Lebensplan nicht vorbestimmt

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Ist der Lebensplan vorbestimmt?

 

von Bruno Würtenberger -

 

Gibt es einen Lebensplan?
Im vorherigen Artikel zum Lebensplan sprach ich darüber, ob der Lebensplan, vorgeschriebenes Schicksal oder was sei?
„Jeder Mensch hat einen Lebensplan. Aber was viele nicht wissen ist, dass sie diesen selbst geschrieben haben und ihn auch jederzeit ändern können.“
Gott hat uns keinen Plan auferlegt, sondern seine Freundschaft angeboten. Gott hilft und begleitet uns bei unserem Vorhaben, mehr nicht. Natürlich freut sich das Universum (Gott), wenn wir wieder nach Hause kommen und uns dem Licht zuwenden. Aber einmischen tut er sich nicht. Und warum nicht?

Weil wir das in unserem Plan nicht vorgesehen haben. Wir wollen es ‚alleine’ schaffen. Alleine meint eben nicht ohne Hilfe von unseren Mitmenschen sondern ohne dass Gott oder jemand anders es für uns macht. Dann wüssten wir nämlich einmal mehr wieder nicht, zu was wir wirklich fähig sind. Doch genau dies wollen wir in unserem Leben herausfinden. Also beklagt und beschwert Euch nicht bei Gott und seiner scheinbaren Ungerechtigkeit, er hält sich nur an das, worum wir ihn gebeten haben.

Wir finden unseren selbstgeschriebenen Lebensplan allerdings nicht im Verstand. Der selbstgeschriebene Lebensplan würde ein gemütliches und erfolgreiches Leben bevorzugen, sondern in unserem Unter- respektive Überbewusstsein. Bevor man nicht bis zu einem gewissen Punkt in seinem Wachstum fortgeschritten ist, bleibt unser Lebensplan also im Unbewussten.

Keiner, nicht einmal die Aufzeichnungen der Palmblattbibliotheken, können uns mit absoluter Sicherheit sagen, was unser Lebensplan ist. Diese und die Meister (Medien kann man sowieso knicken) können nur erkennen, welchen Weg wir gerade gehen und dann schlussfolgern, wie es in Zukunft kommen wird.

Sobald wir aber Änderungen vornehmen werden alle Fremdaussagen hinfällig. Wir sind nicht vorbestimmt! Auch wenn es eine Bestimmung gibt, sie ist nicht vorbestimmt sondern wir bestimmen mit dem, was wir heute tun das, was wir morgen erleben. Auch dies ist ein Teil unseres selbstbestimmten Lebensplans.

Wir sind nicht gezwungen einen einstmals eingeschlagenen Weg zu Ende zu gehen wenn wir ihn als falsch oder nicht zielführend erkannt haben. Nichts ist absolut bestimmt. Das Bestimmte stimmt nur so lange, wie wir uns nicht verändern. Und genau da liegt das Problem der meisten Menschen. Da ist einfach keine Bereitschaft mehr sich selbst zu verändern. Leider. Die meisten Menschen geben ihre Verantwortung ab und somit verlieren sie auch die Macht über das eigene Leben und Wohlbefinden. Das Wachstum stagniert und das Leben wird vom Abenteuer zu einem reinen Überlebenskampf. Traurig, traurig.

Für die Gesundheit übergeben sie die Verantwortung den Medizinern, Heilern und Schamanen, für ihre psychische Verfassung übertragen sie die Verantwortung dem Psychologen oder Therapeuten.

Die Verantwortung über ihr finanzielles Wohlergehen übergeben sie einem Arbeitgeber oder dem Staat und für alle anderen Geschicke dieser Welt geben sie ihre Macht den Politikern, Regierungen, den Banken und somit der Wirtschaftslage. Fazit: Sie leben als Opfer. Opfer sind machtlos, frustriert und ohne Zuversicht. Sie handeln nicht mehr sondern sie reagieren bloß anstatt zu agieren.

Einige hegen zwar noch Hoffnung, aber sie überhören den Spruch: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Was heißt denn das? Ja, es heißt, dass auch die Hoffnung eines schönen Tages sterben wird. Und was dann? Hoffnung meint eben nicht, dass irgendwann irgendeiner daher kommt und meine Probleme löst sondern, sie besteht so lange bis klar ist, dass ich mir selbst nicht mehr helfe.

Wenn unser Bewusstsein erstmal erkennt, dass wir das Ruder unseres Lebensschiffs nicht mehr in die eigenen Hände nehmen werden, dann verabschiedet sich auch die Hoffnung. Die Hoffnung verliert sich sobald wir aufgehört haben an uns selbst zu glauben. Und damit meine ich jetzt nicht das Ego, sondern den Glauben in unsere Größe. Wir alle verfügen über viele Talente und unzählige Fähigkeiten, aber wenn diese nicht genutzt werden, verkümmern sie. Und wenn sie erstmal weg sind, dann erfährt man sich genau als der Versager, der zu sein wir ein Leben lang zu vermeiden suchten. Dann wird es tatsächlich genau so sein, wie wir es nie haben wollten.

Und genau das geschieht oder ist bereits geschehen wenn man glaubt, dass man einem vorgefertigten Lebensplan zu folgen hätte. Plötzlich befindet man sich in einem Leben und in Lebensumständen die man sich niemals gewünscht hat. Und dann gehen die meisten noch hin und behaupten, dass es eben so hat sein müssen.

Das reden sie sich ein um einmal mehr dem Gefühl des Versag-Habens auszuweichen. Das ist also keine Wahrheit sondern bloß ein Schönfärben dessen, dass man nichts aus seinen Talenten und Fähigkeiten gemacht hat. Zumindest nicht das, wozu wir sie hätten einsetzen können.

Im kommenden Teil 3 schauen wir uns weitere Sichtweisen zum Lebensplan an.

Herzlichst Bruno Würtenberger

Hier mehr interessante Artikel rund um das Thema "Bewusstsein" von Bruno Würtenberger.

Teil 1 | Teil 2

 

 


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Mehr zum Autor dieses Artikels

Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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