Diagnose Depression - Symptome & Homöopathie als alternative Hilfe

Antonie Peppler - Autorin bei ViGeno

Depression - Symptome und die Homöopathie als alternative Hilfe.

 

von Antonie Peppler -

 

Depression - Stilles Theater auf der Bühne der Hoffnungslosigkeit?
Depressionen äußern sich vielschichtig und sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. In bestimmte Gruppen, z.B. unter jungen Männern, wurden Depressionen lange übersehen, schon deshalb, weil üblicherweise die als emotionaler und damit „anfälliger“ geltenden Frauen und Mädchen im Focus der Betrachtung standen.

Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, eine übersteigerte negative Bewertung der eigenen Persönlichkeit und soziale (Selbst)-Isolation bestimmen Wahrnehmung und Verhalten. Die Konzentrations- und Denkfähigkeit ist verringert bzw. verlangsamt. 

Dabei erscheinen Depressionen auf den ersten Blick meist als reaktive Verhaltensmuster, als Antworten auf eine wie auch immer gestaltete soziale Situation, Kindheitstraumen oder verletzte kindliche Empathie.

Diese Erklärungsmodelle für Depressionen vernachlässigen jedoch in vielen Fällen den Eigenanteil, die Eigenverantwortung des Individuums.

Auch die Möglichkeiten der „Emotionshoheit“, der Entscheidungsfreiheit in Bezug auf die Gestaltung der emotionalen Reaktionen werden im Zusammenhang mit der Beschreibung oder Bewertung von Depressionen häufig nicht wahrgenommen. 

Der Patient wird im Außen fast ausschließlich über diesen Teil seiner verbalen und nonverbalen Äußerungen, über sein  „Verhaltensmuster Depression“ definiert.

Wird der eigene Anteil der Depression des Patienten nicht beachtet, werden z.B. seine Motivation für das Festhalten an seiner Situation oder seine „Vorteile“ daraus ignoriert, so fehlen wesentliche Aspekte für eine Gesamtbetrachtung des Patienten.

Welche so genannten Vorteile aber könnte ein depressiver Mensch aus seinem Verhalten überhaupt ziehen? Ein Lamento der mangelnden Anerkennung, welches häufig mit depressiven Phasen verbunden wird, erscheint als der ultimative, theatralische Ausdruck um die gewünschten Reaktionen der Umgebung einzufordern.

Dabei spielen tradierte Denk- und Verhaltensmodelle sowie die unbewusste Übernahme von scheinbar wirkungsvollen, da „erfolgversprechenden“ Verhaltensweisen aus der Umgebung eine nicht zu unterschätzende Rolle. 

Eine Basis der Depression sind versteckte aggressive Verhaltensweisen wie Zorn und Wut, die z. B. entstehen, wenn ein Mensch seinen eigenen Lebensimpuls unterdrückt und ihn nicht auslebt, wenn die eigene Persönlichkeit zwecks Anpassung vergewaltigt wird oder emotionale Verletzungen nicht verarbeitet werden.

Aus Furcht, Traditionsgläubigkeit oder Anpassung gesteht sich der Mensch die entsprechenden machtvollen Reaktionen auf emotionale Verletzungen nicht zu oder hat ihn verletzende Erfahrungen damit gemacht.

Er verzweifelt sozusagen an seiner Situation bzw. an seiner scheinbaren Wehrlosigkeit. 

Durch die weitere Unterdrückung eskaliert die empfundene Missbrauchssituation. Die Trauer und der Kummer über die eigene Unfähigkeit, führen letztlich in die Depression

Auch Erfolg und Misserfolg sind wesentliche, durch Gruppenmaßstäbe bewertete Faktoren der Flucht in die Depression.

Der Erfolgsglaube unserer Zeit, wenn man „alles richtig“ mache, würde auch „alles gut“, vergisst in seiner Reduzierung auf den Handlungszwang Faktoren wie den freien Fluss der Geschehnisse, die Wahrscheinlichkeit oder die Unterschiede in der Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Durch diese Reduzierung nehmen viele Menschen sich, ihr Potential bzw. ihre Leistungen nur aus der Sicht von anderen wahr.

