Spiritualität: Verspannte Esoteriker

Bahar Yilmaz - Autorin bei ViGeno

Spiritualität - Achtung! Verspannte Esoteriker.

 

von Bahar Yilmaz -

 

 

Achtung! Verspannte Esoteriker.
Geht es Dir manchmal auch so, dass Du das Gefühl hast, im falschen Film zu sein? In letzter Zeit haben sich diese Momente in meinem Leben gehäuft und es gab immer öfter Situationen, wo ich nicht genau wusste, soll ich jetzt lachen oder weinen?

Zum Teil machten mich diese Momente sogar sprachlos, das muss was heißen. Spaß beiseite: Seit Anbeginn unserer Menschheit stellen Verurteilungen die größten blinden Flecke dar und sie bereiten uns selber und unseren Mitmenschen Schwierigkeiten und Kummer und machen das Leben schwer.

Ich habe es einer inneren Stimme zu verdanken, dass ich mich damals entschloss, meine weltlich-orientierte Arbeit aufzugeben und nur noch im spirituellen Bereich tätig zu sein.

Was mir diese innere Stimme damals sagte? Folgendes: „Bahar, geh deinen Weg, mach das, was Dich erfüllt und verlasse die Systeme der Arbeitswelt. In der spirituellen Welt kannst Du alle sein, was Du willst, vor allem kannst Du Du selber sein…“ Ich bin froh, dass ich auf diese Stimme gehört habe.

Aber leider hatte diese Stimme nur bedingt Recht und ich durfte erst im Laufe meiner spirituellen Tätigkeit, herausfinden, dass es keineswegs so ist, dass Du alle sein kannst, was Du willst – die Verurteilungen machen eben auch in den Köpfen der spirituellen Menschen keinen Halt.

Ist Dir eigentlich aufgefallen, wie verspannt die spirituelle Szene im Moment ist? Ich kriege es ziemlich direkt mit und das machte mich sehr nachdenklich. Aus diesem Grund schreibe ich diesen Artikel. Ich möchte Dir ein paar Beispiele geben, worin sich die Verspanntheit der Esoteriker spiegelt.

Hör auf zu kichern!
Ich glaube, das war eins der krassesten Feedbacks, die ich jemals erhalten habe, worin ich darauf hingewiesen wurde, dass ich doch aufhören sollte, zu lachen und kichern, wenn ich meine Videos drehe. Das würde das Ganze professioneller und seriöser gestalten.

Das heißt, implizit hat diese Person gesagt: jemand, der lacht, der sich grundlos freut und amüsiert, ist auf unserer Welt nicht zu gebrauchen und ihre Botschaft kommt nicht an. Das sehe ich nicht so.

Genau das braucht unsere Welt, um die verhärteten Herzen wieder aufzuweichen. Wir benötigen keine weiteren Menschen, die verkrampft sind und Angst vor Freude und Liebe haben.

Gleichzeitig brauchen wir aber auch keine Menschen, die 24 Stunden im Modus „Friede, Freude und Eierkuchen“ sind und versuchen, etwas krampfhaft mit aufgesetzter Positivität zu überdecken. Das nervt.

Wir brauchen Menschen, die sich weniger ernst nehmen, den Dampf loslassen, der in ihnen feststeckt, und einfach sie selber sind. In unserer Essenz sind wir nämlich alle Freude, tiefe Freude.

Wie kannst Du bloß?
Vielleicht warst Du auch schon einmal in einer ähnlichen Situation wie dieser: Du erzählst in Gegenwart von („Pseudo“-)Spirituellen, dass Du heute Abend in einen coolen Film von Tom Cruise gehst und dann kommen die Todes-Blicke! Wie kannst Du bloß? Ich würde ja dadurch, Scientology unterstützen und das ginge gar nicht!

Und das ist genau der Moment, in dem ich nicht weiß, soll ich jetzt laut losbrüllen und lachen oder mich kurz hinsetzen und weinen. Ich schätze die Schauspieler-Fähigkeiten von Tom Cruise und möchte einfach mal für ein paar Stunden Action und Spaß haben. Mehr nicht.

Alles andere liegt außerhalb meiner Reichweite. Ob ich durch meinen Kino-Besuch Scientology unterstütze. In meinen Augen ganz klar nein.

