Glaube & Geistheilung früher und heute

Gert Gröper - Autor bei ViGeno

Hilft dir Dein Glaube oder Geistheilung früher und heute.

 

von Gert Gröper -

 

Dein Glaube hat dir geholfen. Geistheilung früher und heute.
In der christlich-jüdischen Geschichte, die unseren Kulturkreis geprägt hat, gibt es schriftliche Überlieferungen über Heilungen, die erzählen, dass und wie früher geheilt wurde.

Ich möchte untersuchen, was in heutiger Zeit bei Geistheilung noch von diesen uralten Heilansätze zu finden ist.

Den wohl ältesten Hinweis auf Heilung finde ich dort bei Moses, wo er zu seinem Gott laut und fordernd schreit:
„Ach, heile sie doch !“ (Num 4, 12,13)   

Diese Überlieferung zeigt, dass Moses nicht selber geheilt hat, sondern seinen Gott um Heilung für einen Mitmenschen bittet, weil letztlich Gott es ist, der heilt.

Auch heute noch steht bei der Geistheilung am Anfang eine Bitte an das Göttliche, eine Heilung geschehen zu lassen.

Im Buch der Könige wird ausführlich über Elischa (2 Könige 4,29) berichtet, wie er damals heilte. Über seine Bitte an Gott um Erhörung hinaus, legte er einen Stab auf den Kopf eines kranken Menschen.

Vermutlich kein Zauberstab, sondern eher ein Heilstab voller Energie, die dann auf die kranke Person übertragen wurde.

Wir finden heute ähnliche Hilfsmittel, die Energie übertragen können, um einen Körper zu harmonisieren.

Ich denke dabei an die schönen Kupferringe und an Spulen aus Kupfer , die Slim Spurling (Light-Life Tools) entwickelt hat, um Energiebalance zu ermöglichen.

Elischa hat sich damals aber auch energetisch mit der kranken Person verbunden: von Mund zu Mund, von Augen zu Augen, mit Händen zu Händen, so heißt es.

Ein belegter Versuch, einem kranken Menschen positive Energie zu senden, damit dessen Selbstheilungskräfte wieder aufleben können.

Erstaunlich aus heutiger Sicht ist, dass Elischa dann einen anderen erkrankten Menschen bittet, siebenmal im Fluss Jordan unterzutauchen, damit dieser wieder rein wird.

Zum einen ist erstaunlich, dass dieser hilfesuchende Mensch nicht im Wasser untertauchen wollter sondern wiederholt darauf beharrt, dass Elischa ihm – wie anderen auch – die Hände endlich auflegt.

Dieser Bericht belegt, dass Handauflegen von heiligen Männern (und sicherlich auch von Frauen, auch wenn es nicht ausdrücklich in der Bibel berichtet wird) damals schon üblich war.

Zum anderen ist für mich bemerkenswert, dass damals bereits Heilungen mit ritueller Reinigung im Wasser verbunden sind.

Natürlich lassen wir heute nicht erkrankte Menschen, die Hilfe suchen, in unseren nördlichen Regionen im kalten Wasser untertauchen, zumal auch die Sauberkeit des Wassers in industriellen Regionen nicht mehr so ist damals wie in Naturräumen.

An dieser Stelle wundere ich mich (oder eigentlich auch nicht mehr), dass ich in Indien beim siebenmaligen Untertauchen im heiligen Ganges gesund geblieben bin, obwohl der Ganges nachweislich voller Bakterien und Keime ist, weil unter anderem auch Verstorbene dem heiligen Fluss übergeben werden, wenn aus Gründen der Armut kein Geld für eine rituelle Feuerbestattung mit teurem Brennholz an den Ufern des Ganges vorhanden ist.

In Benares (Indien) ist das Untertauchen im Fluss immer noch eine sichtbare rituelle Reinigung für zahlreiche Pilger, die täglich mit dem Aufgehen der Sonne zum Fluss strömen.

Aber es geht ja nicht um nur eine vordergründige körperliche Reinigung, sondern darüber hinaus um eine innere Reinigung des Menschen.

Wir können heute die innere Reinigung auch symbolisch mit der Vorstellung von Licht und Farben im feinstofflichen Körper ermöglichen.

Andere Geistheiler zünden eine Kerze (Licht) an oder lassen Räucherstäbchen den Raum reinigen.

