Bewusstsein: Veränderung

Bianka Maria Seidl - Autorin bei ViGeno

Bewusstsein: Veränderung – Die Zeit ist reif für uns alle!         

 

von Bianka Maria Seidl -

 

Veränderung - Die Zeit ist reif für uns alle!  
Freiheit - ja unbedingt! Risiko - nein danke! Bewegung erwünscht - aber nur auf statischen Bahnen. Veränderung willkommen - wenn sonst alles beim Alten bleibt. Eine seltsame Schizophrenie zeichnet sich da in unseren Lebensentwürfen ab: Gerne würden wir das Leben wagen - aber wir trauen uns nicht. Da gibt es unzählige Manöver, mit deren Hilfe wir uns tagtäglich vor den eigenen Lebenszielen ablenken.

Die Deutschen wollen selbstbestimmt leben. Und die Deutschen wollen Erfahrungen sammeln. Zu diesem Befund kommt eine Studie des Frankfurter Meinungsforschungsinstituts creative analytic 3000, die der Frage auf den Grund gegangen ist, was die Menschen hierzulande von ihrem Leben erwarten. 

Eine überwältigende Mehrheit von über 90 Prozent will sich also nicht mehr von äußeren Kräften und Autoritäten dirigieren lassen, sondern das persönliche Lebensdrehbuch selber schreiben und verwirklichen.

Ein bemerkenswerter Aufbruch, so scheint es - aber wo der Wille ist, ist kein Weg in Sicht. Denn fast ebenso wichtig wie Autonomie und Horizonterweiterung ist den Deutschen das Streben nach Sicherheit.

Über 80 Prozent wollen in vorhersehbaren und sicheren Bahnen leben und wünschen sich für ihren Lebensweg Berechenbarkeit und Stabilität. Freiheit - ja bitte! Risiko - nein danke! 

Gerne würden wir das Leben wagen - aber wir trauen uns nicht. Jeder Dritte wünscht sich, beruflich auf eigenen Beinen zu stehen, jeder Vierte möchte gerne mal im Ausland leben und jeder Zweite sehnt sich nach mehr Freizeit.

Aber nur eine verschwindend kleine Minderheit erlaubt sich, diese Wünsche im Hier und Jetzt selbstbestimmt zu realisieren. Die meisten wähnen sich gefangen im Gestrüpp der so genannten Sachzwänge, verschieben ihr gewolltes, gutes Leben in die Zukunft und bleiben reglos auf ihren Träumen sitzen.

Marie Desplechin und Lydie Violet, zwei französische Schriftstellerinnen beschreiben dies in ihrem Buch: Das Leben wagen - Vom Umgang mit einer unheilbaren Krankheit, ISBN 3-8270-0638-4. Sie erzählen darin, wie sich alles ändert, wenn der Lebensweg plötzlich durch eine unheilbare Krankheit verstellt wird.

Kraftvoll im Rad laufen
Doch warum muss uns erst ein Schicksalsschlag ereilen, damit wir wach werden und unser Leben als ein großes Geschenk erkennen, das wir selbstbestimmt gestalten können? Warum tun wir nicht, was wir tief in unseren Herzen ersehnen und verspüren und bedürfen erst der Krankheit als Korrektur unserer Lebensweise? Richtig, es fehlt das Vertrauen in die eigene Kraft. Es mangelt uns an Selbstsicherheit und auch an Mut.

Und so laufen wir lieber in den ausgelatschten Bahnen, erfüllen weiterhin die Erwartungen anderer, übernehmen Verantwortung für die anderen aber bloß nicht für uns selbst. 

Wir leben an uns vorbei und verleumden uns tagein und tagaus. Wir argumentieren und begründen unser Verhalten. Weil die Umstände noch nicht passend sind. Doch wann sind sie passend? Weil wir noch zu wenig wissen und können. Doch wann wissen und können wir genug? Weil wir erst andere Dinge noch erledigen müssen. Doch wann werden wir mit allem fertig sein?

Die nächste Variante, wie wir den entscheidenden Schritt in die Veränderung hinein verschieben, besteht darin, im Vorfeld so lange zu planen, bis genügend Gegenargumente gesammelt sind, die unsere Aufbruchsenergie wieder in den Keller zurück sacken lassen.

Statt loszulegen und der Stimme unseres Herzens zu folgen, stehen wir am Rand des Lebens, verhalten uns und schonen uns zu Tode. Wir verstecken uns hinter Problemen, hinter anderen Menschen, hinter persönlichen Umständen, hinter unseren “schlechten” Erfahrungen, oder hinter unserer Couch.

Vielleicht denken wir, es ist sicherer nichts zu wagen, kein Risiko einzugehen. Bevor wir eine Niederlage produzieren, tun wir lieber gar nichts. Dabei bräuchten wir nur ein wenig zurück zu schauen.

Oftmals stellt sich eine so genannte Niederlage im Nachhinein als eine wichtige Voraussetzung für eine bedeutende Entwicklung heraus. 

