Mark Hosak - Über mich

Mark Hosak - Autor bei ViGeno

Mark Hosak

Persönliche Daten
• Geboren am 25. April 1972 in Bremen
• Astrologische Daten: 25.04.1972 13:39 MET Bremen
• Sternzeichen: Stier
• Ascendent: Jungfrau  

Aktuelle Artikel
von Mark Hosak

 

Rubriken
von Mark Hosak

Zu meiner Biografie in Worten

Ausbildungen und Tätigkeiten
• Zivildienst (1993-1994) als Altenpfleger in Bremen
• 2003 Hochschulabschluss mit dem Magister in Ostasiatischer Kunstgeschichte und
  Japanologie an der Universität Heidelberg mit der Note eins.

Ausbildung in Geistheilung - Lebensberatung - Schamanismus
• 1989 Ausbildung in Hypnose in Bremen
• seit 1993 Ausbildung in Usui Reiki
• 1995-1998 Studium und Askese in Japan bei verschiedenen japanischen Mönchen
• 1996-1999 Studium japanischer Heilmethoden wie Shiatsu und andere Massagemethoden in Japan
• 1999-2004 Reiki Meisterausbildung zum 1. und 2. Dan
                 o Feng Shui, Heilsteinarbeit, Geistheilung, Systematisches Aura- /Chakralesen, 
                    Ganzheitliches Kommunikationstraining, Prozessbezogene Konfliktlösungsstrategien, 
                    Angewandte Kinesiologie, Spirituelle Homöopathie und Radionik
• 2000-2004 aufbauende Ausbildungen in: 
                 o NLP und SNLP
                 o Gruppenleitung, Gruppendynamik 
                 o Feng Shui 
                 o Systematisches Aura- /Chakralesen inklusive Instructor
                 o Ganzheitliches Kommunikationstraining 
                 o Prozessbezogene Konfliktlösungsstrategien
• 2004-2006 LEA-Ausbildung Teil 1: professionelle schamanische Lebensberaterausbildung
  anerkannt vom DGH
• 2005-2006 Advanced Metaphysical Healing: Wirbelsäulenbegradigung mit Rückführungen
• 2007 Ausbildung in Reinkarnationstherapie und Clearings von Besetzungen inkl. Lesen in der
  Akashachronik
• 2007 Tantrische Massage Ausbildung
• 2007-2008 LEA-Ausbildung Teil 2: Lehrer für Schamanismus und Lebensberatung anerkannt vom DGH
• 2009 Ausbildung zum Lehrer für Reinkarnationstherapie und Clearings von Besetzungen
• 2009-2010 Ausbildung zum Reiki Grossmeister 3. Dan
• 2011 in Ausbildung von LEA 3

Berufliche Tätigkeitsfelder

Tätigkeit im Bereich Heilkunst und Persönlichkeitsentwicklung
• Seminarleiter in Deutschland, Japan und Korea für Reiki, NLP, Meditation, Gruppenleitung, 
  Gruppendynamik, Psychosomatik, Feng Shui, spirituelle Heilsteinarbeit, Geistheilung, Systematisches
  Aura- /Chakralesen, Ganzheitliches Kommunikationstraining, Prozessbezogene
  Konfliktlösungsstrategien, Angewandte Kinesiologie, Spirituelle Homöopathie und Radionik
• Berufsausbildung zum Reiki Meister und Lehrer
• Berufsausbildung zum Reiki Lebensberater und Geistheiler
• Privates und gruppenorientiertes Coaching
• Ganzheitliche Lebensberatung
• Feng Shui Beratung
• Reinkarnationstherapie und Clearings
• Spirituelle Wirbelsäulentherapie
• Ganzheitliche Paarberatung

