Raus aus der Opferrolle

Antonie Peppler - Autorin bei ViGeno

Raus aus der Opferrolle - rein in das Leben und in Fülle genießen.

 

von Antonie Peppler -

 

Das Leben und die Fülle des Lebens genießen
Warum bleiben Sie arm und krank, wenn Sie reich und gesund sein könnten?
Die Gesellschaft, in der wir leben, ist derzeit eine Opfergesellschaft. Das Opfer hat ein wesentlich besseres Image, als derjenige, der das Leben genießt. Das Spiel: „wer ist der Kränkste“ ist gerade unter den traditionellen, älteren Menschen ein beliebter Zeitvertreib. Dies hört sich zwar böse an, aber wenn die traditionellen Strukturen bewahrt bleiben sollen, dann scheint Krankheit oft die einzige Alternative dafür zu sein, wie die Zeit „sinnvoll“ verwendet wird.

Dies ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass viele jammern. Das Glas ist eben nur halb leer, anstelle dessen wir erkennen und uns darüber freuen, dass es ja noch halb voll ist.

Die eigene Unzufriedenheit, der Glaube, das Leben nicht selbst in die Hand nehmen zu dürfen oder der fehlende Mut alte Strukturen zu verlassen, sind Basis für die Opferrolle. Die armen Opfer solidarisieren sich und haben gelernt, wenn überhaupt, erst der Gemeinschaft zu dienen um dann fordern zu können.

Denken wir an die altersbedingte Beförderung der Beamten, dann ist das Prinzip Belohnung auf Grund von Durchhalten und Reduzierung der eigenen Lebensaktivität voll im Einsatz. Allein der Alterungsprozess gibt die Berechtigung für das Fordern. Durch diese Bewertungs- und Belohnungsstruktur werden lethargische, lustlose Opfer gezüchtet.

Denn wer hat schon Lust auf den Gewinn, die finanzielle Sicherheit, für die man so lange gelitten und sich in seiner Dynamik reduziert hat, zu verzichten. Die Praxis zeigt, dass Beamte häufig erst die vorzeitige Rente erkämpft haben, bevor sie ihr Leben im Sinne der eigenen Aktivität verändern. Die Bereitschaft zur Aktivität ist aber die Basis für Eigenverantwortung. Sicher seien damit nicht alle Beamten über einen Kamm geschert.

Es geht hier um eine Struktur, die das soziale Netz auf Dauer nicht mehr tragen kann. Die Entwicklung jedes Einzelnen in diesem Kulturkreis geht deutlich in Richtung Eigenverantwortung. Bisher haben sich viele Kulturen, die an diesem Entwicklungspunkt waren in die Selbstzerstörung, z.B. in einen Krieg, bewegt.

Allein um dieses Schicksal eben nicht zu teilen, ist jeder Einzelne dazu aufgerufen, die eigene Verantwortung zu übernehmen. Die große Frage, die sich nun stellt, ist die: wie funktioniert Eigenverantwortung, was steckt hinter diesem Wort?

Die Basis dazu liegt in der grundlegenden Bereitschaft zur eigenen Aktivität. Es gilt die Möglichkeiten des Lebens sehen zu wollen. Allein die Einstellung, anders gesagt Glaubenssätze wie: „die Erde ist ein Jammertal“ oder „wir sind nur auf der Erde um zu lernen, dann brauchen wir nicht wieder zu kommen“, „das Leben ist nur Kampf“, “andere, z.B. meine Eltern sind stärker als ich“, „Dominanzen können es besser“ sind oft lebenslang andauernde Hemmungen positiv zum Leben zu stehen.

Das Gemeinsame dieser Glaubenssätze ist, dass der Zugang zum eigenen individuellen Gefühl verschüttet sein muss, damit diese Glaubenssätze überhaupt genutzt werden können. Wer würde schon eine Dominanz akzeptieren, der einen guten Zugang zu seinen eigenen Emotionen hat.

Wer weiß mehr über mich, als ich über mich selbst? Die Voraussetzung dafür ist aber, dass ich bereit bin mich wahrzunehmen. Die Vorraussetzung dafür ist die Bereitschaft Fehler zu machen. Die Perfektionisten haben es schwer. Oft machen sie lieber nichts, als Fehler zu machen oder anderen und vor allem sich einen Fehler einzugestehen.

Damit ist Aktivität, die über die bisherigen Grenzen geht, die das Gewohnte überschreitet, unmöglich. Lethargie und Opferrolle sind so vorprogrammiert. Die Opferrolle ist unter diesem Blickwinkel gesehen, die einzige Möglichkeit legal aktiv sein zu können. Dies aber leider im destruktiven Sinne. Wie mache ich mich noch kleiner, noch kranker, noch hilfloser?

Das Maß von Beurteilungen kommt heute ebenfalls oft aus der destruktiven Richtung. In manch einer Schule gibt der „Schwerfälligste“ oft die Geschwindigkeit vor. Die Kinder, die begabt und ursprünglich interessiert sind, werden demotiviert, werden lethargisch oder überaktiv, je nach Persönlichkeit und landen schlimmstenfalls in „Förderungsgruppen für Bedürftige“ anstelle in Förderungsgruppen oder Förderschulen für aktive, intelligente Kinder.

Begabung ist in unserem Kulturkreis nahezu eine Behinderung. Ganz böse gesagt: sie werden ja von „Beamten, aus obig  beschriebener Struktur“ beurteilt. Nochmals gesagt, es liegt nicht in meinem Interesse, alle Beamten über einen Kamm zu scheren.