Und wenn wir mal ehrlich sind, wir sind immer irgendwo und irgendwie in einem System drin, egal ob wir unser Auto tanken, eine Flasche Wasser trinken oder aufs Klo gehen. Immer nähern wir ein System.

Die Frage ist, wieso triggert es diese Menschen, dass ich mir einen Film mit Tom Cruise anschaue. Ich glaube, den Grund zu kennen. Es spiegelt ihm nur wider, wie verkappt und gefangen er in seinen eigenen Systemen ist.

Er kann seine Verklemmtheit in seinen Systemen aus Angst und Furcht nur dann sehen, wenn ich etwas „Un-Heiliges“ tue…Wer hat denn gesagt, dass ich heilig sein will?

Ich will Mensch sein, einer, der glücklich ist und mit jedem Tag etwas mehr versucht, dass eigene Glück nach außen zu transportieren und aus dieser Erde einen besseren Platz zu machen.

Kein Englisch bitte!
Anderes Beispiel: Dir ist mit Sicherheit aufgefallen, dass ich die englische Sprache liebe und sie oft einsetze, ob in meinen Texten, Skripten oder Workshops. Ich finde, dass gewisse Dinge in Englisch energetisch „besser“ rüber kommen.

Wir wissen alle, dass Englisch in der Zukunft immer wichtiger sein wird und dafür sorgen wird, dass wir näher rücken und mit Menschen aus verschiedenen Ländern besser kommunizieren können.

Englisch hilft uns das Gewohnte zu verlassen und unsere Herzens-Tore auch anderen Völkern zu öffnen.

Nichtsdestotrotz finden verspannte Esoteriker die Verwendung von englischen Begriffen sehr „unspirituell“. Diese Art von Amerikanisierung würde unsere Gesellschaft verwässrigen. Das will und kann ich nicht verstehen.

Wenn man so denkt, verschließt man sich gegenüber der gesamten Welt. Man verhindert das einfachere Eins-Werden auf der Erde über die sprachliche Ebene.

Zudem ist es schlichtweg Diskriminierung und Verurteilung, auch gegenüber Menschen, die zweisprachig aufwachsen und einen englisch sprechenden Elternteil haben.

Liebe Esoteriker, macht euch locker. Ich bevorzuge es in jeder Sprache zu sprechen, die Sprachen zu mischen, so wie ich es will – denn eigentlich ist mir egal, welche Sprache ich nutze, mein Fokus liegt darauf, immer auch mein Herz sprechen zu lassen. Und das tue ich in der Tat, auch in diesem Artikel…

Wie kannst Du das bloß essen?
Und es geht noch weiter: Die ewige Diskussion, ob vegan, vegetarisch oder wie auch immer man sich heutzutage als spirituell korrekter Mensch zu ernähren hat. Für mich gibt es da ganz klar, nur eine einzige Antwort: Ich esse, das, was mir gut tut. Ich höre auf, zu essen, wenn ich satt bin. Ich esse, niemals in einer emotionalen Imbalance.

Ich missbrauche Essen nicht zu Zwecken der emotionalen Bedürfnisbefriedigung. Ich esse immer in der vollen Verantwortung für alle Lebewesen. Punkt.

Wenn Menschen dies einhalten würden, würde alles besser laufen. Du weißt, dass ich mich nicht, vegan ernähre. Ich esse Eier und Fisch. Wieso? Weil es mir gut tut und weil ich festgestellt habe, dass ich die maximale Power daraus ziehen kann und dadurch meinen Job auf der Erde besser und schneller erledige und somit auch einen besseren Beitrag an eine friedvollere Erde leisten kann.

Was würde es mir bringen, meine Ernährung komplett auf vegan umzustellen, mich miserabel und schlapp zu fühlen und dadurch auch kostbare Energie und Lebzeit zu verschenken, die ich eigentlich in meine Lebensaufgabe hätte investieren können?

Fazit: Lass mich bitte essen, was ich will, wie ich will, wie oft ich will, wie viel ich will und mit wem ich will. Ich trage die Verantwortung für mein Tun und Nicht-Tun. Danke.