Tätigkeiten im Bereich Japan, Sprache und Kultur
• 1997-1999 Deutsch- und Englischlehrer an der Dôshisha- Universität in Kyôto für Bibliotheksangestellte
• 1999-2001 Stadtführer für Heidelberg und Frankfurt und Flughafen Assistent Japanisch und Englisch
• 2000 Dolmetscher in der "Heidelberg-Kumamoto-Woche" für die Kriminalpolizei Heidelberg im Rahmen
  der Schwesterbeziehungen zur Stadt Kumamoto in Japan
• 2002 Dolmetscher und Kulturguide in der "Heidelberg-Woche in Kumamoto", Japan mit
  Oberbürgermeisterin Beate Weber und Kriminalpolizei Heidelberg im Rahmen der
  Schwesterbeziehungen zur Stadt Kumamoto in Japan
• 2003 Coaching im Bereich "Umgang mit Japanischen Geschäftskunden" in der Takata-Petri AG
  in Aschaffenburg
• 2004 Dolmetscher und Reiseleiter für Japaner in Deutschland
• 2005 Dolmetscher für Dometic in der Fabrik in Siegen
• 2005 Dolmetscher für Seitz in der Fabrik in Krautheim
• 2005 Dolmetscher für Dethleffs in der Fabrik in Isny
• 2005 Dolmetscher in Rothenburg und Würzburg im Bereich Stadtgeschichte und Kunst
• Übersetzungen Japanisch-Deutsch/Deutsch-Japanisch 
                  o technische Texte für Navigationsgeräte 
                  o Daten und Erhebungen für Marktforschungsinstitute
                  o buddhistische Texte und Sûtras 
                  o japanische Naturheilkunde und Nahrungsergänzungen
• 2006 Marktforschungsinterviews für BMW Japan in Tokyo
• Seminare zur Förderung der Völkerverständigung mit Ostasiatischen Kulturen
• Seminare im Bereich Japanische Umgangsformen

Kampfkunstausbildung
• 1985-1991 Karate Privattraining bei japanischen Karate- Meistern in der Japanischen Internatsschule
   zu Bremen und in Japan; Stile: Gojû Ryû, WadôRyû, Kyokushinkai
• 1990 Jiu Jutsu und Ju Jutsu
• 1991-1993 Bujinkan Ninpô Taijutsu Training bei Bryan Mc Carthy
• 1993-1996 Aikidô Training in Deutschland und Japan
• 1993-1995 Wing Tsun Training in Bremen und Heidelberg
• Seit 1994 Bujinkan Budo Taijutsu in Deutschland und in Japan bei Großmeister Hatsumi Masaaki
• Seit 1996 Samurai- und Ninjutsu-Training bei Großmeister Taguchi Ryuryu in Osaka
• 2006 Fortbildungen im Sojutsu und Yagyu Shinkage Ryu
• 2005-2008 Lehrerausbildung in Escrima, Arnis, Kali, Jeet Kune Do
• 2008-2009 Wettkampf-Taichi und Bagua Zhang bei Meisterin She Yinge

Kampfkunstlehrtätigkeit
• 1990 Karate Lehrer am Ökumenischen Gymnasium zu Bremen
• Seit Frühjahr 1996 Ninjutsu Ausbilder für Bujinkan Budo Taijutsu nach Großmeister Masaaki Hatsumi
• Seit Winter 1996 Ausbilder für Bojutsu (Taguchi Ryu Bojutsu) und Kenjutsu (Nyoken Nyohenjutsu)
• 1998-1999 Assistenzlehrer für Großmeister Taguchi in Osaka in Kenjutsu, Bojutsu und Ninjutsu
• Seit 1999 Cheflehrer in Deutschland für Ninjutsu nach Großmeister Taguchi Ryu Ryu
• Seit 2007 Ausbilder zum Spirituellen Krieger im Tengu Akasha Dojo International

Musik und Kunst
• 14 Jahre Klavierunterricht in meiner Kindheit
• Seit 1991 komponiere ich Meditationsmusik, Techno-Trance und Goa
• Seit 1995 Studium der chinesischen und japanischen Kalligrafie bei dem Zen-Mönch Hoon Kennmyo
  in Deutschland und Japan
• Heute gebe ich Seminare in Kalligrafie und stelle professionelle Kunstwerke her

Eckdaten aus meinem Leben
• Japanaufenthalt 1996-1999
• Kampfkunst-Training der Samurai bei Großmeister Taguchi Ryuryu in Osaka in Kenjutsu, Bojutsu
  und Ninjutsu
• Sprachkurse Japanisch in Mittel- und Oberstufe am Kyôto International Center
• Forschungsstudium an der Universität Kyôto über Heilmethoden des Esoterischen Buddhismus
• Sommer 1997 und 1998 Buddhistische Pilgerfahrt zu Fuß (ca. 1500 km)

