Interessantes: Wasserlesen

Vadim Tschenze - Autor bei ViGeno

Wasserlesen

aus dem Buch von Vadim Tschenze „Das geheime Wissen“, Silberschnurverlag

Wasserlesen oder die Glaskugel abfragen nennt man Lekanomantie oder auch Hydromantie. Dies ist die älteste von den Russen angewandte Methode, die auch schon bei meinen russischen Vorfahren sehr beliebt war.

Schon im alten Ägypten gab es vor tausenden von Jahren spezielle Tempel mit sehr tiefen Wasserquellen. Menschen, die  Antworten auf ihre Fragen durch das Wasserlesen zu finden suchten, strömten dahin. Sie schauten in die Tiefe der Quelle und empfingen Schwingungen, aus denen sie dann die Antworten deuten konnten. Leider ist diese Methode des ägyptischen Wasserlesens verloren gegangen. Die Russen dagegen benutzen sie bis heute noch.

Um das Wasserlesen zu üben, braucht man Geduld und Zeit. Die Gabe, visuell zu arbeiten, sollte vorhanden sein. Man muss allerdings nicht hellsichtig sein, um das Wasserlesen zu erlernen.

Man kann das Wasserlesen mit einem Gefäß, wie zum Beispiel einem Fass oder einer tieferen Vase ausüben. Die Tiefe des Gefäßes spielt eine sehr große Rolle. Im Altertum las man meistens aus einem Fluss oder Bach. Heutzutage ist das eher nicht immer möglich, deshalb können Sie zuhause eine Vase oder ein ähnliches Gefäß nehmen.

Die Wirkungsweise der Methode basiert auf dem Empfang von Energien durch ein Medium, in diesem Fall durch das Wasser. Das Schauen in die Tiefe bewirkt einen Dämmerzustand, wobei man sich kurz zwischen Wachsein und Schlaf befindet. Durch Konzentration empfangen Sie durch das dritte Auge, meistens in visueller Form, Informationen und Bilder. 

Was brauchen Sie zum Wasserlesen?

- Eine tiefe Vase oder einen Spiegel, in die/den Sie schauen können
- Ein paar Steine für den Vasenboden
- Sauberes Wasser
- Eine brennende Kerze, die hinter der Vase steht.

Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen in Ihrer Wohnung, damit Sie durch nichts abgelenkt werden können. Sie sollen sich wohl fühlen und keine Ängste empfinden. Beim Wasserlesen passiert Ihnen nichts.

Konzentrieren Sie sich auf eine Frage. Schauen Sie nun in das Wasser. Achten Sie nicht auf die Wasseroberfläche, sondern auf die Tiefe. Versuchen Sie, das Wasser als Energiesubstanz zu erspüren und bitten Sie es, Ihnen die Informationen und Antworten auf Ihre Fragen zu geben.

Je länger Sie in die Tiefe schauen, desto tiefer gehen Ihre Gedanken. Nach einiger Zeit bekommen Sie das Gefühl, dass Sie mental mit Ihren Gedanken in das Wasser hineingehen oder, genauer gesagt, hinein gleiten.

Achten Sie darauf, dass die Kerze, die sich hinter der Vase befindet, die Wasseroberfläche mit dem Licht reflektiert.

Wenn Sie eine Frage stellen, wird durch das Medium Wasser die Antwort in verschiedenen Formen weitergeleitet. 

Als erstes achten Sie auf die Farbe und auf die Ausstrahlung des Wassers. Wird es dunkel oder heller? Dunkle Verfärbungen, die Sie sehen (das Wasser verändert die Farbe nicht in Wirklichkeit), deuten auf eine negative, helle dagegen auf eine positive Antwort hin. Mit der Zeit werden Sie auch richtige visuelle Bilder aus dem Wasser empfangen können. 

Ihr Vadim Tschenze


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