Spiritualität: Starnberger See

Gert Gröper - Autor bei ViGeno

Spiritualität: Starnberger See - Die Roseninsel und das Grab der Seherin.

 

von Gert Gröper -

 

Spiritueller Starnberger See:
Die Roseninsel und das Grab der Seherin.
In der Nähe des Starnberger Sees ist eine eigenartige Landschaft. Voller erhebender Schwingung, die sich am westlichen Ufer des Starnberger Sees ausbreitet, da wo an der Schiffslandestelle in Possenhofen das ehemaliges Schloss Sissis von Besuchern gern betrachtet wird, die dann anschließend am Seeufer entlang bis zur Roseninsel wandern.

Der aufmerksame Wanderer vermag diese empor hebende Stimmung auf die zahlreichen alten Bäume zurück führen, die den Weg säumen. Prächtige alte Bäume, die sich zum Himmel strecken. Voller Kraft und ungehindertem Wachstum. Eine wundervolle Schönheit, die sich versteckt und die dann oberhalb der Roseninsel ein Golfplatz geschickt zu nutzen weiß.

Die Roseninsel selbst verbreitet zuerst eine schöne romantische Stimmung. Bis der Nachen still ankommt und die Besucher dann das kurze Stück zur Insel übersetzt. Ein stilles, fast zeitloses Hinübergleiten zur Insel hin. Da möchte ich dem Fährmann ein Goldstück in den Mund legen, wie in der antiken Zeit üblich, damit er mich übersetzt in eine andere Welt.

Auf der Insel wird die anfängliche verzauberte romantische Stimmung dann langsam morbide. Zeitlos traurig. Denn die Energie steigt hier auf der Roseninsel nicht in den Himmel hinauf, sondern fließt hier zurück tief in die Erde hinein, um dort ihre Ruhe zu finden.

Die schönen zarten Rosen dort legen einen kleinen Garten an. Dicht an einem italienisch anmutenden Haus, das wie ein Tempel erhöht in der Inselmitte thront und sich nach allen vier Himmelrichtungen weit öffnet, um Blicke über den See und über das kleine Fleckchen ruhige Erde zu gewähren.

Aber die Schönheit der Rosen im Garten strahlt nur still vor sich hin, wie auch die träumenden Bäume auf dieser magischen Insel und versinken dann in der Zeitlosigkeit der Erde. Und auch eine später errichtete Säule im Rosengarten kann das Fließen der natürlichen Energie in den Erdboden hinab nicht aufhalten.

Denn da ist die Vergänglichkeit des Schönen auf dieser Erde erfahrbar, wie es die deutschen Romantiker in sinnlichen Bildern und klingenden Worten und schwebenden Notenklängen aufzeigten.

Doch zurück ans andere Ufer, das mich schnell wieder aufbaut und empor hebt. Kraft und Lebensfreude pur durchpulst mich. So dicht nebeneinander können zwei unterschiedliche Welten am Starnberger See sein!

Mein Weg führt mich nun vom Nordufer des Starnberger Sees hinauf in Richtung Leutstetten. Der vorher wundervolle alte energiereiche Baumbestand ist hier nicht mehr. Hier verhüllen dicht aneinander stehende schmale Fichten einen Zauberwald. Die erhabene Stimmung geht von zahlreichen Hügeln aus, die im Wald verborgen sind. Kleine Hügel. Gerade so groß, dass eine Person in der Mitte einen Platz finden könnte, wenn sie zur Ruhe gelegt würde. Hügelgräber aus alter keltischer Zeit.

Oder auch Erdwälle, wenn die Hügelgräber in Laufe der vielen Jahrhunderte in der Mitte dann eingestürzt sind. Diese Hügelgräber erinnern an eine keltische Zeit, lange bevor die Römer den Weg hierher fanden. Eine Zeit, aus der schriftlich nichts überliefert ist.

Denn die geistige Elite der Keltenzeit hatte ihr Wissen nur mündlich weitergegeben. Wo aber ist in diesem Zauberwald das Grab der Seherin? In einem dieser Hügelgräber wurde eine Grabbeigabe neben dem weiblichen Skelett gefunden. Das deutet darauf hin, dass hier an dieser Stelle eine besondere Frau vor sehr langer Zeit beerdigt wurde.

Ich stapfte durch den halbdunklen Zauberwald über verstreut herabgefallene Fichtenzweige, von Hügelgrab zu Hügelgrab. Dann, als ich fast aufgeben wollte, stand ich vor dem Grab der Seherin. Ich erkannte es, weil bunte Bänder an Zweigen angebracht waren. Ein Zeichen, dass das Grab der Seherin immer noch Beachtung findet. Und auch verwelkte Blumen in der Mitte des eingefallenen Hügelgrabes.

