Azoren Inseln

Bruno Vogler-Pfeiffer - Autor bei ViGeno

Die Azoren Inseln.

von Bruno Vogler-Pfeiffer

 

Die Heilsteinschule Schweiz - aktiv auf Spurensuche.
Azoren und die Geburt der Kontinente.
Vulkane, Krater (Caldera), Lavaströme, Kraterseen und dampfende Geysire. All diese bieten uns die neun Azoren Inseln. Vier davon habe ich besucht. Auch du kannst mit von der Partie sein, wenn wir im kommenden Sommer eine packende geologische Reise zu einem Duzend Vulkane auf den Azoren aufbrechen.

Die Geschichte der Azoren Inseln:
Es war einmal vor 4,4 Milliarden Jahren. Die Erdoberfläche bestand hauptsächlich aus Wasser, die Kontinente waren noch nicht geboren und lagen noch tief unter dem Meeresspiegel.

Dann begann die grosse Ära der Super- Vulkane. Sie spuckten während hunderttausenden von Jahren Lava an die Oberfläche. Ein Vulkan entstand neben dem anderen, bildeten Inseln und wuchsen im Laufe der Zeit zu grossen Landmassen heran.

Mittlerweile ist die Erde schon 1 Milliarde Jahre alt und ein Tag dauerte gerade mal 6 Stunden. Es verstrichen nochmals 3.7 Milliarden Jahre bis vor 200 Millionen von Jahren Landmassen begannen sich aufzuspalten und voneinander weg zu driften.
Heute bilden sie sieben Kontinente und Tausende von Inseln. Vier Azoren Inseln davon nehmen wir näher unter die Lupe.

Erstes Azoren Reiseziel: Hauptinsel São Miguel
Ponta Delgada auf São Miguel, Hauptstadt der Azoren, mit 65‘000 Einwohnern.

Die Hauptstadt fliegen wir als erstes an. 1800 km von Portugal entfernt, praktisch mitten im Atlantik, nur knappe 2200 km von Kanada entfernt. 

Während vielen Jahrtausenden bildete sich wertvoller Humus durch absterbende Pflanzen und Kleintiere. Auf fetten Weiden findet man tausende von freilebenden Rindern und Kühen. Sie sind das wichtigste Exportgut der Azoren. Rund 10‘000 Tiere werden jährlich aufs Festland geliefert. Diese Tiere sehen nie einen Stall, leben in der freien Natur, umzäunt von Lava-Steinmauern und wachsen in einer natürlichen, sehr fruchtbaren Umgebung heran.

Süsswasser auf den Azoren
Die Azoren zählen zu den niederschlagsreichsten Inseln der Welt. Rund 250% mehr Regen als in Europa rieselt auf die Vulkaninseln nieder. Bis vor etwa 100 Jahren waren die Azoren Zwischenstopp für alle Schiffe bei der Altantik-Überquerung von West nach Ost und umgekehrt, um Süsswasser zu bunkern und die Nahrungsmittelvorräte mit Früchten, Gemüse, Fleisch und Fisch zu ergänzen.

Azoren Vulkankrater (Caldeiras) und Kraterseen
Die Insel São Miguel wird von drei grossen Vulkankratern mit Seen geprägt

Lagoa Verde bei Sete Cidades, ein typischer Krater-See, in einem Einsturzkrater mit gut sichtbarem Kraterrand mit einer Höhe von mehr als 900 Metern.

Der Vulkan erlosch vor 10000 Jahren.  Der See bildet sich durch Regenwasser, dass sich im Laufe der Zeit angesammelt hat.  Diese Caldeiras geben den Azoren ihren Ur-Charakter.

Die Azoren Hauptinsel São Miguel ist nur gerade 62 x 16 km gross und beherbergt 140‘000 Einwohner. 50% aller Azoraner haben hier ihr Domizil.

Largo das Caldeiras, ein kochendes Dorf.

Die Erdkruste in den Kratern ist nur sehr dünn.

Nur wenige Meter unter der Erde findet man bis zu 98°C heisses, schwefelhaltiges Wasser. 

Unaufhörlich kocht, dampft und zischt es aus der Erde.

