Sind Gedanken wirklich frei - Experiment

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Sind unsere Gedanken wirklich frei - das Experiment.

 

von Bruno Würtenberger -

 

 

Das Experiment - sind unser Gedanken wirklich frei.
Bevor Du in dieses Gedanken Experiment einsteigst, kannst Du dir den Artikel "Sind unsere Gedanken wirklich frei" durchlesen.
Lasst uns doch mal ein kleines Experiment durchführen. Wenn Deine Gedanken frei sind, dann wirst Du es bestehen. Bitte sei mir aber nicht böse, wenn ich schon jetzt behaupte, dass Du es nicht bestehen wirst. Und warum kann ich Dir auch sagen:

Weil Du Dein Denken nicht steuern kannst, nicht wirklich. Und wer nicht frei entscheiden kann, der wird wohl schon gar nicht in der Lage dazu sein, frei zu handeln.

Also, wie funktioniert das Gedanken Experiment?
Ganz einfach: Entscheide Dich, jetzt nicht weiter zu lesen und niemals mehr auf diesen Text zurückzukommen. Jetzt gleich. DU BIST REINGEFALLEN !

Deine Gedanken sind also nicht überdurchschnittlich frei. Deine Handlungen demzufolge also auch nicht. Ok, was bleibt übrig? Na ja, Du kannst jetzt lächeln, so ein wenig von oben herab oder Dich auch ärgern.

Aber hast Du auch die Freiheit zu verstehen, dass Du ein Sklave bist? Spätestens jetzt bestünde die Möglichkeit, aus dieser Sklaverei auszusteigen. Du bist immer noch am Lesen und das wusste ich.

Jetzt hättest Du das Glück, Zeuge einer sich gerade erfüllten Prophezeiung zu sein. Wenn Du jetzt eh noch da bist und eh noch liest und zudem akzeptiert hast, dass Du doch nicht ganz so frei bist wie Du gerne sein würdest, dann... könntest Du gerade jetzt den ersten Schritt in Deinen neue Freiheit tun.

Was würde das bedeuten? Es würde bedeuten, dass Du viel vorsichtiger mit Deinem Wissen und Deinem Verstand umgehen lernen solltest. Mit irgendeiner Methode die Gedanken einfach zu kontrollieren, funktioniert leider nicht.

Denn zu kontrollieren ist eine Angelegenheit des Denkens und wenn Denken Denken kontrolliert ist eins klar; es denkt.

Freiheit liegt aber jenseits des Denkens und daher muss es an diesem Punkt auch abgelegt werden können. Ich sage nicht, dass es für immer da liegen bleiben muss! Wir können jederzeit von unserem Verstand gebrauch machen, das ist nicht das Problem.

Aber wir dürfen uns von ihm nicht vorschreiben lassen, ob er uns in Ruhe lässt oder nicht. Das Denken, der Verstand ist nicht König! Der Verstand ist ein unermüdlicher Diener unter der Herrschaft dessen, der ihn besitzt.

Wir besitzen einen Verstand, ein Ego und Ähnliches, aber solche Dinge dürfen niemals uns besitzen. Es sind Werkzeuge, wertvolle Werkzeuge. Wenn sie vergöttert werden, dann übertragen wir ihnen sozusagen die Alleinherrschaft über unser gesamtes Leben und Dasein.

Und; das wird ein harter, schmaler, steiniger und steiler Weg. Wenn wir mit unserem Bewusstsein aus der Trennung in der Trennung leben, dann kommt dabei alles raus, aber keinesfalls so etwas wie Einssein, Erleuchtung oder Erwachen.

Wer frei ist, der ist auch erleuchtet. Wer nicht erleuchtet ist und sich dennoch frei wähnt, der lebt in Selbsttäuschung und bevorzugt, mit seinem Einverständnis also, das Sklaventum.

Und wenn es manchmal auch noch so hart ist, es wird bis auf den Tod verteidigt. Jedes Leid wird als Auszeichnung dargestellt nur um zu vertuschen, dass Leid der eigentliche Ausdruck dessen ist, dass man sich auf dem falschen Pfad befindet.

Somit ist Leid also das Geschenk des Himmels wenn man es richtig versteht und das Tor zur Hölle, wenn man es einfach schönredet und zur Tugend erhebt.