Vielleicht finden Frauen den Weg zu dem Grab der Seherin, weil hier eine Seherin bestattet wurde. Denn Druiden sollen der Überlieferung nach zumeist Männer gewesen sein.

Hier aber ist eine Druidin. Eine Seherin, eine Priesterin, eine Heilerin aus alter Zeit?  
Woher wissen wir, dass es eine Seherin war? Beim Skelett wurde eine Grabbeigabe gefunden, die auf einen spirituellen Hintergrund deutet.

Der Weg hat mich zu ihr geführt, vor drei Jahren und dann mal immer wieder, weil mich interessiert, ob es möglich ist, in meditativer Stimmung mit ihr eine Verbindung aufzunehmen.

Können Menschen sich nach so vielen Jahren, nach so vielen Jahrhunderten noch mit dieser Seherin aus uralter Zeit verbinden? Zeit ist relativ. Zeit erlaubt, wie bei Rückführungen gesehen, über viele Erdenleben hinweg zurück in eine Vergangenheit zu reisen.

So können auch besondere Orte, wenn diese durch Menschen energetisch aufgeladen wurden, oder wenn diese an bestimmten Stellen der magnetischen Erdlinien liegen, noch zu uns sprechen. Und das Grab der Seherin ist ein solcher Ort, wo in tiefer meditativen Schau weit zurück geblickt werden kann.

Und da war eine Seherin, wie man sagt, aus keltischer Zeit. Ich habe dieser unbekannten Seherin und Heilerin einen Namen gegeben, damit sie wieder für mich wie eine lebendige Person näher steht, damit ich sie über Jahre hinweg so besser und persönlicher ansprechen kann. Ich mag sie „Eula“ nennen. In ihrem Namen klingt eine weise Eule an, die in alten Zeiten die Weisheit verkörperte und behütete.

Vielleicht ein stimmiger Name für diese große Unbekannte, die vor langer Zeit ganz besonders bestattet wurde. Als Seherin hatte sie damals Weisheit erworben. Vor mir entstand das Bild einer weisen Frau, die damals einen Wollknäuel nach links abwickelte, in die Vergangenheit hinein. Oder nach rechts in eine mögliche Zukunft hinein. Eine Norne vielleicht mit Schicksalsfäden?

Ein anderes Bild zeigt mir, wie sie einen dünnen Zweig, vielleicht eine Zauberrute, in Schwingung versetzte, um damals schon Wünsche zu erfüllen. Oder wie sie eine Tüte ausschüttelt, spitz zulaufend am Ende, um Wunder auszubreiten, wenn es nötig war. Oder das Bild, wie sie mit ihrer vibrierenden Stimme das Göttliche anruft, mächtig und erhaben.

Wie mag sie damals schon in die Zukunft gesehen und auch geheilt haben? Mit dieser Kraft des Schauens und des Heilens und der Anrufung des Göttlichen aus innerem Herzen umgegangen sein?

Ihre Energie strahlt bis zum Himmel hinauf. Wieder verbunden mit oben und unten.
Das Grab der Seherin ist dann wieder im Licht und mit fröhlichen Farben und voller heilsamer Schwingung.

Das lockt mich über Jahre immer wieder mal an, als werde ich erwartet zu einem kleinen Gespräch über ganz früher und dann heute. Und wenn ich am Grab der Seherin einen Augenblick verweile, dann scheint immer die Sonne für mich durch die warmen Fichtenzweige und der kleine Zauberwald vergisst dabei, welcher Tag es ist. Bis in der Nähe ein schnell und laut vorüber eilender moderner Zug mich wieder in die Gegenwart zurück holt, ins Hier und Jetzt. 

Danach suche ich noch die Quelle der „drei Bethen“ auf und trinke einen Schluck oder drei.

Auch wenn ein Warnschild darauf hinweist, dass das Quellwasser nicht mehr gesund sein soll, aber mich erhebt es und es erfüllt mich mit großer Freude, die lange hält. Fast so lange, bis ich wieder am Grab der Seherin die Zeit vergesse, Zeitlosigkeit für einen langen Augenblick am Starnberger See. 

Herzlichst
Gert Gröper

Mailanschrift:  gert.groeper@gmx.de

Buch von Gert Gröper „Heilarbeit mit dem feinstofflichen Körper“. ISBN: 978-3-7375-0253-5.

 


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