Kali - Göttin - Frau

Elia - Autorin bei ViGeno

Heute würde ich gern etwas Klarheit in das Thema „Göttin“ bringen.

 

von Elia -

 

Was bedeutet es eigentlich die „GÖTTIN“ in Dir zu erwecken?
Was bedeutet es, die Göttin in Dir zu leben?
Was hat es auf sich, mit einer Gott-Göttinen-Partnerschaft?
Wie kommt man dorthin? 
Was muss ich tun?

In meinen Seminaren, auf you tube, auf Messen und bei verschiedenen anderen spirituellen Events begegnen mir immer wieder Frauen, die einem Irrglauben aufgesessen sind. Manche von ihnen haben leider auch einen gewaltigen Einfluss auf andere Frauen in ihrem beruflichen Umfeld.

Denn jede Frau wünscht sich doch insgeheim „GUT“ zu sein.

Verführerisch für den Mann, hingebungsvoll und liebevoll für ihre Kinder, schön, leuchtend, sanft, freiheitsschenkend, großzügig, verständnisvoll, nicht anhaftend, unabhängig, anspruchslos...eine endlose Liste an angeblichen Attributen der Göttin.

Und ich wette, diese Liste wurde von einem Mann erstellt.
Oder vielleicht von Zweien, die auf der Vor- und Rückseite derselben Medaille erscheinen.

Zwei Männer die so unterschiedlich wirken, wie es nur sein kann, aber das gleiche bewirken...
Den Untergang der Weiblichkeit. Die gnadenlose Unterdrückung der Göttin.

So könnte der eine Mann ein herrschsüchtiger Egozentriker sein, der ständig in Angst ist um seine Freiheit, dem eine fordernde, selbstbewusste Frau als Last erscheint, und der die intuitiven Einwände der Frau als emotionales Geschwätz ohne Intelligenz und Tiefgang abtut und die wirklich wichtigen Dinge im Leben lieber mit sich selber klärt und selbst entscheidet.

Ein Mann bei dem sich die Frau vielleicht auch dreimal überlegt, ob sie sich durchsetzen und für sich einstehen soll, weil es sie jedes Mal endlos viel Kraft kostet, weil vielleicht Kinder da sind, die zuhören könnten, oder weil sie von ihrem Partner in der Diskussion immer auf eine auf Fakten basierende, rationale Ebene gezerrt wird, auf der sie ihre Empfindungen, Wünsche und Wahrnehmungen gar nicht ausdrücken kann und auf der der Mann scheinbar immer recht hat.

Der zweite Mann könnte ein Mann sein, der sehr weich  und liebevoll  erscheint.
Ein Mann der den kraftvollen, dunklen weiblichen Aspekten gar nicht gewachsen ist.

Der einfach überfordert ist, wenn die Löwin in Dir brüllt. Ein Mann bei dem Du es ebenfalls gar nicht wagst, Deine Bedürfnisse und Ansprüche anzusprechen, weil Du nicht willst, dass er sich als Versager fühlt.

Oder weil er in den kleinen Jungen flüchtet, und die Mutter in Dir es Dir verbietet, weiter auf ihn einzureden. Oder weil Du nicht willst, das jemand denken könnte, du seihst eine dominante Furie, die ihn beherrscht und kontrolliert und sich selbst nicht auf die Reihe kriegt.

Auch diese Art Mann wird die Göttin in Dir schnell zum Schweigen bringen, oder Dich immer wieder animieren, alles in Dir zu unterdrücken, was nach Erlösung schreit.
Ich wechsle bewusst in die direkte Anrede.
Denn hier geht es um Dich. 

Dies soll kein Artikel nur für Frauen sein. Nein, wenn du ein Mann bist, der ebenfalls seine Göttlichkeit zum Strahlen bringen will, solltest auch Du hier ruhig weiterlesen...

Was für einen Mann auch immer Du an Deiner Seite hast, Du kannst Dich nicht an ihm orientieren.

Wenn du eine sehr spirituelle, reflektierte Frau bist, dann hast Du wahrscheinlich die egozentrischen Unterdrücker schon hinter Dir gelassen. Wir haben ja schließlich gelernt.

Aber auch einem spirituellen Mann der vordergründig nichts lieber tun würde als Dir zu dienen und Dich zu unterstützen kannst Du nicht trauen.

Auch er hat seine Programme und wird nicht in der Lage sein, sie zu lösen, wenn Du nicht in der Lage bist, ihn darauf anzusprechen.
Du musst Dir selbst vertrauen.

Aber dafür musst Du zunächst mal Deine eigenen Programme auflösen.

Als Programme bezeichne ich alles, was nicht Deinem weiblichen Ursprung entspringt. Alles was Du über Dich und das Frausein gelernt und gehört hast, was nicht Deiner wahren Natur entspricht.

