Astrologie: Der Mond im Sternzeichen Zwilling

Illa Knappik - Autorin bei ViGeno

"Emotionale Distanz"

Der Mond im Sternzeichen Zwilling          

von Illa Knappik

Jeder Mensch hat Gefühle, der Mond im Horoskop beschreibt, wie wir damit umgehen. Beim Zwillings-Mond könnte man von Intellektualisierung von Gefühlen sprechen. Stand beim Stier-Mond das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und emotionaler Sicherheit im Vordergrund, so finden wir bei dem Zwillingsmond-Geborenen eine kritische Distanz zu den emotionalen Dingen, eine gewisse Kühle und Unverbindlichkeit.

Gefühle werden hier eher rationalisiert und auf gesunden Abstand gehalten, schwere, dunkle, abgrundtiefe Gefühle, wie der Skorpion-Mond sie liebt, werden möglichst vermieden. Die Abtrennung der Emotionen kann soweit gehen, dass der Mensch erst an seinen Tränen merkt, dass er offenbar traurig ist.

Sehr oft findet man in der Biographie, dass die Eltern, insbesondere die Mutter, bedingt durch die aktuelle Lebenssituation, sehr beschäftigt waren und dem Kind nicht die emotionale Zuwendung zu geben vermochten, die es gebraucht hätte.

Der Mond im Horoskop sagt unter anderem aus, wie das Kind die Mutter empfunden hat, zeichnet also ein subjektives Bild. Dies kann eine eher kühle Mutter beschreiben, die sich schwer tat, Wärme und Zuneigung zu zeigen und die in ihrer Art etwas Unverbindliches hatte. Es mag sich aber auch um eine Mutter gehandelt haben, die vielseitig interessiert war, von heiterem Gemüt, die die Dinge leicht nahm und dem Kind viel Luft ließ, es aber doch eher intellektuell versorgte als emotional.

Manchmal gab es so viele Kinder in der Familie, dass das Kind in der Geschwisterreihe einfach „unterging“. Wichtig ist zu verstehen, dass die etwas zu kurz gekommene körperliche Nähe und intensive emotionale Zuwendung durch die Mutter nicht absichtlich, sondern situationsbedingt entstand.

 Interessanterweise besteht bei den Zwillingsmond-Geborenen zum gegengeschlechtlichen Elternteil oft eine starke gegenseitige Anziehung, die allerdings von dem Gefühl des nicht Nichtverstandenwerdens überlagert wird. Oft genug passiert in den ersten Lebensjahren des Kindes etwas Einschneidendes, wie z.B. Umzug, Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung, Tod, was die Lebenssituation der Familie und damit des Kindes grundlegend verändert, so dass satte mütterliche Zuwendung nicht ausreichend stattfinden kann. Das Kind lernt, was dies betrifft, „vernünftig“ zu sein, körperliche Nähe, emotionale Geborgenheit und Wärme werden durch den Kopf ersetzt, intellektualisiert.

Diese frühen Erfahrungen werden später auch auf die Partnerschaft übertragen. Ein Zwillings-Mond begibt sich ungern in tiefe, leidenschaftliche, unkontrollierbare Verbindungen. Die Beziehung ist eher freundschaftlich.

Als Ausgleich dafür sucht der Zwillings-Mond allerdings zahlreiche andere Kontakte im Freundeskreis, um emotional „satt“ zu werden. Viel läuft hier über das Gespräch, über den geistigen Austausch. Bezeichnend mag sein, dass viele Zwillingsmond-Geborene sich bei einer Begrüßung nicht lange umarmen und drücken lassen, sondern immer „wie auf dem Sprung“ sind. Strahlen sie doch eine gewisse Nervosität und Unruhe aus, als würden sie etwas verpassen.

Dafür sind sie geistig sehr wach und rege, bereits als Kind mit einem großen Wissensdurst ausgestattet und mit herausragenden analytischen Fähigkeiten. Typisch für das Zwillingshafte („zwei Seiten wohnen, ach, in meiner Brust…“) ist die Schwierigkeit, sich zu entscheiden. Es gibt so viel Anregung von außen, die Angst, etwas zu verpassen, ist groß. Durch zuviel Denken kommen Zweifel, und so werden auch die Gefühle, die durch den Kopf gehen, einem ständigen analytischen Wechselbad unterzogen.

Die Lernaufgabe für Zwillingsmond-Geborene ist vielschichtig. Der gewisse Abstand zu den Gefühlen ist zum einen ein guter Schutz vor emotionaler Verletzung, der schon früh gelernt wurde. Wichtig ist die liebevolle Aussöhnung mit der familiären Situation in der Kindheit, die eben so war, wie sie war. Es ist für den Zwillings-Mond vielleicht nicht leicht, sein Bedürfnis nach Nähe und Intimität wahrzunehmen und zu diesem zu stehen. Dies gegenüber seinen Mitmenschen, insbesondere in einer Partnerschaft, zu äußern, ist ein weiterer Schritt. Aus ganzem Herzen Lachen und aus tiefstem Herzen Weinen …. auch das gehört dazu.

Ihre Illa Knappik


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