Sie selbst haben verlernt, sich als Ganzes in den Kontext ihrer Welt zu setzen. Ist die Resonanz anderer nun unbefriedigend, wird dies als enttäuschende Herabsetzung und Zurückweisung empfunden.

Diese Zurücksetzung ist jedoch nichts anderes als eine eigene Selbstbewertung des Patienten. 

Auf der körperlichen Ebene findet sich ein anderer nicht zu unterschätzender Weg in die Depression z. B. in sich entwickelnden Allergien. Werden diese unterdrückt, so wird das oft aggressive Energiepotential der Allergien nicht freigesetzt.

Die Anpassung und die Sehnsucht nach Sicherheit behalten die Überhand; die Entwicklung der Eigenpersönlichkeit wird vernachlässigt.

In Folge dieses körperlichen Unterdrückungsmechanismus kann leicht eine Depression eintreten, insbesondere dann, wenn die Allergie ausschließlich symptomatisch behandelt und deren Inhalt vom Patienten nicht verstanden wird. 

Dass die Gefahr bzw. eine beginnende Depression häufig nicht erkannt wird, ist in den vielen existierenden Ablenkungsmanövern des Patienten begründet.

Starke körperliche Belastung, wie z. B. durch Sport oder Sexualität, kann eine Depression zunächst verhindern, da Energie abgebaut und die Stauung von Überenergie somit zunächst verhindert wird.

Der gesamte innere Kampf wird vorerst in das Außen verlagert. Kann dieser Ausgleich nicht oder nicht mehr stattfinden, wird die Anspannung im Inneren so intensiv, dass der Kompromiss der Anpassung als mangelnder Selbstwert ins das Bewusstsein gelangt und vom Patienten als Defizit wahrgenommen wird. 

Um einem Menschen aus der Depression herauszuhelfen, ist es notwendig, ihn „in Dynamik zu bringen“. Wut und Zorn wollen gelebt, das Leben aktiviert werden. Die Fähigkeit, auch aggressive Gefühle auszudrücken, muss erlernt oder wiedererlernt werden.

Es sollte die Bereitschaft entwickelt werden, aus der Passivität in die Aktivität zu gehen. Glaubenssätze und Erziehungspostulate wie „Ich darf nicht zornig sein.“, „Ich darf mich nicht wehren.“, „Ich darf nicht aktiv sein.“, „Ich muss lieb sein.“ müssen überwunden und unter Umständen die negative Wertung von Aggression, Kampf und Streit aufgelöst werden.

Unter diesem Aspekt wird dann auch verständliche, warum – scheinbar plötzlich und in jüngster Zeit gehäuft – so viele männliche Jugendliche mit der Diagnose Depression aus den Praxen kommen.

Unzweifelhaft hat die weiblich zentrierte Erziehung, geprägt von KindergärtnerINNen, LehrerINNEN, einem hohen Anteil an alleinerziehenden Müttern sowie und besonders der vornehmlich weich und weiblich geprägte Wertekontext in der Pädagogik archaische männliche Anteile bei Jungen – aber natürlich auch bei Mädchen - unterdrückt und den Weg für das “Konfliktvermeidungsmanöver Depression “ bereitet.

Um den Bezug zu diesen eigenen Bedürfnisse und Werten zurückzugewinnen ist die homöopatische Arznei Conium maculatum - Bezug zu den eigenen Grundbedürfnissen verloren haben – besonders hilfreich.

Der Mensch, der sich in einer Conium-Lebenssituation befindet, unterdrückt seinen eigenen Energiefluss und damit seine Vitalkraft, um dem Konzept seiner Vorstellungen folgen zu können. Er vergewaltigt sein eigenes Energiepotential zugunsten einer rationalen Entscheidung. 