Ein weiteres, tiefgehendes Element der Eigenverantwortung ist die jeweilig persönliche Erkenntnis jedes Einzelnen, dass alles das, was geschieht, ein Spiegel des eigen Inneren ist.

Jeder Mensch macht in Kurzfassung nochmals die Evolution durch. Im Embryonalstadium ist die Entwicklung im Wasser, mit der Geburt der Schritt aus dem Wasser auf die Erde, dann der Aufrichtungsprozess sichtbar. Jeder Mensch „erobert“ nochmals das Außen.

Die Angst vor dem, was von Außen auf mich einstürmt, wird Stück für Stück überwunden oder auch nicht. Aus den Erlebnissen mit Naturgewalten bis hin zu Erfahrungen mit anderen Menschen, die scheinbar stärker sind, als ich selbst, entstehen emotionale Prägungen und Glaubenssätze, die einer scheinbaren Sicherheit dienen.

Aus dem „Lernen aus der Erfahrung“ entsteht eine mehr oder weniger individuelle Lebensstruktur mit festen Regeln und Mustern. Zunächst machen wir alle die Erfahrung, dass das Außen unser Leben zu bestimmen scheint. Erst dann, wenn der Mutige und Neugierige die bestehenden, selbst geprägten Regeln oft trotzig nicht mehr akzeptiert und mehr und mehr das Außen „im Griff hat“, es selbst steuern lernt, damit mehr und mehr die Angst verliert, erst dann entsteht die Bereitschaft für die Wahrnehmung der eigenen spirituellen Fähigkeiten.

Der Magier oder auch das Göttliche in uns wird wach. Erlauben wir uns aktiv die eigene Kraft wahrzunehmen und auszuprobieren, steht uns die Erkenntnis der spirituellen Gesetze offen. Aus dem Leben als Buch mit sieben Siegeln, wird Klarheit und bewusstes Handeln.

Gehen wir neugierig und aktiv auf das Leben zu, wird es sich uns erschließen. Dem Gesetz der Polarität, dem wir uns bisher kritiklos unterworfen haben, können wir dahingehend entkommen, indem wir lernen die Bewertungen und Be- und Verurteilungen in unserem Leben zu unterlassen.

Die Erkenntnis, dass alles was existiert so vorbehaltlos richtig oder zumindest von jedem Einzelnen unbewusst so gewählt ist, ist unabdingbare Grundlage das Leben selbst gestalten zu lernen.

Mit diesem Gesetz arbeiten wir im Außen ebenfalls. Eine marode Firma, die saniert werden soll, muss so nüchtern wie möglich analysiert werden. Dasjenige, was derzeit existiert, nüchtern und emotionslos gesehen, ist die Ursache für den Zustand. Soll etwas verändert werden, müssen wir den Zustand kennen.

Nun wird aus dieser Erkenntnis heraus neu gestaltet. Entscheidungen werden getroffen und diese umgesetzt. Aus der Analyse und der daraus gefolgerten Entscheidungen entsteht etwas Neues. Ist alles Bedacht, wird das Ergebnis der Firma so, wie wir es geplant haben.

Auf der geistigen Ebene ist es ebenso wichtig eine ehrliche klare Analyse zu machen. Jede Illusion z. B. sich selbst oder einen anderen Menschen anders sehen zu wollen, wie er wirklich ist, bringt ein verfälschtes Ergebnis. Bin ich versteckt rachsüchtig, sollte ich mir das eingestehen, um den derzeitigen Zustand ändern zu können. Es ist sogar wichtig den bisher nicht akzeptierten Zustand genussvoll anzuerkennen, damit dieser sich auflösen kann.

Damit entstehen gelegentlich Probleme, da der Ist zustand den bestehenden traditionellen oder moralischen Regeln widerspricht. Dies gilt es in aller Ehrlichkeit zu überwinden um etwas Neues, Angenehmeres oder bewusst Gewünschtes zu kreieren.

Ist also mein Außen unangenehm, belüge ich mich offensichtlich selbst. Eine solche Erkenntnis lässt eine Veränderung sofort zu. Jammern und im Außen die Schuld suchen bedeutet nur, dass der bisherige Zustand im Grunde meinen versteckten Wünschen entspricht, die aber versteckt bleiben sollen. Warum auch immer.

„Das Außen ist ein konsequenter Spiegel meines Inneren“ dies ist die wahrhafteste Ebene der Eigenverantwortlichkeit. Um unseren Kulturkreis wieder konstruktiv lebensfähig zu gestalten ist es wichtig, dass die Menschen ehrlicher mit sich und anderen werden. Auf dieser Basis lässt sich dann etwas Neues gestalten.

Fragen wie: auf Grund welcher Selbstlüge bin ich krank und welche Vorteile habe ich davon oder warum ist mir Armut wichtiger, als die Fülle des Lebens? können dann beantwortet werden, wenn die dahinter stehenden gewollten Glaubenssätze erkundet sind und die Bereitschaft gelegt wird diese zu verändern.

Da die Konstruktivität im Leben eine wesentliche Rolle für den Fortbestand unseres Kulturkreises zu sein scheint, werden ich in den nächsten Monaten einige Seminar zum Training des Lebensgenusses anbieten.

Herzlichst
Antonie Peppler

Quellen
Antonie Peppler, Die psychologische Bedeutung homöopathischer Arzneien, Bd.1 1998  CKH Verlag, Großheubach
Antonie Peppler,  Bedeutung der Symptome und Krankheitsbilder zum besseren Verständnis der homöopathischen Anamnese, 2005 CKH Verlag, Großheubach

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