle Zubereiten und die Gemeinschaft, die beim Kochen entstehen kann verloren. War nicht eigentlich die Küche immer der Ort oder der Raum in dem sich schlussendlich doch alle trafen? Bei uns war das und ist es Gott sei dank immer noch so.

Jetzt können wir natürlich nicht sofort diesen ganzen schnell-lebigen Trend umdrehen, wir können noch nicht von heute auf morgen alle Gewohnheiten über den Haufen schmeißen, unser ganzes Leben umkrempeln oder von vorne anfangen. Häufig stecken Ängsten und Blockaden dahinter, wie zum Beispiel die Angst nicht mehr trendy zu sein, nicht mehr dazuzugehören zu denen, die sich immer darüber beklagen nie Zeit und so viel Stress zu haben.

Dafür haben diese Leute  aber erstaunlich viel Zeit über ihre wenige Zeit und den ganzen Stress zu klagen. Da bekommt man am Telefon Minuten lang zu hören, was denn das Gegenüber noch alles dringendes zu erledigen hat und meine Anfrage daher an diesem Tag ganz und gar nicht beantworten kann. Im Bereich des Kundenservices kommt man sich dann schon mal als Störenfried oder gar als Zeitdieb vor

Im Internet finden sich derzeit immer häufiger Firmen, die dem geneigten Käufer eine Mahlzeit zusammenstellen bei der das Rezept, alle zum Kochen notwendigen Zutaten, (frisches?) Obst und Gemüse und was sonst noch benötigt wird entsprechend der bestellten Person Anzahl nach Hause geliefert wird. Das mag für diejenigen, die sich zum Beispiel ganz neu mit der vegetarischen Küche beschäftigen möchten hilfreich sein. Viele schreckt das nach wie vor ab, dass alleine der Gedanke kein Fleisch mehr zu essen, das Leben ab jetzt ganz düster aussehen lässt. Was soll ich denn dann überhaupt noch essen? Was kann denn dann noch aufs Brot?...

Alles irrwitzige Irrtümern, die sich schnell entkräften lassen. Alleine der Blick in die mediterrane oder eben in die asiatische Küche zeigt, dass man viel auch nur mit Gemüse, Reis, Kartoffeln, Nudeln et cetera machen kann. Bei den oben genannten zum Kochen fertig zusammengestellten Paketen würde mich allerdings die eingeschränkte Kreativität stören sowie die Tatsache, dass ich gar nicht abschätzen kann ob alle meine Liebsten davon überhaupt satt werden. Einfluss auf die Menge habe ich nicht. Entspricht die Bestellung für vier Personen dann auch der tatsächlichen Ess-Menge? Das muss man im schlimmsten Fall teuer austesten.

Eine Möglichkeit, sich rund um gut und gesund zu ernähren ohne dabei sehr viel Zeit aufwenden zu müssen sind Smoothies. Insbesondere „ Der grüne Smoothie ist ein wahrer Zaubertrank. Eine Fülle an Vitalstoffen, die in den grünen Blättern von Gemüse, Salat und Kräutern steckt, versorgt uns mit allem, was wir für unsere Gesundheit brauchen.“ Ich höre förmlich schon das Raunen meiner Leserschaft, die sich gerade vorstellen Gemüse trinken zu müssen. Aber mal ehrlich, wo ist das Problem ob ich ein Gemüse gut zubereitet gekocht essen oder ob ich es gut zubereitet trinke? Sag wir nicht gerne schon mal im Magen kommt sowieso alles zusammen?

Der Vorteil an dem grünen Zaubertrank ist, dass hierbei alles was unser Körper braucht, für ihn in einer optimalen Form zu Verfügung gestellt wird. Da ich selber zu den „Kreativen Kochkünstlern“ gehöre, bin ich auch bei  der Erstellung meines grünen Zaubertranks gerne kreativ. Was mich dabei behindern würde, sind Rezepte mit genau einzuhaltenden Mengenangaben. Von daher fand ich das Buch „ Grüne Smoothies -  Genießerrezepte für jede Jahreszeit“ von Andrea Nossem aus dem Goldmann Verlag genau auf mich zugeschnitten, nimmt mich liebevoll an die Hand, lässt mir aber genau den Freiraum, den ich benötige.. Das obige Zitat stammt von Frauen Nossem  aus dem Klappentext Ihres Buches und sie „ gibt nicht nur köstliche, wohltuende Rezeptanregungen, sondern begleitet uns durch die Jahreszeiten: Sie öffnet die Augen für das, was gerade in der Natur gedeiht, was uns stärkt und nährt. Ein ganzheitlicher Zugang zum neuen Trendgetränk, zurück zur Intuition und Natürlichkeit.“

Sie führt den Leser mit sehr viel Herzblut in das Thema grüner Zaubertrank ein, beschreibt in übersichtlicher Form welche Mixer hilfreich sind und nimmt einen sogar an die Hand, um gemeinsam auf eine Wildkräuter–Wissens-Wanderung zu gehen.

