Unterschied Spiritualität & Esoterik 4

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Unterschied - Spiritualität & Esoterik – Ausrede 4

 

von Bruno Würtenberger -

 

Wenn Spiritualität zur Ausrede wird, dann bist Du nur noch ein Esoteriker
Ausrede 4: Ich lebe im Sein, im Hier und Jetzt
Ja genau. Das ist der Traum eines jeden Suchenden. Und genau dies Aussage kann optimal und unauffällig dazu verdreht werden, die eigene Tatenlosigkeit zu vertuschen und zur Tugend zu machen. Trotzdem scheinen sie es in dieser Welt sehr schwer zu haben.

Natürlich gibt es auch Nicht-Esoteriker die sich genau so verhalten und sagen: Ich kann in dieser Welt nicht mehr leben... jeden Tag zur Arbeit, das geht nicht mehr... überall sind zu viele Menschen... die Nachrichten zu brutal... und sie fühlen sich ein bisschen wie auf dem falschen Planeten in einer Welt, die nicht ihrer Wunschwelt entspricht.

Hier trifft es sich dann ganz gut, dass vor allem die Esoteriker auf alles immer auch eine Erklärung, eine Antwort parat haben. Spirituelle Menschen haben keine Antworten, sondern Fragen. Sie würden sich in so einer Situation zumindest fragen: „Was hat das mit mir zu tun?“ Es muss doch etwas mit mir zu tun haben, wenn ich es doch bin der es erlebt?! Hm... wie habe ich das bloß erschaffen? Und schon befinden sie sich auf einer spannenden Reise durch ihr eigenes Bewusstsein. Ehe sie es bemerken befinden sie sich inmitten eines so spannenden Abenteuers, dass sie ihre Depression glatt vergessen.

Achte doch mal... betrachte das gequälte Lächeln eines Esoterikers und vergleiche es mit dem schmerzverzerrten Gesichtsausdruck eine unzufriedenen Menschen! Du wirst kaum Unterschiede finden, vor allem in den Augen nicht.

Ach so ja, noch was: Sie vergessen immer leicht, dass es nicht immer nur um sie geht. Es geht nicht darum, dass sie im Sein hocken und sich von der Welt distanzieren. Es geht darum, diese Welt gemeinsam mit allen anderen weiterhin zu gestalten! Wenn wir schöpferische Wesen sind, wovon ich übrigens ausgehe, dann entspricht es auch unserem Naturell, zu erschaffen.

Erschaffen ist Tun und im salbungsvollen Wort ‚Nicht-Tun’ steckt mehr Arbeit als in jedem anderen Job. Natürlich wird es nicht als Arbeit oder Anstrengung empfunden, aber es ist eine vage Möglichkeit etwas zu beschreiben, was nicht ganz so leicht zu verstehen ist. Zumindest nicht mit dem Verstand.

Bewusstseinsforschung befasst sich auch nicht ausschließlich mit verstehen, sondern besonders  damit, die Dinge zu erfassen. Es ist letztlich nicht möglich etwas zu verstehen, bevor man es nicht erfasst hat.

Dies geschieht allerdings nicht auf bewusster Verstandesebene, sondern im Unterbewusstsein und somit in einer erweiterten Wahrnehmung des Gefühls. Und genau diesen Zugang erhält man dann, wenn man einmal wirklich Eins und wirklich im Jetzt mit einer Sache verschmolzen ist. Wer von dort wieder auftaucht, der ist ein anderer Mensch. Da ist etwas passiert! Es hat ihn verändert.

Und erst jetzt hat er ein echtes Problem! Welches? Tja, wie soll man das, was man im Gesamten erfasst hat, in einer so von Details bestimmten, materiellen Welt umsetzen? So hat schon mache Vision (ja, so nenne ich solche generell und gesamthaft erfassten Begebenheiten) Jahrhunderte benötigt um schlussendlich in dieser Welt manifestiert zu werden. Hier kommt es nämlich wieder darauf an, wie gut sich einer in dieser Welt hier, in der Materie, auskennt. Je besser einer die wirklichen Gesetzmäßigkeiten dieser Welt, die wahre Physik, kennt, desto schneller wird er das, was er ‚gescheut’ hat, umsetzen können. 

Große Erfinder, Wissenschaftler, Künstler und andere die Großes vollbracht haben – Visionäre also – sie waren Eins, sie waren im Hier und Jetzt. Und wer von den vielen, sich selbst als spirituell bezeichnenden Esoteriker haben jemals so etwas Großes vollbracht? Ich will nicht behaupten, dass es sie nicht gibt, aber mir persönlich ist keiner bekannt.

Esoteriker würden jetzt sagen, dass der Wunsch Großes zu vollbringen nur Ego ist. Damit haben sie auch völlig Recht. Aber Menschen, welchen so etwas zuteil wird, den Visionären, denen geht es zu aller letzt darum, dass sie das tun wollten. Es geschieht einfach. Sie wollten nie große taten vollbringen, sondern sie wollten etwas zutiefst erforschen und haben sich darin glatt verloren.

Ihre Faszination ist es, welche ihr Bewusstsein für großartige Leistungen geöffnet und sie ins Hier und Jetzt, mitten ins Sein hinein geworfen hat. Und es ist auch ihre Faszination welche andere mit der selben Idee, dem selben Traum anzustecken vermag so, dass sich die Idee auch nach ihrem Tode noch weiter entfalten konnten.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es immer zuerst um Ideen geht. Große Ideen oder eben Visionen, benötigen einen Träger. Das heißt: Mindestens die Faszination eines Bewusstseins. Allerdings muss das Massenbewusstsein der Menschen auch dafür bereit sein. Denn wir teilen hier eine Welt mit vielen anderen Geschöpfen die mit ihrer Schöpferkraft an der selben Welt mit gestalten in der wir alle leben.

Zumindest in irdischer Hinsicht. Und wenn dieses globale Bewusstsein bereit ist, dann finden sich fast auf jedem Kontinent gleichzeitig auch Visionäre, welche die selbe Idee, die selbe Vision empfangen.

Somit ist garantiert, dass sie eines Tages verwirklicht sein wird. Man kann einen Visionär unterdrücken, andere einschüchtern und ein paar sogar umbringen, aber einer entwischt immer. Und dieser sorgt dafür, dass die Vision, welche wichtig für die Menschheit ist, auch durchzudringen vermag. Die Vision stellt das Gesamte Wohl immer über das persönliche Wohlergehen des Trägers.

Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass es bisher so wenige Visionäre gegeben hat. Aber ich bin da ziemlich zuversichtlich. Ich denke, dass es nun immer mehr werden und dass wir bald Dinge und Fähigkeiten entwickeln werden, für welche man früher hunderte oder gar tausende von Jahren gebraucht hätte. 

Und vermutlich werden es die Esoteriker sein, welche zu all dem am wenigsten beitragen. Sie werden wohl weiterhin mal in allem zuerst die Gefahr entdecken anstatt ihre Aufmerksamkeit auf deren Nutzen zu richten. Und wie heißt es doch so treffen: What you resist, persists. Auf Deutsch: Wogegen Du Widerstand hast, das bleibt bestehen.

Und wenn es stimmt, was die Bewusstseinsforschung weltweit behauptet, nämlich: Energie flows where attention goes. Zu Deutsch: Energie fließt immer in Richtung der Aufmerksamkeit, dann erschaffen gerade sie sich eine Welt, in welcher Schmerz und Leid um einiges länger bestehen bleiben als sie eigentlich notwendig gewesen wären.

Herzlichst Bruno Würtenberger

 


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