Astrologie: Der Mond im Sternzeichen Löwen

Illa Knappik - Autorin bei ViGeno

„Das Leben ist klasse – und ich bin es auch!“

Der Mond im Sternzeichen Löwen        

von Illa Knappik

Dieses Leitmotto verrät schon viel über die Grundhaltung eines Löwe-Mondes: Er hat trägt Lebensbejahung, Kraft und Stolz in sich. Ganz im Gegensatz zum zuvor beschriebenen Krebs-Mond mit zart-sensibler Gefühlsgrundhaltung, finden wir bei den Menschen mit Löwe-Mond eine scheinbar angeborene Autorität, die ihnen auch uneingeschränkt zugestanden wird, solange sie ihre Führungsrolle glaubhaft repräsentieren.

Drückt der Mond im Horoskop auch immer das „Bedürfnis“ nach etwas aus, so finden wir hier den Wunsch nach Wichtigkeit, Bedeutung, einen starken Hunger nach Bestätigung sowie einen ausgeprägten Ehrgeiz. Schon als kleines Kind haben Löwe-Mond-Geborene den Anspruch, etwas Besonderes zu sein, im Mittelpunkt zu stehen, und dies wird ihnen auch selbstverständlich von ihren Eltern und ihrer Umgebung gezollt. In den meisten Fällen handelt es sich nämlich um ein Wunschkind. Das klingt zunächst wunderbar, ist es auch oft. Die Gefahr allerdings, dass das Kind das Ego der Eltern mit aufwerten soll, liegt nahe. 

Zumindest haben wir hier eine Sonderstellung in der Reihe der Geschwister, und diese kann reichen von dem kleinen verwöhnten Prinzesschen oder Prinzlein bis hin zum Sündenbock in der Familie. Auf jeden Fall ist der kleine Mensch nicht zu übersehen. Das Kind strahlt entweder die Aura des „Hochwohlgeborenen“ aus oder provoziert die Eltern permanent durch sein natürliches Dominanzstreben, das Nicht-Akzeptieren von Autoritäten.

„Stolz“ ist hier der Schutz, den schon der kleine Mensch sich wie einen Zaun um sich herumlegt, um vor Verletzungen gefeit zu sein. Lieber mit hocherhobenem Kinn an den tuschelnden Klassenkameraden verachtungsvoll vorbeigehen, als Blöße zu zeigen und zuzugeben, dass man gerne mitspielen würde. Löwe-Monde haben überhaupt des öfteren das Gefühl, in Gruppen nicht dazuzugehören.

Sie können von den anderen als arrogant oder hochmütig erlebt und deshalb ausgeschlossen werden. Die Verletzung, die damit einhergeht, vertieft bei dem Löwe-Mond-Geborenen die bereits bestehende narzisstische Anlage nach dem Motto: „Na gut, dann liebe ich mich eben selbst.“

 “Kritik“ ist ebenfalls ein schwieriges Wort für den Löwe-Mond. Er empfindet sie als Zurückweisung seiner selbst und wird entsprechend empfindlich reagieren. 

Die Mutter wird oft als die Stärkere empfunden. Zumindest strahlt sie auf subtiler Ebene für das Kind aus, dass sie eigentlich keinen Mann bräuchte und ihr Kind alleine mindestens genauso gut aufziehen könnte. Diese Haltung wird sich das kleine Mädchen später als Frau häufig zur eigenen machen.

Der Junge wiederum findet Frauen anziehend, die Kraft und Souveränität ausstrahlen. Zum Vater besteht häufig eine Beziehung, die zwischen Bewunderung und Konkurrenzkampf pendelt. Unterschwellig wird das Kind (beim kleinen Jungen noch ausgeprägter, aber auch beim Mädchen) versuchen, dem Vater nicht nur zu imponieren, sondern ihn gar noch zu übertrumpfen. Je nach Persönlichkeitsentwicklung des Vaters wird sich hier ein schmunzelnder oder verbissener Machtkampf entwickeln.

“Selbständigkeit“ ist ein weiteres Schlüsselwort: Als kleines Kind bereits wird der Löwe-Mond alles selbst machen wollen und dafür gelobt werden. Es verliert die Lust, wenn es unter genauer Anleitung nur mithelfen darf. Genauso wie es selbst bestimmen will, wann und wie viel Nähe es möchte. Zu schnell fühlt es sich in einer nicht selbst gesuchten Umarmung erdrückt.

Dies ist später in einer Partnerschaft nicht viel anders. Der Löwe-Mond-Geborene möchte von Natur aus bestimmen. Nicht selten sucht er sich unterlegene Partner, die dieses Machtgefälle auf unterbewusster Ebene akzeptieren.

Damit erhält er zum einen die Bewunderung, die er braucht, er bestimmt das Maß an Nähe und Distanz und der „schwächere“ Partner wird ihn weitgehend nicht kritisieren oder in seinem Stolz verletzen. Es erklärt sich von selbst, dass wahre tiefe Begegnung so nicht wachsen kann.

Ist der Löwe-Mond-Geborene nämlich selbst sehr interessiert an einem Menschen, fühlt er sich durch diese Hingezogenheit verunsichert, ja fast ausgeliefert, ein Gefühl, das er gar nicht mag.  Er empfindet sich dann als schwach und es treten leicht Minderwertigkeitsgefühle auf.

Wie bei jeder anderen Mondkonstellation finden wir Schwächen und Stärken, Herausforderungen und Lernaufgaben:

Die Stärke der Löwe-Monde ist ihr ausgeprägtes Charisma und ihre unglaubliche Kraft. Es ist nicht nur Lebensbejahung, die sie vorantreibt, die Welt zu erobern, es ist schier Lebenshunger. Die Energie will ihnen schier nicht ausgehen. Sie sind großzügig und souverän, und – wenn sie selbst Eltern sind – werden sie ihre Kinder machen lassen, sie ermuntern, ihren Weg zu gehen. Auch das ist Ich-Stärke.

Schwierig wird es für Löwe-Monde, wenn die Kraft nachlässt. Krankheit und Alter in Demut zu tragen, ist eine der Lebensaufgaben. Den Schutzmantel des Stolzes abzulegen und sich auch mal bedürftig und schwach zu zeigen, eine der weiteren. Die Erkenntnis „ich bin liebenswert, auch wenn ich klein bin“ mag vielleicht überraschend sein, für die Mitmenschen aber endlich eine Chance, den kleinen Löwe-Mond wirklich von Herzen innig in die Arme schließen zu können.
 

Ihre Illa Knappik


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