Interessantes: Geliebt werden

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Claudia Sieber Bethke - Autorin bei ViGeno

Liebe - Liebeswilligkeit - Liebesfähigkeit - einfach LIEBE.
 

von Claudia Sieber Bethke -
 

 

Vielleicht ist alles möglich…
Als ich abends am See saß, um einen der letzten lauen Abende des Sommers zu genießen, nahm ich neben mir auch ein verliebtes Pärchen wahr, die wohl mit der gleichen Absicht in der Strandbar waren. Dabei ließ es sich aufgrund der unmittelbaren Nähe nicht vermeiden, zu hören, wie das Mädchen zu ihm sagte, sie könne sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Im ersten Moment wirkte es wie ein romantischer Hollywoodstreifen. Die Sterne, die sanfte Stimme des Mädchens, sein verstehender Blick… alles passte und es leuchtete  der ewige Himmel auf Erden!

Und doch haben wir wahrscheinlich alle den Ablauf dieser „ewige Liebe“ schon etwas anders erlebt. Wir wiegen wir uns in Sicherheit und denken „es ging so viele Jahre gut, es wird auch weiter gut gehen“.

Aber plötzlich verändert sich alles – und manchmal auch auf tragische Weise. Dann stehen wir plötzlich ohne Liebe da und fühlen uns nicht liebenswert. Unser Selbstwert ist beschädigt und vor allem zweifeln wir an unserer Liebesfähigkeit. Aber ist es wirklich so, dass wir nicht liebesfähig sind? 

Unsere Liebesfähigkeit ist immer da! Ich würde es eher als Liebeswilligkeit bezeichnen, was wir da anzweifeln. Der Zustand in den wir uns gebracht haben – ja, selbst hineinmanövriert – ist der, dass wir unsere sogenannte Liebesfähigkeit nur von einer Person abhängig gemacht haben. Ich meine damit nicht, dass wir am besten gleichzeitig viele Beziehungen eingehen sollten;). Aber zu glauben, dass wir in diesem Leben nur einmal lieben können, begrenzt unser Herz in einer Art und Weise, die unnötig ist und viele Schwierigkeiten bereiten kann. 

Denn Nichts bleibt so, wie es ist. Es gibt Menschen, die daran zweifeln, dass sich ständig alles verändert. Doch allein jeder Atemzug, jeder Gedanke, jedes Gefühl, unser Körper – alles ist in Bewegung.  Und manchmal sogar in Aufruhr… Und wenn wir das nicht annehmen, dann ist das so, als würden wir das Universum und die Naturgesetze nach unseren Wünschen anpassen wollen. Aber genau das Gegenteil ist nötig. Wir sollten lernen, uns den Naturgesetzen anzupassen.

Wenn wir sagen, dass wir uns ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen können, dann macht uns die dennoch hin und wieder auftauchende Vorstellung vielleicht sogar Angst. Doch das Angstgefühl, die geliebte Person zu verlieren, schließt das Kennenlernen der tiefen Liebe aus. Die Beziehung wird kompliziert und es zeigen sich früher oder später Probleme, denn durch diese Haltung kann man sich auch sein eigenes Leben NEBEN dem Partner nicht vorstellen. Ein Leben, das auch Raum für sich selbst braucht. Was eine wunderbare Voraussetzung darstellen könnte, die Verliebtheit der ersten Tage aufrecht zu erhalten. Denn man begegnet sich sozusagen jeden Tag aufs Neue, wenn im eigenen und dem Leben des anderen etwas Neues geschehen kann. 

Doch das Problem, das wir möglicherweise mit dieser Form der Liebe haben, ist das Bedürfnis nach Bestätigung unserer Liebesfähigkeit und unserer Liebeswertigkeit - und diese am besten jeden Augenblick. Diese Person ist uns sehr wichtig, wir finden sie liebenswert und wir sind froh, dass sie da ist.

Wir identifizieren uns mit den tiefen Emotionen, dem geliebten Menschen und den berührenden Situationen so sehr, dass uns der Rest der Welt nicht mehr erreicht. Wir erkennen mit und durch ihn, dass wir fähig sind, zu lieben! Welch ein berauschendes Gefühl! Wer würde das nicht gerne festhalten – jede Sekunde, die unser Herz für diesen Menschen schlägt. 

Könnt Ihr euch noch daran erinnern, wie das mit der ersten Liebe im Leben war? Es war grandios!
Alles sah viel schöner aus, wir hatten das Gefühl zehn Kilo leichter zu sein und jeder Schritt war eher ein Hüpfen im Gleichschritt mit unserem Herzen. 

Am liebsten wollten wir diesen Zustand, den Moment und das Gefühl in unserem Herzen festhalten.  Doch irgendetwas hinderte uns daran. Es war die Angst, dass es nicht funktionieren könnte. Und wir fingen an, uns unsicher zu fühlen. Aber was sollten denn eigentlich „funktionieren“? 

Vor allem die Gegenliebe – das war die Hauptsache!

Wir wissen, dass wir das nicht erwarten können, sondern nur annehmen wenn es da ist. Und doch warten wir darauf. Warum ist es für uns nur so wichtig?

Es ist eine Bestätigung, dafür, dass wir liebenswert sind!  Der eine oder andere wird vielleicht jetzt entrüstet sagen – „ich weiß, ich bin immer liebenswert – jeder ist das!“ Doch wenn der Liebespartner einmal seine Ansicht ändert, und die Beziehung beendet, kann man erkennen, wer das wirklich von sich glaubt. 

Wir machen uns immer wieder davon abhängig, ob ein anderer Mensch zustimmt, dass wir trotz unserer Macken und Fehler liebenswert sind und sind dann voller Kummer und Trauer, wenn der Freund oder die Freundin uns verlässt. Wir fühlen uns einsam und zurückgesetzt. Wozu das alles – wir glauben nie wieder so tief empfinden zu können. Oder schlimmer noch, nie wieder so empfinden zu wollen! Aus Angst vor diesem Schmerz… 

Natürlich ist es keine Frage, ob wir liebenswert sind. Und eigentlich brauchen wir niemanden, der uns das bestätigt. Denn wir können es selbst empfinden – jede Sekunde in uns fühlen. 

Indem wir lieben und diese Liebe einfach verschenken und nicht danach suchen, geliebt zu werden…
Denn niemand wir uns jemals geben können, was wir nicht selbst leben wollen…

Jeder von uns trägt den Samen der Liebe ins sich selbst. Wenn wir uns um diesen Samen kümmern und ihm ausreichende Aufmerksamkeit schenken, dann wird er aufblühen und sich als wunderschöne Blüte zeigen.  Und plötzlich wird der anziehende Duft  dieser Blüte und ihre Schönheit als „besondere Ausstrahlung“ wahrgenommen.

Vielleicht ergibt sich daraus auch eine Begegnung tiefer Liebe und dem Gefühl der Unendlichkeit… Vielleicht wird uns sogar die Vergänglichkeit der Blüte keine Angst mehr machen, weil wir uns daran erinnern, dass jede Blüte wieder Samen in sich trägt.

Vielleicht wird auch diese Blüte einmal ihre Blätter verlieren und sie werden traurig zu Boden fallen…
Doch dann werden die Samen wieder auf den Boden unseres Herzen fallen.

Und vielleicht, mit viel Liebe und Zuwendung,  zu einer neuen, vielleicht noch schöneren Blüte heranwachsen.

Vielleicht – es ist alles möglich…
In diesem Sinne wünsche  ich euch ein Wochenende voller Liebe.

In Liebe
Claudia Sieber Bethke

 


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