Stipendien
• 1997 einjähriges Japanstipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst)
• 1998 einjähriges Rotary-International Stipendium für Japan

Erfolge
• Dezember 1997 Bestehen des Fähigkeitstest Japanisch 2. Kyû
• 1998 Sonderpreis beim „Japanischen Redewettbewerb für in Japan lebende Ausländer“ in Kyôto
• Sommer 2000 Ehrenpreis beim „Internationalen Redewettbewerb Japanisch für Europa“ in Köln
• Herbst 2000 Ernennung zum Ehrenpolizisten bei der Kriminalpolizei Heidelberg

Fremdsprachenkenntnisse
• Englisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Latein

Buchprojekte
abgeschlossen:
• Die Siddham-Schrift in der Japanischen Kunst bis zum 14. Jahrhundert (Magisterarbeit)
• Das große Buch der Reiki-Symbole (erschienen im Dezember 2004, Windpferd Verlag)
• Die sieben geheimen Reiki-Techniken (erschienen im Februar 2007, Windpferd Verlag)
• Schamanisches Heiltrommeln (2009, Windpferd Verlag)

in Arbeit:
• Dissertation über die Siddham-Schrift und Heilungsrituale in Japan an der Universität Heidelberg
• Die 88 Tempel von Shikoku - Eine alte japanische Pilgerfahrt (in japanischer Sprache)
• diverse Buchprojekte im Bereich Reiki, Schamanismus und AMH

Shows
• Seit 1985 aktive Teilnahme an Kampfkunstshows in Deutschland und Japan
• 1989 Hypnose Show am Berg Fuji in Japan

Hobbies
• meine beruflichen Tätigkeiten
• Waldrituale
• Baden in heißen Quellen
• Konstruktives Unterhalten
• Tanzen, Reiten, Alpin-Ski

Internet:
www.reiki-do-institut.com
www.markhosak.de
www.markhosak.com
www.tengu-akasha-dojo.de

Meine Biografie in Worten

"Ich lebe gern und deswegen lebe ich auch intensiv. Es war in meinem ganzen Leben immer wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern voranzugehen."

Ich arbeite beruflich in folgenden zusammenhängenden Themenbereichen...
• Doktorant im Bereich Ostasiatische Kunstgeschichte
• Kulturberater, Übersetzer und Dolmetscher Japanisch
• Spiritueller Lehrer und Lebensberater
• Kampfkunstlehrer
• Kalligraph

...um mein Potenzial entfalten zu können. Besonders freue ich mich über die Verbindungen, die sich zwischen diesen Themen ergeben.

Natürlich gab und gibt es auch Zeiten der Unsicherheit, wo es mir schwer fiel, meinen Weg zu finden. Bisher habe ich aber immer wieder einen Weg gefunden, meine unterschiedlichen Interessen zusammen in meinem Leben unterzubringen und beruflich zu nutzen. Dadurch habe ich gelernt, dass es sich umso angenehmer lebt, je mehr man seine Hobbies zum Beruf macht. Wie in dem Leben eines jeden Menschen gab es auch in meinem die Notwendigkeit, aus der in der Kindheit erlernten Selbstdefinition, in das was ich wirklich bin, hineinzuwachsen. Durch spirituelle Methoden und Erfahrungen wie zum Beispiel Reiki und Meditation, Pilgerfahrten und Mantrenarbeit erfuhr ich große Hilfen auf dieser Reise zu mir selbst. Wenn ich nicht mehr weiter wusste, kam der Segen von oben und öffnete mir Türen, wo vorher nur Mauern zu sein schienen. Nachdem ich verstanden hatte, dass es sich viel besser lebt, wenn Spirituelles im Alltag einen festen Platz findet, erwachte in mir der Wunsch, dieses schöne Geschenk auch an andere weiterzugeben. Durch meine vielseitigen Qualifikationen als Lehrer in den oben genannten Themen, die ich mir in den folgenden Jahren erwarb, erweiterte sich mein Leben wiederum und ich erfuhr das Glück, den Weg zum Licht und zur Liebe, gemeinsam mit meinen Schülern gehen zu können.

