Dein neues Mantra

Elia - Autorin bei ViGeno

Dein neues Mantra?

 

von Elia -

 

 

Dein neues Mantra?
Heute fragte mich ein Freund der momentan in einer Sinnkrise steckt, wie er da raus komme.
Er ist mitten in den Vorbereitungen für ein großes Projekt das seiner Herzensvision entspricht.
Ambitioniert und siegessicher wollte er sich und seine Vision endlich in die Welt bringen und war sich seines Erfolgs gewiss.
Und nun das hier.

Nichts funktionierte so, wie er es erwartet hatte. Er fühlte sich antriebslos und hatte Schwierigkeiten sich auf das zu fokussieren was jetzt anstand. Eigentlich war er gar nicht mehr so richtig mit seiner Vision in Verbindung.

Er verurteilte sich für seine Energielosigkeit und die fehlende Motivation, war er doch eigentlich begnadet, seine Herzensvision in die Welt zu bringen und damit auch noch seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Und dass er damit auch noch andere Menschen unterstützen und glücklicher machen konnte, machte das ganze perfekt.

Woher also diese plötzliche Antriebslosigkeit?
Die fehlende Konzentration?

Er erhoffte sich von mir nun genaue  Anweisungen wie er jetzt vorgehen könne, was zu tun sei, eigentlich einen Plan fürs "TUN" und zwar über seinen inneren "Schweinehund" hinweg.

Natürlich hätte ich dem Freund viele Möglichkeiten aufzeigen können, wie er all das, was jetzt seine Pflicht wäre trotzdem hätte tun können.

Es gibt da viele Techniken, manche habe ich sogar selbst entwickelt um sich in einer solchen Situation schnell zu helfen.

Aber erscheint der "Innere Schweinehund" und manifestiert sich so stark dann ist man gefragt, zunächst einmal genau hinzuschauen, warum er da ist.

Unter Umständen kann er sogar der Vorbote sein für ein massives Burn out oder eine Depression.
An diesem Punkt wäre es gut, den eigenen Umgang mit sich selbst zu beleuchten.

Will ich zu viel auf einmal?

Erwarte ich zu viel von mir und Anderen?

Wie gehe ich damit um, wenn es mal nicht so gut läuft? Wenn ich meiner Verantwortung gerade nicht nachkommen kann, oder Andere es nicht tun?

Kann ich entspannt bleiben, mich zurücklehnen und einfach etwas anderes tun?

Die durch den Stillstand gewonnene Zeit nutzen um vielleicht einfach kreativ zu sein, etwas schönes zu unternehmen, oder mir einfach mal ein Ruhepause gönnen in der ich gerade nichts sein muss für niemanden?

Oder verfalle ich dann ins Drama?
Kritisiere mich und andere?

Vorsicht, denn die Kritik gegen sich selbst läuft meistens seeeeehr subtil ab, hat aber verheerende Auswirkungen...

Werde ich panisch?
Wer oder was in mir reagiert da mit Druck?

Mein Freund wartete nun gespannt auf die Ratschläge, und den "Schlachtplan" gegen den "Inneren Schweinehund" den ich ihm jetzt vorlegen würde.

Aber ich musste Lachen und sagte:
"Dir bleibt nichts anderes übrig, als Dir alle Farben Deiner Seele anzuschauen und sie zu lieben.
Egal welche Farbe jetzt auftaucht. Küsse sie und berühre sie ganz tief. Zeig Dir und Deinen inneren Widersachen, dass es keine Möglichkeit für sie mehr gibt, Ausgrenzung, Ablehnung und Verurteilung zu erfahren. Egal, wie sehr sie sich anstrengen!"

Es ist ein kindliches Muster, dem wir da folgen, wenn wir uns verurteile, bestrafen oder Sorgen machen. Das "sich Sorgen machen" dient eigentlich auch nur der Bestrafung und Verurteilung. Manch fürchtet quasi schon mal die Konsequenz des Fehlers den man begangen hat, um sich oder Andere mit dem Gefühl zu bestrafen, das dann entsteht. Kein schönes Gefühl.

Nun, ich fragte den Freund ob er sich schämt.
Er antwortete natürlich schäme er sich. Ich sagte ihm, das dies gar nicht "natürlich" sei und ebenfalls aus einer kindlichen Prägung stamme.
Wenn wir zurückgehen, in unser Bewusstsein vor der Indoktrination durch Erwachsene ist diese Reaktionsweise gar nicht abrufbar für den Menschen.

Stellen wir uns ein kleines Kind vor, das auf den für die Gäste schön gedeckten Tisch zu krabbelt. Auf dem Tisch steht die Torte die die Mutter extra für den Geburtstag des Vaters gemacht hat, Milch, ein Zuckerschälchen und viele Tassen und Teller, natürlich vom guten Service und Gläser für die Kinder.

Das Kind reißt ein paarmal genüsslich an der Tischdecke und bestaunt mit großen Augen was jetzt geschieht.

Ein tolles Bild...du kannst es dir ja vorstellen, oder?
Und wie die Mama schreien kann, denkt sich das Kind vielleicht? das wusste ich ja gar nicht. Und wie wundervoll es aussieht wie der Kaffee durch die Luft schwappt und sich dann auf den Hellbeigen Perserteppich ergießt?

Die Mutter kommt, packt das kleine Kind und setzt es auf der Couch ab.
"Mach das nicht nochmal" sagt sie dem Kind. "Bleib bloß da sitzen!!!"
Und wirft ihm/ihr ein bösen Blick zu.

