Liebe, Sexualität & Partnerschaft - Potenzial befreiter Liebe

Gerd Bodhi Ziegler - Autor bei ViGeno

Liebe, Sexualität und Partnerschaft befreit leben -
Wer LIEBT, hat ALLES - Potenzial befreiter Liebe.

 

von Gerd Bodhi Ziegler

 

Wer LIEBT, hat ALLES - Liebe, Sexualität und Partnerschaft befreit leben - (Das neue Buch von Gerd Bodhi Ziegler)
Das Potenzial befreiter Liebe in verbindlichen Partnerschaften.
Liebt einander, doch seht zu, dass die Liebe keine Fessel wird, sondern eine wogende See zwischen den Stränden eurer Seelen. Gebt eure Herzen, aber nicht in die Obhut des anderen. Denn allein in der Hand des Lebens liegen eure Herzen.“         Khalil Gibran

Der Wunsch, miteinander zu verschmelzen
Es gibt die Schilderung eines deutschen Psychiaters, der die Eiskunstvorführung eines Zwillingspaares beschreibt. Ihn faszinierten gar nicht so sehr die perfekte Synchronizität der Eislauffiguren als vielmehr die überschäumende Begeisterung des Publikums.

Helmuth Kaiser stellte fest, dass dieselbe Wirkung auch von Synchronschwimmern oder anderen Tanzformationen ausgeht, bei denen sich die Bewegungsabläufe in perfektem Gleichklang vollziehen. Die Magie, die solchen Vorführungen zugrunde liegt, hat offensichtlich etwas an sich, was die Menschen entzückt und begeistert.

Es ist, als ob zwei oder mehr Körper ihre getrennten Identitäten auflösen, sodass sie von einem einzigen Geist gelenkt werden. Sie scheinen als Einheit in einem größeren Ganzen aufzugehen. Dabei fühlen und erleben die zuschauenden Menschen überwältigend das In-Erscheinung-treten einer spirituellen Dimension, die tief in ihnen eine Erinnerung wachruft.

Dieser Wirkkraft kann und will sich kaum jemand entziehen, weil sie auf eine übergeordnete, in jedem schlummernde Wahrheit hinweist.

Diese Berührungen mit dem Göttlichen durfte ich in einigen mich und mein Leben verwandelnden Liebesbegegnungen erfahren. Hier schlummert ein großes Potenzial für unsere Partnerschaften, sofern die Verbindung der Liebenden auch auf diese Dimensionen ausgerichtet ist. Dieser heilige Raum verbindlichen Miteinanders berücksichtigt natürlich auch alle irdischen, für die Erfüllung unseres Menschseins äußerst wichtigen Erfordernisse und Verpflichtungen.

Helmuth Kaiser ordnete dieses Phänomen seiner Denkweise als Psychiater unter und nannte es „Verschmelzungsphantasie“. Verliebte Menschen wollen miteinander verschmelzen. Doch nur Bewusstheit und wahres Liebenlernen können den Verschmelzungswunsch in eine echte Erfahrung von Einheit verwandeln.

Immer wieder ist es mir ein Anliegen daran zu erinnern, dass die erste und wichtigste Partnerschaft die mit uns selbst ist, mit unserem menschlichen So-Sein sowie mit unserer göttlichen Natur. Je tiefer und verbindlicher wir uns dieser ersten Liebe öffnen, desto erfüllender kann sich auch der gemeinsame Weg in der menschlichen Liebe entfalten.

Die Vereinigung unseres Menschseins mit dem Göttlichen zu erleben, in dieser Einheit zu wachsen, sie zu verkörpern und auszudrücken, ist unser aller höchste Bestimmung und Erfüllung. Dabei spielt es keine Rolle, wie sich dies in unserem Leben entfaltet: ob im Alleinsein, in essenziellen Liebesbegegnungen oder in einer dauerhaften, verbindlichen Partnerschaft.

Jeder Weg, den uns unsere Seele führt, hat seine wunderbaren und schmerzhaften Seiten und ist voller Herausforderungen und Geschenke. Wenn diese angenommen werden, erfüllt sich die Liebe.

