Unschuld

Elia - Autorin bei ViGeno

Unschuld.

 

von Elia -
 

 

Unschuld.
Weißt Du noch, was das ist?
Kannst Du Dich noch erinnern wie es sich anfühlt?
Weißt Du noch, wie Du auf die Welt schautest, als Du noch glaubtest, als Du noch spüren konntest, Du seihst in Ordnung?
Erinnerst Du Dich noch, an das Leuchten in Deinen Augen?
An die Begeisterung und Freude in Deinem Herzen zu Beginn eines jeden neuen Tages wenn Du aufwachtest?

Die Ungeduld in jeder Zelle Deines Körpers, Deiner Seele, die nach Erfahrung verlangte, ja manchmal sogar am liebsten hätte schreien können "Ich bin da, ist das nicht großartig? Freut ihr euch auch so sehr über mich, wie ich mich über mich freue? Wie ich mich über euch freue?"

Ich kenne dieses Gefühl noch ganz genau und mein Ziel ist es, dass auch Du Dich wieder erinnern kannst, wie großartig Du bist.
Neulich schrieb ich bei Facebook:
"Wenn alle Menschen um ihre einzigartige Schönheit wüssten, gäbe es augenblicklich keine Kriege mehr!"
Jemand schrieb darunter: "Warum?"

Ich war einen Moment lang sprachlos. Erstaunt, und dann war ich sehr berührt, schockiert und traurig zugleich.
Ich hielt etwas Inne, um mich zunächst zu beruhigen. Meinen Geist zu besänftigen, der in Panik geriet. Es machte mich traurig, zu erkennen, dass nicht jeder Mensch, weiß, wie es sich anfühlt, zu wissen, dass er/sie vollkommen ist. Unschuldig.

Dass er niemals etwas falsch machen kann oder schuldig sein kann.
Denn jeder, der weiß, wie sich das anfühlt, weiß ebenso ganz genau, warum es dann augenblicklich keine Kriege mehr geben würde.

Gleichzeitig fühlte ich mich aber auch latent bedroht. Denn es dachte in mir, "Wenn niemand das weiß, wird auch niemand danach streben sich so zu fühlen und sich so zu erkennen, und dann wird auch niemand jemals erkennen, dass ich unschuldig und rein bin - dann wird niemals Frieden herrschen, hier, in dieser Welt.

Ich sehe es zum Teil als meinen Motor für den spirituellen Weg, den ich gehe.
Ich wünsche mir eine Welt, voller Menschen die wissen, wie wunderbar, vollkommen und unschuldig sie sind, unter anderem damit auch ich mich mehr und mehr als ein solcher Mensch erfahren kann.

Obwohl ich weiß, dass es so ist, gerate auch ich immer wieder Mal in Situationen in denen ich die Projektionen, die schlechten Gedanken und Vorstellungen anderer über mich genau spüre.

Ich würde dann am liebsten hingehen und sagen: "Schau, weißt Du, es gefällt Dir vielleicht nicht, was ich sage oder wie ich mich verhalte, aber das hat nichts mit mir zu tun. Es sind Deine Vorstellungen, wie ich zu sein hätte, die Dich von mir trennen.

Dich nicht wahrnehmen lassen, dass ich wundervoll bin, unschuldig und rein.
Und wenn ich Dich verurteile, oder Gefühle in mir aufsteigen, die trennende Gedanken über Dich in mir verursachen, dann weiß ich, dass ich es bin, die gerade ein Problem hat. Nicht Du.
Denn auch Du bist rein und wundervoll, und auch wenn Du mich nervst, weiß ich, es ist meine Last die ich dort spüre, nicht Deine."

Aber die Menschen würden mich wohl in den meisten Fällen komisch anschauen und sich gedanklich noch mehr von mir trennen.
Dennoch, ich höre nicht auf.

Ich weiß auch, es gibt Dinge im Leben, die geschehen, da kann man nicht mehr einfach so sagen: Ok, Du bist unschuldig. Du wolltest niemandem schaden.
Und doch ist es so. Egal was wer tut, ist es auch etwas "Schlimmes" so ist es nur das Resultat seines "sich ungeliebt und unwillkommen Fühlens."

Kein Mensch der sich selbst liebt und seine Unschuld wahrnehmen kann, kommt auf die Idee, sich selbst oder andere zu verletzen.
Aber wer kann dies wahrnehmen?
Und warum können es die Meisten nicht?

Unsere Gesellschaft ist geprägt von Schuld und der daraus resultierenden Verantwortungslosigkeit.
Wenn ich etwas tue, was als Fehler angesehen wird, und ich "beschuldigt" werde, also Schuld auf mich geladen wird, dann fällt es mir schwer Verantwortung zu übernehmen und den Fehler eventuell wieder auszugleichen.

Ebenso aus Fehlern zu lernen und sie nicht noch mal zu begehen ist nur möglich wenn ich "ungestraft" die Verantwortung dafür übernehmen kann.
Ohne Vorwürfe, ohne dass auf mich "heruntergeschaut" wird.

Ich kann nur zu mir stehen und meinem Handeln stehen, wenn man mir den Raum lässt, mich selbst trotzdem oder besonders dann, wenn ich etwas "Falsch" gemacht habe zu lieben.

Die Menschen neigen einfach dazu, sich selbst und andere zu verurteilen, besonders dann, wenn es ihnen schlecht geht, oder sie sich schuldig fühlen oder schämen.