"Durch die Beschäftigung mit Inneren Kampfkünsten seit meiner Kindheit entwickelte sich in mir das Verständnis, wie sich Angst und Gewaltbereitschaft in Liebe und den Wunsch zu heilen und zu helfen transformieren lassen."

In der spirituellen Philosophie der asiatischen Inneren Kampfkünste nimmt das Ziel sich selbst zu heilen und sinnvoll mit dem Leben und seinem Potenzial umzugehen, den zentralen Platz ein. Viele Menschen der westlichen Welt haben die große Heilungskraft dieses Gedankenguts im Taichi-chuan, den vielen Spielarten des Qigong und dem Aikido schätzen und nutzen gelernt. Nach dem hermetischen Gesetz "wie oben so unten", lässt sich spirituelle Philosophie über den Körper und dem damit zusammenhängenden Alltag praktisch erfahrbar machen und es lässt sich auch viel leichter unterscheiden, was wirklich funktioniert, was für den betreffenden einen Sinn macht und was nicht. Deswegen nimmt in dem "großen Buch der Reiki Symbole" auch die Körperarbeit in Form von Reikigong einen wichtigen Platz ein. Über ausgewählte Übungen aus dem Qigong vermittle ich in meinen Seminaren meinen Schülern ein praktisches Verständnis ansonsten sehr abstrakter spiritueller Gesetze und Erkenntnisse. Über das friedvolle Ruhen im Hara entfaltet sich beinahe automatisch auf ganz natürliche Weise die Lotusblume in der Liebe im Herzen.

Die Natur ist das große Lehrbuch der Schöpferkraft und über die spirituelle Tradition des Schamanismus ist es leicht, die darin verborgene Weisheit zu studieren und in Heilung und spirituelle Persönlichkeitstransformation umzusetzen. Gerne gehe ich in den Wäldern spazieren und verbinde mich vom Herzen her mit den lichtvollen Geistwesen der Natur in Ritual, Gebet und Meditation. Für mich ist das der notwendige Ausgleich zum Leben und Arbeiten in einem städtischen Umfeld und der Hektik unserer Zeit.

Die aus der Natur erwachsene Herzenskraft nehme ich mit in meine Seminare und Beratungen, um den leidenden und suchenden Menschen ihren Weg zum Glück gehen zu helfen. Gerade zu Beginn der neuen Zeit ist es so wichtig, sich von der Natur inspirieren zu lassen, um die für die notwendige Transformation unserer Lebensweise praktischer Umsetzung spiritueller Weisheit vornehmen zu können.

In der japanischen Kalligrafie geht es darum, die spirituelle Kraft des Herzens über Pinsel und Tusche in ein Schriftzeichen einzubringen, das zur Inspiriation und Meditation anregt.

Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von dieser spirituellen Tradition. Heute verstehe ich das Schreiben eines Buches wie dem z.B. dem "großen Buch der Reiki Symbole" als einen weiteren Aspekt meiner kalligrafischen Arbeit, die ich in vielen Jahren des intensiven Studiums bei asiatischen Meistern auf traditionelle Weise erlernt habe. In der ersten Zeit meiner Beschäftigung mit Reiki stieß ich immer wieder auf die Meinung, spirituelle Erkenntnisse in Schriftform zu fassen sei nicht recht. Das machte mich traurig, denn über tausende von Jahren waren es doch die Schriften und Kalligrafien der großen Meister, die das Fundament der Heilung und Ausbildung der nächsten Generation spiritueller Lehrer neben der mündlichen Unterweisung waren. Ich sehe die Schriftform als sinnvolle und notwendige Ergänzung zu der von Mund zu Ohr übertragenen Form. Die tiefe Ruhe und Fokussierung des Geistes, die Öffnung des Herzen für spirituelle Kräfte, die durch Kalligrafie bewirkt werden kann, gebe ich heute im Rahmen meiner Reiki Seminare und in besonderen Kalligrafie-Kursen weiter, um auch anderen Menschen im Westen, die Möglichkeit zu geben, ihr diesbezügliches Potenzial zu entdecken und sich daran erfreuen zu können.

