Fühlen - Schlüssel zur Freiheit

Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Fühlen - der wahre Schlüssel zur Freiheit.

 

von Bruno Würtenberger -
 

 

Der wahre Schlüssel zur Freiheit ist das Fühlen.
Langsam wird es Zeit, dass ich dem wahren Fühlen zu ein wenig mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit verhelfe. So viel wird geschrieben über mentale Herangehensweisen an Themen, welche niemals mit Gedanken gelöst werden können.

Klar, Du Bist was Du denkst, das stimmt schon bis zu einem gewissen Grade. Aber eben..., damit das, was Du denkst, auch genau so als Ergebnis in Deinem Leben auftaucht und nicht genau das Gegenteil davon ist es wichtig, den Erschaffungs- und Integrationsprozess ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Unweigerlich begegnet man schon nach wenigen Sekunden dem Schlüssel aller Schlüssel und, bemerkt es nicht. Er ist immer da und Du hast ihn immer zur Hand. Dieser Generalschlüssel heißt: Fühlen!

Denken ohne Fühlen ist nahezu unwirksam.
Wer dies tut, jahrelang, dessen Leben wird genau so sein: Leer, bedeutungs- und wirkungslos. Mehr darf nicht erwartet werden von einem Menschen, dessen Leben sich hauptsächlich im Kopf abspielt. Wer die Fülle eines von Herzen gelebten Lebens kennt der weiß, wie gewaltig der Unterschied vom einen zum anderen Leben sein kann. Diese innere Fülle, bei allem was wir tun, ist das Resultat eines korrekt gefühlten Da-Seins. Wie meine ich das?

Die Zukunft ist – zumindest in unserer Dimension – immer auch das Resultat der Vergangenheit. Sie ist oft einfach bloß die Summe dessen, wie wir sind. Ich sage absichtlich nicht: Was wir sind. Denn das, was wir sind, würde niemals das tun, was wir so machen. Unser wahres Sein würde niemals etwas anderes leben und tun als das, was es fühlt. Dort besteht das Problem aber nicht. Es besteht darin, dass wir aus irgendwelchen Eigenvorteilsgründen oft das Falsche wählen.

Alles, was aus Angst, aus Angst vor Verlust oder anderem getan wird – und das ist mehr als Du denkst – erschafft eine noch begrenztere Matrix für unsere Zukunft. Die Angst sitzt nämlich im Kopf und nicht im Herzen. Das Herz ist mutig und voller Lust auf Leben. Das Herz will sich nicht absichern, es will leben!

Wie wir also sehen, ist Fühlen wohl die stärkere Kraft als der reine Gedanke. Ja, der Gedanke ist das Gefäß, der Inhalt jedoch ist; Gefühl. Ja, es muss Gefühl sein, damit sich das manifestiert, was Du eigentlich erleben möchtest.

Wenn Du Deine Vorstellungen und Wünsche ohne Gefühl auf die Reise schickst, dann werden sie nicht weit kommen und dementsprechend wenig fruchten. Gefühl ist sozusagen der Treibstoff für Deine Wunschrakete.

Und wenn ich Gefühl sage, dann meine ich damit ausdrücklich nicht Emotion! Emotion ist eine ganz andere Art des Treibstoffes. Damit fliegt die Rakete natürlich auch, aber sie steigt viel zu schnell und viel zu steil auf und was sie mitbringen könnte, ist nie weit von uns entfernt und somit auch nie wirklich größer als das, was wir schon haben.

Negative Emotion ist übrigens der gefährlichste Treibstoff für Deine Gedankenrakete! Wenn Du Deine Gedanken mit Angst, Furcht oder Wut etc. betankst, dann wird sie genau in die entgegengesetzte Richtung abzischen und von dort wird sie Dir ebenso blitzartig genau das mitbringen, was Du befürchtest.