Viel bekannter sind immer noch in unserem Kulturkreis die Geschichten über die Heilungen von Jesus, auch wenn wir in unserer technisierten Welt, die sich rasant schnell entwickelt, im Alltag mehr mit dem äußeren Fortschritt beschäftigt sind, um zum Beispiel ein neues Handy endlich richtig bedienen zu können oder um im Internet ständig den Durchblick zu behalten.

Skeptiker in der immer stärker säkularisierten Welt des Fortschritts in Europa betrachten diese überlieferten Heilungen ohnehin als märchenhafte Übertreibungen und Erzählungen.

Andererseits gehen Gehirnforscher bei Heilungen von einem sogenannten Placebo-Effekt aus, der irgendwann auch wissenschaftlich erklärt werden kann (s. Dispenza: Du bist das Placebo) oder suchen einen Ansatz in der Quantenheilung, wo sich Wissenschaft und Geistheilung vermutlich sehr nah begegnen.

In meiner Arbeit und aus meiner Sicht heute bleibt es dennoch spannend, wie in den vier Evangelien die Heilungen damals abliefen. Für mich sind folgende Schritte zu erkennen:

1. Eine erkrankte Person bittet um Heilung (oder ein Verwandter bittet für eine Person).
2. Die erkrankte Person berührt oft Jesus an seiner Kleidung, was er spürt.
3. Jesus entscheidet, ob er heilen will (oft auch gegen den Rat seiner Jünger).
4. Jesus heilt mit Worten und legte seine Hände auf.
5. Er bittet nach der Heilung, dass die geheilte Person nicht über die Heilung spricht und dass
    diese ein persönliches Opfer bringen soll oder dass diese ihr Leben ändert.

Das Bitten um Heilung ist ein wesentlicher Schritt, denn jeder Mensch entscheidet selbst, ob er geheilt werden möchte und von wem.

Das Berühren von Jesus Kleidung geschieht oft von Menschen, die dem damals neuen frühchristlichen Glauben nicht angehörten, die aber davon ausgingen, dass die Nähe zu einem Heiler gesunde Energie bringen wird.

Er entscheidet, ob er heilen will. Eigentlich fühlt er sich nur seinem „Hause Israel“ verbunden, aber er heilt dennoch auch Fremde, wenn er spürt, dass diese mit großer Hoffnung Heilung erbitten: „Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen“. (Mt.15,28).

Als zwei Blinde ihn ansprechen, antwortet er: „Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann ?“

Wenn er Kranke berührt, dann weist er mit seinen Worten fast immer auf den Glauben der Erkrankten hin: „Wie ihr geglaubt habt, so soll geschehen“.

Der Glaube an eine Heilung ist eine wichtige Voraussetzung für Geistheilung, was einen wesentlichen Unterschied aufzeigt zu einer guten medizinischen Versorgung, wo ärztliche Kunst und bestimmte zugelassene Medikamente bei einem bestimmten Krankheitsbild dann zur Gesundheit führen.

Und ein weiterer Unterschied zur ärztlichen Versorgung ist, dass bei einer geistigen Heilung die Aufforderung im Raum steht, dass der hilfesuchende Mensch seine bisherige Lebenseinstellung ändern soll, hin zu einer geistigen Weltsicht und spirituellen Lebensweise.

Demgegenüber braucht ein Patient, wenn er vom Arzt kommt, seine Weltsicht nicht zu ändern, sondern er muss unter Umständen nur seine Essgewohnheiten umstellen.

Unabhängig von den zehn Geboten, die Moses in alter Zeit einführte, verweist Jesus auf zwei Gebote, die eine solche neue, gesunde spirituelle Lebenseinstellung begleiten sollen:

1.    Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, und mit all deinen
       Gedanken.

2.    Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Aber den Nächsten kann ich nur dann wirklich lieben , so meine ich,  wenn ich gelernt habe, mich selbst zu lieben, ohne dabei ein Egoist zu sein.

Letztlich ist also auch heute noch Geistheilung zutiefst eine Heilung im Geiste, eine Selbstheilung der erkrankten Person, die sich mit dem Göttlichen verbindet, oder wie es diese alte Überlieferung sehr schön ausgedrückt: „Dein Glaube hat dir geholfen“.(Mt. 9,22).

Herzlichst
Gert Gröper

Mailanschrift:  gert.groeper@gmx.de

„Heilarbeit mit dem feinstofflichen Körper“. ISBN: 978-3-7375-0253-5.

 


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