Astrologie oder die Erfindung des Rades

Georg Dehn - Analytische Astrologie - Integrale Ökologie - Autor

In der Geschichte der Astrologie gibt es einige wenige entscheidende Daten oder Epochen.
Wir wissen, daß Babylon die Wiege der Tradition ist. So etwa 500 vor unserer Zeit, in der Zeit des Pythagoras, Buddha, Zarathustra, der Zeit der babylonischen Gefangenschaft der Juden, entstanden die bis heute geltenden Grundbegriffe der westlichen Astrologie. Diese stimmt auch mit der indischen überein. Die sog. vedische Astrologie oder Jyotish geht ebenfalls auf Babylon zurück.

Astrologie oder die Erfindung des Rades

Die Tierkreiszeichen stammen aus der Zeit davor, aus der Zeit vor Entwicklung des 360° Kreises. Der Mensch hatte sich aus der Beobachtung von Sonne und Mond einen Kalender geschaffen und entdeckt, daß es zwölf Wandlungsphasen über das Jahr gab. Die festen Punkte der Sonnenbahn sind die Frühjahrs- und Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, genannt die Äquinoktien, sowie der Höchstpunkt im Sommer, der Tiefstpunkt im Winter. Also vier Angelpunkte, lateinisch Kardinalpunkte.

Die Sterne am Himmel konnten mit einiger Phantasie als Bilder betrachtet werden. Diejenigen im Hintergrund der Planeten-, Sonnen- und Mondbahn, die sich alle auf einer Ebene - der Ekliptik - befinden, diese kleine Auswahl von 12 besonderen Sternzeichen, wurden Tierkreiszeichen genannt. Nicht, daß die irgendeinen Einfluß hätten. Nur die Himmelskörper, die Wandelsterne oder Planeten können als wirkende Kräfte beobachtet werden.

Die zwölf Tierkreiszeichen markieren jedoch die Zeitspanne des Eigenschaftswirkens der Monate. So ist der 21. März auf ewige Zeiten der Widderpunkt, selbst wenn da heute die Fische im Hintergrund stehen oder fast schon der Wassermann. Es ist immer noch der Beginn der Frühlingsenergie, wo das Gras durch Steinritzen und Asphalt sprießt wie eben auch der Widder mit dem Kopf durch die Wand geht.

Danach beginnt die Frühlingswiese des Stiermonats sich sinnlich zu schmücken mit Blumen und Farben. Und das dritte Zeichen wird die kommunikative Zwillingsenergie haben, der 4. Monat wird die Fruchtbarkeit des Krebses anzeigen, auch wenn wir dort am Himmel längst nicht mehr die Sterne des Krebses finden. So geht der Weg durch das Jahr. Er geht durch das biologische, lebendige, irdische Jahr der Natur. Ganz gleich, welche Zeichen uns die sogenannte Präzession zu den enprechenden Daten am Himmel vorbeiziehen lässt.

Mit der Erfindung des Kreises und der 360 Grade durch Pythagoras wurde ein genaueres und einheitliches System erschaffen. Wir bräuchten gar nicht mehr die Planetenstände über Sternzeichen zu kommunizieren, aber es ist einfach schöner und bildhafter. Babylon hat dieses Grundsystem geschaffen, es wanderte bis zu den Indern, samt unseren geläufigen Elementen. Noch haben die Inder das 5. Element, Äther. Dieses ist hier lediglich verloren gegangen. Jedoch sind die 5 Elemente der Chinesen etwas ganz anderes. Diese sind gar keine Elemente, sondern aus einem Missverständnis so genannt worden.

Nach der praktischen Naturbeobachtung und der Etablierung des Zwölfersystems wurde die symbolische Analogie von Tag und Jahr entdeckt. Die Aufgehende (ascendere, lat. aufsteigen) Sonne am Horizont wurde der sich über den Horizont der Äquinoktien (Tag- und Nacht-Gleiche) bewegenden Sonne gleichgesetzt, also Tages- und Jahreslauf aufeinander projiziert. Die beiden ungleichen, aber wesensverwandten Räder mit ihren jeweils 12 Segmenten werden seitdem auf einer gemeinsamen Ebene dargestellt. Damit war das moderne Radix, gerne auch versehentlich als Horoskop bezeichnet, geboren.

Zwölf Felder sind die persönlichen Bereiche, die sich aus der Kenntnis der Geburtsminute in Verbindung mit Längen- und Breitengrad des Geburtsortes errechnen lassen. Das erste Haus, die charakterliche Anlage entspricht dem selbstbewußten "Ich bin" des Widders, des ersten Zeichens. Es ist von feuriger Energie und kardinaler Dynamik. Das zweite, stieranaloge Erdhaus ist ein festes Haus, sinnlich, gesundheits-, körperbezogen und konzentriert auf das Bewußtsein "Ich habe". So geht es durch die zwölf Eigenschaften, definiert als persönliche Lebensbereiche. Wir werden sie später einzeln beschreiben.

Heute geht es um die Grundtatsachen der Astrologie. Es geht darum, zu verstehen, was diese älteste Erfahrungswissenschaft will. Sie gibt uns das Handwerkszeug um die Zyklen des Lebens zu verstehen und zu interpretieren. Sie läßt uns eine Zeitqualität erklären und jeden beliebigen Zeitpunkt in seiner Eigenart interpretieren. Sie kann jedoch Ereignisse nur im Nachhinein (Metagnose) deuten, nicht im Voraus sehen (Prognose). Sie kann keine Krankheiten prognostizieren, keinen Todeszeitpunkt. Diese Dinge gehen uns genau genommen auch gar nichts an.

Wann habe ich wieder Geld? Wie lange dauert meine Beziehung? Werde ich eine Krankheit bekommen? Das sind unmögliche Fragestellungen.
Astrologisch vernünftig, können nur Fragen gestellt werden wie: Welches Verhältnis habe ich zu Geld und wie kann ich das in Ordnung bringen? Wie ist meine Beziehungsfähigkeit und welche Ansprüche stelle ich an Partnerschaft? Was will mir eine Krankheit sagen, wie ist meine Konstituiton beschaffen, daß ich innerlich Harmonie erhalten kann?


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