Denn damit wird es nur weiterhin aufrecht erhalten und sich wie in einer endlosen Schleife immer wiederholen. Dass so etwas nicht unbedingt sinnvoll ist, sollte eigentlich jedem einleuchten?!

Ich revidiere, ich relativiere mich !
Wenn Du also immer noch liest und Dich nicht in Deinem Stolz und Deinem Widerstand gegen Unfreiheit auf dem wilden Ross, Deinem Ego, eitel an meinen Worten vorbeigeritten bist, muss ich mich revidieren.

Es ist mir eine Freude, mich getäuscht zu haben! Willkommen einen Schritt näher an der Freiheit!

Du scheinst zu erfassen, was ich meine. Das ist weit mehr, als etwas bloß zu verstehen! Man kann es vielleicht nicht immer begründen, aber man weiß es einfach. Die Antwort auf die Frage: Was ist 1 plus zwei 2 gibt es durchaus Antworten, welche nicht aus Zahlen bestehen.

Wenn Du also schon dabei bist, darf ich Dir einen guten Rat geben? Lebe mehr und mehr in jenem Teil, welcher sich selbst beobachten kann. Denn dort ist die Freiheit.

Und je mehr Du aus dieser Bewusstseinsebene heraus lebst, desto freier wirst Du. Bisher warst Du nicht mehr als ein Bioroboter. Einer ruft A und Du riefst automatisch B zurück.

Du konntest gerade mal darüber entscheiden, ob Du Deine Steuern bar oder per Überweisung bezahlen willst. Das wars dann bezüglich freiem Willen und freien Gedanken. Es ist eben nicht frei genug freiwillig über etwas entscheiden zu können, dessen Auswahlmöglichkeiten schon festgelegt sind. Ich gebe zu, hin und wieder sieht es ein ganz klein wenig nach Freiheit aus. Aber wirklich nur ganz wenig.

Aus diesem Albtraum zu erwachen ist im ersten Moment ein ziemlicher Schock. Ohne schockiert zu sein, ist es kein Erwachen. Und wenn uns die eigene Erkenntnis aus dem Schlaf gerissen hat, dann ist es umso schockierender. Und das ist gut so.

Ab hier geht es wenigstens aufwärts mit unserer Freiheit. Freiheit misst sich schlussendlich nicht an dem, was wir tun sondern an dem, was wir nicht tun können.

Aber das zu erklären würde sehr schwierig werden. Daher kann ich aber folgendes sagen: Freiheit misst sich an den Möglichkeiten die man hätte und nutzen könnte. Welche davon man wählt, ist sekundär.

Doch genau dies verstehen genau die richtigen Leute falsch. Sie stellen sich einfach vor, was sie nicht alles könnten, ohne es je ausprobiert, geschweige denn erforscht zu haben und sagen sich dann: Aber ich will es genau so machen, wie ich es sowieso bereits tue.

Folglich tun sie also nichts außer genau so weiter zu leben wie bisher. Sie leben also ganz ‚normal’ und in ihren Tagträumen sind sie die Helden. Nachts allerdings werden sie eher von anderen, anstrengenderen Träumen verfolgt.

Und noch was, bezüglich dem gerade erfolgten, empirischen Experiment. Wer es tatsächlich geschafft hat, nicht weiter zu lesen und dies daher gar nicht lesen wird, hat damit nicht gezwungenermaßen den Test auch bestanden.

Genau so, wie nicht jeder definitiv durchgefallen ist, der jetzt noch mitliest. Ich sagte ja, dass ich mich relativieren muss. Denn wenn derjenige, der dies ja nun nicht liest, es nur deswegen geschafft hat weil er wollte, dass ich nicht Recht habe, der ist nicht frei, sondern bloß im Widerstand.

Und eben, nicht jeder der noch mitliest gehört deswegen gleich zu den Freien. Frei wird er erst dann sein, wenn er jetzt auch den nächsten Schritt geht. Und ob Du diesen gehst oder nicht – natürlich sagt jeder laut JA – das wird sich zeigen...

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen... die freien Menschen. Denn sie reden, träumen, denken oder philosophieren nicht nur sondern; Sie leben es!

Bruno Würtenberger

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Mehr zum Autor dieses Artikels

Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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