Unendlichkeit praktizieren

The Four Winds - Autor bei ViGeno

Unendlichkeit praktizieren

 

von The Four Winds -

 

Wir sind biologisch programmiert, Unendlichkeit kosten zu können. Es ist in unseren Genen kodiert. Unsere Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, sind Millionen von Jahre alt. Sie haben ihre eigene DNA, getrennt von unserer.

Sie wurden uns von unseren Urgroßeltern und durch unsere Eltern übermittelt und werden durch unsere Kinder in die Zukunft übertragen.

Unsere Gene, die unsere DNA enthalten, sind ebenfalls darauf programmiert, Unendlichkeit zu erforschen. Einige Biologen behaupten sogar, dass wir nicht mehr als warme, flockige Fahrzeuge für unsere Gene sind.

Wir tragen sie von Geburt an durch unsere Lebensjahre hindurch und übergeben sie an unsere Kinder.

Eigentlich werden wir in der Minute, in der unsere Gene in die nächste Generation springen, für die Evolution unbrauchbar. Das Leben strebt nach einer ununterbrochenen Kette der Ewigkeit, von der wir nur ein kleines Bindeglied sind. Beobachtungen wie diese, ließen Nobelpreisträger Dr. Jonas Salk beobachten, dass während der Tod das Individuum einfordert, Unsterblichkeit zu der Art gehört, die unaufhaltsam weiter fortdauert.

Wir alle leben eine endliche Anzahl von Jahren. Doch die Spezies Mensch hat das Potenzial, viele Hunderttausende von Jahren zu leben. Biologische Unsterblichkeit kann nur von unserer Spezies erlebt werden und nicht von dir und mir persönlich. Aber es gibt eine andere Art der Unendlichkeit, die wir erfahren können.

Die pelzigen, kleinen Säugetiere, aus denen sich schließlich die Menschen entwickelten, sind weniger als 100 Millionen Jahre alt, dennoch gibt es die DNA in der einen oder anderen Form schon seit nahezu 300 Millionen Jahren. Jedes Lebewesen auf der Erde nutzt sie um die Vorgaben, die den Körper erschaffen und unterstützen, zu bewahren.

Jeder DNA-Strang in unserem Körper ist Millionen von Jahre alt! Mammutbäume werden davon informiert, ebenso wie die Wale und die Sonnenblumen. Die DNA-Stränge in unseren Genen erinnern sich an ihre außergewöhnliche Flugbahn durch die Zeit. Während wir im Mutterleib waren, lebte jeder von uns innerhalb der ersten sechs Monate der Schwangerschaft die gesamte Entwicklungsgeschichte unserer Spezies. In den ersten Wochen formt uns unsere DNA in lange, dünne Würmer ohne einen erkennbaren Kopf oder Gliedmaßen.

Später scheinen wir kleine Nagetiere zu sein. Nur in den letzten drei Monaten sehen wir im Mutterleib deutlich menschlich aus. Die Biologie bezeichnet den Lebenszyklus als das Zusammenfassen der Abstammungsgeschichte. Die Doppelhelix des Lebens erinnert sich an jede Form und Gestalt, die unsere Spezies gewesen ist, ebenso treibt sie uns unaufhaltsam zu dem, was wir werden.

Das Material, das unsere Körper ausmacht, ist weit älter als unsere DNA. Jedes Atom in jeder Zelle unseres Körpers ist älter als fünfzehn Milliarden Jahre und war schon seit dem Urknall da. Nicht ein einziges von diesen Atomen verbleibt mehr als acht Monate in uns. Was wir heute als Haut, Haare oder Knochen erkennen, war gestern ein Orka, See oder Stein. Morgen wird es Erde oder Mais sein.

Wir tauschen ständig Teilchen, Atome und Energien mit der gesamten Schöpfung. Die gleichen Teilchen, die uns stärken, stärken auch die Sterne und werden für immer alles Lebens stärken. Auf diese Weise entkommen wir persönlich der Unsterblichkeit und gehören in gewissem Sinne alle einem unendlichen Strom des Lebens an, der sich durch uns hindurch spült und uns wie Wassertropfen in Richtung Meer trägt.