Durch fehlende Erkenntnis oder durch fehlenden Erkenntniswillen ist die Blockierung von Lebensenergie entstanden. Dies zeigt sich in Symptomen wie „flieht das Licht“ oder „empfindlich gegen Licht“..

Die Blockierung macht sich auch in den Symptomen
• Langsamkeit,
• Schwermut,
• Depression,
• Neigung zum Sitzen,
• geistige Erschöpfung,
• Gedächtnisschwäche,
• Gleichgültigkeit und
• Hoffnungslosigkeit
deutlich. Um diese Problematik aufzulösen, ist es wichtig, der inneren Stimme zu folgen und sich eben nicht von rein gedanklichen Konzepten beeinflussen zu lassen.

Der Energiefluss, der eigene Trieb der Individualität und Lebenslust muss im Fluss sein und im Fluss bleiben. Die direkte Anzeige dieser wesentlichen Symptome einer Depression machen Conium maculatum zu einem probaten Mittel zur Auflösung der Thematik. 

Zu den zweifellos stärksten homöopathischen Mitteln im Zusammenhang mit depressiven emotionalen Zuständen zählt das Aurum metalllicum.

Nicht nur in der fiskalischen Realität sind Begriffe wie Gold und Wert eng miteinander verbunden. Gold symbolisiert so eine stabile Persönlichkeit mit starkem Selbstwertgefühl. Damit ist die erlöste, die geheilte Form von Aurum metallicum beschrieben. 

Im pathologischen Zustand findet sich das genaue Gegenteil: Ein Mensch, der sich in dieser Lebenssituation befindet, hat gelernt andere zu imitieren die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen.

Die Zielrichtung seines Strebens ist es, so zu werden bzw. zu wirken wie sein Vorbild. Je länger und intensiver ein Mensch einerseits Vorbildern nacheifert, desto mehr verliert er sich andererseits selbst.

So ist, trotz allen Erfolges und aller Zielorientierung, die fehlende Selbstbestimmung die Hauptthematik der Aurum-Lebenssituation.

Es wurde versäumt, ein eigenes Lebensgefühl und eine eigene Struktur zu entwickeln. Vielmehr werden Befehle und Anweisungen sowie Bewertungen von außen erwartet und so zum Lebensinhalt. 

Ein typisches Aurum-Symptom und Aurum-Erkrankung ist der Alkoholismus. Dieser bedeutet und entspricht dem Lebensgefühl: „ sich immer und ständig unterlegen zu fühlen“.

Nur unter Alkohol ist das Unterlegenheitsgefühl kurzfristig nicht mehr spürbar, um dann im nüchternen Zustand umso heftiger wiederzukommen.

Die Depression mit Selbstmordneigung oder enttäuschte Liebe sind oft Folgen davon. Die psychologische Bedeutung zeigt sich darin, dass andere, das Außen, wichtiger sind als die Persönlichkeit sich selbst.

Man definiert sich über die Wertschätzung Dritter, einer Gemeinschaft oder einer Aufgabe und ist emotional von Achtung oder Missachtung komplett abhängig.

Das Gefühl, ohne ein höheres, fremdbestimmtes Ziel, allein nur als Mensch, nichts wert zu sein, hat sich manifestiert. Im deutlichsten Fall entsteht Selbstmordneigung und Lebensunlust.

Der eigene Wert, die eigene Persönlichkeit konnte bisher nicht entwickelt werden. Auch wenn es von außen so aussieht, als sei der Mensch stabil und erfolgreich, kann es im Inneren ganz anders sein.
Beschäftigt sich der Patient mit diesem inneren Missklang, kann die Gabe von Aurum metallicum entscheidende Prozesse auslösen.

Bei homöopathischen Gaben von Aurum metallicum stellt sich der Mensch der Frage nach der eigenen Identität. Ihm wird bewusst, dass oft äußere Werte das Selbstwertgefühl ersetzen und Abhängigkeiten entstanden sind.

Ist Aurum harmonisiert, haben wir eine Persönlichkeit vor uns, die selbstverständlich als Individualität lebt und so leben will und wird. Jegliche zwanghafte und ungesunde Anpassung an Andere und das Verbot, so sein zu dürfen, wie sie angelegt ist, sind überwunden. 