Die Kunst in diesem Moment ist es, nicht nach einem potenziellen Schuldigen, nicht nach einer potenziellen Ursache für das Erlebte oder für dieses Gefühl zu suchen. Die Kunst ist es, diese eine, gewisse Grenze des Anderen, oder meine Eigene nicht zu überschreiten. In diesen ganz bestimmten heiligen Raum in mir und anderen Wesen nicht vorzudringen, um ihn zu besudeln mit meinen Urteilen und meinen unkontrollierten Emotionen.

Sondern ganz bei sich zu bleiben und sich selbst zu lieben. Und auch dem anderen zu gestatten, sich selbst zu lieben, egal was er/sie getan hat.
Nicht nur anzunehmen was ist, weil wir ja angeblich, laut vieler Meister eh keine Wahl haben.
Nein. Kunst muss intensiv sein, echt und tief und mutig und waghalsig und nackt! Sonst berührt sie niemanden. Sonst wird sie von keinem gekauft.

Auch von Deiner Seele nicht.
Deine Seele kauft Dir Dein "Es ist wie es ist" und "ich bin gut so wie ich bin" nicht lange ab.
Es ist schon mal besser, als Dein Dich selbst gleich in Grund und Boden stampfen, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es erwartest, aber es ist eben nicht Liebe.
Nicht echt.

Aber auch hier will ich nun kein Gefühl von Schuld erzeugen, für Deinen Umgang mit Dir selbst (und natürlich mit Anderen, denn wer sich selbst verurteilt, tut es auch mit Anderen).
Es hat einen Grund, dass Du Dich fühlst wie Du Dich fühlst und dass Du so agierst, wie Du agierst. Das gilt es als Erstes zu erkennen. Dass Du aufgrund Deiner Erfahrungen und des Er-lebten keinen Zugang hattest, zu anderen Möglichkeiten oder Verhaltensweisen.

Deine Person wird gesteuert von bewussten und unbewussten Programmen, viele davon sind sinnvoll, da es dabei darum geht möglichst unbeschadet durchs Leben zu kommen, die so genannten Selbsterhaltungsprogramme.

Andere Programme wiederum hast Du von Deinen Vorfahren, den so genannten Ahnen übernommen.
Du kannst nichts dafür und nichts dagegen tun, Du hast keine Wahl außer diesen Programmen zu entsprechen.

Es sei denn Du machst sie Dir bewusst und kannst sie mit einem geeigneten "Tool"(Werkzeug) transformieren (auflösen).
Dann erst eröffnen sich Dir auch andere, neue Handlungsspielräume.
Grundsätzlich müssen wir diese "anderen" Möglichkeiten mit uns selbst und Anderen umzugehen nicht erst erlernen.

Es ist alles schon da. Deine Seele bringt dies alles mit sich in diesen ihren/Deinen wundervollen Körper. Sie weiß um ihre Unschuld und Reinheit, und sie weiß, dass Du niemals etwas tun würdest aus einer bösen Absicht heraus, oder um jemandem zu schaden.

Sie findet sich selbst wundervoll und auch jeden anderen Menschen in ihrem Umfeld. Das Einzige, was sie will, ist sich zu erfahren.

Sie will sich erfahren als dieses Unschuldige, freie, reine Wesen. Es in der Materie, in ihrem Umfeld, dem Widerhall der Menschen auf ihre "Person" widergespiegelt sehen, wer und was sie ist. Und wenn wir noch ganz klein sind, geht dieses wundervolle Spiel auch meistens auf. Alle sind begeistert von dem kleinen Erdenwesen, das Du bist wenn Du auf die Welt kommst.

Niemand traut Dir etwas Böses zu, selbst wenn es "böse" Konsequenzen hat, wenn das wundervolle Baby zum Beispiel an der Tischdecke zieht, auf der das wundervolle antike Kaffeeservice steht, mit der extra von der Mutter selbstgebackenen Torte für den 80. Geburtstag der Großmutter.
Niemand kommt auf die Idee, Dich auszuschimpfen.

Im Normalfall bleiben Deiner Seele also ein paar Monate, in der sie sich als das erfahren kann, was sie wirklich ist. Nämlich Liebe, Freude, Frieden und Unschuld.

Es gibt natürlich auch härtere Fälle, in denen das Schuld und Mangelspiel schon früher beginnt. Manchmal sogar schon im Bauch der Mutter. Wenn das Kind, die Seele zum Beispiel nicht gewollt ist, aus welchen Gründen auch immer.

Denn auch die unausgesprochene Ablehnung oder Verurteilung und auch die fehlende Freude der Eltern hat Auswirkungen auf die Seele. Auch wenn diese das Gefühl und die Energien die dort auf sie einströmen noch nicht einschätzen und zuordnen kann. Eigentlich gibt es da auch nichts zuzuordnen, wenn wir uns alle unserer Unschuld und der Unschuld der Anderen bewusst sind.
Käme da nicht der geprägte Verstand dazwischen.

Nun, egal ob Du ein gewünschtes oder unerwünschtes Kind warst oder bist, irgendwann beginnen die Menschen in Deinem Umfeld Mangel und Schuld in Dir zu generieren. Wie machen sie das?
Mit persönlichen Erwartungen und Vorwürfen, wenn Du diese Erwartungen nicht erfüllst.
Sie sind sich nicht bewusst, dass die Erwartungen, die sie an Dich als Kind haben, gar nicht gerechtfertigt sind.
Fakt ist aber, "Du musst gar nichts!"

Namaste
Elia

 


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