Interessantes: Ist Gott männlich oder weiblich?

Dr. Dagmar Berg - Autorin bei ViGeno

Ist Gott männlich oder weiblich - eine wirklich schwierige Frage.

von Dagmar Berg

Sollen wir uns Gott als Mann im Anzug oder als Frau im Kleid vorstellen? Hier der Versuch einer Antwort:

Zunächst war Gott völlig alleine im All. Als er die Erde, Sonne und Mond, die Sterne, ja den ganzen Kosmos materialisiert hatte, schuf er auch Tiere und Menschen, die die Erde bevölkern sollten.

Gehen wir mal von der Annahme aus, dass er als erstes zunächst aus sich selbst heraus einen Mann erschuf. Wie alle Zellen teilte sich der Mann nach einer gewissen Zeit und es entstand ein neuer Mann. So war die Erde nach einigen tausend Jahren nur von gleichartigen Männern bewohnt.

Diese Männer arbeiteten im Schweiße ihres Angesichtes – wie es in der Bibel steht – um sich die Erde untertan zu machen. Um ihren Hunger zu stillen, jagten sie Tiere, die sie dann direkt am Jagdplatz roh verzehrten.

Normalerweise liefen sie völlig unbekleidet herum, sie kannten ja auch nichts anderes. Wenn es jedoch zu kalt wurde, warfen sie sich die Felle der erlegten Tiere über. Wenn sie müde wurden, legten sie sich auf dem Boden zur Ruhe.

Gelegentlich polsterten sie dann die harte Erde mit etwas Moos ab. Zum Schutz vor Regen zogen sie sich in kahle Höhlen zurück und überwinterten dort auch. Manchmal hatten sie Glück und ein Blitz schlug ein, dann hatten sie für einige Zeit ein Feuer, an dem sie sich wärmen konnten. Da jedoch kein Hüter für das Feuer vorhanden war, ging es über kurz oder lang immer wieder aus und sie mussten auf den nächsten Blitz warten.

Es war zu dieser männlichen Zeit sehr ruhig auf Erden. Es wurde nicht viel geredet und zu erzählen hatten die Männer so wie so nicht viel. Wenn sie ihre Bäuche voll geschlagen hatten, legten sie sich zur Ruhe auf der Erde nieder, sahen den Wolken nach und machten sich so ihre Gedanken, oder schliefen ganz einfach. Das Leben war nicht sehr aufregend zu dieser Zeit.

Die einzige Abwechslung für einen Mann bestand darin, dass er gelegentlich sich dazu entschloss, mal eine Rute ins Wasser zu hängen und stundenlang zu warten, ob ein Fisch anbeißen würde. Auch das war eine gute Gelegenheit sich so seine Gedanken zu machen.

Bei dieser Art von Leben wurden die Männer uralt.

Nachdem sich die Männer dann viele tausend Jahre so ihre Gedanken gemacht hatten, denn nichts ging zu dieser Zeit schnell oder hektisch, kam ihnen der Gedanke, dass es eigentlich doch immer gleich, aber auch langweilig war. Gott, der als Mann auch ein Teil von ihnen war, entschied, dass seine Schöpfung nicht perfekt war. Die Welt musste sich weiterentwickeln. Sie konnte nicht immer auf einem Punkt stehen bleiben. Deshalb entschloss er sich alle Männer wieder in sich zurück zu ziehen und etwas Neues zu gebären.

So erschuf er sich dieses Mal als Frau. Und wieder teilte er sich wie jede Zelle es macht auf und es entstanden dieses Mal lauter Frauen. Auch diese Frauen waren sich alle gleich, da sie ja aus einer Gotteszelle hervorgegangen waren. Doch was für eine andere Welt entstand dieses Mal!

Da es für die Frauen schwierig war, große und gefährliche Tiere zu jagen, mussten sie mit kleinen Hasen, Mäusen und Vögeln vorlieb nehmen. Die Felle waren natürlich zu klein, um sich gegen die Kälte zu schützen.

Deshalb begannen sie mit Dornen die Felle zusammen zu stecken und sich damit zu behängen. Es dauerte nicht lange bis die Frauen herausgefunden hatten, dass man auf diese Art auch schöne Kleider herstellen konnte, die nicht nur gegen die Kälte schützten, sonder auch hübsch aussahen. Deshalb wurden sie nun immer getragen, nicht nur wenn es kalt war.

Die Frauen liefen nicht mehr nackt herum. Aus den Federn der Vögel wurden wunderschöne Umhänge geflochten, die bei der Arbeit und der Jagd zwar unpraktisch waren, aber den Frauen einfach gefielen.

Da Gott sich entschlossen hatte, die Frau etwas zierlicher und nicht ganz so grobschlächtig und kräftig wie einen Mann zu erschaffen, fiel ihnen die Bearbeitung der Erde natürlich schwerer. Doch sie kamen schnell auf die Idee, die Pflanzensamen wieder in die Erde zu stecken und so konnten sie schneller und mehr ernten und brauchten nicht so viel herumzuziehen.