Und ich glaube sagen zu können, dass Du diese Erschaffungsmethode genauestens kennst, oder? Fein. Somit ist zumindest klargestellt, welcher Weg der verkehrteste ist. Ach ja, noch was: Wenn diese Rakete zurück kommt, dann besteht eine große Gefahr, dass sie über Dir explodieren könnte. Das ist dann, wenn Du mal wieder denkst: „Dass aber auch immer alles auf einmal kommen muss!“ Aber gut, wenden wir uns wieder dem Fühlen zu:

Fühlen ist niemals so spektakulär, wie Emotionen zu haben. Gefühle sind von Natur aus eher tief und ruhig im Gegensatz zu Emotionen welche immer unruhig, meist stürmisch und wenn auch nicht tief, dann mindestens genau so laut sind. Emotionen entstehen durch Gefühle, welchen wir entweder Bewertungen mit oder ohne Widerstand geben. Emotionen sind somit nichts weiters, als die Reaktion auf die eigenen Gefühle.

Gefühl jedoch ist die erste und einzige Reaktion auf das, was gerade Ist. Wer sich von hier entfernt, der wandert immer weiter weg und verliert – früher oder später – sein ursprüngliches Ziel aus den Augen und wundert sich darüber, mit was für einem Leben er konfrontiert ist. Bald kommt er zum Schluss, dass es so hätte sein müssen und, dass dahinter wohl ein göttlicher, höherer Plan stünde.

Für mich jedoch klingt dies eher wie ein schwacher Trost für ein Leben, welches man selbst leider nicht besser hingekriegt hat. Natürlich ist ‚Gott’ immer ein guter Begleiter, aber vor allem spendet ‚es’ uns Leben, was wir daraus machen – so denke ich – überlässt die Schöpfung in weiten Teilen uns selbst.

Es ist demnach nicht verboten sich zu überlegen, ob die Welt in der Du lebst, Deine Realität auch wirklich so ist, wie Du sie gerne hättest?! Und wer weiß, wie Realität erschafft werden kann und wer den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühl kennt, der fürchtet sich auch nicht, sich diese Frage zu stellen: Bin ich wirklich glücklich? Was fehlt mir? Er weiß ja, dass er es jederzeit ändern kann.

Auch Du kannst es ändern! Wenn Du fühlen kannst, dann ist der erste Schritt immer der, genau das zu fühlen, was im Moment gerade da ist! Wenn Du dies tust, dann integriert sich alles, was gerade da ist und Deine Gefühlsebene wird klar bleiben.

Dies kannst und sollst Du immer tun und ganz besonders dann, wenn Du etwas erfährst, was Du nicht bevorzugst! Sobald Du dann wieder in Deiner Mitte bist, brauchst Du Dir nur noch zu überlegen, was Du lieber hättest.

Dann machst Du Dir ein genaues Bild, einen klaren Gedanken davon wie Du es genau haben willst und packst es voll mit dem Gefühl was Du hättest, wenn es schon so wäre. Dann erst, gut betankt mit Gefühl, schickst Du Deine Gedankenbilder ins Universum hinaus.

Wenn Du das so machst, dann wirst Du mächtig staunen, wie schnell sich selbst unglaublichste Dinge in Deinem Leben einstellen können und werden. Denn so funktioniert bewusstes Erschaffen von Realität.

Du kannst jetzt also nicht behaupten, dass dies besonders schwierig ist, oder?

Klar, das braucht ein wenig Übung, das Verknüpfen von Gedanke, Vorstellung und Gefühl. Aber dies gelingt den meisten recht schnell. Das Hindernis jedoch liegt ganz wo anders. Es liegt in den sogenannten ‚antagonistischen Glaubenssätzen und Gefühlen’. In jenen gegenteiligen Gefühlen und Überzeugungen nämlich, welche als erstes in Dir auftauchen dann, wenn Du Dir eine neue Realität erschaffen willst.

Die meisten die scheitern, scheitern daran, dass sie den letzten Schritt vergessen, nämlich: das Tun. Daher ist auch dies ein entscheidendes Element im Prozess des gezielten Erschaffens persönlich bevorzugter Realität.

Bruno Würtenberger

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Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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