Für die amerikanischen Ureinwohner war das Verständnis unserer Verbundenheit mit der ganzen Schöpfung enorm aufschlussreich. Jede Person wusste, dass sie niemals aufhörte zu existieren, dass sie lediglich die Gestalt wechselte. Sie wusste, dass ein wesentlicher Teil von ihnen unveränderlich blieb, selbst als die Atome in ihrem Körper im ganzen Universum wiederaufbereitet wurden.

Sie verstand ihre leuchtende Natur auf die Weise, wie es mein alter Indiolehrer tat. Dieses Verständnis konnte nicht allein durch den rationalen Verstand erlangt werden. Der Bauch und das Herz mussten es ebenso wissen. Jede Körperzelle musste ihre Vernetzung mit den Bäumen, den Felsen, den Flüssen, den Sternen, dem Ganzen erkennen, so sicher wie wir wissen, dass wir leben, weil wir atmen.

Die Medizinleute wussten dies. Sie haben es erfahren. Sie sprechen von dem Unterschied zwischen dem Aneignen von Informationen und dem Haben von Weisheitswissen. Information ist zu wissen, dass Wasser aus H2O besteht, oder zu begreifen, dass jedes Atom in unserem Körper seit dem Urknall existiert. Weisheitswissen versteht das Wasser so gut, dass wir es regnen lassen können oder in der Lage sind, unsere leuchtende Natur bis an den Anfang der Zeit aufzuspüren oder bis in unsere Vorsehung zu verfolgen.

Die Medizinleute, mit denen ich studierte, glauben, dass wir Unendlichkeit durch die Bewusstwerdung unseres leuchtenden, unveränderlichen Selbst erleben können. Die meisten von uns haben diese Chance nur kurz vor dem Ableben. Wir wissen nicht, was uns am Ende unseres Lebens erwartet, so dass wir den Tod fürchten. Wir halten den Tod für eine begrenzende Erfahrung.

Dadurch sind wir schlecht ausgerüstet, um vollkommen in die Erlebnisse, die uns jenseits dieser physischen Existenz erwarten, eintreten zu können. Die westliche Medizin ist so zwanghaft damit beschäftigt, den Tod um jeden Preis hinauszuzögern, dass sechzig Prozent aller Gesundheits-Dollar in den letzten acht Monaten des menschlichen Lebens ausgegeben werden.

Für Energiemedizin ist der Tod ein Eingang, den wir alle durchschreiten, um unsere Reise in die Unendlichkeit fortzusetzen. Für die meisten ergibt sich erst im Moment ihres Ablebens die Möglichkeit, ihre leuchtende Natur zu erleben, wenn sie den Körper hinter sich lassen, den sie für wenige, kurze Jahre bewohnt haben. Durch das völlig unvorbereitet Sein verfehlen leider die meisten von uns die Gelegenheit, wenn sie ankommt, und werden durch den Sterbeprozess selber überwältigt.

Die Huachipayre-Medizinleute vom oberen Amazonas glauben, dass sie bewusst in die Sphären über den Tod hinaus reisen können. Sie erleben symbolisch ihren Tod, werden sich ihrer leuchtenden Natur bewusst und reisen in der Geisterwelt.

Viele der Übergangsriten der Antike, einschließlich der ägyptischen, griechischen und syrischen, waren darauf ausgerichtet, ein neues Mitglied durch einen Prozess des symbolischen Todes zu führen, wo es aufhörte, sich mit dem Ego oder dem kleinen Selbst zu identifizieren. Es gibt Hinweise darauf, dass die Grabkammer in der Cheops-Pyramide diesem Zweck diente.

Andere Medizinleute, darunter der alte Indio, der mich die Heilmethoden lehrte, aus der sich die Lichtkörper-Schule und meine Bücher entwickelten, glauben, dass du nicht die Hilfe von Pflanzen oder auch komplizierten Todesriten brauchst, um deine leuchtende Natur zu entdecken und die große Reise nach dem Tod zu entschlüsseln.

Das heutige Erleben unserer Illumination kann den Körper wandeln und die Seele heilen. Die Erfahrung der leuchtenden Natur kann die Art und Weise, wie wir heilen, sterben und selbst wie wir altern, verändern.

Alberto Villoldo

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