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Gesundheit: Chakren, Farben und Ernährung
Der Zusammenhang zwischen Farben, Ernährung und Wohlbefinden
von Thorsten Weiss -
Wohlbefinden, Farben und Ernährung stehen in einem sehr wichtigen Zusammenhang. Und es gibt sogar eine Möglichkeit, die Energiezentren der Chakren mit Nahrung, die speziell auf jedes einzelne wirkt, zu stärken. Das Chakra wird im tantrischen Hinduismus, im Yoga, in der traditionellen Chinesischen Medizin und in vielen spirituellen Lehren als Verbindungsstelle zwischen dem physischen Körper und den feinstofflichen Körpern des Menschen bezeichnet.
Dabei sprechen die meisten Lehren von den sieben Hauptchakren, die sich entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers befinden. Ein Chakra können wir uns bildlich als Trichter vorstellen, der sich aus dem Körper nach außen hin öffnet.
Wenn wir Speisen nun in genau der Farbe zu uns nehmen, die ein bestimmtes, vielleicht gerade geschwächtes Chakra unterstützt, haben wir eine wunderbare Möglichkeit, auch unseren Organismus damit zu stärken. Denn die Wissenschaft hat entdeckt: nach dem Auge ist diese Art der bewussten Farbaufnahme die zweit intensivste für unser menschliches System.
Wenn Du also Dein Chakra-System auch bewusst über die Ernährung stärken möchtest, kannst Du die nachfolgenden Tipps sicherlich gut gebrauchen. Doch letztlich gilt: Spüre in das Essen hinein, dass sich dir zur Auswahl bietet.....und entscheide dann nach Deinem guten Gefühl aus dem Herzen heraus, ob es Dir momentan gut tut, Dich stärkt, oder eher belastet und schwächt. Du wirst es spüren! Und wann auch immer Du Lust auf tierische Nahrung verspürst, ist das vollkommen in Ordnung. Alles was Dir in Deinem Herzen Freude bereitet, ist auch gut für Dich. Und wenn Du damit haderst Fleisch zu essen, dann sage doch einfach der Tierseele DANKE, die sich da für Dich bereiterklärt hat, zu leben.
Das rote Basis- oder Wurzelchakra hat seinen Sitz am Steißbein. Hier liegt das Zentrum unserer Energieversorgung. Hast Du es gut entwickelt, fühlst Du Dich sehr sicher in der Welt und in Deinem Leben und Du wirst ein gesundes Maß an Realitätssinn haben. Ein gestärktes Wurzelchakra ist fundamental: Es geht dabei um existenzielle Angelegenheiten wie Job, Geld und materielles Wohlbefinden.
Rote Lebensmittel, die es in Hülle und Fülle gibt, fördern die Leistungsfähigkeit, regen die Verdauung und den Appetit an und steigern den Blutdruck. Wenn Du eher zu Nervosität, Reizbarkeit und Hyperaktivität neigst solltest Du deshalb lieber darauf verzichten. (z.B. Tomaten, rote Beete, rote Rüben, Erdbeeren, Rote Beeren, Rhabarber).
Zusammen mit dem Wurzelchakra bildet das linke und rechte Sakralchakra den sogenannten Hara-Raum. Das Hara wird als das Energie- und Kraftzentrum schlechthin bezeichnet. Die beiden Sakralchakren haben ihren Sitz an den Sexualorganen und im Unterbauch. Von dort aus werden sämtliche Lebensprozesse des Köpers gesteuert. Wie die Verdauung und die Ausscheidung (...loslassen...). Es ist das Zentrum der Kreativität, Sexualität und der ungefilterten Emotionen.
Orange Lebensmittel können helfen, Emotionen auszubalancieren und vertreiben vor allem Depressionen. Diese Nahrungsmittel wirken auch Appetitanregend. (z.B. Kürbis, Karotten, Mango, Orangen)
Das Solarplexus-Chakra sitzt über dem Nabel. Dieses Chakra wird traditionellerweise in den Farben Gelb und Goldgelb dargestellt. Selbstvertrauen, Willenskraft, Persönlichkeit und Gefühle sind zentrale Themen dieses Chakras. Darüber treten wir mit unserer Umwelt in Beziehung, von dort aus fließt die emotionale Energie nach außen.
Lebensmittel dieser Farbe sind durchaus empfehlenswert vor Prüfungen. Sie fördern die Konzentration, regen den Intellekt an und stärken die Nerven. Ebenso empfehlenswert sind sie bei Interessen- und Teilnahmslosigkeit. Meiden solltest Du sie allerdings bei einer Schilddrüsenüberfunktion. (z.B. Bananen, Zitronen, Mais).
Das Herzchakra hat seinen Sitz in der Brustkorbmitte und ist der Mittelpunkt des gesamten Chakrensystems. Seine Energie wirkt sich auf den gesamten Brustkorb aus. Auf Herz und Lunge und somit auch auf den Kreislauf. Die Haut, das Blut, Hände und Arme und die obere Rückenpartie liegen im Einflussbereich des Herzchakras. Eine wichtige Rolle in der Immunabwehr spielt die Funktion der Thymusdrüse (griech. "Thymos" = Lebensenergie), die ebenfalls von der Aktivität des Herzchakras beeinflusst wird. Die Farbe Grün ist hier zugeordnet.
Grün symbolisiert Ausgeglichenheit und Harmonie. Darum eignen sich zur Stärkung des Herzchakras grüne Lebensmittel. Davon hat die Natur unzählige zu bieten (Zufall?), die vor allem regenerieren, Entzündungen lindern und die Drüsenfunktion ausgleichen. Sie helfen auch bei Nervosität und Überreiztheit. Und sogar Liebeskummer kommen grüne Nahrungsmittel tröstlich entgegen. (z.B. frische Kräuter wie Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Thymian, Kresse, Petersilie und auch Salat, Spinat, Äpfel, Minze).
Das Kehlkopf-Chakra ist das Zentrum für Kommunikation. Es ist die Brücke zwischen Kopf und Körper. Wenn es gut entwickelt ist, kannst Du klar und offen, frei und ehrlich mit Deiner Umwelt kommunizieren. Es beherbergt die Farbe Hellblau. Die Natur hat keine wirklich blauen Früchte und Gemüse hervorgebracht. Verschiedene Kräuter blühen jedoch in dieser Farbe und eignen sich gut zur Entspannung und zur Blutdrucksenkung. (z.B. Blaukraut, Heidelbeeren, Johannisbeeren)
Das Stirn-Chakra, auch das "dritte Auge" genannt, hat die Farbe Indigo. Hiermit erfasst der Mensch die Dinge ganzheitlich und kann die höheren geistigen Gesetzmäßigkeiten hinter der sichtbaren Erscheinungswelt wahrnehmen. Auch hier können wir auf Gemüse, Kräuter und Obst zurückgreifen, dass (nicht wirklich) blau ist. Also gelten die gleichen Empfehlungen, wie zum Hals-Chakra.
Das Scheitel- oder Kronen-Chakra ist violett. Hier ist die Verbindung zu unserem göttlichen Selbst, dem Absoluten, dem Universum, zu Spirit möglich. Bei guter Entwicklung werden höchste Erkenntnisse möglich. Lebensmittel dieser Farbe fördern die innere Ausgeglichenheit und führen zu höheren Bewusstseinszuständen. Und übrigens: violette Lebensmittel auf dem Teller zügeln den Appetit. (Früchte: Aubergine, Pflaumen, rote Trauben).
Euer Thorsten Weiss
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