Aufmerksam - da sein - Aufmerksamkeit schenken

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Bruno Würtenberger - Autor bei ViGeno

Mit jemandem Sein - Da Sein und Aufmerksamkeit schenken

 

von Bruno Würtenberger -

 

Bei jemandem sein und mit jemandem Sein ist nicht das selbe.
Liebe Freunde, es ist ein großer Unterschied, ob Ihr bei jemandem oder mit jemandem seid. Nur all zu oft fällt auf, dass Menschen, selbst wenn sie bloß zu zweit in einem Gespräch sind, sich nicht aufeinander konzentrieren, resp. sich auf einander einlassen können. Woran liegt das wohl? Ist es nur das mangelnde Interesse am andern oder steckt da mehr dahinter?

Du kennst das bestimmt aus eigener Erfahrung, Du redest mit jemandem und dabei hast Du das Gefühl, dass Dir der andere gar nicht zuhört. Oder, Du bemerkst, dass Du selbst gar nicht wirklich da bist und Deine Aufmerksamkeit immer umher schweift. Ja, kennst Du das?

Gut, es ist in erster Linie natürlich schon so, dass Geschichten, welche nichts mit einem selbst zu tun haben, die meisten Menschen einfach nicht interessieren. Ja, sie sind uninteressant, weil man nicht erkennt, was es einem selbst bringen könnte. Insofern liegt der Hauptgrund darin, dass sich die meisten Menschen am meisten nur für sich selbst und für die eigenen Profite interessieren.

Das ist bei rund 99% der Menschen der Fall. Und sobald wir uns mit etwas oder jemandem beschäftigen müssen oder glauben zu müssen, an dem wir kein wirkliches Interesse haben, ermüdet die Aufmerksamkeit sehr schnell.

Man wird dann entweder unglaublich müde, gelangweilt oder genervt.
Warum? Weil wir es nicht gewohnt sind, dass unsere Aufmerksamkeit nichts hat, woran sie sich festhalten kann. Durch die Konditionierung unseres Bewusstseins durch die Medien steigt diese Aufmerksamkeitsschwelle stetig an und es braucht immer mehr Action um die Menschen zu interessieren und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ja, durch die ständige Berieselung mit Hollywood-Abenteuer und Schlagzeilen, interessiert und fasziniert sich unser Bewusstsein meist nur noch mit ganz außergewöhnlichen und emotionalen Geschichten. Oder eben mit Dingen, die uns selbst betreffen.

Für mich ist es manchmal fast schon lustig, wenn es nicht so traurig wäre zu beobachten, wie die Leute sich mit ihren Geschichten immer zu übertrumpfen versuchen. Alles wird dramatisiert und wichtiger, schlimmer, schmerzhafter oder lustiger und spannender gemacht, als es in Wirklichkeit ist oder gewesen ist oder werden wird.

Dies alles nur deswegen, damit man selbst das Gefühl hat, etwas Besonderes zu sein. Insofern kann man sagen, dass die Menschen sich mehr und mehr nur noch für das Besondere interessieren. Kopfschmerz als Gesprächsthema reicht bei weitem nicht mehr aus um die Aufmerksamkeit des andern zu fesseln. Es muss dann schon eine ganz furchtbare Migräne sein oder ein Tumor, dann hören wieder alle zu.

Allerdings ist es auffällig, dass jene Menschen, welche wirklich über etwas dramatisches verfügen, dies immer eher herunterspielen als sich damit aufzuplustern. Somit erwacht meine Aufmerksamkeit eher bei den Menschen, die untertreiben als bei jenen, welche alles so unendlich wichtig machen. Ja, das ist richtig langweilig, dramatischen Geschichten zuzuhören und sich mit Problemen auseinander zu setzen, welche gar keine sind.

Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen.
Anstatt alles wichtiger zu machen als es ist, könnte man auch wesentlicher werden als bloß wichtiger! Was man wichtig machen muss ist daher eher unwesentlich und folglich reine Unterhaltung. Sogenanntes Alltags-Hollywood unwesentlicher Menschen. Das heißt nun aber nicht, dass diese Menschen weniger Wert sind, sondern bloß, dass sie weniger wesentlich sind.

Da ist keine Wertung, sondern nur die Feststellung, dass es Menschen gibt, welche mehr ihr Wesen ausdrücken als ihre Persönlichkeit. Unwesentliche Menschen nehmen daher alles immer persönlich. Solche Menschen sind leicht zu fesseln und sie steigen gerne auf jede Art von Dramatik ein. Ihre Aufmerksamkeit ist also leicht zu bekommen.

Sollte Dir Dein Gegenüber also nicht gleich die volle Aufmerksamkeit schenken, dann kann das zweierlei bedeuten:
Entweder Du bist nicht wesentlich und erzählst daher unwesentliches Zeugs oder, der andere ist wesentlich und daher nicht so schnell einzufangen. Wenn Dich also jemand langweilt, dann – bevor Du Dich ausklinkst – schaue ganz genau hin, ob es sich um einen unwesentlichen oder wesentlichen Menschen handelt. Zuvor jedoch frage immer Dich selbst: Bin ich gerade wesentlich oder unwesentlich? Denn eines ist absolut klar: Ein unwesentlicher Mensch findet ebenfalls nur unwesentliche Menschen interessant. Bin ich selbst also unwesentlich, so muss ich mich nicht wundern, wenn ich mit lauter unwesentlichen Menschen umgeben bin.

Bin ich oder Du jedoch wesentlich, dann gilt es auch dahin zu schauen, ob ich mich wirklich für mein Gegenüber interessiere oder nur deswegen mit ihm spreche, weil ich mir persönliche Vorteile dadurch erhoffe? Denn wenn es so ist, dann ermüdet die eigene Aufmerksamkeit sehr rasch und ein Gespräch kann richtig anstrengend werden. Anstrengend deswegen, weil man sich zwingen muss, seine Aufmerksamkeit wach zu halten. Weil uns eben nicht das Wesen, der Mensch interessiert, sondern nur das, was dieser mir geben könnte.

Am schlimmsten ist es dann, wenn sich zwei Menschen unterhalten, wo beide vom anderen etwas haben wollen, sich persönliche Vorteile erhoffen und dann, wenn man bloß nett ist weil man glaubt man müsse sich mit diesem Menschen unterhalten. Da wäre einfach ein  bisschen Mut angesagt und dazu zu stehen, dass man sich  nichts zu sagen hat! Aber gut, man kann auch übers Wetter reden.

Nun gut, aber worum geht es hier eigentlich? Es geht um das sich einlassen. Es geht darum zu lernen, sich auf sein Gegenüber einlassen zu können. Darum, sich mit dem Wesen des anderen zu verbinden und darum zu erkennen, dass das Gegenüber eine wichtige Botschaft für mich hat. Und nicht darum zu glauben, dass immer ich die Botschaften für die anderen habe.

Der Beitrag hat dein Interesse geweckt, im Teil 2 des Artikels - Da Sein - Mit jemandem Sein geht es darum, wenn Dir andere also nicht ihre volle Aufmerksamkeit schenken „Bewusstsein entfaltet sich durch bewusstes Sein.“

Herzlichst
Bruno Würtenberger

Hier mehr rund um das Thema "Bewusstsein" von Bruno Würtenberger.

 


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Mehr zum Autor dieses Artikels

Bewusstseinsforscher & Begründer des Free Spirit®-Bewusstseinstrainings

Begründer des Kinderhilfswerks "Free Spirit®-Compassion", Schriftsteller und Journalist (Mitglied; ENA, GNS, Syndicom)

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