Alles unter einem Hut - Element Ich als Mensch

Martina Kohler Lang - Autorin bei ViGeno

Alles unter einem Hut - Element Ich als Mensch und meine Elemente.

 

von Martina Kohler Lang -

 

Alles unter einem Hut - Element Ich als Mensch und meine Elemente.
Nimm ein kleines Notizbuch zur Hand. Das Buch wird dich wenn du magst auch noch weiter begleiten, damit zu arbeiten und deine Lage zu analysieren, anzupassen und zu überprüfen. An sich zu arbeiten bedeutet, sich selber gegenüber ehrlich zu sein und bewusst daran zu arbeiten, die Defizite zu begutachten und zu verändern.

Die Ressourcen, also die eigenen Stärken zu erkennen, auszubauen und daraus Energie zu schöpfen.

Um einen ersten Überblick über deine Situation zu bekommen, erstelle folgende Liste: 

Erstelle die Liste so, dass du genügend Platz hast, in die Zeilen zu schreiben.

Gehe nun zum ersten Feld „ Element-Bezeichnung“ . Hier trägst du das Element ein, das du behandeln möchtest ( Familie, Mutter, Partner...)

Im zweiten Feld zeichnest du ein Symbol ein, das das Element symbolisiert. Wähle etwas für dich aus. Benutze Farben, zeichne große einzelne Symbole, die du gut wiederholend zeichnen kannst. ( Herz, Stern, Gesicht..)

Im Feld + schreibst du hinein, was dich bezüglich dem Element, wie du es jetzt lebst und umsetzt positiv berührt. Was läuft gut? Was gefällt dir daran?

Im Feld – notierst du dir, welche Anteile in der Umsetzung in diesem Element dich nachdenklich stimmen. Was gefällt dir nicht? Was möchtest du nicht mehr? Was soll sich verändern?

Im nächsten Feld rechnest du grob durchschnittlich aus, wie viel Zeit dieses Element dich beansprucht. Rechne nicht lange, entscheide dich schnell für eine Zahl. Wir bearbeiten das ganze über eine längere Zeit, dies ist nur eine Einschätzung.

Das nächste Feld fordert deine Gedanken etwas. Überlege dir, mit welchem Element das vorne genannte kompatibel ist.

Achtung, diese Zeile füllst du erst aus, wenn du die anderen Elemente alle eingeschrieben hast, denn so kannst du das Symbol des kompatiblen Elementes benutzen und hinein zeichnen.

Die letzte Zeile bietet dir die Möglichkeit Notizen zu machen. Was kommt dir dazu noch in den Sinn? Bist du in einer Veränderungsphase in diesem Element und möchtest hier notieren, was sich bereits verändert hat oder welche Schritte du gehen wirst?

Möchtest du ein Symbol hinein zeichnen oder ein Gesicht zeichnen, wie dein Gefühlszustand bezüglich dem Element momentan ist? Die letzte Zeile gestaltest du nach deinen Wünschen, was du für wichtig hältst, einzutragen.

Nach der ersten Einschätzung hast du einen kleinen Überblick.

Vorsicht, vergiss nicht, dass du auch noch schlafen, essen und andere kleine Tätigkeiten hast, die du vielleicht nicht eingetragen hast.

Es kann sein, dass du zur genauen Übersicht ein Element einfügst mit dem Namen: Element Schlafen, oder Element Haushalt.

Vielleicht hast du ein Element Alltag, in das du Hygiene, Essen, Haushalt, Einkauf einteilen möchtest. Wir sind nicht in der Mathematikstunde, also mach es dir nicht zu kompliziert.

Der Tag zählt 24 h, doch in deiner Liste geht es nicht darum, jede Minute zu kontrollieren. Nimm die Elemente und bearbeite sie. Wenn dir der Platz zu eng ist, kannst du pro Element ein Blatt nehmen und großzügiger schreiben und zeichnen, Etwa so:     

Nach der ersten Einschätzung, kannst du das Einschreiben jeweils abends nach deinem Tag in einer Form Tagebuch eintragen. So kannst du nach etwa einem Monat die Durchschnittliche Zeit gut beobachten.

Außerdem ist nach einigen Wochen besser sichtbar, wie du dich in welchem Element fühlst und woran du etwas verändern möchtest.