Wir leben insbesondere in Europa in Hülle und Fülle und Überfluss. Gehen wir in einen Supermarkt, finden wir dort ausschließlich gut gefüllte Regale vor. Mangel ist Mangelware. Dennoch leiden unsere Körper häufig an diversen Mängeln. Wäre es da nicht wirklich sinnvoll an der Zeit, umzudenken und den Mut aufzubringen einen Schritt in eine andere Richtung zu gehen? Natürlich mag das am Anfang insbesondere mit dem grünen Zaubertrank komisch schmecken.

Meine Liebsten verziehen immer noch häufig das Gesicht wenn sie das Glas von mir vor die Nase gehalten bekommen. Aber sie trinken es trotzdem, weil sie mir vertrauen dass das gut für sie ist. Wenn ich feststelle, dass mir diese Zusammenstellung auch nicht so optimal schmeckt, würze ich ein wenig nach oder werfe noch ein anderes Wildkraut in den Mixer. Seitdem ich das regelmäßig machen, hat sich mein Geschmackssinn verändert und ich kann sogar ein bis zwei Mahlzeiten am Tag dadurch ersetzen, ohne Hunger leiden zu müssen. Aber das sind ja nur meine Erfahrungen.

Die Investition in einen guten Mixer ist sicherlich der Punkt, der Viele davon abhält sich dem Thema Smoothie zuzuwenden. Da wir mittlerweile eine Internetgesellschaft sind, fällt es Ihnen sicherlich nicht schwer, sich über eben dieses ein gutes und ihrem Geldbeutel entsprechendes Exemplar zuzulegen.

Für grüne Smoothies muss es tatsächlich schon ein leistungsstarker Mixer sein, ansonsten steht Ihnen das eine Lebenselixier: „Chlorophyll“ so gut wie gar nicht zur Verfügung. Aber nicht nur Smoothies lassen sich mit einem guten Mixer herstellen, sondern wir liegen hier auch im Trend unserer schnelllebigen Zeit, das wir ein schnelles (aber gesundes)  Essen im Mixer zaubern können. Bei uns heißt das häufig „Räubersuppe“. Ich finde diesen Begriff wesentlich charmanter als Restesuppe.

Was auch immer im Kühlschrank noch an Resten von vorherigen Mahlzeiten übrig geblieben ist, egal ob das die Pizza war (selbst gemacht natürlich) oder anderes kommt alles in meinen Mixer, wird neu abgeschmeckt und da ein guter Mixer eine hohe Umdrehungszahl hat, wird innerhalb von 4-5 Minuten sogar eine warme Suppe daraus. Schneller kann ich diese im Topf nicht kochen. Genauso lassen sich auch andere sehr leckere Kreationen im Mixer zaubern, wie z.B. köstliche vegane (Ei-freie) Mayonnaise, erfrischende Zitronen-Minze-Limo für warme Tage etc.

Halten sie inne, nehmen Sie sich die Muße - Zeit, um sich ihre derzeitigen Ernährungsgewohnheiten anzuschauen. Es gibt unzählige Ernährungstipps, -strategien und vieles weitere rund um dieses Thema.

Haben Sie den Mut, einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Fühlen Sie in sich hinein, ob der Verzehr von tierischen Produkten, insbesondere Fleisch und Fisch sein muss oder ob er reduziert oder gar weggelassen werden kann. Ein sehr gutes Buch das schonungslos aufdeckt, was der Verzehr von Fleisch und insbesondere auch von Milch und Milchprodukte mit uns macht ist das Buch Peace Food von Rüdiger Dahlke.

Bewusste und Muße - volle Ernährung muss weder teuer noch umständlich noch Zeitaufwendig sein. Insbesondere wenn wir uns überlegen, dass wenn wir Fleisch nicht aus der Massentierhaltung kaufen würden, wir auch deutlich mehr für ein „gutes“ Stück Fleisch bezahlen würden. Sehen Sie es als Investition in sich, Ihre Gesundheit und als Beitrag zu einem friedvolleren Umgang miteinander und den Geschöpfen dieser Erde.

Ich freue mich, wenn ich sie inspirieren konnte mutigen Schrittes Neues auszuprobieren. Gerne dürfen Sie mir von ihren Erfahrungen berichten. Schreiben Sie mir doch einfach eine Mail.

Herzliche Grüße
Ihre Melanie Jochem

MK Akademie  = ENTWICKLUNG wächst durch WISSEN. Wachsen SIE über sich hinaus!

 


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