Sterbebegleitung bei Tieren 3

Christina Harlander - Autorin bei ViGeno

Sterbebegleitung bei Tieren - Trauerarbeit - 3 -

 

von Christina Harlander -

 

 

Tiere und der Tod - Sterbebegleitung bei Tieren Teil 3.
In Artikel 1 und Artikel 2 schrieb ich bereits über den Prozess des Sterbens und wie wir unser Tier unterstützen können. Heute geht es um Trauerarbeit und Kontaktaufnahme zum verstorbenen Tier.

Der Umgang mit der Trauer
Jeder Trauerprozess ist individuell an Tiefe und Dauer.  

Sei nicht verwundert oder irritiert, wenn das Scheiden deines geliebten Tierfreundes manches mal schmerzhafter ist als von einem Mensch. Sie begleiten uns als treue Freude, Gefährten, weisheitsvolle Lehrer, Heiler, Lebensretter und wir verbringen eine intensive und teilweise lange Zeit mit ihnen.

Wir teilen mit ihnen Freude und Leid. Sie beschenken uns mit ihrer bedingungslosen Liebe, fangen uns auf und geben uns halt.

Manch glücklicher Mensch hat auch schon sein Seelentier gefunden (beide Seelen haben die gleiche Schwingungsfrequenz).

Unser Tier weiß wer wir wirklich sind, erkennt unseren göttlichen Kern, unser wahres Wesen und wir öffnen uns ihm oft mehr, vertrauen uns ihm vollständig an, als unseren Mitmenschen. 

Verlust von der Körperlichkeit – Wahrnehmung über Sinnesorgane
Wir können nicht mehr über das Fell, Gefieder oder die Tierhaut streichen.
Wir vermissen das Kuscheln und Liebkosen, bei Pferden das Getragensein.

Vertraute Gerüche wie der erdige Geruch des Pferdes und selbst das nasse Hundefell oder Mundgeruch fehlen.

Kein Bellen, Schnurren, Brummen, Wiehern, Singen, Quieken ist mehr zu hören. 

Verlust von Handlungen und Ritualen
Unser Tier war in unseren Alltag und Tagesablauf eingebunden.
Viele liebgewonnene Handlungen fehlen schmerzhaft, wie Füttern, Versorgen, Pflegen,
gemeinsame Spaziergänge, Ausritte, Spiel und Rituale.

Verlust der Seelenqualität
Jedes Tier bringt eine oder mehrere Seelenqualitäten in unser Leben (z.B. bedingungslose Liebe, Treue, Ruhe, Freude, Leichtigkeit).

Es kommt zum Verlust der Gefühle, die uns entgegengebracht werden und auch zum Verlust der Gefühle, die das geliebte Tier in uns erzeugt. In uns entsteht eine Leere.

Verlust des unmittelbaren geistigen Wesens
Unser Tier ist nicht mehr um uns in der materiellen Welt, sein Geist weilt auf einer anderen Ebene. Da Tiere unsere Gedanken lesen und wahrnehmen, erfolgte bei einer intensiven Verbindung eine sichtbare Reaktion. Nun ist die Verbindung ausschließlich über die Herzensebene möglich. 

Verarbeitung der Trauer
Trauerzeit und Trauerarbeit sind sehr wichtige Lebensabschnitte und Entwicklungen für die Menschenseele. Sie kann sehr schmerzlich sein, sowohl auf der körperlichen als auch seelischen und geistigen Ebene. 

Nimmt sich der Mensch keine Zeit und verdrängt die Trauer, wird er zu einem späteren Zeitpunkt damit konfrontiert werden. Auch die zu schnelle Anschaffung eines neuen Tierfreundes kann nicht ersetzen, was gegangen ist.

Oft kann das neue Tier die Erwartungen des Menschen nicht erfüllen, wird ständig verglichen und Enttäuschung für Mensch und Tier sind vorprogrammiert.

Erst wenn die Trauer über das alte Tier überwunden und verarbeitet ist, ist es sinnvoll ein Neues in das eigene Leben zu integrieren und dann kann es angenommen werden, so wie es ist. Und vielleicht kommt ein alter Freund in neuer Gestalt zurück.

Nimmt die Trauer aber depressionsartige Züge an, das heißt der Mensch kommt aus dem Trauern nicht mehr heraus – die heilende Kraft des Trauerns geht in anhaltendes Leiden über, sollte man sich bewusst machen, dass dadurch die eigene Seele handlungsunfähig wird.

Ständige traurige und leidende Gedanken und Gefühle erzeugen im Seelenleib „schwere, graue Steine“.

Der Mensch isoliert sich und baut Mauern um sein Herz. Er möchte keinesfalls mehr ein Tier zu sich nehmen aus Angst vor erneutem Verlust und daraus resultierendem Leiden.

Gestehe dir immer zu Hilfe anzufordern und angebotene Hilfe anzunehmen.
Durch Familie und Freunde, die dir mitfühlend zuhören und mit denen du deine Erinnerungen an deinen Tierfreund teilen kannst. 

Durch ein Seelengespräch / Tierkommunikation, das dir Sicherheit geben kann, dass dein Tier gut angekommen ist oder um letzte Fragen zu klären.

Durch Spaziergänge und Verbundenheit mit Mutter Erde – die Natur hilft dir beim Verstehen von Leben und Sterben sowohl auf seelischer als auch geistiger Ebene. 

Wenn ein weiteres Tier im Haushalt lebt, kann dieses jetzt besonders deine Nähe suchen und dir Trost geben.