Du hast gerade angefangen dich damit auseinander zu setzen. Meistens fällt uns auf, wenn wir uns auf einen neue Aufgabe konzentrieren, dass wir den Blick darauf vorerst schärfen müssen, um vollumfänglich die Lage begutachten zu können.

Was fällt dir auf?
Wie fühlst du dich bei deinen Entdeckungen?

Gefällt dir dein Leben wenn du es begutachtest?
Hast du kleinere oder grössere Themen, an denen du arbeiten möchtest, und nun, nachdem du dich eine Weile damit beschäftigst hast erkannt, worin du dich verlaufen hast?

Ein weiterer Schritt gehen wir nun in die Analyse. Jedes Element in dem wir uns bewegen wird detailliert bearbeitet. Die Leser unter euch, die aus einem Pflegeberuf kommen, werden das System eines Pflegemassnahmeplanes kennen. Hiermit entschuldige ich mich bei euch, dass ihr nun auch in der Freizeit mit einer ähnlichen Struktur in Berührung kommt. Seht es als Chance.

Eine weitere Tabelle wird gezeichnet: 

Die Zeilen sind so eingeteilt und mit Titeln versetzt, dass du selber verstehst, worum es nun geht. Auch hier solltest du diese Elemente, bei denen dringend eine Veränderung deiner Seite erwünscht ist dies täglich als Tagebucheintrag notieren.

Denke daran. Hier geht es um deine Situation, um deine Veränderungen.

Es funktioniert nicht, wenn du in die Sparten Namen anderer einträgst. Du möchtest an einer Stelle etwas verändern, dass im Zusammenhang mit einem Menschen deiner Umgebung steht, dass nimm dir vor, wie du damit umgehen kannst, dass sich die Lage verbessert.

Du kannst nur dein Verhalten und deine Einstellung verändern, nicht dein Gegenüber. Manche unter euch möchten gerne einen Zeitrahmen festlegen, bis wann was erledigt sein soll, vielleicht sogar ein Überprüfungsdatum, bei dem ihr nachseht, wie es geklappt hat.

Entscheide du für dich selber, ob du das möchtest. Gibt es dir die nötige Struktur das Thema zu bearbeiten, dann setze dir ein Zeitlimit. Setzt es dich unter Druck, dann gehe Schritt für Schritt und beobachte dein Wohlbefinden dabei.

Vielleicht hast du bemerkt, dass ich auf die Wünsche der Leser, aus meiner Umfrage noch nicht eingegangen bin. Die Thematik Spiritualität oder Fähigkeiten habe ich noch gar nicht mit eingeflochten.

Hast du bei deinen Übungen und Notizen das Thema schon von dir aus eingefügt?

Wieso habe ich noch nicht darüber geschrieben? Für mich ist wichtig, erst die Elemente durchzugehen die deinen Alltag bereits länger, vielleicht schon viele Jahre begleiten.

Nebst dem Einflechten der vielleicht neu erworbenen Fähigkeiten oder fühlbaren Veränderungen um dich herum ist es mir zusätzlich wichtig, die Definitionen und Grundsätze im Umgang mit der Sensitivität genauer mit dir zu bearbeiten. Viele Worte, wie „spirituell“, „medial“, „intuitiv“, „sensitiv“, „hellsehen“,  und viele mehr werden im falschen Zusammenhang angewendet.

Die Unterschiede zu kennen, damit wir sie in unsere Elemente einfließen lassen können sind mir sehr wichtig.

Das Angebot ist sehr groß, in welchem wir uns weiter entwickeln, uns entdecken oder Begegnungen erleben können.

Doch was ist was und wo finde ich das Thema, was mich wirklich berührt? Was kann ich mit mir selber identifizieren und wo finde ich vielleicht länger verborgene Fähigkeiten in mir wieder.

Und außerdem: Wo darf ich wann was anwenden ohne jemanden zu verletzen? In welchen Bereichen kann ich was einfließen lassen, und trotzdem dem Element in dem ich mich befinde treu bleiben?

Die Faszination der Erlebnisse während Seminaren oder das Versprechen eines besseren Lebens bei einem Vortrag, von einem Menschen, der sich täglich mit einem bestimmten Thema befasst kann uns verunsichern und ungeduldig machen.