In meiner Kindheit und Jugend gab es große und zum Teil sehr ungewöhnliche Herausforderungen für mich. Deswegen musste ich es sehr frühzeitig lernen, auf mich alleingestellt für mich zu sorgen und zu mir zu stehen. Erst später habe ich verstanden, dass ein Teil einer spirituellen Ausbildung in Form von Unterricht stattfindet, ein anderer im Leben. So gelang es mir aus den Härten meiner frühen Jahre mit Hilfe spiritueller Wesen die Bereitschaft wachsen zu lassen und aus dem Herzen zu leben. Aus göttlicher Sicht betrachtet bietet jede Erfahrung einen Keim, der zu einer Pflanze des Glücks, der Schönheit und der Erleuchtung wachsen kann. Statt unter seinem Leben zu leiden, kann ein jeder die Erfahrungen zu Weisheit, Sinn und Liebe destillieren. Entsprechend der viel bekannten Regel: „Der Weg ist das Ziel“ geht es dabei nicht hauptsächlich darum, einen bestimmten Entwicklungsstand zu erreichen, sondern den Prozess, aus dem disharhomischen Harmonie werden zu lassen, sich immer weiter zu entwickeln. In der östlichen spirituellen Tradition wird dies als eine wunderschöne Lotusblume beschrieben, die aus dem Morast des Sumpfes wächst und sich mit ihren Wurzeln dort hält und nährt. Es steckt große Weisheit darin, sowohl die Blume als den Sumpf respektieren und lieben zu lernen.

Konkrete Erfahrungen aus meinem Leben

Erste Kontakte mit ostasiatischer Kultur

Wann immer ich in meiner Kindheit chinesische oder japanische Schriftzeichen gesehen hatte, war ich nicht nur völlig begeistert, sondern fühlte mich mit diesen irgendwie zu Hause. Ich hatte den Eindruck, als würden diese Zeichen eine Energie ausstrahlen, nach der ich mich schon immer sehnte. Als ich mit sechs Jahren eines Tages meinem Vater solche Zeichen zeigte und ihm mitteilte, dass ich das unbedingt lernen möchte, sagte dieser, dass das wohl 12 Jahre dauern würde und daher völlig undenkbar sei. Unzufrieden mit dieser Antwort übte ich dann heimlich diese für mich bezaubernden Zeichen, ohne zu wissen, was sie bedeuten und wie man sie richtig schreibt. Doch leider klappte das nicht so recht, wie ich mir das vorstellte.

Mein Weg zu den Inneren Kampfkünsten

Von Natur aus sehr schlank, wenn nicht sogar dünn, war ich in der Schule regelmäßig Zielscheibe zum Ablassen der Agressionen stärkerer Mitschüler. Eines Tages überlegte ich, wie ich da selber herausswachsen kann. Neben den asiatischen Schriftzeichen begeisterten mich auch ostasiatische Kampfkünste, hatte aber lange keine Möglichkeit, diese zu trainieren. In einem Urlaub mit meinen Eltern umzingelten mich etwa zehn andere Kinder. Eines hatte eine riesige Wasserpistole. Es befahl mir die Hände hochzuheben, was ich sodann auch tat. Durch meine jahrelange Erfahrung konnte ich mir denken, dass es fast egal ist, was ich in einer solchen Situation tue, am Ende werde ich von den Kindern zu ihrer Belustigung auf irgeneine Weise abgeschossen. Ich weiß bis heute nicht warum, aber in diesem Moment kam ich auf die Idee zu sagen: „Lass das! Ich kann Karate!“. Das Kind mit der Wasserpistole wurde verunsichert. Die anderen Kinder riefen: „Das ist gelogen, schieß in ab...“ Noch einmal wiederholte ich den Satz: „Lass das! Ich kann Karate!“ So ging es eine Weile hin und her, bis ich dann unwillkürlich und ohne zu denken, dem anderen Kind die Wasserpistole aus der Hand getreten habe. Alle Kinder waren geschockt. Plötzlich hatten sie Respekt. Sie ließen mich nicht nur in Ruhe, sondern nahmen mich in ihre Gruppe auf. Da war mein Entschluss gefasst. Das Erlernen und Meistern einer Kampfkunst ist der Weg zum Frieden.