Die heissen Schwefel-Quellen verunmöglichen mit Ausnahme von einigen Bakterien jegliches Leben in ihrer nächsten Umgebung.

Der austretende Schwefel scheint der Pflanzenwelt gut zu bekommen. 

Im weiteren Umkreis gedeiht das Grün ähnlich wie in einem Urwald.

Aggressive Dämpfe bringen jedes Eisen zum Oxidieren.

Hier lässt sich gut zum Meditieren verweilen.

Die Erde spricht zu uns. Ihr Grollen, Pusten und Dampfen macht sehr nachdenklich. 

Erst hier wurde mir bewusst, wie klein wir Menschen sind, gemessen an den unermüdlichen Kräften dieser Gasiere.

Lagoa Azul bei Cete Cidades.

Die Caldeiras sind richtige Erholungsgebiete. Hier kann jedermann dem Wassersport frönen.

 

 Der Krater von Sete Cidades (Sieben Städte) mit Lagoa Azul und Lagoa Verde

Lagoa das Furnas.
Dieser Schwefel-See auf den Azoren ist unglaublich fesselnd schön.

Er bildete sich 1652 nach dem letzten Vulkanausbruch.

Diese Aufnahme entstand knapp über dem Wasserspiegel mit Blick zum 1100 m hohen Kraterrand.

Goldgelb gefärbtes Wasser, die Handschrift des Vulkanes, denke ich.

Es brodelt andauernd und überall.

Eine unbeschreibliche Idylle. Man(n) muss sie vor Ort gefühlt, gerochen und gespürt haben.

Hier bei den Geysiren werden Fleischtöpfe vergraben, die nach wenigen Stunden garen im Boden
hochgeholt werden. Und dann wird gegessen.

Wassersport mit Schwefelbad. Deos sind hier überflüssig?

Blicken wir noch einmal zurück. Vor 5 Millionen Jahren war hier nur Meer. In Europa entstanden in dieser Zeit die Alpen. Granit durchbrach die Kalkplatten der Jurameere und schoss bis 8‘000 m in die Höhe.

Im heutigen Gebiet der Azoren begannen Vulkane zu speien und bildeten über dem Meeres-Spiegel Vulkan-Kegel. Drei Vulkane in nur 50 km Abstand wuchsen durch Lava-Ausstoss über die Jahrtausende zusammen und bildeten so die Insel São Miguel.

Noch nie konnte ich den lebenden Puls unserer Mutter Erde so nah und stark spüren. Man fühlt ihr Innenleben hautnah, es geht durch Mark und Knochen. Die Azoraner sind dem Stress der westlichen Welt noch nicht erlegen. Sie leben in ihrem eigenen Rhythmus auf ihren Azoren Inseln. Sie haben gelernt zu leben und zu überleben, mit allem was die Erde und Vulkane hergeben, im Guten wie im Schlechten.

Die Azoren sind eine autonome portugiesische Region mit eigenem Parlament. Genau das konnte ich auf meiner Erkundungsreise feststellen. Die Azoraner können alles. Sie beherrschen das Fischen, die Rinderzucht, bauen Kartoffeln, Mais, Melonen, Kürbisse und diverse andere Gemüsesorten an. Bananen und Ananas sind weitere Errungenschaften der Kleinbauern.

Ich bin schon viel gereist, habe bereits über 45 Länder besucht. Doch noch nie traf ich auf so arbeitswillige Menschen wie hier. Sie halten die Azoren Insel sauber, man trifft auf viele bunt bemalte ältere Gebäude und Stadtteile an. Die Sauberkeit in den Städten wie auf dem Lande ist beispielhaft für ein Inselleben.

Dies war‘s nur fürs erste. In weiteren Berichten werde ich die Azoren Inseln Terceira, Pico und Fajal vorstellen. Ich sprach jetzt viel übers Land und das Volk.  Auf unserer Azoren-Reise wird auch die Geologie, die begehbaren Vulkan-Schlote, die Lavatunnels, der tosende Atlantik und noch vieles mehr begeistern.

Bruno Vogler Pfeiffer
www.heilsteinschule.ch

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