In langfristigen Liebesverbindungen ist es äußerst hilfreich, wenn für beide die innere Ausrichtung auf das Höchste an erster Stelle steht oder sich dorthin entwickelt. Dann hat eine Partnerschaft einen soliden Boden, auf dem alle Lernschritte, zu denen immer auch Auseinandersetzungen, Konflikte und zahlreiche Herausforderungen gehören können, gemeistert werden.

Fehlt jedoch diese geistige Verbundenheit, so kann sich das, was anfangs als Anziehung und Liebe erlebt wurde, irgendwann in ein Schlachtfeld verwandeln oder in ein dumpfes unlebendiges Nebeneinander münden. Nur mit einer gemeinsam vorhandenen oder gefundenen  Ausrichtung kann sich eine Ehe oder Partnerschaft über lange Zeiträume hinweg lebendig, kreativ und erfüllend entwickeln.

Ist eine solche Gemeinsamkeit vorhanden, stellen sich in allen menschlichen Bereichen erstaunliche Lösungen und Entwicklungen ein. Auch hier gilt das Bibelwort: „Trachtet am ersten nach dem Königreich Gottes, dann wird euch auch dies alles gegeben.“

Für die meisten von uns führt der Weg dorthin auch durch harte Prüfungen und erschreckende Todeszonen, in denen der innere Halt nicht beim anderen gesucht werden kann. Er muss tief in uns selbst gefunden werden. Verliebte sind daher noch keine Liebende, denn in der Regel müssen nach den Flitterwochen erst andere Lektionen bewältigt und verstanden werden. Die bedingungsfreie Liebe verlangt von den meisten Menschen erst einmal ein tiefes Einlassen auf die menschliche Liebe mit allen ihren herausfordernden Lernprozessen.

Die Vorstellung, dass sich die Liebenden in einer glücklichen Partnerschaft so verhalten sollten wie sich synchron bewegende Eiskunstläufer, ist natürlich eine Illusion. Ein solcher Gleichklang lässt sich im alltäglichen Miteinander unmöglich umsetzen. Vielmehr gilt es hier, die Fähigkeit zu entwickeln, dem anderen nahe zu sein, ohne den eigenen Raum zu vernachlässigen.

Zu einer echten Nähe gehört auch die Möglichkeit, sich aus dem alltäglichen Miteinander zu lösen, um einen eigenen Raum von Rückzug und Stille aufzusuchen.

Wenn wir uns in bestimmten Situationen nicht auch abgrenzen können, werden wir zwar ganz in einer Beziehung aufgehen, haben dann aber oft das Gefühl, uns selbst zu verlieren. Dies kann sich zur Vorstellung steigern, vom anderen vereinnahmt oder gar verschlungen und missbraucht zu werden.

Ein solches Erleben taucht vor allem dann auf, wenn wir entsprechende Verletzungen mit unseren Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen erfahren haben.

Verschmelzung und Symbiose sind lediglich Zerrbilder wahrer Einheit. Sie münden über kurz oder lang in Abhängigkeit, Selbstaufgabe und Aufopferung. Die meisten Menschen tragen ihre unerfüllten kindlichen Bedürfnisse in ihre Beziehungen und verlangen vom Partner, diese endlich zu erfüllen: „Ich erwarte von dir, dass du mich voll und ganz annimmst, so wie ich bin.

Gib mir bitte ein Gefühl von Sicherheit und Identität! Ich erwarte, dass du für mich da bist, wenn es mir nicht gut geht! Erfülle mir möglichst alle meine Bedürfnisse! Erst dann kann ich mich dir anvertrauen und öffnen.“ Dies zeigt den unreifen Versuch, in einer Paarbeziehung einen Schutzraum zu suchen um sich vor den Herausforderungen des eigenen Weges abzusichern. Damit ist aber der Sinn verfehlt, gemeinsam mit einem geliebten Menschen zu wachsen und zu reifen.

Lieben lernen beginnt daher nach der Verliebtheit, nämlich dann, wenn zwei Menschen sich bewusst entscheiden, den gemeinsamen Weg verbindlich zu gehen. Früher oder später sind beide ernsthaft herausgefordert oder kommen mitunter sogar an einen toten Punkt. Wenn das Paar nicht mehr auf Wolke sieben schwebt, besteht für beide die Aufforderung und Chance zur vertieften Selbstbegegnung. Nur dadurch wird die Fähigkeit, wahrhaft zu lieben und miteinander zu wachsen, sich mehr und mehr entfalten.