Zunächst kaufte ich mir Kampfkunstbücher und beim Spaziergang mit meinem Hund übte ich die Techniken daraus. In der Nacht, nachdem meine Eltern zu Bett gingen, stehlte ich mich regelmäßig nach draußen in den Wald, um noch mehr zu üben. Jede freie Minute nutzte ich aus. Sonderlich erfolgreich war ich dabei nicht, da man ja bekanntlicherweise aus Büchern längst nicht so gut lernen kann, wie direkt von einem Meister. So erwuchs in mir der Wunsch, einen Meister zu finden – am besten wäre ein Japaner.

Etwa eineinhalb Jahre später öffnete in Bremen ganz in meiner Nähe eine japanische Internatsschule für japanische Kinder, deren Eltern in Europa leben. Damals glaubte ich noch, dass alle Japaner große Meister der Kampfkunst sind. Als ich mich in der japanischen Schule nach den Meistern erkundigte, durfte ich diese Meinung bald ändern. Es gab nur einen einzigen Karate Meister. Er gab mir Privatunterricht Karate und ich ihm Deutsch. Ein fairer Tausch und die Erfüllung meines großen Traumes. Ich hatte meinen eigenen Meister und es dauerte nicht mehr lange, bis ich in der Schule unantastbar wurde.

In der Kampfkunst gab es aber noch etwas

Bald lernte ich nämlich, dass es Phänomene gibt, die so ohne weiteres nicht erklärbar sind. Mein Lehrer ging mit mir regelmäßig barfuß in Glasscherben joggen. Es gab keine Verletzungen. Ohne Muskelkraft konnte ich bald Granitsteine zertrümmern. Damals ahnte ich noch nicht, dass das erst der Anfang war, dass mir die Kampfkunst irgendwann mehrfach das Leben retten wird und, dass sie etwas mit Heilkunst zu tun hat.

Die Meister in der japanischen Schule wechselten von Zeit zu Zeit, so dass ich mehrere Stile und auch Vollkontakt ohne Schützer erlernen konnte. Die vielen Besuche im Krankenhaus schickten mich auf die Suche nach einer Kampfkunst, die noch besser zu mir passt. Schließlich kam ich zum Ninjutsu, wo alle Bereiche von Kampf ohne und mit Waffen, wie Stock und Schwert bis hin zu Heilung, Meditation und Magie inbegriffen sind.

Nachdem ich schon mehrfach in Japan trainiert hatte, stieß ich schließlich auf Großmeister Taguchi in Osaka, dessen Stil ich heute in den Bereichen Ninjutsu, Kenjutsu und Bojutsu unterrichte.

Meine erste Japanreise

Über die Kampfkunst und das Training bei Japanern wuchs mein Interesse an der japanischen Kultur und Sprache. In meiner Kindheit hatte ich mich schon für die Schrift begeistert, jedoch hatte ich da nie die Verbindung zu der Sprache gesehen. Die Schrift wirkte auf mich wie heilige Symbole.
Mit 18 reiste ich erstmals nach Japan. Diese sechs Wochen meines Lebens begeisterten mich derart, dass ich mir selbst geschworen hatte, eines Tages auch beruflich etwas mit Japan zu machen. Erstmals in meinem Leben fühlte ich mich zu Hause. Das Land ist wunderschön, das Essen köstlich und bekömmlich und die Menschen sind sehr freundlich. Besonders beeindruckten mich die buddhistischen Tempel.

Diese Reise hatte mir die Kraft gegeben, meine sehr schwere und leidvolle Schulzeit zu bestehen. Meine Schulnoten waren nie sonderlich gut. Die achte Klasse hatte mir so gut gefallen, dass ich sie gleich zweimal gemacht hatte. Zu meinem großen Glück wurden seit ich in die Oberstufe kam, erstmals die Sprachen Japanisch und Chinesisch in der Schule angeboten. Ich lernte gleich beides. Hier waren meine Noten besser als die der Muttersprachler. Sie verhalfen mir dazu mein Abitur doch noch zu bestehen. Sonst wäre es echt sehr knapp geworden.