Beachte hierbei aber, dass Tiere auch um ihre Tierfreunde trauern dürfen. Hilf ihnen, wenn sie bedürftig sind z.B. über gemeinsame Meditationen.

Kontaktaufnahme mit verstorbenen Tieren:
Hat das Tier seinen Körper verlassen und ist in der Gruppenseele heil angekommen, wird es sehr wahrscheinlich schnell eine Nachricht senden, damit die geliebten Menschen beruhigt sind.

Beobachte in den nächsten Tag sehr aufmerksam deine Umgebung und achte auf Botschaften.
Diese können beispielsweise übermittelt werden durch:
• Tiere, wie Libellen und Schmetterlinge umfliegen dich
• Regenbogen, Sternschnuppen oder Wolken in Tierform sind sichtbar
• du glaubst dein Tier zu hören, riechen oder zu spüren
• in Träumen zeigt sich dein Tier

Dann beginnt die Lebensrückschau deines Tieres. Jetzt ist wichtig, dass der Mensch losgelassen hat und das Tier seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Gruppenseele teilen kann.

Es darf sich nun voll auf sich konzentrieren und wachsen. Dann wird es entscheiden, ob es zurück auf die Erde inkarniert, ob es in der Gruppenseele als geistiger Lehrer und Seelenführer für seine Menschen dient, oder sich in einer neuen Wesensart weiterentwickelt.

„Vergessen Mensch, der du ein Tier geliebt hast, wirst du nie.“   Der Tierhüter

Nach dem bewussten Loslassen kannst du wieder Kontakt zu deinem verstorbenen Tier aufnehmen.
Unbewusst über das Träumen und bewusst über Meditation.

Kontaktaufnahme durch Meditation:
Suche dir einen Platz, an dem du gerne Zeit mit deinem Tierfreund verbracht hast.
Atme tief in den Bauchraum.

Denke an deinen Tiergefährten und lasse in deiner Vorstellung ein Bild von deinem Tier erstehen. Öffne dein Herz und verbinde dich mit dem Gefühl der Liebe, das du tief in dir zu deinem Tier verspürst. Gerne kannst du dich an besondere Erlebnisse erinnern. 

Jetzt verbinden sich irdische und geistige Welt miteinander, die Trennung ist aufgehoben und die Begegnung im Herzraum kann stattfinden.

Dein Herzchakra wird ganz weit und warm und schon nimmst du die Präsenz deines lieben Freundes wahr. 

Die Kommunikation kann nun erfolgen über
• innere Bilder, Farben und Symbole
• innere Worte und Mantren
• Geruch
• Körperempfinden
• innere Gedanken
• innere Klänge und Melodien

Lass dich einfach überraschen, wie die Tierseele mit dir kommunizieren möchte.
Gerne zeigen sich die Tiere in der Gestalt, in der sie wichtige Erfahrungen gemacht haben, oder wo sie sich am wohlsten gefühlt haben.

Viele Tiere warten schon, dass der bewusste Mensch sich auf diese Ebene zu ihnen hinaufschwingt.

Denn jetzt können sie dir wunderbare Weisheiten aus der geistigen Welt übermitteln und dich bei deiner spirituellen Entwicklung weiterhin unterstützen. 

Das ganze Wissen aus den lichtvollen Gruppenseelen steht deinem Tier zur Verfügung und gibt es mit Liebe an dich weiter. Oftmals berichten sie über das Leben nach dem Tod und nehmen uns Menschen, die Angst vor dem Sterben. 

Danke deinem Tier für seine Botschaften und nimm sie an, wie sie kommen, zweifle nicht.
Verbinde dich wieder mit Mutter Erde und spüre den Frieden in deiner Seele.

Manchmal können Botschaften auch ganz kurz sein.
Pferdekind Epona:      
Unser liebenswertes Seelenpferd Epona war nur 7 Monate auf der Erde und galoppierte dann fröhlich über die Regenbogenbrücke. 

Ihr Übergang war blitzschnell. (Durch einen bewusst herbeigeführten Unfall durch freudiges Buckeln auf dem Paddock zog sie sich einen Splitterbruch des Unterschenkels zu).

Ihre Botschaft:
„Wer den Namen der Pferdegöttin trägt hat große Aufgaben und bleibt nicht zu lange auf der Erde.
Liebe das Leben und lebe es mit Lebensfreude, jeden Tag ein bisschen mehr“.

Nun lehrt sie uns als Seelenführer geistige Gesetze und unterstützt auch die Teilnehmer in den Seelenpferde-Seminaren. 

Bei ihrem Tod durfte ich erstmals die übersinnlichen Tätigkeiten der Naturwesen betrachten.
Was für ein Geschenk.

Eine wunderschöne Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und zum Abschiednehmen biete ich mit meiner CD „Meditationen und Rituale für Tiere“ –  ISBN 978-3-945141-15-1

Ich hoffe, ich konnte dir lieber Leser, liebe Leserin ein paar praktische und geistige Einsichten und Hilfestellungen zum Thema Tiere und der Tod / Sterbebegleitung geben und ende mit bekanntem Zitat:

Ich bin nicht tot, 
ich tausche nur die Räume.
ich lebe in Euch
und gehe durch Eure Träume. 
(Michelangelo)

Ich wünsche dir weisheitsvolle Gespräche mit deinen irdischen und geistigen Tieren

Herzlichst
Christina Harlander

 


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