Wir sich das Kind schämen?
Nein!
Wird es auf der Couch sitzenbleiben?
Wahrscheinlich nicht.

Eher wird es, sobald sich die Mutter umgedreht hat um aufzuräumen und sauber zu machen, gleich nochmal auf den Tisch zu krabbeln um das "schöne Spektakel" nochmal zu wiederholen.

Es denkt gar nicht daran, dort zu sitzen und sich zu schämen und seine vielen Farben zu verurteilen. Es denkt sich, oder fühlt eher "Ist doch toll, was ich kann!

Jetzt stellen wir uns die gleiche Situation einmal ein paar Jahre später vor.
Das Kind ist aus dem Krabbelalter raus und geht jetzt zur Schule...
Wie würde es jetzt aussehen? Wie würde sich das Kind nun verhalten?

Was ist passiert?
Erziehung und Indoktrination sind passiert.
Auf "Fehler" folgen Maßregelung und Strafe.
Wer definiert was Fehler sind?
Die Erwachsenen!

Wir haben demnach also nicht mal die Chance, Fehler zu vermeiden, weil wir ja gar nicht wissen, was in ihrer Welt der Zusammenhänge, der Schnelllebigkeit und Funktionalität als Fehler gilt.
Und dazu kommt noch, dass es da so viele Ansichten wie Erwachsene gibt.
Wer soll sich da noch auskennen.

Wir können diesem Mechanismus als Kinder also gar nicht entgehen. Egal wie brav wir sind, in uns wird ein stetiger Mangel erzeugt. Vor allem der Mangel an Farben.

Ein riesengroßes Spektrum an Farben, an Potenzial, das wir im Gepäck hatten als wir inkarniert sind, schrumpft von Tag zu Tag.

Bis nur noch genau das übrig bleibt, was andere für uns als angemessen und richtig empfinden.

Um dieses Potenzial nun wieder zu erwecken in Dir, musst Du einen neuen Umgang mit Dir lernen.
Alle Farben Deiner Seele begrüßen. Auch die von "Anderen" und inzwischen auch von Dir-so funktioniert das mit der Indoktrination-abgelehnten.

Was auch immer sich in Deinem Leben von Dir zeigt, es ist da um gesehen zu werden.
Es ist da um geliebt zu werden.

Das hört sich kitschig an?
Oder zu einfach?
Oder zu schwer?

Es ist egal.
Denn einen Anderen Weg gibt es nicht.

Und je mehr Du in der Lage bist, diese ungeliebten Seiten an Dir zuzulassen und in Dein Herz zu schließen, egal wie Dein Umfeld auf diese Seiten von Dir reagiert, egal wie logisch ihre, oder Deine Erklärungen klingen, warum diese Seite an Dir verwerflich ist, desto unabhängiger wirst Du, und desto kraftvoller, freudvoller, liebevoller wir auch Dein Leben.

Wenn Du in Dir nichts mehr ablehnst, wirst Du auch plötzlich keine Anlass mehr verspüren, andere Menschen abzulehnen.

Du wirst ein wandelnder Quell an Mitgefühl und Liebe sein, und Kraft haben für all Deine Visionen, wenn Du Deine Energie nicht mehr im Kampf gegen Dich selbst bindest, und verschwendest.

Egal was Du tust, egal was Du bist, liebe es von Herzen und mit solch einer Inbrunst, dass Du alle um Dich herum mit reißt Dich auch zu lieben.
Nimm Dir und ihnen den Nährboden für Verurteilungen, konsequent und radikal.

Es macht nämlich keinen Spaß, jemanden zu verurteilen oder zu beschuldigen, den das nicht schert.
Jemand der zu seinen Fehlern steht und entspannt in Ordnung bringt was in Ordnung zu bringen ist, kann so schnell nichts aus der Ruhe oder aus seiner Mitte bringen.

Das werden auch schnell die Menschen in Deinem Umfeld bemerken und auch sie werden es genießen, von Dir für ihre Schwächen nicht verurteilt zu werden und vielleicht können sie ja sogar von Dir lernen, wie man in so eine Entspannte Haltung kommt.

Und keine Angst-falls dies nun Deine Frage ist-aus der Entspannung und Selbstliebe heraus lässt es sich auch viel leichter und nachhaltiger Grenzen setzen.

Also, wenn auch Du gerade mit Deinen Leistungen in irgendeinem Lebensbereich unzufrieden bist, dann sei einfach geduldig und liebevoll mit Dir und verliere das Ziel trotzdem nicht aus den Augen.
Auf diese Art und Weise wirst Du immer genügend Energie zur Verfügung haben, für Deine Partnerschaften und Projekte. Für all Deine Beziehungen.
Und wenn Du die Energie mal nicht hast, dann weist Du ja nun, was Du verändern kannst.

Ich fragte den Freund der mich um Rat fragte einfach:
"Stell Dir vor, Du wärst ein Kind und hättest einen Fehler gemacht. Wie würdest Du Dir wünschen, dass man mit Dir umgehe? Auch, damit er Dir möglicherweise nicht mehr passiert?"

Und nun schau Du mal ob DU! so mit Dir und anderen umgehst...

Damit Du Dir nochmal ganz klar machen kannst, worum es geht, wenn Du eine stabile Basis zu Dir und Anderen schaffen willst, hier so etwas wie ein Inneres Mantra von mir, das Du Dir zu Herzen nehmen solltest.

Wenn Du den Wunsch verspürst, diese Qualität in Dir zu entwickeln, aber nicht so recht weißt wie, kannst Du Dich gern an uns wenden.

Love
Elia

 


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