Mein Weg zu Reiki

Die Kampfkunst hatte mir den Weg zum Frieden gezeigt. Mit der gleichen Argumentation verweigerte ich erfolgreich den Kriegsdienst. Nach der Schule begann ich Zivildienst in der Altenpflege.
Meine Arbeit bestand im Großen und Ganzen darin, zu alten, hilflosen Menschen nach Hause zu gehen, um sie zu pflegen oder mich mit ihnen zu unterhalten. Die meisten waren sehr deprimiert über die Welt und ihren gesundheitlichen Zustand. Mein schlimmster Fall aber, eine 88jährige Frau, die auf der ganzen rechten Seite gelähmt war, war völlig anders. Sie war immer gut gelaunt, zufrieden und bemühte sich, soviel wie möglich selber zu tun. Auch ihr Haus erschien mir viel lebendiger als alle anderen. Selbst an den so düsteren und regnerischen Novembertagen in Bremen, hatte ich den Eindruck, als würde bei ihr immer die Sonne scheinen. Erklären konnte ich mir das aber nicht. Als ich ihr eines Tages Blumen zum Geburtstag schenkte, blühten diese nach vielen Wochen genauso wie am ersten Tag. Voller Verwunderung und halb aus Spaß erkundigte ich mich, was sie denn mit den Blumen macht, weil das ja eigentlich nicht sein kann. Ohne Worte und mit einem freundlichen Lächeln hielt sie ihre linke noch bewegliche Hand über die Blumen. Mit dieser Geste konnte ich nun garnichts anfangen. Von ihrem Sohn – ein ehemaliger Physiker der NASA – erfuhr ich, dass sie ihren Blumen Reiki gibt. Davon hatte ich bisher noch nie etwas gehört. Er erklärte mir aus Sicht der Physik was Reiki ist, wie es funktioniert und präsentierte mir dazu noch einen wissenschaftlichen Beweis für Reiki aus seiner Erfahrung bei der NASA im Regenwald.

Es dauerte nicht lange, bis ich trotz Widerstand meiner Eltern bei seiner Reiki-Meisterin in den 1. Grad eingeweiht wurde. Auch ich war skeptisch, wollte aber durch eigenes Erleben herausfinden, was daran wahr ist. Meine Skepsis legte sich bald durch viele wunderschöne Erfahrungen und Heilerfolge mit Reiki.

Der 2. Grad und mein Einstieg in die Reiki-Symbole-Kalligrafie

Um den 2. Grad bei ihr machen zu können, bat sie mich die Reiki Schriftzeichen ganz groß mit dem Pinsel in der Manier der Kalligrafie zu schreiben. Sie erklärte mir, dass ich mir keine Sorgen darüber machen brauche, dass ich Kalligrafie noch nicht erlernt hatte. Sie war sich sicher, dass ich die Zeichen zu ihrer vollen Zufriedenheit malen würde. Das war eine große Herausforderung. Wie auch zu Beginn meiner Kampfkunstkarierre übte ich Tag für Tag die Reiki Schriftzeichen bis zu ihrer Vollendung mit dem Pinsel ohne Lehrer.

Studium der Ostasiatischen Kunstgeschichte und Japanologie als Basis

Nach dem Zivildienst ging ich nach Heidelberg, um dort Ostasiatische Kunstgeschichte und Japanologie zu studieren.

An der Uni Heidelberg brach ich bald alle Rekorde. Schon nach drei Semestern schloss ich die Zwischenprüfung mit hervorragenden Noten ab. Trotz der kurzen Zeit machte ich mehr als doppelt soviele Scheine. Mein nächstes Ziel war es, so schnell wie möglich nach Japan, in das Land meiner Träume, zu kommen.

