Spirituell Leben - Teil 2

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Alles was vergänglich ist, ist nicht die Wirklichkeit.

 

von Bruno Würtenberger -

 

 

Spirituell Leben.
Wenn wir also von spirituell und nicht spirituell sprechen, dann gilt es zwischen Realität und Wirklichkeit zu unterscheiden. Realität ist materiell, Wirklichkeit ist spirituell. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass alles Materielle nur auf Grund des feinstofflichen Hintergrundes überhaupt bestehen kann, ist somit eigentlich alles spirituell. Materie hat keinen Bestand ohne den geistigen Inhalt welcher die Materie zusammen hält. In dem Moment also wo Materielles besteht, ist es gezwungenermassen spirituell.

Zieht sich der Geist der allem innewohnt zurück, dann wäre es materiell. Allerdings schreibe ich bewusst ‚wäre es’, denn in dem Moment wo es das wäre, existiert es bereits nicht mehr. Uii..., das hört sich für einige bestimmt verwirrend an. Materie ist also nur eine hypothetische Angelegenheit und somit auch nur hypothetisch möglich. Realität in diesem Sinne ist also nur so lange erfahrbar, wie sie spirituell genährt wird und wäre sie nicht weg wenn der Geist sie nicht mehr zusammen hält, dann wäre sie rein materiell.

Somit ist das Nichts eigentlich materiell wenn es dann existieren würde. Was es aber nicht tut. Gut, ich gebe zu, dass selbst ich dies zwei Mal lesen muss um mir bewusst zu werden, was dies bedeutet. Ich will es daher auch nicht ausführlicher erklären. Macht Euch bitte Eure eigenen Gedanken dazu. Am besten so lange, bis Ihr es versteht und somit bejahen könnt.

Wir haben in allen Dingen immer mindestens diese zwei Möglichkeiten: Wir können nach Widerspruch oder Zustimmung forschen. Wenn man etwas verstehen möchte, dann sucht man am besten nach Zustimmung. Wir wissen ja alle: Man findet immer das, wonach man sucht. Leider ist dies vielen nicht bewusst wenn sie sich so ihre Gedanken über etwas machen. Sie glauben dann eindeutige Beweise für oder gegen etwas gefunden zu haben und meinen, jetzt die Wahrheit zu kennen.

Dies ist ein großer Fehler den viele Bewusstseinsforscher begehen! (Die anderen sowieso.) Warum dies ein Fehler ist? Weil sobald wir glauben DIE Wahrheit gefunden zu haben – welche üblicher Weise bloß das bestätigt, was wir bisher geglaubt haben – die weitere Forschung verunmöglicht wird. Keiner sucht weiter als bis zur vermeintlichen ‚Wahrheit’. Leider. Wer aber wirklich weiter kommen will, der versucht sich selbst zu widersprechen. Ja, es müssen nicht immer die anderen sein welche uns widersprechen oder wir den andern. Es wäre in der Tat viel zielführender und ertragreicher sich anzugewöhnen sich selbst zu widersprechen.

Da die ‚Wahrheit’ immer größer ist als das bereits Bekannte, kämen wir dieser mit dieser Taktik um einiges näher. Ob wir die absolute Wahrheit jemals erreichen werden, bleibt ein Geheimnis. Meiner Meinung nach wäre dies erst dann möglich, wenn wir die gesamte Schöpfung bis zur hintersten Ecke und zum äußersten Rand durchleuchtet haben. Und ich wage zu behaupten, dass dies bisher noch keinem auch noch so erleuchteten Menschen je gelungen ist.

Schon alleine deswegen nicht, weil sich die Schöpfung mit jedem Augenblick verändert und vergrößert. Gut, Du magst jetzt anfügen, dass sie das vielleicht gar nicht tut. Stimmt, das mag sein. Es mag sein, dass das Universum oder die Schöpfung, viele nennen es auch ‚Gott’, Grenzen hat. Die Frage ist dann bloß: Was befindet sich dahinter?!

Wenn selbst ‚Gott’ begrenzt und somit lediglich eine Schöpfung wäre, dann müßte diese Schöpfung ebenfalls einen Schöpfer haben. Stimmt’s? Wenn das Universum irgendwo zu Ende wäre, was befindet sich denn dahinter? Du siehst also, schon sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt und der Kreislauf beginnt von neuem.

Dieselben Fragen stellen sich erneut und auch die nächsten Antworten führen wieder hierher zurück. Wir scheinen uns also damit abfinden zu müssen, auf gewisse Fragen keine definitive und ultimativ wahre Antwort zu bekommen. Ich meine, dass – obwohl das Universum die Antwort auf alles ist – sie dennoch vielmehr eine große Frage darstellt.

Die Schöpfung ist Antwort und Frage zugleich. Ein unlösbares Paradoxon. Kein Wunder erkennen Religionen da die Möglichkeit zu behaupten. Es kann ja keiner das Gegenteil beweisen. Somit kann also jeder behaupten was immer er will. Und Argumente die dafür sprechen finden sich immer und für jede auch noch so verrückte Theorie.

Menschen lassen sich leicht überzeugen. Im Notfall bedroht man sie einfach mit Schmerz, Leid, Tod und Verdammnis und schon lassen sie sich bekehren und zu Gläubigen machen. Ob sie es dann aber WIRKLICH sind, ist eine komplett andere Frage.

Nur eins ist sicher: So lange die Menschen von Angst geleitet sind, werden sie keinen Ausweg aus diesem scheinbar materiellen Gefängnis finden. Da wir uns alle in diesem Gefängnis befinden müssen wir leider annehmen, dass auch wir immer noch der Angst folgen. Ansonsten wären wir dieser Matrix längst entwischt und Leid würde nicht mehr existieren für uns. Auch dies ist ein eminent wichtiger Punkt innerhalb der Bewusstseinsforschung: Erstmal zu erkennen und auch anzuerkennen, wo man selber steht.

