Helfer-Syndrom - Hilfe und Geld

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Das Helfer-Syndrom - Professionelle Hilfe und Geld

 

von Bruno Würtenberger -
 

 

Das Helfer-Syndrom - Professionelle Hilfe und Geld
Bei vielen geistert leider immer noch rum, dass Hilfe – sofern sie von ‚Gott’ kommt – kostenlos zu sein hätte. Ihre Begründung ist denkbar einfach und lautet so: Was Gott schenkt darf nicht verkauft werden. Dass alles von Gott kommt, blenden sie aus. Dies hat dazu geführt, dass es Heiler und Helfer gibt welche meinen, dass wenn sie sagen, dass sie es kostenlos tun würden die Leute glauben, dass es automatisch von Gott und somit auch gut sein müsse. Falsch. Es kann, in jedem der beschriebenen Fälle gut sein, muss es aber nicht.

Andere glauben, dass wenn sie nicht sagen, dass es etwas kostet sondern von einem ‚Energieausgleich’ sprechen, es nun etwas Besseres sei. Falsch.

Wieder andere glauben, dass es etwas Besseres sei wenn sie sagen, dass sie auf Spendenbasis arbeiten. Falsch.

Mir persönlich ist es viel lieber, dass einer direkt sagt, was er verlangt. Und es ist immer völlig in Ordnung, etwas zu verlangen wenn man auch wirklich etwas zu geben hat. Das heißt ja nicht, dass man keinen Kompromiss finden kann, wenn jemand kein Geld besitzt. Aber dieser Widerstand gegen Geld – und es ist immer Widerstand wenn man etwas nicht beim Namen nennen kann oder will – zeigt im Gegenteil auf, dass wir eher vorsichtig sein sollten. Wenn einer nicht einmal mit diesem grundsätzlichen Thema klar ist, wie professionell werden dann seine Coachings sein?

Hier noch ein kleines Motto von mir: Schau nicht auf den Preis, sondern auf den Wert.

Freundlich und nett
Ein Helfer ist freundlich und nett, vor allem im Vorgespräch. Sobald es aber ums tatsächliche Helfen geht, nimmt er keine Rücksicht auf Erhalt der Kundschaft oder Verletzlichkeiten seiner Klienten. Da ist ein professioneller Bewusstseinscoach genau wie ein guter Chirurg. Er muss schneiden, nicht zärtlich sein. Und da wir nicht betäuben können, ‚operieren’ wir am offenen Bewusstsein.

Dass dies nicht unbedingt eine freundliche, freudige und nette Angelegenheit sein muss, ist bestimmt jedem klar. Ich sage aber nicht, dass einer, nur weil er sich wie ein Arschloch verhält, deswegen auch professionell und gut ist. Aber nur weil einer direkt ist, die Dinge auf den Punkt bringt und etwas von uns verlangt, ist er deswegen noch lange nicht schlecht oder unprofessionell.

Ein wirklich guter Helfer ist vor allem empathisch, mitfühlend und klar. Aber auch hier, wie überall, wir müssen fühlen – und wir fühlen das wie gesagt immer – ob man in Resonanz miteinander ist. Ist uns ein Heiler, Arzt, Helfer oder Coach persönlich unsympathisch – auch ohne Grund und nur so vom Gefühl her – dann ist dies ein Zeichen dafür, dass dieser – aus welchem Grund auch immer – mit ziemlicher Sicherheit nicht der Richtige für uns ist.

Dann sollten wir unserem Gefühl auch vertrauen und uns an jemand anderen wenden. Und wenn man unsicher ist, dann hört man am besten auf die persönlichen Empfehlungen guter Freunde oder Bekannten. Mundpropaganda ist meistens relativ zuverlässig. Am zuverlässigsten natürlich dann, wenn die Empfehlung von einem zuverlässigen Menschen kommt. Also von jemandem, dem wir vertrauen.

Professionelles Helfen ist nicht dasselbe wie das helfen eines Partners, Elternteil oder der besten Freundin. Da ist es angebracht einfach mal in den Arm genommen zu werden. Aus professioneller Sicht müssen wir aber eher vorsichtig sein, nicht auf den Arm genommen zu werden. Mütterliche oder Väterliche Hilfe holt man sich am besten bei seinen Eltern oder bei besten Freunden. Die haben ein ganz andere Aufgabe uns gegenüber und auch immer ganz viele persönliche Verwicklungen mit uns die sie davon abhalten, wenn es angezeigt ist, uns Feuer unterm Hintern zu machen. Sie decken eher den Bereich Mitleid ab wohingegen der Profi für den Bereich des Mitgefühls zuständig ist.

Damit schließe ich jedoch nicht aus, dass der eine oder andere Freund auch ein professioneller Coach sein kann. Aber auch hier gilt es ganz klar hinzuschauen und im Zweifel eher einen nicht ganz so nahestehenden Helfer zu bevorzugen. Schau, wenn Du Deiner besten Freundin sagst, dass Du Krebs hast, dann wird sie vermutlich zuerst mal sagen: „Oh mein Gott!“ Wohingegen der professionelle Coach so etwas sagen würde wie: „Verstehe, wie hast Du das denn gemacht?“

Ein Profi weiß, wie ich es schon sagte, dass nichts von ungefähr und nichts ohne unsere Verantwortung geschieht. Da gibt es keine Zufälle und auch keine Ausnahmen. Wer glaubt, dass er für irgendetwas nichts dafür kann, der wird von einem Profi ziemlich herausgefordert werden. Aber genau diese Herausforderung ist es, welche den ersten Schritt in die Heilung bedeutet.

Wer also nicht bereit ist, sein Leben, seine Gewohnheiten und seine Ernährung zu ändern, der wendet sich besser an unprofessionelle Helfer. Diese können im besten Falle da und dort immerhin für ein bisschen Linderung sorgen.

Der Tod
Sterben können wir alle jederzeit. Was viele nicht wahrhaben wollen ist, dass viele Therapien uns dem Tod eher näher bringen als ihn von uns fern zu halten. Manchmal bleibt sich die Zeit auch gleich aber der Weg dorthin kann mühe- und leidvoller werden als nötig. Ich sage gerne: „Keine Operation ohne die Angst vor dem Tod integriert zu haben.“

Es ist mir bis heute ein Rätsel, weshalb uns in unseren Schulen und Universitäten nicht von Anfang an mit den wichtigsten Lebensthemen auseinander setzen?! Der Tod betrifft jeden, also ist es ein Lebenswichtiges Thema. Genau so das Atmen, die Ernährung, Gesundheit und die Funktionsweise des Bewusstseins in Bezug auf das Erschaffen persönlicher Realität. Aber nein! Wir lernen Geometrie, Algebra, Religion und Geschichte welche so verfälscht ist, dass man eigentlich keine Ahnung hat wo man lebt, woher man kommt und wohin es geht.

Und nicht zuletzt wäre es doch auch mal wichtig zu wissen, worum es hier überhaupt geht. Uns einfach beizubringen wie man über die Runden kommt und, dass mit dem Tod alles endet oder einfach in der Hölle oder im Paradies endet, ist mehr als bloß Schwachsinn. Kein Wunder sieht die Welt aus, wie sie heute ist.

Im kommenden Teil 5 geht es um "Das Helfer-Syndrom - Bald mehr Meister als Schüler?"

Herzlichst Bruno Würtenberger

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Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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