Während der Mann ein Einzelgänger geblieben war, schlossen sich die Frauen zu Herden zusammen. Da die Frau von Natur aus viel neugieriger war, als der Mann, hatten sie auch bald eine Möglichkeit der Verständigung gefunden. Das Schnattern und Zwitschern der Tiere wurde in eine menschliche Sprache umgewandelt und mit der Ruhe auf Erden war es vorbei!

Als wieder mal ein Blitz auf Erden eingeschlagen hatte, entdeckten die Frauen die Möglichkeit die erlegten Tiere im Feuer zu rösten. Das schmeckte doch ganz anders! Da das Feuer auch wärmte, wurde es von den Frauen als einen gewaltigen Vorteil in ihren Lebensumständen erkannt.

Sie wollten nicht mehr von den zufälligen Blitzeinschlägen abhängig sein und entschlossen sich, das Feuer zu hüten. Das war auch kein Problem, da sie ja im Gegensatz zu den Männern in Gruppen zusammen lebten, weil sie sich so viel zu erzählen hatten.

Eine Frau wurde zur Hüterin des Feuers ernannt. Bald wurde nicht nur das Fleisch gebraten, sondern auch Brot gebacken und wohlschmeckende Speisen erfunden.

Nun konnte man diese guten Gerichte natürlich nicht mehr einfach mit den Händen auf dem Boden sitzend essen! Man schuf aus Zweigen zierliche Gabeln, um das Essen auf zu stecken, damit die Finger nicht mehr schmutzig wurden.

Damit kein Sand in die Speisen kam, wurde das Essen auf Fellen und später auf Tischen aufgetragen. Wie so eines das andere nach sich zieht, mussten dann auch die Höhlen schöner hergerichtet werden, die ersten Häuser entstanden.

Insgesamt war das Frauenleben auf Erden schon sehr viel anspruchsvoller und weiter entwickelt, als das Leben der Männer. Doch es zeigten sich nach einigen tausend Jahren auch deutliche Nachteile. Da die Frauen alles alleine machen mussten, bedeutete dies auch sehr viel Arbeit für die Frauen.

Die herrliche Ruhe in der Männerzeit gab es nicht mehr. Da sie alles selbst geschaffen hatten, gab es auch niemand, der sie bewunderte.

Was sollte all ihre Schönheit, selbst wenn sie sich die Lippen mit Kirschsaft rot anfärbten, wenn kein Mann da war, um sie zu bewundern. Denn es lag nun mal in der Natur der Frau, dass sie bewundert und gelobt werden wollte.

Unter den Frauen entstand auch im Laufe der Zeit ein gewisses Neidgefühl. Verbunden mit der Redegewandheit der Frauen kam dann auch Missgunst und Streit auf. Nicht nur mit der Ruhe, auch mit dem Frieden auf Erden war es in der Frauenzeit vorbei.

Gott in seiner unendlichen Weisheit und Güte sah, dass auch diese Welt nicht perfekt war. Deshalb nahm er alle seine Frauen wieder in sich auf  und zog sich erstmal zurück um in der nun wieder eingekehrten Ruhe nachzudenken.

Dann erkannte er seinen Fehler, der ihm unterlaufen war. Wenn er aus sich selbst heraus immer nur gleichartige Wesen erschuf, konnte es keine Anziehung und keinen Austausch geben. Sowohl schlechte wie gute Eigenschaften wurden immer und immer wieder reproduziert.

Es gab keine Änderung. Also musste er zwei Gegensätze schaffen, die sich anziehen und verschmelzen konnten. So würde es immer wieder Änderungen geben.

Also beschloss er dieses Mal aus sich selbst heraus Mann und Frau zu erschaffen. Beide konnten dann ihre spezifischen Vorteile zum Nutzen des anderen ausleben und sich dadurch weiterentwickeln.
Da Gott selbst nur aus Liebe besteht, entschloss er sich dieses Mal – denn es sollte seine letzte Schöpfung sein – dem Menschen die Sehnsucht nach Liebe, das heißt die Sehnsucht nach ihm, seinem Schöpfer mitzugeben.

Als Mann und Frau konnten sich die Menschen in ihrer Gegensätzlichkeit lieben. Aus dieser Liebe zueinander konnten sie sich dann auch fortpflanzen, und es konnte immer wieder etwas Neues entstehen. So wäre die Welt entwicklungsfähig und könnte ewig bestehen.
Also teilte sich Gott dieses Mal auf und er selbst wurde zu Mann und Frau. Da er uns alle Eigenschaften gegeben hat, ist er selbst also sowohl männlich, wie weiblich.  

Ihre Dr. Dagmar Berg

 


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