Mit Sepia succus - Die Sehnsucht nach Harmonie, die den eigenen Vorstellungen entsprechen muss – gehört auch eine oft ausschließlich als „Frauenmittel“ gesehene homöopathische Arznei in die Gruppe zum Depressionsthema.

Es steht für eine Lebenssituation, in der sich ein Mensch bedrängt, belastet, angegriffen fühlt und nun innerlich zurückweicht. Ursache für dieses Verhalten ist die Sehnsucht nach Harmonie,

Auseinandersetzungen sollen vermieden werden. Je nach emotionaler Prägung kann und wird der Harmoniebegriff unterschiedliche Inhalte aufweisen.

Jeder möchte die Harmonie nach seinen Vorstellungen gestalten und so kollidieren diese zwangsläufig. Es kommt zu Auseinandersetzungen, die aber eigentlich nicht geführt werden wollen. Durch diesen

Widerspruch entsteht unter Umständen Resignation, die sich z.B. im Symptom
• Abneigung gegen Arbeit verdeutlicht. Auch die
• Abneigung gegen Gesellschaft und ein
• besseres Gefühl beim Alleinsein können die Folge sein.
• Aggressionen,
• Traurigkeit,
• Teilnahmslosigkeit,
• Ungeduld und Trauer
bilden in sich einen Widerspruch und sind doch klassische Elemente der innerlich emotional zerrissenen Sepia-Lebenssituation.

Die Sepia-Situation ist eine klare Verweigerungssituation, ein Ausdruck der Konfliktverweigerung. Durch die homöopathische Gabe von Sepia werden die aus Frust und Resignation getroffenen Entscheidungen darüber, wie eine Situation auszusehen habe, aufgeweicht.

Das bringt den Menschen dazu, wieder in die Unsicherheit zurückzufallen. Alte, negativ empfundene Erlebnisse kommen wieder ins Bewusstsein zurück, wo sie nun bewältigt werden können.

Ist der Mut des Menschen, sich jetzt dieser Konfliktsituation zu stellen, ausreichend, so kann sich diese Stück für Stück auflösen. 

Gemeinsam mit der Stärkung des Selbstwertes durch Aurum metallicum und der eigenen Bedürfnisse durch Conium maculatum bildet Sepia einen Schlüssel zur Entwicklung von Konfliktbereitschaft.

Idealisierende Vorstellungen werden aufgeweicht und durch die Fähigkeit und den Willen, nach Lösungen zu suchen, ersetzt.

Der depressive Patient kommt „in Bewegung“ und kann nun gezielt blockierende übernommene Bewertungen und tradierte Verhaltensweisen eigenverantwortlich in sich auflösen. 

Diese beschriebenen homöopathischen Arzneien sind nur eine kleine Auswahl derer, die die Fähigkeit haben, Menschen wieder in die Aktivität zu bringen und damit die Stauungsenergie, die sich oft als Depression darstellt aufzulösen.

Je intensiver sich der Depressionspatient hat von starken Persönlichkeiten in der Umgebung beeinflussen, unterstützen und hat verwöhnen lassen, desto mehr Glaubenssätze der eigenen Unfähigkeit oder auch Bequemlichkeit können entstanden sein und hindern an der Genesung.

Erfahrungsgemäß wird die Depression dann aufgelöst, wenn ein Aggressionspotential im Patienten aktiviert wird, das stärker ist als seine geprägten, hemmenden Glaubenssätze die durch Bequemlichkeit gut untermauert worden sind.

Antonie Peppler

CKH Centrum für Klassische Homöopathie
Klingenweg 12
63920 Großheubach
Tel. 09371/2059; Fax 09371/67030;
Internet www.ckh.de;
e-mail: info@ckh.de

Quellen:
Antonie Peppler, kreative Homöopathie - der Weg zur Lebenslust“, 2ßß8, CKH Verlag, Großheubach

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