Psychologie: Gefahren abwehren und die Fortpflanzung sichern! – Teil 1

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Frank Seefelder - Autor bei ViGeno

Kommunikation

von Frank Seefelder

Es stolpern mehr Menschen
über ihre Zunge
Als über ihre Füße.
Tunesische Weisheit

 

Die Kommunikation ist ein Urinstinkt, ein Grundbedürfnis und eine Notwendigkeit des menschlichen Zusammenlebens. Die Verständigung zwischen den Menschen verfolgt streng genommen nur zwei Ziele:Gefahren abzuwehren und die Fortpflanzung zu sichern.

Was hat Kommunikation mit Fortpflanzung zu tun, fragen Sie sich vielleicht? Sehr viel, denn bevor die Hormone unser Handeln bestimmen und das Verlieben, die Sexualität und die partnerschaftliche Bindung beeinflussen, findet Kommunikation statt. Sie müssen Ihren Zukünftigen schließlich zuerst mit Worten, Taten oder dem Körper ansprechen.

Kommunikation ist die Sinnlichkeit des persönlichen Ausdrucks eines Individuums. Der Mensch teilt sein Inneres an die Umwelt mit. Er möchte sich darstellen, wenn es um die Fortpflanzung geht, und muss sich bemerkbar machen, wenn er sich in Gefahrensituationen schützen will. Er zeigt seine Grenzen auf und verschließt sich gegenüber anderen. Oder aber er öffnet sich zur Kontaktaufnahme und zum Kennenlernen seines Kommunikationspartners.

Über alle Sinne nimmt der Körper die Informationen aus der Umwelt auf, auch die der Verständigung. Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken bestimmen darüber, welche Informationen der Körper aufnimmt und was der Verstand anschließend verarbeitet.

In unserer globalisierten Welt kann die Sprache nicht der einzige Weg der Kommunikation sein. Einzelne Sprachkulturen können sich zwar verständigen, verstehen sich aber oft nicht. Auch innerhalb einer Sprache sorgen Dialekte von Verwunderung über Erheiterung bis hin zu Unverständnis. In der Kommunikation kann auch vieles misslingen, sodass ein falsches Verständnis oder eine falsche Ausdrucksweise beim Gegenüber zu Problemen führen kann.

Meine Meinung erscheint Ihnen auf den ersten Blick vielleicht humoristisch zu wirken, aber es steckt auch im Humor ein bisschen Wahrheit. Gott schuf die unterschiedlichen Sprachen zur Arterhaltung, denn wer nicht miteinander kommunizieren kann, geht getrennte Wege.

Diejenigen, die sich verstehen, wollen gemeinsam überleben und entwickeln eine erfolgversprechende Überlebensstrategie. Die unterschiedlichen Sprachen bewirkten, dass sich verschiedene Völker oder Volksstämme selbstständig entwickelten und ihre eigenen Wege gingen. Diese Entwicklung beugt der Gefahr vor, dass die ganze Menschheit eine vielleicht todbringende Richtung einschlägt und von der Welt verschwindet.

Kommunikation schafft Fakten, sie projiziert die innere Entwicklung und Einstellung nach außen. Glauben Sie, dass Ihre Entscheidungen rational und durchdacht sind? Oder ist das vielleicht ein Irrglaube?

In jeder Verständigungssituation, sei es der persönliche Kontakt mit einem anderen Menschen, das Telefongespräch oder auch eine E-Mail, schätzen wir den Wert der Informationen blitzschnell ab. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob eine Gefahr besteht, von wem die Mitteilung kommt oder ob sie als wichtig eingeschätzt wird. Diese und viele weitere Details werden in Sekundenbruchteilen von uns abgeglichen. Jede Information durchläuft diesen Prozess, egal, ob sie sich später als sehr wichtig oder als völlig uninteressant herausstellt.

Müssten Sie jeden Aspekt der Informationen wirklich bewusst durchdenken und bewerten, würden Sie bei der täglichen Flut an Informationen in kürzester Zeit wahnsinnig werden. Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir das Sortieren und Bewerten unbewusst vornehmen. Unsere Aufgabe ist es dann, das Ergebnis dieses Prozesses nach außen zu transportieren oder die Nachricht einfach zu vergessen.

Aus diesem Grund ist der Schlaf für uns so wichtig, wir lernen im Schlaf. Gesteuert durch Nervenimpulse und Hormone werden die Informationen des Tages vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übertragen. Dort stehen sie uns jederzeit zum Abruf bereit. Nur die wichtigen Tageseindrücke und Momente, die uns am meisten beeindruckt haben, sind in dieser »Datenbank« gespeichert. Wenn wir alle Informationen in den Speicher aufnehmen würden, wäre er bald überlastet. Darum verschwinden unzählige Kleinigkeiten aus unserem Gedächtnis.

Ihre Erwartungshaltung entscheidet über Ihre Wertung
Die Chinesen haben schon vor Tausend Jahren beschrieben, dass Gut und Böse keine greifbaren Werte sind. Die Natur kennt kein Gut oder Böse, da diese Kategorisierung immer mit einer individuellen Bewertung zusammenhängen. Deshalb tauchen diese Begriffe auch nicht im Yin- und Yang-Denkmodell auf, in dem fast alle Vorgänge in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden. Man kann vieles, sollte aber nicht alles bewerten.

Schon bevor ein Ereignis eintritt, versprechen Sie sich bewusst und unbewusst ein bestimmtes Ergebnis. Das ist völlig normal, so handelt jeder Mensch. Aber Ihre persönliche Haltung stimmt nicht zwangsläufig mit den Erwartungen anderer Menschen überein.

Ich möchte Ihnen ein kurzes Beispiel geben: Stellen Sie sich vor, dass Sie mit Ihrer besten Freundin verabredet sind, der Termin steht schon seit Langem fest. Sie haben vereinbart, dass sie gemeinsam einen Einkaufsbummel unternehmen und anschließend etwas essen gehen und reden wollen. Also erwarten Sie genau dies von dem Treffen. Ihre Freundin hat aber zwischenzeitlich ihre Meinung geändert und möchte lieber in den Park spazieren gehen und anschließend einen Film im Kino sehen. Das ist ihre neue Erwartungshaltung.

Diese Situation birgt in jedem Fall ein Stresspotenzial in sich, vielleicht kann sie sogar ein Anlass zum Streit sein, da beide Erwartungshaltungen für diesen Termin vielleicht enttäuscht werden. Sie ändern eventuell Ihren Plan, aber die Enttäuschung wird bleiben. Ihre persönliche und unerfüllte Erwartungshaltung löst Ihre Frustration aus, nicht Ihre Freundin.

Wenn Sie Stress und Enttäuschungen vermeiden wollen, setzen Sie Ihre Wünsche nicht zu hoch an, und bleiben Sie flexibel. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, gehen Sie stressfreier durch das Leben.

Ihr Frank Seefelder


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