(…)

Mut zum Risiko
Mit einem geliebten Menschen innig verbunden zu sein, löst keineswegs wie von selbst alle Schwierigkeiten in der Liebe, der Sexualität und dem täglichen Miteinander. Es kann und wird uns kostbare innere Räume erschließen, aber glücklich machen kann ein anderer uns nicht. Glück ist die innerste Essenz unserer Wesensnatur. Liebe und Verbundenheit können zu einem gemeinsamen Weg werden, doch gehen muss ihn jeder selbst.

Liebevolle Nähe bedeutet nicht nur Harmonie und Freude. Sie bringt auch Auseinandersetzungen und schmerzliche Erfahrungen mit sich. Doch die Ausrichtung von bedingungsfrei Liebenden auf den gemeinsamen Weg in die All-Einheit befähigt sie, die Intensität von Liebe und Begegnung mit ihren Höhen und Tiefen anzunehmen. Sie werden immer wieder einen tiefen Sinn hinter den Schmerz auslösenden Situationen entdecken.

In herausfordernden Momenten entscheiden sie sich, ganz bei sich zu bleiben, sich selbst zu spüren und wenn nötig auch abzugrenzen, ohne sich zu verschließen. Auch können sie dann spüren, was es braucht, um heilende Nähe herzustellen oder was der stimmige Abstand ist, den es vorübergehend braucht. Dadurch entsteht Raum für ein echtes Miteinander und eine Atmosphäre von Vertrauen und Offenheit.

Wir erkennen, dass eine stimmige und klare Abgrenzung uns nicht wirklich vom anderen entfernt. Tatsächlich kommen wir uns durch diesen Ausdruck von Ehrlichkeit immer näher und entwickeln Klarheit in der Wahrnehmung unserer selbst.

Sich ehrlich zu zeigen, ist immer riskant. Doch für eine echte Liebesverbindung ist es förderlich, wenn wir uns unseren Partnern mit dem mitteilen, was uns bewegt. Natürlich will niemand missverstanden oder zurückgewiesen werden. Doch genau dies müssen wir mitunter riskieren, wenn wir uns vollständig angenommen, geborgen und frei fühlen wollen.

Es ist an der Zeit, uns dem anderen so zu zeigen, wie wir sind und empfinden, wenn wir echte Nähe und Intimität erleben wollen. 

Unsere Körperformen sind vergänglich. Eines Tages werden wir nicht mehr auf diese Weise zusammen sein. Dann zählt, ob wir uns wirklich erkannt haben und begegnet sind.

Die zunehmende Verletzlichkeit, die entsteht, wenn unsere Partner für uns wirklich wichtig werden, kann Nähe und Intimität sehr beängstigend machen. Wahrhaft zu lieben erfordert großen Mut. Offenheit und Hingabe kann stärkend und erfüllend, aber auch beunruhigend und verunsichernd sein. Intensive Nähe löst oft alles andere als Gefühle von Wärme, Sicherheit und Geborgenheit aus.

Doch der Mut zu diesem Risiko bildet die Grundlage für eine echte und dauerhafte Liebesverbindung. Vielleicht sollte jedes Paar, das sich für einen gemeinsamen, verbindlichen Weg oder sogar zu heiraten entschließt, dem gegenseitigen Versprechen zwei Sätze hinzufügen: „Ich werde immer Halt in mir selbst suchen und finden. Und obwohl ich damit rechne, dass alte Verletzungen in mir ausgelöst werden, will ich um der Liebe willen mit dir gemeinsam den Weg in das Licht der göttlichen Einheit weitergehen.“

Herzlichst
Gerd Bodhi Ziegler

Gerd Bodhi Ziegler, Bestsellerautor verschiedener Tarot-Begleitbücher stellt in diesem Buch vor, wie bedingungslose Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft zu einem befreiten Leben führen kann.

Dies lehrt er in auch in seiner engagierten Seminararbeit und begleitet Menschen auf ihrem Weg in diese Befreiung. Das, was er in seinem Buch beschreibt, kann man in seinen Seminaren unmittelbar selbst erfahren und erleben.

www.gerd-bodhi-ziegler.com

 


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