Es wird so lange keine Orientierung möglich sein – und zwar mit dem besten Navigationsgerät nicht – so lange wir nicht wissen, wo wir sind. Wo Du zum Beispiel das Matterhorn oder Paderborn findest, ob Du rechts oder links gehen musst kann ich Dir erst dann sagen wenn ich weiss, wo Du gerade bist.

Wer nicht weiss, von wo aus er seine Reise beginnt, dem kann niemand sagen in welche Richtung er zu gehen hätte um sein Ziel zu erreichen. Einverstanden?

Gut, dann stellt sich nun die Frage: Weshalb fällt es uns Menschen bloß so schwer zu sehen, wo wir WIRKLICH stehen? Mir ist noch kaum ein Mensch mit akkurater Selbsteinschätzung begegnet. Oder kennst Du jemand der genau weiss, wo er selber steht? Eben, und weshalb glauben wir denn immer, dass wir wissen wo wir stehen und wie wir wirklich sind?

Wenn dies stimmen würde, dann wüßte es ja jeder. Da wir bei andern aber klar erkennen können, dass sie sich in den meisten Fällen etwas vormachen zu sein was sie gar nicht sind, können wir getrost davon ausgehen, dass auch wir selbst uns in Bezug auf uns selbst täuschen. Dies zumindest wäre logisches Denken.

Wer behauptet nicht gerne, dass seine Argumente logisch sind? Hm..., es scheint mir also an der Zeit zu sein aufzuwachen. Man ist nicht automatisch wach wenn man davon träumt wach zu sein. Auch wenn es innerhalb des Traumes durchaus real zu sein scheint! Diese Grenze gilt es nun zu überwinden. Und wenn wir dies schaffen, dann eröffnet sich ein vollkommen neues und unbekanntes Universum jenseits der Frage ob etwas spirituell ist oder nicht.

Jenseits der Frage ob wir spirituell sind oder nicht. Wie könnte man denn jetzt, inmitten unserer Träumereien die Frage beantworten ob es besser wäre spirituell zu sein oder nicht? Keiner kann das sagen. Aber dennoch gibt es für unsere weiteren Forschungen einen hilfreichen Standpunkt, nämlich: Davon auszugehen, dass ALLES spirituell ist.

Dies bedeutet aber nicht, das Materielle zu vergöttern und sich einfach zu sagen, dass es ja auch spirituell ist nur um seine niederen Bedürfnisse mit ruhigem Gewissen weiterhin befriedigen zu können! Um dies alles richtig zu verstehen und in der Folge dann auch richtig anzuwenden benötigen wir ein neues Navigationssystem. Ich nenne es: NavIntuition.

Intuition ist das einzig funktionierende Navigationssystem wenn es um Orientierung geht wo nur die Zieldestination klar definiert ist. Daher ist es wichtig, diese aufs Beste auszubilden. Intuition ist übrigens weitaus mehr als bloß ‚auf sein Gefühl’ zu hören! Warum?

Weil unser normales Gefühl nicht rein ist. Es ist ein durch Meinungen, Erfahrungen, Überzeugungen und bisherigem Wissen vermischtes Konglomerat von Ängsten, Wünschen, Befürchtungen, Gedanken und Konzepten. Dieser Art von ‚Gefühl’ zu folgen kommt einer Lotterie gleich. Wenn ich also immer und immer wieder sage: Folge Deinem Herzen, Deinem Gefühl, dann beziehe ich das immer auf das reine Gefühl.

Ansonsten wäre es wohl vernünftiger auf die Vernunft zu hören. Ich bin zwar kein Freund der Vernunft, weil auch die meist nicht rein und klar ist. Ursprünglich war Vernunft und Intuition das Selbe. heute scheint Vernunft nur ein anderer Begriff für Verstand zu sein. Wäre alles so, wie es ursprünglich gedacht war, dann wäre es total einfach dem ‚richtigen’ Pfad zu folgen.

Man könnte in der Tat einfach auf sein Gefühl hören und würde nie fehlgeleitet werden. Die Entscheidungsgrundlage des Herzens ist jedoch dermassen weit von einem durchschnittlichen Verstand entfernt, dass es grundlegend ist, den Weg zum Herzen erstmal wieder frei zu machen.

Wie das genau geht, das wissen die wenigsten. Man muss dabei manchmal so hart und konsequent umgehen, dass sich kaum ein Seminaranbieter traut dies seinen Teilnehmern anzutun. Auch sie folgen hier der Angst und fürchten ihren Ruin durch unzufriedene Teilnehmer. Diese Angst gilt es jedoch zu überwinden und die Teilnehmer in diesem Sinne rücksichtslos zu unterstützen. Der Verstand weiss natürlich und sagt es auch, dass dies eine unmittelbare Gefahr für das eigene Geschäft darstellt.

Ja, auch Seminaranbieter verfolgen Eigenprofit. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber ein Lehrer muss die Größe haben, persönliche Verluste im Dienst am Nächsten hinzunehmen. Da hilft es auch nicht, wenn man mit den Seminarpreisen auf Aldi-Niveau runter geht oder gar Spendenbasis anbietet. Dies entlastet keineswegs von der Eigenverantwortung welche ein jeder Lehrer trägt.

Es geht nicht darum geliebt zu werden. Es geht nicht darum, dass jeder das gibt, was er geben kann oder zu geben bereit ist.

In diesem Sinne also: Friede sei mit und in Dir.
Bruno Würtenberger

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Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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