Psychologie: Adventszeit und Weihnachten - Harmonie oder QUAL? - Teil 1

Stefan Schmitt - Autor bei ViGeno

Die Adventszeit und Weihnachten ist die besinnlichste Zeit, doch nicht für alle!

 

von Stefan Schmitt -


Erst einmal möchte ich ihnen eine Definition aus einem Lexikon zu dem Begriff Weihnachten geben: „Christfest: Fest der Geburt Jesu Christi, die im 4. Jahrhundert von der römischen Kirche auf den 25. 12. festgelegt wurde. Als Fest des Lichtes sollte Weihnachten die Heiden erleuchten und dem römischen Kult des „unbesiegten Sonnengottes“ sowie dem orientalischen Geburtsfest des Mithras entgegenwirken, die ebenfalls an diesem Tag begangen wurden. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde Weihnachten als Jahresanfang festgelegt (bis 1691); aus dieser Bedeutung heraus und um die Übernatürlichkeit der Geburt Christi darzustellen, entwickelten sich in den einzelnen Ländern vielfältige Bräuche rund um eine Wachstums- und Lichtsymbolik.“

Einige Menschen sind richtig abgelenkt in der vorweihnachtlichen Zeit: Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt, Geschenke kaufen, einfach nur eine große Hektik. Doch wenn die Hektik vorbei ist und die stille Zeit einkehrt, dann beginnt die Zeit, in der die Singles und Einsamen und Alleinstehenden oft depressiv werden.

Aber nicht nur die Singles und Alleinstehenden, sondern auch die „Anderen“ können in ein tiefes Loch fallen. Irgendwie scheint sich fast jeder an den Feiertagen mit den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen.

Jeder hält auf seine Art inne.

Es kann so viel passieren, vielleicht Trennungen, Streit, Dramen. Es gibt während dieser Zeit viele Tränen. Es passiert oft, wenn es so harmonisch sein muss und soll, dass es sich dann gerade ins Gegenteil umkehrt.

Die Adventszeit und Weihnachten sind Ausnahmesituationen, in denen viele nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Die Alltagsflucht bleibt aus, wie Arbeit, Party, Verabredung oder auch Fußball im Fernsehen.
In der Weihnachtszeit sind wie alle mit dem Thema der Beziehung konfrontiert und das kann extrem weh tut. Viele leiden, weil sie niemanden haben, andere leiden, weil sie den falschen haben und die Dritten leiden, weil sie jemanden haben wollen, den sie aber nicht haben können.

Einige leiden auch, weil sie die gespielte Harmonie unter dem Tannenbaum einfach nicht aushalten.
Dann gibt es auch die Geliebten, die alleine daheim sind, weil der Partner bei seiner Familie ist, also den Familienpflichten nachkommt.

Für viele ist es ein Fest der Pleiten, Pech und Pannen. Wenn die Ablenkung wegfällt, dann kommt sehr schnell und leicht zutage, was nicht läuft. Viele Menschen werden in dieser Zeit sensibel und offen.

Eine buddhistische Weisheit rät den Menschen, die nicht mehr wissen, wie es weitergeht: „Hilf anderen!“ Auf den ersten Blick macht dieser Rat überhaupt keinen Sinn. Gerade wenn es einem schlecht geht, wie soll man dann anderen helfen? Aber wir wollen einmal ein Stück weiterdenken. Wenn man anderen hilft, dann relativiert man sein Leid und merkt, dass es Menschen gibt, denen es noch schlechter geht. Man kommt automatisch aus der Opferrolle heraus und bekommt das Gefühl, eine Situation verändern zu können.

Ein ganz großes Thema zu Weihnachten sind die Weihnachtsgeschenke. Es gibt Menschen, die an Weihachten alles wie wild einkaufen. Man gönnt sich vielleicht auch einmal was Besonderes. Doch nach Weihnachten geht die große Umtauschwelle der Geschenke um. Und die meisten sind dann auch froh, wenn Weihnachten rum ist. Das Thema Schenken liegt den meisten Menschen sehr schwer im Magen. Natürlich kann ich ihnen jetzt die üblichen Geschenkregeln aufzählen, die sie schon alle wissen, wie von ganzem Herzen schenken und das verschenken, was man am liebsten selber bekommen möchte. Doch auch das Beschenktwerden birgt Probleme.

An Weihnachten kann man sehr deutlich erkennen, das Probleme ans Tageslicht kommen, wie sonst immer nur latent unter der Oberfläche schlummern. Bei den meisten Menschen ist der natürliche Fluss von Geben und Nehmen gestört.

In ärmeren Ländern ist das ganz anders. Die Menschen dort schenken meist aus vollem Herzen, egal wie viel sie haben. Bei uns gibt es sehr viele, die nicht richtig Geben oder auch Nehmen können, oder sogar beides nicht können.

Es gibt zum Beispiel Personen, die nur Schenken, um wieder etwas zurück geschenkt zu bekommen. Und wehe, es ist nicht mindestens genauso viel wert, die das Geschenk, welches man gegeben hat. Dann gibt es die Menschen, die lieblos ihre Geschenke auswählen, oder auch diese, die etwas überhaupt nicht annehmen können und immer wieder sagen, dass es doch nicht nötig sei, so ein Geschenk zu machen.

Dann gibt es noch die Menschen, die meinen, ein extra teures Geschenkt zu machen und sich regelmäßig deshalb in die Miesen schicken. Man sollte ein normales und gesundes Verhältnis von Nehmen und Geben entwickeln, eben das gesunde Mittelmaß.

Wichtig ist die goldene Mitte! Man kann auch mal etwas ganz anderes Schenken, wie der materielle Schnickschnack, zum Beispiel ideelle Güter.