Was Du von deinen Müttern und Großmüttern gelernt hast, oder Dir in ihrem Umgang mit Männern und anderen Frauen abgeschaut hast, was nicht Deinem Wesenskern entspringt. Sondern der Vermeidung von Konflikten dient.

Oder aus der Angst geboren wurde, aus der Sippe, der Gesellschaft ausgestoßen zu werden.

Du musst erst wieder lernen, Dir selbst zu vertrauen. In Dich zu horchen.

Dich lösen von der Vorstellung, der Mann müsste erst irgendetwas tun, oder irgendwie sein, damit Du sein kannst wie Du bist.

Und vor allem solltest Du Dich auch von dem Gedanken lösen, der Mann bräuchte Deine Liebe und Großzügigkeit um er selbst sein zu können und um sich frei zu fühlen.

Du kannst nichts dafür tun und es ist auch nicht Deine Aufgabe. Du musst genau so sein wie Du bist.

Wie es aus Deinem Innersten aufsteigt. In jedem Moment. In jeder Situation.

Und er muss es auch. Und entweder es passt dann, oder es passt nicht.

Wenn es nicht passt, wird ein anderer kommen, der sich an der Seite genau so einer Frau wie Du eine bist, wie im Himmel fühlt.
 

Und wenn Du ihn an seine Grenzen bringst wird er dankbar sein, für Deine Ehrlichkeit und Klarheit, die auch ihm hilft, ehrlich und klar mit sich selbst und mit Dir zu sein.

Vielleicht nicht sofort, aber wenn du Dir Deiner sicher bist, wird er Dich ernst nehmen und erkennen, dass jedes Programm das er in sich auflöst auch zu seinem inneren Wachstum führt.

Auch wenn es ihm im ersten  Moment anders erscheint. 

Was bedeutet es nun, die Göttin in Dir zu erwecken?
Es gibt viele Angebote diesbezüglich, und alles hört sich erst mal ganz gut an. Es ist auch fast immer irgendwie förderlich, sich dieser Thematik zuzuwenden. Aber auch hier gibt es Irrwege die uns Frauen nur noch mehr in den K(r)ampf bringen.

Die Göttin zu leben bedeutet eben nicht, besonders hell zu leuchten, Dich besonders schön zu schmücken, zu bemalen und anzuziehen, damit noch mehr Männer in Deinen Bann gezogen werden oder noch mehr Frauen vor Neid erblassen.

Es geht nicht darum, wie gut Du einen Mann lieben kannst, es geht nicht darum, wie hingebungsvoll du im Bett bist.

Es geht nicht nur darum, Hüfte an Hüfte mit anderen Frauen im Kreis zu stehen und der Göttin liebevoll säuselnd zu huldigen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie Du noch liebevoller und hingebungsvoller erscheinen kannst, als Frau.

Es bedeutet vor allem vor Deiner weiblichen Urkraft niederzuknien und auch den dunklen Göttinnen in Dir wieder eine Stimme zu verleihen. 

Die Aspekte Deines Frauseins zu würdigen, die vielleicht in der Gesellschaft nicht so gern gesehen sind, weil sie unangenehme Wahrheiten aussprechen und nach einer Lösung für die Missstände in der Welt verlangen.

Es geht darum, Dir selbst wieder zuzuhören.

Deine eigenen Klagelieder wahrzunehmen, über den Verlust Deiner Weiblichkeit.

Über den Verlust Deiner Unschuld und der Unschuld deiner Kinder.

Den Aufschrei Kalis, tief in Deinem Inneren, über das Unrecht, das den Frauen der Erde geschieht, das Unrecht, das ihren Kindern geschieht, die verbraucht und missbraucht werden, ehe sie überhaupt eine eigene Meinung und eine eigene Stimme entwickeln können.

Bevor sie eine Chance haben, den Sinn ihres Lebens, ihres Daseins zu erkennen. Ihre Potenziale und ihre Einzigartigkeit wahrzunehmen.

Über das Unrecht das unserem ebenfalls weiblichen Planeten geschieht, all die Ausbeutung und Ignoranz gegenüber der weiblichen Natur.

Wende Dich zunächst mal den Göttinnen in Dir zu, die nicht wegschauen und die Lösung für all das kennen.

Die sich nicht zu fein sind, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen und mit dem ausgestreckten Finger Probleme aufzuzeigen.

Auch wenn Du dann vielleicht mal nicht so leuchtend und erhaben erscheinst.

Auch das ist Liebe.

Liebe, die auch das Feuer nicht scheut.

Deren einziges Ziel nicht ist, einen möglichst liebevollen und Pseudo-weiblichen Eindruck zu machen, sondern Echtheit. 