Studium der Kalligrafie bei einem Zen-Mönch

Am schwarzen Brett in der Japanologie sah ich eines Tages einen in wunderschöner Schrift geschriebenen Zettel aus Reispapier. Gemeinsam mit meinem Japanisch-Lehrer entzifferten wir den Text. Darin schrieb ein Japaner in sehr höflicher und etwas alter Sprache, dass er einen Privatlehrer Deutsch suche. Mein Japanisch-Lehrer riet mir davon ab, diesen Menschen zu kontaktieren, da er glaubte, dass dieser Mensch aufgrund seiner seltsamen Sprache und etwas zu schönen Schrift mit Sicherheit nicht ganz normal ist. Noch am gleichen Tag rief ich dort an und konnte mir auf diesem Wege einen weiteren Wunsch erfüllen. Er ist nicht nur Japaner, sondern auch noch Zen-Meister und ein in buddhistischen Kreisen bekannter Meister der chinesischen Kalligrafie. So übte ich mich neben Reiki, Ninjutsu und meinem Studium noch täglich in Kalligrafie.

Japan – Reiki Symbole – Pilgerfahrt

Bald bekam ich zwei Stipendien eines vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und Rotary International. Damit konnte ich für mehrere Jahre nach Japan gehen. An der Universität Kyôto und in Tempeln erforschte ich buddhistische Rituale. Immer und immer wieder stieß ich auf Zusammenhänge mit den Reiki Symbolen. Jede Antwort warf viele neue Fragen auf. Als mein japanischer Professor mir von einer Pilgerfahrt des Esoterischen Buddhismus erzählte, fühlte ich etwas wie ein Blitz durch mein Herz. Der Mönch Kûkai soll auf der Insel Shikoku lange Zeit in den Wäldern meditiert haben. Bei den Kraftplätzen Shikokus legte er den Grundstein für viele Tempel, die dann zur der Pilgerfahrt „Die 88 Tempel von Shikoku“ wurden. Ich wusste, dass ich diese Pilgerfahrt machen muss, um auf meinem Weg voranzukommen. Wenige Wochen später brach ich auf und pilgerte zu Fuß von Tempel zu Tempel durch den japanischen Urwald. Nach etwa zehn Tagen musste ich bei Tempel Nr. 24 die Pilgerfahrt wegen Erschöpfung beenden. Ein Jahr später machte ich mich erneut auf den Weg und pilgerte in mehreren Wochen zu allen 88 Tempeln. Täglich erlebte ich wahrhafte Wunder. Einmal hatte mir ein als Hund verkleideter Bodhisattva den Weg gezeigt, der dann vor meinen Augen verschwand. Später tauchte er nochmals auf, als ich in die falsche Richtung gehen wollte. Adler oder kopfgroße Schmetterlinge begleiteten mich lange als treue Gefährten. In einem Traum erschien mir meine künftige Frau. Der Mönch Kûkai verwandelte sich von einer Bronze Statue im Wald in seine lebensechte Pilgerform und gab mir den Rat, den Weg meines Herzens zu gehen. Auf die Frage, was der Weg meines Herzens sei, antwortete er: „Du wirst es erfahren, wenn du weiter mit mir pilgerst.“ Dann löste er sich in Licht auf und verschwand. Das sind nur einige Beispiele. Noch lange nach der Pilgerfahrt spürte ich seine wunderbare Energie.

Der Weg meines Herzens ist Reiki. Der Mönch Kûkai brachte die Wurzeln des Reiki mit dem Esoterischen Buddhismus nach Japan.

Die Pilgerfahrt war das größte Erlebnis meines Lebens. Ich habe darüber ein Buch in japanischer Sprache geschrieben. In Japan und Europa gewann ich zum gleichen Thema zwei Redewettbewerbe in japanischer Sprache.

Dank des inspirierenden Treffens mit Frank Arjava Petter in Japan, konnte ich bald nach meiner Rückkehr nach Deutschland Walter Lübeck kennenlernen und 1999 meine Reiki Meister Ausbildung beginnen.

Inzwischen habe ich mein Studium abgeschlossen. In meiner Magisterarbeit habe ich die Siddham Schrift in Japan erörtert, zu der auch eines der Reiki Symbole gehört. Es folgt eine Dissertation über die gleiche Schrift im Zusammenhang mit Heilungsritualen.

Heute bilde ich weltweit Menschen in Reiki, Inneren Kampfkünsten und Kalligrafie aus.

 


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