Willst Du noch mehr? Ja, es gibt noch mehr. Ich möchte da jetzt nicht zu weit ausschweifen, aber es ist schon „heftig“, was noch so auf einen zukommt, wenn man in die Öffentlichkeit geht. Nichts ahnend postet man ein Foto von sich, wo man erkennen kann, dass ich meine Achselhaare entferne.

Einige Momente danach, kommt die Verurteilung als Kommentar, wie ich mich denn enthaaren könnte, ich müsste doch „natur-belassen“ rumlaufen. Und wieso würde ich mich denn „so stark“ schminken? Das wäre nicht spirituell und man erkenne ganz genau, dass ich versuchen würde, etwas zu verbergen.

Es wird noch besser, Achtung. Wir (Jeffrey und ich) posten ein Video in dem wir nach einander sprechen.

Wenige Momente danach werden wir implizit gefragt, ob wir eine Sekte sind, da wir so ähnlich sprechen und wir wären ja nur eine Kopie von einander. Wie kann man bitte nicht aufeinander abfärben und sich gegenseitig inspirieren, wenn man schon einige Jahre zusammen lebt und arbeitet? Und nein, wir sind keine Sekte.

Ich gehe gerne und oft auf Reisen und möchte die Erde entdecken. Das passt natürlich dem verspannten Esoteriker gar nicht. Luftverschmutzung und etc. würde ich dadurch verursachen und das ist natürlich nicht spirituell.

Am coolsten finde ich die Verurteilungen von Technik und Co. Es gibt ja tatsächlich noch Menschen, die sich gegenüber jeglicher Form von Technik versperren und das Böse darin sehen. Was denkt ihr denn nutzen die hoch entwickelten Zivilisationen im Weltall, um auf intelligente Art und Weise mit der Quelle zu arbeiten? Natürlich Technik, hochentwickelte Technik, die sie mit mentaler Kraft koppeln.

Das ist genau die Entwicklung, die auch aus der Geistigen Welt für uns vorgesehen wurde. Wir müssen an diesem Punkt auch ganz klar sehen. Das Böse ist nicht die Technik, sondern das, was im Menschen schlummert und die Technik zu unintelligenten und unbewussten Zwecken nutzen möchte.

Genau so ist es mit Geld. Geld ist reine Energie. Aber in den Händen und Köpfen von „ohnmächtigen“ Menschen kann Geld „Böses“ anrichten.

Und das Beste kommt zum Schluss: Ich bin immer sehr klar in meinen Grenzen und in der Kommunikation meiner Bedürfnisse und sehe darin auch ein Erfolgsrezept. Bevor ich mich auf etwas oder jemanden einlasse, muss mein Herz 100% ja dazu sagen. Falls nicht, lasse ich mich nicht darauf ein.

Verspannte Esoteriker empfinden diese Klarheit meiner inneren Haltung gegenüber meinem eigenen Leben „unspirituell“. Das wäre in ihren Augen sehr hart. Liebe Menschen, wir brauchen keine Weichspül-Esoteriker mehr, die nicht wissen, wer sie sind, was sie wollen und was ihr Weg ist. Diese Menschen sind weit entfernt von ihrer eigenen Authentizität.

Wir brauchen „echte Menschen“, die nicht heilig tun, einfach nur irgendwelches Zeug nach plappern, das sie aufgeschnappt haben, und ja immer lächeln und zu allem Ja und Amen sagen.

Die Welt braucht Dich,
in deiner klarsten und direktesten Version,
mit einem klaren Ja zu dir selbst und deinem Herzen,
mit unendlich viel Offenheit für alle Lebensweisen und Ansichten,
mit deinem Mut zu Freiheit,
mit deinem Mut, zu dir selber zu stehen,
mit gesundem Egoismus, um auch mal Nein zu sagen.

Ich möchte den Artikel mit eine Lächeln und mit Liebe abschließen. Es könnte sehr schnell passieren, dass du denkst, dass der Artikel aus Frust oder Wut entstanden ist. Das ist keineswegs so.

Ich habe ihn aus purer Liebe geschrieben, Liebe zu mir, Liebe zu Dir und aus dem inneren tiefen Glauben heraus, dass wir es jeden Tag etwas mehr schaffen können, ein Licht für die Erde zu sein, in dem wir wir selber sind…

In Liebe
Bahar Yilmaz

 


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