Astrologie: Der Mond im Sternzeichen Stier

Illa Knappik - Autorin bei ViGeno

“Zusammen ist man stärker als allein“

Der Mond im Sternzeichen Stier         

von Illa Knappik

Im Gegensatz zum Widdermond-Geborenen, der es vorzieht, sich alleine zu behaupten, braucht der Mensch mit Stier-Mond den Schutz der Gemeinschaft, um sich wohlig geborgen zu fühlen. Das Stier-Prinzip entspricht dem Sippenverband, dem Wir-Gefühl, der Verwurzelung, der Sesshaftwerdung und damit dem „Besitz“.

Das, auf dem ich sitze, gehört mir und kann mir nicht mehr weggenommen werden. Gleichzeitig macht es unbeweglich. Eine weitere Stier-Qualität ist die Körperlichkeit und damit auch die Sinnlichkeit und Genussfähigkeit. Da der Mond Empfindungen und Bedürfnisse eines Menschen repräsentiert, wird deutlich, dass ein Stier-Mond-Geborener Zugehörigkeit, Nähe und Geborgenheit als elementar empfindet.

In der sozialen Entwicklung des Kleinkindes lässt sich das vergleichen mit der „Fremdelphase“: Identität durch Zugehörigkeit, Sicherheit durch Abgrenzung. 

Als Kleinkind „be-greift“ der Mensch im ursprünglichen Sinne des Wortes die Welt über die fünf Sinne. Es will hören, riechen, schmecken, fühlen. Es braucht Hautkontakt und Berührung, um sich geliebt zu fühlen, ebenso wie eine räumliche Anwesenheit der Eltern. Es wird stundenlang mit Sand, Bauklötzen, Matsch oder Wasser spielen und über die „sinnliche“ Wahrnehmung erfahren (nicht über die intellektuelle“ wie beim Zwillingsmond), wie die Welt funktioniert. Dazu braucht es Zeit und Muße, will nicht gedrängt werden, will sich die Dinge durch meditative Wiederholung im wahrsten Sinne des Wortes „einverleiben“.

Im Leben des Erwachsenen ist das ganz ähnlich: wir erleben das Stiermond-Prinzip in der ausgeprägten Genussfähigkeit, in dem starken Bedürfnis nach sinnlichen Freuden, die Essen, geselliges Beisammensein ebenso einschließen wie Erotik und Sexualität. Ganz im Sinne des Elements „Erde“, dem der Stier zuzuordnen ist, braucht der Stiermond Muße, Langfristigkeit, Verlässlichkeit, Realitätsnähe.

In der Partnerschaft bedeutet das das Verlangen nach Sicherheit und Beständigkeit. Der Partner soll möglichst anwesend sein, der Stiermond will jemanden, der neben einem auf der Couch sitzt und den man anfassen kann, schmachtende Sehnsuchts-Beziehungen sind nichts für ihn (die überlässt der den „Fische-Monden“), ebenso wenig wie dramatisch-leidenschaftliche Verwicklungen (in die sich „Skorpion-Monde“ gerne verstricken).

Der Sexualität wird als Quelle der Sinnlichkeit eine hohe Bedeutung zugemessen. Der Stier-Mond ist zwar treu, weil er das Gewohnte liebt und nur ungern Veränderungen zulässt, ist auf der anderen Seite aber auch leicht verführbar. Hier hilft nur, jeder Situation aus dem Weg zu gehen, die ihn schwach werden lassen könnte. Kaum ein Stiermond will auf Dauer Single bleiben, er braucht die Bindung und die Zugehörigkeit. Andererseits will er in einer Beziehung nicht an die kurze Leine gelegt werden. Er kann dann auch eine „stier-schädelige“ Dominanz an den Tag legen.

Auf der systemischen Ebene erlebt das Kind seine Mutter als starke Bezugsperson und bildet mit ihr eine enge Gemeinschaft, die auch von der Mutter durch ihre Identifikation mit ihrer Rolle stark gefördert wird. Bildlich gesprochen, hatten wir beim Widder-Mond die Mutter als „Amazone“, während wir beim Stier-Mond die „Glucke“ vorfinden.

Diese enge Mutter-Kind-Bindung schließt auch all die Werte und Vorstellungen ein, die die Mutter verkörpert. Der Vater wird bei dieser engen Bindung sich oft genug ausgeschlossen fühlen. Anfänglich wird das Kind den Schutz und die Zugehörigkeit genießen, doch umso älter es wird und umso mehr es sein eigenes Selbst, seine Individualität entwickelt, umso stärker wird es die Umarmung der Mutter als erdrückend empfinden.

Da das Selbstwertgefühl stark aus dem Gefühl der Zugehörigkeit gespeist wird, ist der Konflikt, den der heranwachsende Mensch in sich trägt, umso größer, wenn er seinen eigenen Weg gehen will. In späteren Bindungen wiederholt sich diese Schwierigkeit.

Letztlich wird hier die Aufgabe sein, den Mut zu haben, loszulassen und sich selbst zu finden. Die Erinnerung an das warme Gefühl der Geborgenheit an die Sippe mag ihm dabei helfen. Es liegt in der Natur unseres Reifeprozesses, dass sich uns immer wieder die Aufgaben stellen, die unsere Wunden berühren und die zu lösen uns am schwersten fallen ….
 

Ihre Illa Knappik


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