Wende Dich den Aspekten in Dir zu, die Liebe sind, und die niemanden von ihrer Liebesfähigkeit überzeugen müssen.

Deren Liebe stark genug ist auch aufzubegehren in einem für sie, für ihre Kinder und für ihre Männer absolut feindlichen Umfeld.

Nimm auch die Stimme in Dir wahr, die nicht nach Kompromissen sucht, während ihr die Heimat unter den Füssen verkauft, gestohlen und zerbombt wird, von Männern oder von Frauen, die nur ihre verkümmerte und mutierte männliche Seite kennen und Leben.

Lass Dich nicht täuschen, von einer Spiritualität, die in Wahrheit nur eine weitere Religion
darstellt.

In der es Normen und Dogmen gibt, und zwar am liebsten im Bezug darauf, was es bedeutet Frau zu sein und welche Rechte der Mann hat.

Nur Du kannst das wissen. Nur Du kannst das fühlen.

Und nur Du kannst den nötigen Mut aufbringen es auszusprechen und zu leben.

Deine weichen weiblichen Aspekte kommen ganz von Selbst zu Dir zurück, wenn du die Aspekte in Dir entwickelt hast, die Du brauchst um Dich zu schützen.

Wie würde es auf Dich wirken, wenn die Löwin plötzlich nur noch ein sanftes Kätzchen wäre?
Wie würde ihr wohl der Löwe begegnen?
Und wie oft?
Wie die anderen Wildtiere?
Was würde mit ihren Babys geschehen?
Wie schnell würde sie all ihre Anmut und Würde verlieren?

Erhabenheit kommt nicht von Ungefähr.
Erhabenheit entsteht nicht aus Vertrauen in die Anderen, sondern daraus zu wissen, dass Du jedem Angriff gewachsen und jedem Angreifer energetisch überlegen bist.

Wie Du bereit bist für Dich einzustehen und für die, für die Du die Verantwortung trägst.
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich in uns Frauen so viel Wut angestaut.

Was Du erst mal wissen solltest: zu Recht.
Du bist o.k. wenn Du wütend bist.
Du bist o.k. wenn Du dem Männlichen misstraust.
Du bist ok, wenn Du nur den Einen willst, und nicht glücklich bist, wenn du ständig den Partner wechseln musst.
Du bist o.k., wenn du Ansprüche stellst und für Deine Werte einstehst.
Du bist o.k., wenn es für Dich nicht o.k. ist, wenn dein Partner ständig andere Frauen hat.
Du bist auch ok, wenn du noch auf der Suche bist.

Aber Du wirst „den Richtigen“ nicht da Draußen finden, sondern er kommt zu Dir, wenn Du Dich gefunden hast.

Wenn Du aber immer nur nach den beliebten und schönen Aspekten des Frauseins in Dir suchst und nur diese zum Ausdruck bringen willst, dann wirst Du genau den Partner anziehen, der das auch will.

Und dann hilft es nicht Dich zu beschweren.

Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen, ich liebe Männer.

Ich empfinde eine tiefe Demut für das wahre Männliche und für den Prozess durch den die Männer gehen, um das wahre Männliche und auch das Weibliche in sich wieder zu finden und zu leben.

Aber ich weiß dass ich dem „WAHREN MÄNNLICHEN“ nur dienen kann, wenn ich meine „WAHRE WEIBLICHKEIT“ lebe.

Und die hat viele Farben und nicht jede ist zart rosa-weiß geblümt mit Herzchen.
Ich liebe auch die Frauen und bin unendlich dankbar für jede, die denn Weg zu sich selbst sucht und findet.

Ich selbst lebe in einer wundervollen Gott-Göttinnen-Partnerschaft in der das Menschsein den höchsten Stellenwert hat, und der Kampf zwischen männlich und weiblich einfach z(v)erschmolzen ist.

Aber hierher haben mich nicht nur Wölkchen und Rosen gebracht.

Ich wünsche es jedem Menschen den Mut aufzubringen, diesen Weg zu gehen.

Es war nicht der einfachste, aber es lohnt sich.

Es ist kein Zufall, dass nicht jeder Mensch in einer solchen Partnerschaft lebt. Denn sie fordert alles von Dir, frisst Dich mit Haut und Haaren und spuckt Dich wieder aus, sie verbrennt Dein Ich im ewigen Feuer der Transformation und lässt Dich immer wieder auferstehen wie einen Phönix aus der Asche und in noch höhere Ebenen Deines Seins aufschwingen.

Ich hoffe ich konnte auch in dir einen Funken dieses Feuers entzünden, oder dein bereits bestehendes Feuer schüren.

Love
Elia

 


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