„Der Mann auf der Bühne hat davon gesprochen, wenn ich mir jeden Tag eine halbe Stunde Meditation mit seiner CD gönne, sehe ich das Leben viel positiver, was mein ganzes Leben in allen Bereichen erleichtert.“

Wenn es so einfach wäre, würde ich jetzt nicht an diesem Buch sitzen und dir leider die Hoffnung nehmen, dass es nicht möglich ist, sich mit einer Übung, so schön die auch sein mag, das ganze Leben zu versüßen, ohne in den einzelnen Elementen mit viel Kraft und ehrlichem Blick daran zu arbeiten, dass sich die Situation verbessert.

Wir kommen zu allen diesen Themen, die dich begleiten können, den schönen Erlebnissen, den möglichen und unmöglichen Auslösern, die ein Phänomen bringen kann, und welche Elemente wie kompatibel sein können, sodass du dich mit dir selber, allen deinen Elementen und den Fähigkeiten wohl fühlst dabei.

Nun aber doch noch kurz zurück zur Bearbeitung deiner Listen. Wie weit bist du?

Konntest du einen Einblick mit weiterer Verfolgung und vielleicht sogar Veränderung wahrnehmen. Welche Beobachtungen hast du gemacht und wo kommst du nicht weiter?

Als ich erwähnte, dass du keine Namen eintragen sollst, da du nur für dich selber Veränderungen in deinem Verhalten vornehmen kannst zeigte ich dir auf, dass du niemanden um dich herum verändern kannst.

Wenn du allerdings vor einer Mauer stehst und nicht weiter kommst, kann dies bedeuten, dass du vielleicht Hilfe entgegen nehmen solltest. Wen kennst du, der dir bei dieser Hürde eine begleitende Hand bieten könnte?

Wenn du in diesem Zusammenhang andere Namen in die Liste schreiben möchtest, ist dies in Ordnung.

Frage aber jeweils zuerst denjenigen, ob er sich in der Lage fühlt und den Schritt mit dir gehen möchte, um dein Ziel, das du ihm erklärst erreichen zu können.

Du kannst von privaten Personen, von Partner, Freunden, aber auch von Arbeitgeber, von Fachpersonen, Ärzten bis hin zu Gemeinschaften oder Verbindungen unterstützt werden.

Wichtig dabei ist nur, dass diejenigen, die du gerne an deiner Seite hättest, die Mauer zu durchbrechen selber entscheiden können und sollen, ob es ihnen möglich ist und sie sich das zutrauen, dich zu begleiten.

Klar, wenn du aus irgendeinem Grund zu einer Laboruntersuchung gehen musst, ist es selbstverständlich, dass du dich bei deinem Vertrauensarzt meldest und er die ersten Untersuchungen oder Beurteilungen durchführt, dich weiter behandelt oder dich zu einem Spezialisten überweist.

Er muss nicht in erster Linie Lust haben dich u begleiten, er wird es tun, da du seine Patientin bist und dies seine Arbeit ist, sich um die Klienten zu kümmern und sie zu untersuchen und behandeln.

Die Führung der Listen, deren Auswertungen und das Verfolgen eines Zieles, den Weg in Angriff zu nehmen und sich wieder nach der neuen Situation umzusehen dauert bei jedem von euch unterschiedlich.

Vielleicht begleitet dich dieses Buch mehrere Monate, da du immer erst weiter liest, wenn du einen Schritt abgeschlossen hast.

Vielleicht liest du das ganze zuerst durch und gehst danach mit kurzem Blick zurück in die Kapitel deine Elementen- Übersicht an.

Wie auch immer du deine Elemente bearbeiten möchtest oder dir das Buch einfach aus Interessengründen durchliest, aber glücklich bist mit dem was du hast und wie du lebst, es ist und bleibt ein Teil an dir hängen, dich mit dir selber auseinander zu setzen.

Eventuell jetzt, bei anderen erst in ein paar Jahren, doch der Inhalt dieses Buches wird dir eines Tages in den Sinn kommen und dich daran erinnern, dass du dich in verschiedenen Elementen bewegst.

Nimm für dich aus den Zeilen, was für dich notwendig ist, dein Leben zu leben. Dich selber zu sein und dir treu zu bleiben, das ist mein Ziel dabei.

Herzlichst  Martina Kohler Lang

Alle Artikel zum Thema "Alles unter einem Hut" findest Du hier

 


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