Zum Beispiel könnte man der Oma statt dem üblichen Fresskorb, einen Gutschein für einen Nachtmittag. Ich habe auch schon mal so ein Geschenk bekommen, nämlich von meinem Onkel ein Bowlingabend. Es war ein wunderschöner Abend und viel besser, wie die Standartgeschenke. Probieren Sie es mal aus, ideelle Geschenke kommen viel besser an, wie materielle Dinge. Man kann dadurch auch noch eine Menge Geld sparen, und man hat ein verdammt gutes Gefühl dabei, etwas von Herzen geschenkt zu haben.

Dann können Sie sich auch fragen, was Weihnachten überhaupt für Sie bedeutet: Ausruhen, Ski fahren, Geschenke kaufen, Familie, Einsamkeit?

Doch warum feiern wir überhaupt Weihnachten. Wegen Christi Geburt. Man sollte sich aber von den alten Traditionen frei machen. Niemand zwingt sie, den Stress dieser mitzumachen, wie sich schön zu kleiden, oder auch speisen vor einem Weihnachtsbaum usw. Lassen Sie einmal die kommerziellen Aspekte von Weihnachten außen vor. Weihnachten ist die Widergeburt Christi, die Widergeburt des Lichtes.

Wir feiern Weihnachten in der dunkelsten Jahreszeit, nämlich mitten im Dezember mitten im Winter. Der kleine Junge in der Krippe ist das Symbol des Lichtes, das Symbol der Widergeburt des Lichtes. Man kann dieses Jesusprinzip wirklich verinnerlichen. Jesus wurde nicht als Jesus geboren, sondern er ist erst mit seinen Taten und mit seinem Wirken zu Jesus geworden. Wenn Jesus sich in ein Zimmer eingeschlossen hätte und nicht aktiv in das Handeln gegangen wäre, dann wäre Jesus nicht der Jesus, der er war und immer noch ist. Deshalb kann ich sie nur bitten, dass sie auch in das Handeln gehen.

Dogmen sind nicht der Sinn des Glaubensbekenntnisses und von Weihnachten. Lesen Sie doch einfach mal die Weihnachtsgeschichte, auch wenn Sie nicht an Gott glauben. Lesen Sie diese Geschichte im Lukas Evangelium einmal ganz unvoreingenommen. Lassen sie das zu, was ihr Bewusstsein zulässt.

Nun möchte ich noch ein wenig darauf eingehen, wie Weihnachten zu einem unvergesslichen Fest werden kann, denn Weihnachten ist eine gute Zeit um einen kleinen Rückzug aus dem Alltag und aus dem Berufsleben zu wagen. Weihnachten kann sehr gut als Kraftquelle dienen. An Weihnachten feiern wir, dass Gott als Mensch auf die Erde gekommen ist, es ist ein Fest des Staunens und der Freude. So wie sich Gott in menschlicher Gestalt den Menschen geschenkt hat, so beschenken wir uns auch gegenseitig. Es sollte auch ein Tag der Freude an der Schöpfung sein.

Die Vorweihnachtszeit, nämlich die Adventszeit kann auch für die Gelassenheit dienen. Früher waren die Adventswochen als Phase der Vorbereitung eine Fastenzeit. Es galt: weniger essen, weniger arbeiten, aber mehr Stille und Meditation.

Heutzutage ist diese besondere Zeit jedoch vollgepackt. Damit muss Schluss sein!

Weihnachten feiern bedeutet nicht, noch mehr zu organisieren, sondern alles Unnötige wegzulassen, und dies auch in der Zeit zuvor zu praktizieren. Man kann einen Menge von der Bibel lernen, zum Beispiel von den Hirten: Vielleicht haben sie einmal Lust, sich mit Freunden zu einem dezemberlichen Nachtspaziergang zu treffen und den Sternenhimmel zu erleben. Den Sternenhimmel zu sehen ist eines der ursprünglichsten Nahrungsmittel für die Seele.

Nach dem Spaziergang und den außergewöhnlichen Eindrücken können sie sich gerne noch mit einem warmen Getränk wieder aufwärmen. Es wird ein Erlebnis des Schweigens und Staunens sein.
Auch von Gott können wir Menschen zum Thema Weihnachten sehr viel lernen: Benutzen sie in der Weihnachtszeit und auch sonst einfache Worte und Symbole.

Gerade große und geheimnisvolle Dinge lassen sich am besten mit schlichten Erkennungszeichen fassen. Als Gott vor dem Problem stand, den Hirten das Wunder näher zu bringen, dass er als Mensch auf die Welt gekommen sei, hat er kein großes Feuerwerk gewählt, oder einen hoch intellektuellen theologischen Vortrag, sondern zwei Alltagsgegenstände: Das Kind in der Krippe und Windeln gewickelt und auch den Stern. Weihnachten ist das Fest der Einfachheit.

Eine Idee ist es auch, eine so genannte blaue Stunde zu feiern. Es funktioniert so: Lassen sie doch einfach mal während der Dämmerungsphase, so zwischen 17 bis 18 Uhr das Licht aus. Schalten sie ihr komplettes Licht aus, vor allem auch den PC und den TV. Sitzen sie einfach einmal mit ihrer Familie bei Kerzenschein zusammen, bei einer schönen Tasse Tee und singen sie Lieder und lesen sie Geschichten vor. Ich garantiere ihnen, ihre Kinder werden noch als alte Menschen davon schwärmen. Wenn sie keine Kinder haben, verschieben sie doch ihre blaue Stunde auf den Abend und genießen sie die Zweisamkeit.  

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