Feng Shui: Der Platz an dem wir leben

Marianne Rattay - Autorin bei ViGeno

Was ist Feng Shui? - Tiefer geschaut

von Marianne Rattay

Der Platz an dem wir leben, der Einfluss des Umfeldes in dem wir uns aufhalten, die Beziehung zwischen Menschen und Natur, dessen Auswirkung auf Gesundheit, Kreativität, Familie und Partnerschaft, Glück und dessen bewusste Gestaltung ist Feng Shui.

Die Welt um uns herum funktioniert ganz ähnlich wie die Welt in uns. Schließlich sind wir alle aus den gleichen Grundbausteinen zusammengesetzt – und somit in energetischer Resonanz mit allem verbunden.

Schon auf der genetischen Ebene, das zeigt die Forschung, sind die Unterschiede in der Erbsubstanz der Lebensformen von Menschen, Tieren und Pflanzen beileibe nicht so groß, wie wir vermuten. Begeben wir uns auf die Ebene der Atome, so ist alles aus den gleichen Teilchen aufgebaut, und es besteht ein ständiger Fluss von Teilchen, Energie und Licht zwischen allen Teilnehmern des kosmischen Reigens. Wohin wir auch gehen, immer begegnen wir uns selbst, und genau das geschieht auch in der Landschaft.

Wenn nun bestimmte Formationen als beschützend, Glück verheißend oder Erfolg versprechend bezeichnet werden, so sind diese Muster in unserem Stammesgedächtnis tief verankert. Geborgenheit braucht nun mal eine Einbettung, einen Schutz im Rücken und an der Seite, und wenn eine solche Bergformation noch den freien Blick nach vorne, am besten auf ein Gewässer, gestattet, so werden die Berg- und Wasserdrachen der ältesten Schule des Feng Shui, der Landschafts- oder Formenschule, körperlich erfahrbar.

Viele allgemeine Grundregeln im Feng Shui leiten sich aus Primärbedürfnissen nach Schutz und Nahrung ab.

Hatte eine Sippe einen solchen Siedlungsplatz gefunden, der Gesundheit und Wohlstand versprach, war das Weiterleben der Nachkommen und damit das Weiterleben der eigenen Erbsubstanz gesichert. Das ist es, was die sich selbst reproduzierende Informationseinheit DNS in Form von zwei „Schlangen“ seit ihrer Ankunft hier beabsichtigt.

Existieren diese Drachen wirklich, oder ist es so wie in dem englischen Kinderlied, wo Puff, der mächtige Drache, nur solange voller Stolz in der irischen See lebt, wie der kleine Junge, der mit ihm spielt, jung genug ist, an ihn zu glauben? In der Feng-Shui Literatur begegnen sie uns ständig: Da ist von Drachenlinien, Drachenpfaden, Wasser- und Bergdrachen die Rede, ob blau, grün oder gar regenbogenfarben. Man jagt ihn, fängt oder zähmt ihn, macht ihn sich dienstbar. 

Die tiefere seelische Faszination, die diese Reptilien seit Alters her bis heute ausüben, sowohl als Bedrohung oder als vergötterte Wesen, ist mindestens genauso mysteriös wie die Wesen selbst.
Aus einem Buch über Schamanen ist mir in Erinnerung, dass der Schüler, nach seinen Erfahrungen in der Trance gefragt, erzählt, ihm seien geflügelte Echsen begegnet.

Was haben sie gesagt ? fragt ihn sein Lehrer. Sie behaupten, dass sie die Herren der Welt seien, worauf ihn der Schamane beruhigt: Mach dir nichts draus, das sagen die immer. Was hinter dieser Bemerkung steckte, erschloss sich mir durch ein Buch, auf das ich in diesem Sommer stieß: kosmische Schlange von Jeremy Narby. Er beschreibt, wie er durch seine anthropologischen Forschungen bei einem Indiostamm am Amazonas erstaunliche Übereinstimmungen zwischen schamanischen Erfahrungen und molekularbiologischen Einsichten entdeckte.

Vorher Unvereinbares fügte sich zusammen, Metaphysik und rationale Wissenschaft, biologische Forschung und uralte schamanische Erfahrung. Die Indioschamanen sprachen von der Kommunikation mit den Ahnengeistern, die dem Adepten in Form von schillernden Echsenwesen in gesteuerter Drogentrance erscheinen.

Was ist aber hier das Gemeinsame, mit wem wird letztendlich gesprochen? Kommunizieren wir etwa mit dem, was alles Leben hier auf der Erde, vielleicht sogar im ganzen Universum verbindet mit der sich selbst reproduzierenden Erbsubstanz, DNS (Desoxyribonukleinsäure) genannt, deren Form die beiden Forscher Watson und Crick als sich umeinander windende Doppelspirale entdeckt haben?

Betrachtet man Bilder aus verschiedenen Kulturkreisen, z.B. die Midgard  Schlange, die sich in den Schwanz beißt, oder das abstrakte, Ihnen allen bekannte Yin-Yang-Symbol, und vergleicht sie mit Abbildungen der Erbsubstanz, drängt sich einem die essenzielle Ähnlichkeit auf. Sind letztendlich diese kleinen (oder großen) echsenartigen Wesen, die in vielen Kulturen als unsere Ahnen oder gar die Herren der Welt bezeichnet werden, nichts anderes als die Erbsubstanz, die all unser Wissen in einer unendlich genauen Datenbank gespeichert hat, die die Kundigen der Völker, dazu gehörten auch die Feng-Shui Kundigen, abrufen konnten und können und der die Wissenschaft von heute mit ihren Methoden ebenfalls immer näher kommt?

Russische Wissenschaftler fanden heraus, dass das Erbmaterial in der Zelle, das nicht zur Reproduktion gebraucht wird, kein Datenmüll ist, wie bisher angenommen, sondern einem linguistischen Code folgt. Hier ist sie wieder, die Kommunikation mit den Ahnen. Und bei Code fällt mir sofort der wohl älteste Code der Welt ein: das Yijing, dessen 64 Hexagramme nicht von ungefähr mit der Anzahl der DNS-Basenpaare übereinstimmen.

Deshalb ist in uns der Wunsch nach einer Umgebung, die uns die optimalen Lebensbedingungen bietet, so tief verankert. Die Heimat von Feng Shui ist China, wo man sich seit Jahrhunderten nach seinen Regeln einrichtet. jedoch jede vorzeitliche Kultur wusste von den Gesetzmäßigkeiten zwischen den Energieflüssen der Natur, die Baumeister der ägyptischen und griechischen Antike hatten ein Großes Wissen über die Zusammenhänge der Natur und sie planten und richteten sich danach. Die "Bauhütten" des Mittelalters hüteten dieses Geheimnis weiter und brachten es in den Bauten der Kathedralen, Kirchen und Burgen ein.

Dieses Wissen ist  uns heute weitgehend verloren gegangen in den Aufzeichnungen, in den Schriften über Feng Shui taucht es wieder in die westliche Welt ein.

Ihre Marianne Rattay


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