Bei all dem Hadern vergessen wir, dass das größte Risiko im Stillstand liegt, im Verleugnen der eigenen Wünsche, Träume und Visionen.

Lebensveränderung ja, aber ... wie geht das?
• Zuerst müssen wir Klarheit darüber erlangen, wer wir sein wollen, nachdem wir uns verändert haben.
• Dann müssen die alten Platzhalter erkannt werden – welche Rollen haben wir in den vergangenen
  Jahren gespielt und was haben wir dafür bekommen? Passen sie noch zum angestrebten neuen
  Selbstbild? Wenn nein, welche alten Rollen können wir aufgeben und sind wir bereit den Lohn, den wir
  ehemals dafür erhalten haben, uns selbst zu gewähren?
• Welche Rollen passen besser zum neuen Selbstbild und wollen wir sie spielen? Was bekommen wir
  dafür? Was müssen wir dafür tun und geben?
• Welche Einstellungen, Ansichten und Glaubenssätze haben unser Leben in der Vergangenheit
  geformt? Sind sie für unsere Selbstveränderung noch förderlich, oder eher behindernd? Wenn nein,
  sind wir bereit sie aufzugeben bzw. sie entsprechend zu korrigieren und zu verändern?

Wir sollten uns Zeit für diese wesentlichen Fragen nehmen, am Besten ein ganzes Wochenende. Rückzug in die Natur, auf eine Alm, hoch oben in den Bergen, wo die Weite des Himmels es uns leichter macht auf unser Leben zu schauen und darüber zu reflektieren.

Vielleicht auch an einen schönen See, dessen Ausstrahlung durch seine Tiefe uns in unsere eigenen Tiefen führt. Stellen wir uns die oben beschriebenen Fragen immer wieder und dann schreiben wir alles auf, was da kommt, ohne es sofort zu bewerten und zu zensieren.

Wichtige Erkenntnisse werden farbig gekennzeichnet. Bevor wir in den Alltag wieder zurückkehren machen wir uns noch Gedanken darüber, wie wir unsere Erkenntnisse in die Tat umsetzen können und zwar so bald wie möglich. Zuhause angekommen beginnen wir mit den ersten wichtigen Schritten und schaffen Platz für das Neue, das wir verwirklichen wollen.

Es ist ein physikalisches Gesetz, dass dort, wo sich bereits etwas befindet, nicht noch etwas anderes sein kann. Daher müssen wir für das Neue das Alte opfern. Vorher muss uns klar sein, wie dieses Alte in unser alltägliches Leben eingewoben ist. Es wird einige Zeit und vor allem wache Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, bis die alten Platzhalter beseitigt sind.Trotzdem lohnt es sich, hier ein Vakuum zu erzeugen, das das Neue dann magnetisch anzieht. 

Die Unsicherheit feiern – dem Leben vertrauen
Innerhalb dieses Veränderungsprozesses wird es eine Phase geben, wo das alte Selbstbild bröckelt und damit verbunden auch langjährige Freundschaften und Beziehungen auf dem Prüfstand stehen. Denn: wenn wir uns verändern, muss sich unsere Umgebung auch verändern - sowohl menschliche Beziehungen, als auch unser räumliches Umfeld.

Diese Phase im Veränderungsprozess ist meist von großer Unsicherheit geprägt. Da werden wir vielleicht Verlustängste und Zweifel über den neuen Weg verspüren, zumal das Neue noch nicht manifestiert ist und somit keine greifbare Sicherheit bietet.

Jetzt sind wir aufgefordert Vertrauen in unsere innere Weisheit zu erlernen, wahres Selbstvertrauen sozusagen. Das wird uns später auf unserem Weg bei der Verwirklichung großer Träume sehr hilfreich sein. Denn je weiter wir uns hinein entwickeln in die immer größer werdenden Schleifen unserer seelischen Evolution, desto mehr Selbstvertrauen, Mut und auch Reife brauchen wir für die anstehenden Herausforderungen auf unserem Weg der Lebensmeisterschaft. 

Diese Meisterschaft beinhaltet, das uns innewohnende schöpferische Potenzial immer mehr zu erkennen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und es in die vollständige Entfaltung zu bringen. Ist dieser Punkt erreicht, begreifen wir, dass unser "wahres Selbst" frei und grenzenlos ist und dass wir in Verbindung damit wirklich alles erreichen, haben und sein können, was wir uns tief in unseren Herzen wünschen.

Nur solange wir diese grundlegende Wahrheit nicht anerkennen, meinen wir, dass Ressourcen begrenzt sind und unsere Sicherheit in Geld und Dingen zu finden ist. Und vor allem, haben wir dann auch Angst davor etwas Neues auszuprobieren und sein zu wollen. Stattdessen wollen wir das, was wir haben, bewahren und noch mehr davon anhäufen - wie eine große Mehrheit der Menschen es macht.

Wir haben in jedem Moment die freie Wahl - entscheiden wir uns heute neu - entscheiden wir uns für eine Veränderung zugunsten unserer Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung, zugunsten eines erfüllten und selbstbestimmten Lebens.

Herzlichst
Bianka Maria Seidl

 


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